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Was machen mit...

Moderator: kug-team

Beitragvon Klexi am 08.05.2003, 12:03

Hi ihr,
habe in meinem Garten Liebstöckel.
Was kann ich damit machen - ausser Als Gewürz zur Suppe?
LG
Klexi
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Beitragvon Gast am 08.05.2003, 14:05

Hallo Klexi,

habe lange gesucht und endlich was gefunden. Schau mal unter http://www.maggi.de nach und gib bei Rezeptsuche Liebstöckel ein. Dort findest du 6 Rezepte. War zu faul, alle abzuschreiben. Ich hoffe, sie sind nach deinem Geschmack.

Viele Grüsse
Frau Siggi
Gast
 

Beitragvon kitty am 08.05.2003, 14:06

Hi Klexi,
das ist eine gute Frage!!!
Ich habe ihn im vorigem Jahr im Garten angepflanzt, er ist auch noch recht klein, aber ich habe mich auch gefragt, was ich mit ihm anfangen kann außer in den Eintopf zu geben. Er wächst ja doll!!

Bin mal gespannt, was noch kommt...??


Liebe nichtswissende Grüße
kitty
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Beitragvon kitty am 08.05.2003, 14:08

Hallo Frau Siggi,

wir haben fast zur gleichen Zeit geschrieben.

Danke für deinen Tipp!


Liebe Grüße
kitty
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Beitragvon Gast am 08.05.2003, 14:12

Hallo Kitty und Klexi,

wenn ihr weiter unten unter Warenkunde Liebstöckel eingebt, könnt ihr auch nachgucken, wofür man ihn noch verwenden kann.

Liebe Grüsse
Frau Siggi
Gast
 

Beitragvon Klexi am 08.05.2003, 14:14

Hallo Frau Siggi,
danke für den Tipp.
Stelle gleich mal eins hierein.
Schweinemedaillons mit Liebstöckel-Zwiebel-Rahm

Dieses Rezept ergibt 4 Portionen

Zubereitungszeit 25 Min.



8 Schweinemedaillons (à ca. 70 g)


waschen, trocken tupfen und von beiden Seiten mit


MAGGI Würzmischung 1


würzen.
In einer Pfanne


2 EL THOMY Reines Sonnenblumenöl


heiß werden lassen und die Medaillons von jeder Seite ca. 5 Min. braten. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen.


12 Stengel Liebstöckel


waschen, trocken tupfen und hacken.


1 Bund Frühlingszwiebeln


putzen, waschen und in Ringe schneiden. In die Pfanne geben und im Bratfett kurz dünsten.


450 ml Wasser


zugießen und zum Kochen bringen.


1 Doppelpackung MAGGI Delikatess Tomatensoße


einrühren. Liebstöckel unterrühren, 1 Min. kochen lassen und zu den Medaillons servieren.













Die Nährwerte für 1 Portion:

Eiweiß: 36 g, Kohlenhydrate: 18 g, Fett: 12 g
Brennwert: 1416 kJ (338 kcal)
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Beitragvon ibag am 08.05.2003, 15:00

ich benuetze liebstoeckel hauptsaechlich fuer kartoffelsuppe o.ä. ausserdem holt sich die tochter einer bekannten immer einige stengel fuer ihre hasen. die sind ganz verrueckt danach.
hab das noch gefunden:

Liebstöckel ( Maggikraut) Levisticum Officinale

Staudengewächs, kräftige, aromatische Blätter
Ernte: Junge Blätter ständig. Zur Trocknung auch mehrere Schnitte von Juni bis Oktober.
Geschmack: dominant, würzig und typisch nach Maggi.
Verwendung: Frische und getrocknete Blätter ab zweitem Wuchsjahr, auch die Wurzeln zu Gemüse, Suppen ,Saucen, Fleisch, Geflügel. Liebstöckel kann mitgekocht oder gebraten werden. Für Grillsteaks Blätter kurz mitgrillen, lecker, würzig.
Heilanzeige: Teeaufguss 50g Samen auf drei Tassen gut gegen Kopfschmerzen, Blähungen, harntreibend und krampflösend.
Liebstöckel ist winterhart und wächst sehr üppig.
Konservierung: Zum Trocknen geeignet oder besser frisch tiefgefrieren.
ibag
 
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Beitragvon Siggi am 08.05.2003, 16:58

Das habe ich gefunden:
Liebstöckel, Maggikraut, Badekraut
(Levisticum officinale)

Ausdauernde, bis 2 m hohe Staude. Stengel aufrecht, bis 4 cm dick, rund, röhrig, kahl, oben mit aufrecht- abstehenden Ästen. Laubblätter dunkelgrün, glänzend, dicklich, zwei- bis dreifach gefiedert, groß, die unteren bis 70 cm lang. Blüten klein, blaßgelb, in zusammengesetzten Dolden.

Blütezeit: Juni- August. Die ganze Pflanze hat einen aromatischen Geruch und würzigen Geschmack nach Maggiwürze.

Standort: Selten verwildert, im Garten genügt eine Staude als Würzkraut.

Sammelzeit: Frische Blätter von Mai bis Oktober.

Haupterntezeit: Juli- August (trocknen und einfrieren). Wurzelstock von zwei- bis dreijährigen

Pflanzen im März- April und September- Oktober.

Verwertung: Liebstöckelwurzeln enthalten ätherisches Öl, Harz, Gummi, Zucker und Stärke. Sie wirken wassertreibend. Äußerlich als Badezusatz. In der Volksheilkunde zur Verdauungsanregung. In der Likörindustrie zu Magenschnäpsen und Kräuterlikören. Frisches Kraut in kleinen Mengen zu Suppen, Saucen, Gemüseeintöpfen und Fischgerichten (mitkochen) und zu Salaten.
http://www.gemeinsam-csc.

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Beitragvon kitty am 09.05.2003, 18:05

DANKE für die Aufklärung. Sehr interessant.

Für Klexi: Danke auch dir für das Rezept. Das muß ich mir noch aufheben; mein Liebstöckel hat noch keine 12 Stengel.....



Liebe Grüße
kitty
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Beitragvon ibagangie am 12.05.2003, 20:50

Hallo, Klexi !
Um Himmels Willen - keine 12 Stengel- Mein Liebstöckl wird auch über 1 m groß, wie soll dass denn schmecken, wenn Du alle Blätter nimmst- von den Stengeln mal ganz zu schweigen!Da hat Siggi ja Recht , eigentlich schmecken nur die Blätter!
Aber man könnte die Stiele ja auch gebündelt portionsweise mit an eine Suppe geben- ähnlich wie bei Petersilienstengeln.
Ansonsten trockne ich meinen Liebstöckl u. freue mich immer auf den frischen .
Grüße aus Hessen von Gabi.
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Beitragvon Curly Sue am 13.05.2003, 07:24

Hallo ibagangie,

hast Du mir einen Tipp, wie man den Liebstöckel am besten trocknet???

Ich wasche ihn sonst immer, trockne ihn und friere die Blätter ein.

Trocknen wäre bestimmt auch nicht schlecht, aber wie????


Tausend Mal Danke..............

Simone
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Beitragvon Siggi am 13.05.2003, 14:03

Hallo Simone!
Am Morgen wenn der Tau auf dem Liebstöckel (aber auch andere Kräuter) abgetrocknet ist ihn schneiden zusammenbinden und an einem schattigen luftigen Ort aufhängen. Nur dann vorher waschen wenn er wirklich verschmutzt ist.
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Beitragvon ibagangie am 13.05.2003, 14:27

@ Siggi !
Vielen Dank-Du warst mal wieder schneller-aber besser hätte ich es auch nicht schreiben können.Viele Grüße Gabi.
ibagangie
 
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Beitragvon ibagangie am 13.05.2003, 14:53

Hallo,noch einmal an alle Liebstöckel-Fans!
Habe noch etwas im Internet für Euch gefunden:


Die Intensität des Aromas hängt aber entscheidend davon ab, wo der Liebstöckel gewachsen ist. Darum sollte man beim Würzen äußerst vorsichtig sein und lieber einmal mehr nachwürzen. An einer Brühe genügt manchmal schon ein halbes Blatt Freilandliebstöckel, während ein ganzer Esslöffel von im Treibhaus gezogener Blätter kaum zu spüren ist. Wer mit Liebstöckel würzt, braucht also viel Fingerspitzengefühl.

Liebstöckel schmeckt besonders gut an deftigen Suppen und Eintöpfen, an Bohnen-, Erbsen- und Kartoffelsuppen, bunten Gemüseeintöpfen und Frühlingssuppen, wo er das Aroma des Suppengemüses intensiviert.

Er passt, vorsichtig verwendet, aber auch an Hühnergerichte, an Hühnersuppen und –ragouts. Er schmeckt im Grunde also immer da, wo man auch Suppenkraut verwenden könnte, bzw. würde, wie z.B. auch an Saftschmorbraten oder Kartoffelgerichten, wie dem nun folgenden Kartoffelgratin mit Liebstöckel:

Zutaten für 4 Personen:
500 gr. Kartoffeln
1/4 L Schlagsahne
1 EL Liebstöckelblätter
40 gr. Butter
60 gr. Gouda
Salz

Die Kartoffeln waschen, schälen, waschen, in dünne Scheiben schneiden und in reichlich kochendem Salzwasser 3 Minuten vorgaren. Dann abgießen, abtropfen und abkühlen lassen. Die Kartoffelscheiben dachziegelartig in eine flache Gratinform schichten und mit der Sahne begießen. Danach mit Liebstöckel bestreuen. Nun wird noch die Butter oder evt. Margarine in Flöckchen darüber verteilt. Den Gouda fein raspeln und über die Kartoffel verstreuen.

Das Ganze kommt jetzt bei 175 Grad auf der untersten Einschubleiste 40 bis 45 Minuten in den Backofen. – Fertig –

Der Gratin ist auch eine feine Beilage zu kurzgebackenem Fleisch. Der Geschmack ist sehr rustikal, wenn ich das mal so ausdrücken darf, aber nicht schlecht. Deshalb allen, die es mal ausprobieren möchten einen

Guten Appetit wünscht der Autor und aus dem sonnigen Hessen-Gabi.
ibagangie
 
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Beitragvon kitty am 13.05.2003, 16:29

Danke liebe ibagangie für das Rezept,
habe es schon abgespeichert.

Du hast dir aber einen schwierigen Neck-Name ausgesucht - aber ich werde mich noch dran gewöhnen!!!(grins..lach..!!)


Liebe Grüße
kitty
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