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industriezucker durch birnendicksaft etc. ersetzen - mengene

Moderator: kug-team

Beitragvon Thera am 16.01.2003, 17:58

hi ihrs,

ich hab schon ne weile rumgesurft, aber bislang keine antowrt gefunden, die mir zusagt. bestimmt könnt ihr mir weiterhelfen :wink:

weiss jemand, in welchen masseinheiten ich beim kochen und backen weissen industriezucker durch birnendicksaft, ahornsirup etc. ersetzen kann?

ich will weissen zucker möglichst ganz aus der küche verbannen ...

viele grüße

thera
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Beitragvon josy am 16.01.2003, 20:42

Hallo Thera, wenn ich denn auch nicht die Antwort auf deine Frage weiss, so heisse ich dich doch recht herzlich hier willkommen.
Gruß josy :smile:
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Beitragvon Keks am 16.01.2003, 23:03

Hallo thera!

Auch ich kann Dir leider auf Deine Frage keine Antwort geben.

Aber begrüssen kann ich Dich:

"Herzlich Willkommen" bei uns Koch- und Backfreudigen "Klatschmäulern"!

Viel Spass hier bei uns wünscht Dir
Keks :wink:
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Beitragvon Gast am 16.01.2003, 23:57

Hallo Thera!

Herzlich Willkommen! Leider kann ich das im Moment auch nicht beantworten, aber vielleicht wissen es die "Amerikanerinnen" unter uns. So viel ich weiß, wird dort auch eher (z.B.) Ahornsirup verwendet.
Gast
 

Beitragvon Thera am 17.01.2003, 10:05

he, vielen dank für euer willkommen :smile:

ich hab hier schon öfter gesurft und mein liebster hat mir mal ein geburtstagsessen mit einem rezept von hier gezaubert ...

birnendicksaft & co. kommen häufiger in rezepten zur fettarmen ernährung vor, aber ne umrechnungstabelle hat bisher leider noch nie dabei gelegen :wink:

ich habs bis jetzt auch nur an muffins und so warmen pflaumenkompott probiert - das war sehr lecker: pflaumen, birnendicksaft und zimt, dazu pfannkuchen, hmmm :smile:

viele grüße


thera
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Beitragvon Tessi am 17.01.2003, 12:53

Hallo Thera!

Herzlich Willkommen hier bei uns Süchtigen!

Ich kann Dir bezügl. Deiner Frage leider auch nicht helfen!
Das mit dem warmen Pflaumenkompott mit Birnendicksaft und Zimt zu Pfannkuchen hört sich lecker an - wäre es möglich das Du das Rezept mal hier reinsetzt???
Wäre Dir echt dankbar ... hab nämlich nen äußerst süßen Zahn! :grin:


_________________
Liebe Grüße
Tessi :smile:

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Tessi am 2003-01-17 12:53 ]</font>
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Beitragvon Siggi am 17.01.2003, 20:46

Hallo Thera!
Meine Definition:
Fruchtzucker ist einfacher Zucker. Industriezucker nennt man auch zweifacher Zucker. Demnach müsste Birnendicksaft, da er ja einfacher Fruchtzucker ist, Doppelt genommen werden.
http://www.gemeinsam-csc.

Ich bin umgezogen!

Lieber mit kleinen Schritten versuchen etwas zu bewegen
Als auf große Schritte anderer warten.

Bis die Tage
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Beitragvon raubritter am 31.01.2003, 15:48

Hallo Thera,

bin fündig geworden,

Birnendicksaft hat einen sanften, wundervoll leicht fruchtigen Geschmack, die Farbe wie rotgoldener Honig. Er ist ohne andere Zutaten aus reinem Fruchtsaft eingedickt. Geeignet als Brotaufstrich (für Nicht-Trennköstler!), zum Süßen von Obst, in Joghurt, zum Eis. Starke Süßkraft im Verhältnis zu Zucker (122%).
(285kcal je 100g, ca. 6-7 BE)


Ahornsirup, Rübensirup, Birnendicksaft und andere Sirupe werden hergestellt, indem der Saft mehrmals gekocht wird. Sie bestehen zu einem hohen Anteil aus Zucker (Ahornsirup zu 65 Prozent, Rübensirup zu 62 Prozent, Birnendicksaft zu 78 Prozent). Sirupe werden oft als gesünder bezeichnet. Das sind sie aber nur wegen ihres recht hohen Anteils an Mineralstoffen. Übermäßiger Zuckergenuss ist auch bei Sirup nicht gesund.



und zum Schluss noch ne kleine Tabelle zum umrechnen

Süßungsmittel

Zucker Teelöffel 5,0 g

Süßstoffe Tropfen, Stück 0,1 g

Honig Teelöffel 6,0 g

Sirup, Apfel-,
Birnendicksaft Teelöffel 6,0 g



Mit lieben Gruß vom

Raubritter
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Beitragvon Siggi am 02.02.2003, 09:28

Danke Raubritter!
Sehr interessant.
http://www.gemeinsam-csc.

Ich bin umgezogen!

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Beitragvon Gast am 12.02.2003, 18:22

Hallo Thera,

Ich hab seit über 2 Jahren nicht nur raffinierten Zucker, sondern auch Auszugsmehl aus meinem Haushalt verbannt und lebe wirklich gut damit. Ich verwende als Süßungsmittel fast ausschließlich Honig. Da Honig einen hohen Anteil Fruchtzucker enthält und dieser mehr Süßkraft hat als der schon erwähnte Zweifachzucker (nicht umgekehrt, wie Siggi meinte!), kannst Du die in den Rezepten angegebenen Mengen ca. um ein Drittel oder sogar um die Hälfte reduzieren- probier es einfach mal aus. Honig ist übrigens nicht nur wegen der noch enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente gesünder als Zucker, sondern auch, weil der Körper ihn leichter verstoffwechseln kann und dafür nicht so viel Vitamin B1 verbraucht (das viele von uns sowieso zuwenig haben).
Vielleicht kann ich Dich (oder auch manch Andere(n))in Deinem Vorhaben etwas bestärken!
lg Sonja aus dem verschneiten Tirol
Gast
 

Beitragvon nora1at am 12.02.2003, 23:50

Hallo Thera!

Ich habe auch noch etwas für dich und vielleicht ein „Proberezept“ ?

Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist die Wahl des Süßungsmittels nicht so wichtig. Ob Sie Vollzucker, Honig, Birnendicksaft (Birnel), Ahornsirup oder weißen Zucker verwenden, allen ist ein hoher Zuckeranteil gemeinsam, entweder in Form von Saccharose (=Haushaltzucker) oder deren Bestandteile Glucose und Fructose.
Alternative Süßungsmittel sind nicht oder nur wenig verarbeitet bzw. raffiniert und weisen kleine Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Inhaltsstoffen auf. Diese sind für die Nährstoffversorgung jedoch unbedeutend. Aus ökologischer Sicht kann ich Ihnen Birnel als Zuckeralternative empfehlen. Damit leisten Sie einen Beitrag zur Erhaltung von Hochstammbäumen und berücksichtigen die inländische Produktion. Der Saft von 10 kg Birnen wird zu einem Kilo Birnel eingedickt. Er enthält die Mineralstoffe und einen Teil der Vitamine der Birne.

Honig besteht immerhin auch zu 80 % aus Zucker, zudem in einer sehr klebrigen Form. Er sollte sparsam und immer "verdünnt", also als Süßungsmittel und nicht pur verwendet werden. Allerdings enthält Honig über 100 Aromastoffe, Säuren, Enzyme u.a.m., und es ist keine aufwendige industrielle Verarbeitung notwendig.
Auch mit anderen Zuckerkonzentraten wie Melasse, Ahornsirup, Malzextrakt, Apfel- und Birnendicksaft sollte gegeizt werden. In vielen Rezepten lässt sich der Zuckeranteil erheblich reduzieren.

Ahornsirup
ist ein süßungsmittel aus dem eingedickten Saft des Zuckerahornbaumes, der fast ausschließlich in Kanada zu finden ist. Der aus dem angebohrten Stamm herauslaufende Saft wird gereinigt und zu Sirup eingekocht, dessen starke Süßkraft auf den sehr hohen Sascharosegehalt zurückzuführen ist. Es gibt verschiedene qualitäts-klassen (aa, a, b, c, d), deren Kriterien neben dem Geschmack auch Farbe und Lichtdurchlässigkeit sind. Ahornsirup der klasse aa ist sehr mild und hell während Ahornsirup der klasse d sehr kräftig schmeckt und sehr dunkel ist. In Deutschland ist in der Regel Ahornsirup der Klassen a und c erhältlich. Er schmeckt lecker zu Waffeln und Pfannkuchen und eignet sich zum Süßen von Saucen und Marinaden sowie als alternative zu Honig. Nachteilig ist die klebrige zahnschädigende Konsistenz. Der hohe Preis resultiert sowohl aus den langen Transportweg als auch durch sehr schwierige Erntebedingungen.

Apfeldicksaft
wird aus dem reinen Saft gepresster Äpfel hergestellt, der zu einem Dicksaft eingekocht wird. Aufgrund des hohen Fruchtzuckeranteils hat Äpfeldicksaft eine starke Süßkraft und kann entsprechend sparsam verwendet werden. Er eignet sich aufgrund seines fruchtigen Geschmacks gut zum Süßen von Müslis und Nachspeisen sowie Apfelrotkohl. Nachteilig ist jedoch seine klebrige zahnschädigende Konsistenz.
Liebe Grüße
Nora
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