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Was ist Minze?

Moderator: kug-team

Beitragvon ems am 06.03.2004, 14:14

Hallo,
möchte gerne mal wieder aufgeklärt werden, wenn auch Siggi meint, dafür wäre ich zu alt.
Was ist Minze?
Habe heute in zwei Rezepten davon gelesen, einmal kochen und einmal backen. Soll das Pfefferminze sein? Kann mir nicht vorstellen, daß ich eine Torte mit Pfefferminze verzieren soll. Und auch mit Chilischoten zusammen kann ich mir Pfefferminze schlecht vorstellen.
Es grüßt euch aus dem Schwarzwald
eine neugierige ems
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Beitragvon Siggi am 06.03.2004, 14:25

Grins!!!!!!!!!!
Minze ist ein Sammelbegriff, dazu gehört auch der Pfefferminz.
Warum soll man kein Gebäck mit Minze verzieren? Auch deftiges wird mit Minze (siehe die Englische Küche) zubereitet.


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Lieber mit kleinen Schritten versuchen etwas zu bewegen
Als auf große Schritte anderer warten.



Bis die Tage
Siggi

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Beitragvon sgddd am 06.03.2004, 19:11

Hallo Evi!

Hier gibt es frische Minze.Damit werden die Torten zb.verziert,oder als Erfrischungsgetränk gereicht.Auch an Salaten,zb.Obstsalaten schmeckt es sehr erfischend.

Gruß Jana
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Beitragvon Siggi am 06.03.2004, 20:07

Von der Minze bekomme ich mindestens ein Dutzend auf die Reihe, es gibt aber bestimmt drei Dutzend verschiedener Sorten
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Ich bin umgezogen!

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Beitragvon sunnyhilly am 06.03.2004, 23:04

Liebe ems!

Das was du meinst, ist die braune Minze. Sie schaut aus wie Pfefferminze, aber Pfefferminze hat einen grünen Stengel und braune Minze einen braunen Stengel. Die braune Minze schmeckt nicht so scharf.

Braune Minze verwendet man z. B. für den Cocktail Caipirinha und andere Cocktails.
Jamie Oliver macht damit seine Ananas mit Minzzucker, köstlich, das Rezept ist in meinem thread "naked chef alle Rezepte".

Aber zum Verzieren einer Torte? Vielleicht als nichtessbare Dekoration, denn wer isst denn schon ein Kräutlein mit der Torte? Das bleibt einem ja im Hals stecken. Und das Aroma kommt ja erst heraus, wenn die Minze kleingehackt wird.

Lieben Gruss
sunnyhilly
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Beitragvon sgddd am 06.03.2004, 23:58

Hallo sunnihilly!

Natürlich nimmt man die frische Minze nur als Verzierung,nicht zum mitfuttern. :grin:
Und wie du schon selbst sagtest,zb.fürn Obstsalat schneidet man sie ganz fein.
Hier nimmt man einige Blumen oder Blüten,zum verzieren von Kuchen,hab ich übrigens im Fernsehen gesehen.Aber nur Mittelamerika.

Lieben Gruß,Jana
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Beitragvon ibagangie am 09.03.2004, 13:45

Für Hörnchen geschubst!!
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Beitragvon Dalli am 09.03.2004, 14:02

Ganz lecker ist die Minze auch im Cocktail Mojito (ich habe, glaube ich, auch einmal hier ein Rezept für eine Mojito-Torte gepostet), für den man unbedingt die ohne "Pfeffer" verwenden sollte :wink:

Pfefferminze hingegen ist ganz toll, um frischen Tee daraus zuzubereiten. Da kann man den aus den Beuteln glatt vergessen.


Liebe Grüße
Dalli
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Beitragvon Hörnchen am 11.03.2004, 00:33

Hilfe! Warum werde ich hier "geschubst"?
Und vor allen Dingen wohin? Regiert hier die Gewalt?
Ich verstehe es nicht - was daran liegen könnte, dass ich nicht mehr die Jüngste bin (grins :smile: ). Erklärt es mir - bitte.
Hilflos - Babsi-Hörnchen

PS. Mein Pfefferminz ist auch prima für Tee - wenn man ihn mag. Bei den Nomaden im ehemaligen Spanisch Sahara in einer kleinen Oase habe ich einstmals sehr süßen schwarzen Tee getrunken mit einem frischen Pfefferminzblatt drin. Es ist dann nur eine Spur pfefferminzig. Das war durchaus gut. Ist nett z.B. nach einem Couscous-Essen.

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und ..... immer schön fröhlich bleiben

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Beitragvon ibagangie am 11.03.2004, 00:42

Hi , es hieß "für" Hörnchen geschubst und nicht "das " Hörnchen geschubst.... :wink:;-) :wink:
Tja und wohin ...in die Unendlichkeit unseres Forums...aber hab keine Angst: in einigen 1000Jahren kommt eine mutige Frau (wie ich ) daher und buddelt Deine Beiträge zur Freude aller wieder aus!!! Das nennt man dann schubsen oder bestenfalls :Familienzusammenführung!!!

Grinsegrüße von

Gabi
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Beitragvon Albyeti am 07.06.2004, 16:50

Infos zu Minze!

Minze w, Mentha, über die Nordhalbkugel und Australien verbreitete, insbesondere im Mittelmeerraum und Vorderasien heimische Gattung der Lippenblütler mit rund 20, durch häufige Bastardierung zum Teil sehr formenreichen Arten. Ausdauernde, Ausläufer bildende, stark aromatisch duftende Kräuter mit kreuzgegenständigen, breiteiförmigen bis lanzettlichen, am Rande gekerbten bis gesägten Blättern und zahlreichen, in blattachselständigen, oft kopfig oder ährenförmig zusammengedrängten Scheinquirlen stehenden, kleinen Blüten. Blütenkrone meist blaßrötlich bis violett, mit kurzer Röhre und nahezu radiärem, 4spaltigem Saum. Die 4 Staubblätter ragen oft über die Kronröhre hinaus. In Mitteleuropa zu finden sind vor allem die Acker-Minze, Mentha arvensis (in Naßwiesen und den Unkrautfluren feuchter Äcker), die Wasser-Minze, Mentha aquatica (in Röhricht- und Großseggen-Gesellschaften, an Ufern und Gräben, in nassen Wiesen, Wäldern und Gebüschen) sowie die Roß-Minze, Mentha longifolia (in Pioniergesellschaften an Ufern, in Naßwiesen, an Gräben usw.). In Gärten kultiviert wird die aus dem westlichen Mittelmeerraum stammende, gelegentlich auch verwilderte Grüne Minze oder Ähren-Minze (Mentha spicata) sowie die Pfefferminze, Mentha piperita (vgl. Abb. und B Kulturpflanzen VIII), ein steriler, sich durch Ausläufer vermehrender Bastard zwischen Mentha aquatica und Mentha spicata. Verschiedene Arten der Minze wurden schon im Altertum als Gewürzpflanzen und Heilpflanzen geschätzt (vgl. Infobox).
N.D.

Polei-Minze Polei-Minze, Mentha pulegium, von Westeuropa bis Vorderasien und Nordafrika verbreitete Art der Gattung Minze; Ausläufer treibende, minzartig duftende Staude mit ovalen Blättern und kleinen blaßlila Lippenblüten in blattachselständigen Scheinquirlen. Die an feuchten Standorten anzutreffende, bisweilen als Zierpflanze kultivierte Polei-Minze diente früher als Heilpflanze, gilt jedoch als giftig, da ihr etherisches Öl zu 80-90% aus Pulegon (einem MonoMinzeterpen) besteht, dem eine zentral lähmende Wirkung zugeschrieben wird.

Größte Bedeutung als Gewürz- und Heilpflanze besitzt heute die in vielen Ländern der Erde in einer Vielzahl von Sorten angebaute Pfefferminze (Mentha piperita; vgl. Abb.). Ihre Blätter werden frisch als Gewürz für Soßen (mint sauce) und Salate verwendet, während sie getrocknet zur Zubereitung von Tee dienen. Das durch Wasserdampf-Destillation aus den Drüsenhaaren der Blätter und des Stengels gewonnene, stark duftende, etherische Pfefferminzöl enthält zwischen 50 und 86% 1-Menthol (Pfefferminzcampher), 7-25% Menthon sowie Menthenon, Cineol, Terpene, Terpenalkohole und -aldehyde. Seine Menge und Zusammensetzung hängen jedoch stark von Klima, Standort und Erntezeit ab. Pfefferminzöl wird wegen seines erfrischenden Geruchs und Geschmacks vor allem zur Aromatisierung von Mundpflegemitteln (Zahnpasta, Mundwasser usw.), Genußmitteln (Likör, Tabak, Schnupftabak usw.), Bonbons und Kaugummi sowie Arzneimitteln verwendet. In der Heilkunde wird die antiseptische, stark spasmolytische, gallentreibende sowie antidiarrhoische Wirkung der Pfefferminze vor allem zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege sowie der Verdauungsorgane genutzt.
Außer der Pfefferminze wird, vor allem in Japan, auch die sog. Japanische Minze (Mentha arvensis var. piperascens) angebaut. Insbesondere in Nordamerika, England und Südeuropa wird auch die Krause Minze, Mentha spicata var. crispa (spearmint), kultiviert. Ihr mentholfreies etherisches Öl findet u.a. als Geschmacksstoff für Kaugummis Verwendung.


Viele biologische Grüße
Siegbert (Albyeti)

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