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Honig statt Zucker

Moderator: kug-team

Beitragvon Sissi am 24.08.2003, 11:23

Hallo,

Ich habe ein Problem. Meine Tochter hat Heuschnupfen. Um den Heuschnupfen zu mildern, wurde mir empfohlen ihr Honig zu geben.
Nun möchte ich gerne meine Rezept statt mit Zucker mit Honig süssen. Ich weiß aber nicht wieviel Honig ich für die angegebene Menge Zucker nehmen muß. Könnt Ihr mir helfen?
Ich habe zwar schon im Internet gesucht, aber nichts gefunden.

Sissi
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Beitragvon Siggi am 24.08.2003, 19:10

Hallo Sissi!

Ich weis nicht ob ich Zucker durch Honig ersetzen würde. Zucker hat nicht den Eigengeschmack wie Honig, was die Rezepte geschmacklich verfälschen würde.
Aber ein Imker hat mir einmal gesagt das man Honig zur Sensibilisierung einsetzen kann, da im Honig aus deine r Region (das ist wichtig) die Pollen enthalten sind auf die man allergisch reagiert.
Irgend wo hier wurde dieses Thema schon einmal behandelt. Unter Suchen könntest du es vielleicht finden.
http://www.gemeinsam-csc.

Ich bin umgezogen!

Lieber mit kleinen Schritten versuchen etwas zu bewegen
Als auf große Schritte anderer warten.

Bis die Tage
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Beitragvon Lieschen am 30.08.2003, 08:32

Hallo Sissi,

bin gerade am Zusammenstellen einer aktuellen Link-Liste und bin dabei auf eine Seite gestossen, die dich bez deines Problems interessieren dürfte:

http://www.allos.de

Da kannst du bestimmt auch anrufen und dein Problem herantragen.

Herzlicht Lieschen
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Beitragvon Steffie am 04.09.2003, 09:38

Hallo Sissi!

Ich als Honigfan kann Dir folgendes zu Deiner Frage sagen:

Wie das Verhältnis Honig zu Zucker aussehen muss, um es genauso süß zu bekommen, weiß ich leider nicht. Ich würde es einfach ausprobieren. Nachsüßen kann man ja immer noch, wenn es mal zu wenig gewesen ist.

Wenn Honig wärmer als 40 °C wird, verliert er seine Inhaltstoffe, daher ist er zum Kochen bzw. Backen eher weniger geeignet. Ich will damit sagen, dass Du Dir bei diesen Gerichten schon mal keine Gedanken über die Menge des Ersatzes machen musst.

Und im übrigen gilt eigentlich, dass ein Honig, je dunkler er in der Farbe ist, um so kräftiger im Aroma ist. Wenn ich einen Tee oder einen Obstsalat nur süßen möchte, nehme ich Akazienhonig, der schmeckt nicht so sehr durch. Während z. B. Waldhonig ja sehr dominant im Geschmack ist.

Alles in allem ist es einfach eine Geschmackssache. Jeder mag es anders.

Viel Spaß beim ausprobieren.
Liebe Grüße Steffie
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Beitragvon Multitask am 06.11.2003, 23:52

Hi Sissi,

eine genaue Menge kann man schon deshalb nicht angeben, weil jeder Honig verschieden ist. D. h. Honig ist einen Mischung aus Glukose und Fruktose und geringen Mengen anderer Zucker.
Insbesondere das Verhältnis von Glukose zu Fruktose ist für das Süßeempfinden entscheidend. Je höher der Glukoseanteil, desto süßer wird ein Honig empfunden. Blütenhonige haben in der Regel hohe Glukosegehalte. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass sie auch schneller kristallisieren. Ausnahme: Akazienhonig. Dieser kommt aber für eine Desensibilisierung nicht in Frage, sondern nur Honig eines Imkers aus deiner näheren Umgebung, da dieser wie oben in einem anderen Thread schon erwähnt die Pollen enthält, die in deiner Umwelt vorkommen.
Völliges Umstellen der Ernährung auf Honig wegen der Desensibilsisierung halte ich nicht für nötig. Ein Honigbrot ist auch was leckeres und erfüllt den selben Zweck.
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