Aktuelle Zeit: 24.05.2012, 22:10

HAST DU HEUTE SCHON GELACHT ?

Moderator: kug-team

Beitragvon Roula am 04.12.2002, 20:10

Armes liebes Lieschen,

Deine Bauchmuskulatur wird Dir sicher sehr weh tun, aber hier noch ein "Lach-Rezept":


Ich ging im Wald so für mich hin,
mir war ganz weihnachtlich im Sinn.

Da sah ich ein frierend Mägdelein,
das wollte so gern gewärmet sein.

Ich nahm sie mit zu mir nach Haus,
zog ihr die nassen Kleider aus.

Und da ich sah, was sie so denkt,
hab ich sie auch reich beschenkt.

Drauf sah sie mich ganz böse an:
Du bist doch nicht der Weihnachtsmann!

Oh, doch, sprach ich, meine Gute,
Siehst du nicht Sack und Rute?

Drauf sah sie mich ganz lieblich an:
du bist ja doch der Weihnachtsmann!


Viel Spaß bei der Lachkur
Herzlichst
Roula
Roula
 
Beiträge: 7194
Registriert: 21.09.2002, 01:00
Wohnort: Adria

Beitragvon walküre am 04.12.2002, 20:36

Ich glaubs ja gar nicht!
Advent ist doch die besinnliche Zeit und was muß man hier lesen?
Solltet Ihr etwa zuviel Glühwein getrunken haben?
Leider komme ich im Moment nicht so recht dazu, dieses Forum regelmäßig heimzusuchen. Ich merke schon, daß ich eine ganze Menge verpasse.

Nachdem weiter oben schon von bienemaus das Weihnachtsgedicht von Loriot zitiert wurde, hätte ich von dem selben Herrn noch ein paar festliche Rezepte dazuzufügen:

Büffel im Schlafrock
Den afrikanischen Büffel fängt man hauptsächlich für ein bekömmliches ostfriesisches Nationalgericht. Der Büffel wird 14 Tage gekocht und mit einer Prise Gewürznelken ganz klein gewiegt, in einen ausgerollten Nudelteig gewickelt und in feuerfester Form bei mäßiger Hitze 8-9 Stunden gebacken. Hagebuttenmarmelade darüber geben und heiß servieren.


Nilpferd in Burgunder

Etwas für festliche Tage, vorausgesetzt, daß sich das Nilpferd in Burgunder wohl fühlt. Nilpferd waschen und trocknen, in passenden Schmortopf mit 2000 l Burgunder, 6-8 Zwiebeln, 2 kleinen Mohrrüben und einigen Nelken 8-14 Tage kochen, herausnehmen, abtropfen lassen und mit Petersilie servieren.


Bauernomelette

Ein bis zwei zarte Landwirte werden durch ein feines Sieb gestrichen. Das Gericht, ein Rezept aus der Entdeckerzeit Australiens, ist uns leider nur unvollständig überliefert. Eine Hausfrau mit Lust und Liebe zur Kochkunst hat jedoch Gelegenheit, ihrer Experimentierfreude freien Lauf zu lassen.

Walfisch, Tiroler Art

Den gut abgehangenen Walfisch ausnehmen und 1-2 Jahre wässern. Einen halben Liter Milch mit feingewiegten Zwiebeln, Delikateßgurken und Gewürzkörnern abschmecken. Die sorgfältig entgräteten Walfischfilets hineingeben und mit einem Lorbeerblatt servieren.


Jäger im Reisrand

Nachdem man je nach Personenzahl ein bis zwei Pfund Reis mit einer Prise Salz hat gar kochen und in Randform stürzen lassen, bittet man einen jüngeren, frisch gewaschenen Jäger oder Forstadjunkten mit Hut, darin Platz zu nehmen. Dieses stimmungsvolle Gericht ist jedoch ausschließlich selteneren, repräsentativen Anlässen vorbehalten, da auch in der Forstlaufbahn die Nachwuchsfrage noch nicht gelöst ist und nur wenige Forstbeamte die Erlaubnis erhalten, sich für private Zwecke einen Abend frei zu machen


Papa aus Marzipan

40 kg süße und 6 kg bittere Mandeln stoßen und mit einigen Tropfen Rosenwasser sehr fein verreiben. Das Ganze mit 35 kg Zucker in einer Messingpfanne bei kleinem Feuer so lange rühren, bis der Finger nicht klebt, wenn man ihn draufdrückt. Dann vom Gatten, der die Augen geschlossen halten muß (Überraschung!!), in zwei Hälften einen Gipsabdruck nehmen, die noch warme Marzipanmasse in die leere Form geben, nach Festwerden herauslösen und zusammensetzen. Über ein eventuelle Mißstimmung des Gatten, der anschließend längerer Schonung bedarf, hilft der Genuß von 83 kg hochfeinen Marzipans spielend hinweg

Guten Appetit
Walküre

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: walküre am 2002-12-04 20:39 ]</font>

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: walküre am 2002-12-04 20:46 ]</font>
walküre
 
Beiträge: 195
Registriert: 07.06.2002, 01:00
Wohnort: bielefeld

Beitragvon josy am 05.12.2002, 06:34

Hallo walküre, die Rezepte hören sich ja lecker an - und so einfach ... :lol:
Danach, damit man nicht so voll wird, vielleicht ein Tässchen Kaffee?? Bild
Diese tollen Rezepte möchte ich meinen Freundinnen doch nicht vorenthalten.
Einen lieben Gruß von josy :smile:
josy
 
Beiträge: 317
Registriert: 04.10.2002, 01:00
Wohnort: Neumünster

Beitragvon Gast am 05.12.2002, 17:23

Hier mal ein nettes (naja...) Gedicht, wenn auch nicht weihnachtlich.

Der Vorhang hebt sich.
Die Bühne belebt sich.
Von Baum zu Baum springen zwei nackte Arschgesichter.
Der König betritt den Saal.

„Meine Tochter, warum bist du so errötet? Wer hat dich heute durchgeflötet?“
„Prinz Karl, der mit dem Pfahl!“

„Was, dieser Schuft hat dich heute durchgepufft?“
„Ach Vater, laß Gnade walten.“
„Nein, ich werde ihm seine Eier spalten.
In den Keller sausen,
die Eierspaltmaschinen brausen!“

Ein kurzer Stich, ein langer Schrei.
Über die Bühne rollt ein halbes Ei.

Und die Moral von der Geschicht:
Halbe Eier rollen nicht!
Gast
 

Beitragvon Roula am 05.12.2002, 18:18

UUUUpppppps!!!!! :eek:
Roula
 
Beiträge: 7194
Registriert: 21.09.2002, 01:00
Wohnort: Adria

Beitragvon fishpeter am 07.12.2002, 16:29

So, jetzt ist es soweit. Ihr wolltet es ja nicht anders. Jetzt kommt von mir die Geschichte von der Weihnachtsmaus:

Fröhliche Weihnachten
Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
(Sogar für die Gelehrten),
denn einmal nur im ganzen Jahr,
entdeckt man ihre Fährten.

Mit Fallen oder Rattengift,
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
Den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einemmal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jemand rundheraus:
"Ich hab es nicht genommen!"
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter,
was seltsam und erstaunlich war,
denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
Ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus
die über Nacht gekommen.

Ein drittes mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leckren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: Welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da,
und Just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden.

Und wirklich wahr: die Maus blieb weg,
Sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
Gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus -
Bei Fränzchen oder Lieschen -
Da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bißchen!

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
Bleibt jedem Überlassen!



Und nun noch Franz - Theodors Rezept:

Franz Theodor schlenderte summend nach Hause. Er hatte der Versuchung widerstanden, im letzten Augenblick doch noch ein windschiefes Tännchen zu kaufen, und freute sich auf zu Hause. Endlich Ruhe! Er hatte ein Baguette unterm Arm und eine Flasche Rotwein in der Jackentasche.
Franz wiederholte die letzte Mozartkadenz pfeifend, während er die Wohnungstür aufschloss. Trautes Heim! Er legte das Baguette auf den Tisch und öffnete das Gefrierfach, aber als er den Rotwein hineinschieben wollte, schlitterte ihm ein eiskalter Rollmops entgegen. Franz stutzte und schob ihn mit spitzen Fingern zurück. Er mochte keinen Fisch.

Franz griff hinter die Yuccapalme und holte den Calvados heraus. Er setzte an und dach-te: Geschafft. Da ging das Telefon.
„Franz“, sagte die Stimme. „Junge. Du bist doch heute nicht allein?“ Franz stellte den Calvados lautlos ab. „Ja, Mutter“, sagte er. „Nein, Mutter. Ich habe hier...“ „Ich dachte, ich komme mal eben vorbei“, sagte die Stimme liebenswürdig. „Was hast du denn zu Essen im Haus?“ Franz massierte sich die Stirn. „Ich, äh.“ „Franz?“ „Äh, ja.“ „Ich bring dir schnell was vorbei." Franz zog die Unterlippe zwischen die Zähne. „Ich brauche eigentlich nichts. Ich habe Brot und...“ „Also, etwas Schönes zu Essen für dich und mich, mein Junge", sagte seine Mut-ter. Sie legte auf.
Beim nächsten Klingeln hatte Franz die Flasche immerhin entkorkt. „Ja?“ fragte er vorsichtig. Isa lächelte hörbar. „Franz, Schatz. Ich kann das nicht ertragen, dass du heute allein bist. Überall brennen die Kerzen am Baum, und nur du beißt in ein altes Baguette. Komm, lass uns für heute alles vergessen. Weißt du was, ich komme mit einem Döschen Krabben vorbei und dann ma-chen wir es uns richtig gemütlich.“ „Aber meine Mutter...“, hauchte Franz. Isas Stimme spuckte Glasscherben. „Deine Mutter lass heute mal aus dem Spiel. Und ein Fläschchen Schampus hast du ja wohl im Hause.“
Franz sank erschöpft in den Sessel neben der Palme. Dies war die letzte Gelegenheit. Er entkorkte die Flasche und trank hastig. Das Telefon ging „Franz, altes Haus. Niemand sollte am Weihnachtsabend allein sein. Ich übrigens auch nicht. Ich sag‘ dir was, ich klemme mich hinters Steuer und bin in einer halben Stunde da. Irgendein Trottel hat ges-tern eine Flasche Wermut hier stehen lassen, die bringe ich mit; vielleicht kann man das Zeug heißmachen.“

Franz wurde nachdenklich. Mutter, Isa, Paul. Das war besser als Mutter und Isa. Trotz-dem. Es klingelte. Franz griff nach dem Hörer wie in Trance, aber es klingelte weiter. Die Haustür. Ja, Mutter, ich komme schon.

Vier Augenpaare sahen ihn erwartungsvoll an. „Überraschung!“ schrieen die Kinder und hingen schon an seinen Armen. „Überraschung!“ sagten Ellen und Dieter herzlich ,und streckten ihre Hände aus. Franz starrte auf eine Tüte Nudeln, eine Tube Tomatenmark und ein Päckchen, das streng roch. „Du hast doch bestimmt nichts im Haus“, sagte Ellen sanft und Dieter klopfte auf seine Jackentasche, aus der ein Flaschenhals sah. „Alles paletti“, sagte er, „obwohl ich annehme, dass du weinmäßig keine Not leidest.“ Er zog die Jacke aus und hängte sie an die Garderobe. Die Flasche ließ er in der Tasche.

Ellen ging in die Küche und fingerte ein paar Zwiebeln ihrer Handtasche. Dieter hatte die Calvadosflasche entdeckt und ging Gläser suchen. „Kein Baum, was?“ fragte er verständnisvoll. „Ist auch besser so.“ Sie tranken einen Schluck auf die Freundschaft.
Als Heiner anrief, rang Ellen in der Küche gerade mit Isa. Isa hatte beim Anblick des Tomatenmarks ihre Krabben wieder einstecken wollen, aber Ellen rief entrüstet: „Das ist doch eine wundervolle Vorspeise!“ „Ja, so war das auch gedacht“, erwiderte Isa spitz.
Es klingelte. Weil Franz ratlos umherblickte, hob Dieter den Hörer ab. „Ja, wir machen hier eine Mordsfete. Komm doch einfach vorbei. Und bring was zu Essen mit. Was? Nein, Parmesan ist da. Aber vielleicht hast du ein Bund Thymian im Haus?“ Franz sah erschöpft aus. „Prost“, sagte Dieter heiter. „Heiner fährt eben noch an der Tankstelle vorbei. Er meint, Sahne käm‘ immer gut."
Als Franz die Tür öffnete, stand ihm der Schweiß auf der Stirn. Die Frau draußen kam ihm irgendwie bekannt vor. „Ich dachte, hier ist vielleicht eine Fete?“ sagte sie tapfer und probierte ein verworfenes Lächeln. Bevor Franz blitzschnell die Tür zuwerfen konnte, hatte Dieter sich an ihm vorbei gedrängt und ihre Hände ergriffen. „Kommen Sie“, rief er, „kommen Sie rein!“ Er zog die Frau in den Flur. „Keiner soll Heiligabend vor der Tür stehen. Wie heißen Sie? Mögen Sie Spagetti Bolognese? Ja? Leider haben wir kein Gehacktes.“ Die Frau kicherte verschämt „Ich könnte mit einer Gurke aushelfen. Ich heiße Gertrude.“ Sie verschwand hinter der Nachbartür, und Dieter rief ihr nach: „Aber kommen Sie bestimmt wieder!“ Franz streckte abwehrend die Hände aus, aber es war zu spät. Mit der Gurke in der Hand wäre Gertrude fast mit einer stämmigen kleinen Frau im dunkelbraunen Wintermantel zusammengestoßen. „Ich habe nur schnell was fürs Essen rübergeholt“, sagte sie beinahe kokett. Die Frau musterte sie. „In welchem Verhältnis stehen Sie zu meinem Sohn, junge Frau?“ fragte sie streng. Gertrude errötete. „O, kein Verhältnis.“ Franz riss die Tür auf. „Mutter.“ Sie trug ein Huhn unter dem Arm. Franz schluckte. Gertrude wedelte beinahe übermütig mit der Gurke. „Ich kann auch Blaubeer-Creme", sagte sie, „aber dafür braucht man, glaube ich‘ Eier.“ „Ich habe Eier mitgebracht“, hörte Franz seine Mutter wie aus weiter Ferne sagen. Sie hatte den Mantel ausgezogen, unter dem sie einen Kittel trug. „Und Butter. Butter ist bestimmt auch nicht im Haus. Kommen Sie mal mit, junge Frau.“
In der Küche hatten Isa und Ellen den Chardonnay aufgemacht, den sie hinter der Zuckerdose gefunden hatten. Sie hatten Nudeln und Krabben beiseite geschoben und Isa hatte ihre Bluse aufgeknöpft, denn der Wein war sehr warm. Ellen sagte sanft, aber bestimmt, dass Spagetti mit Tomatensoße wirklich kein Essen für den heiligen Abend seien. Als sie anfing, das Rezept für Krabben in Weißwein zu erläutern, verließ Franz fluchtartig die Küche. Er suchte den Calvados. Die Flasche stand stand neben Dieters Sessel und war nur noch fünffingerbreit voll. „Wo bleibt denn Paul?“ fragte er aufgekratzt. „Ich denke, er wollte Wermut mitbringen?“ Franz fühlte sich überfordert.
Als Paul kam, versuchten Ellen und Gertrude gerade, mit einer Haarnadel den abgebrochenen Korken aus einer neuen Flasche zu pullen. Die grauhaarige Frau schwenkte ihre Kittelschürze, und Isa rief mit hochrotem Kopf: „Um Himmels Willen, Hedwig! Der gute Tropfen!“
Es war höchste Zeit, einzugreifen. Paul nahm der alten Dame freundlich die Schürze aus der Hand, trank Isas Glas leer und sagte: „Na, Mädels, wolln wir uns jetzt mal was Nettes zu beißen machen?“
Es war, als wäre der Weihnachtsmann endlich heimgekehrt. Isa küsste Hedwig, die Paul anfeuerte, das Huhn ordentlich mit Wermut zu begießen. Gertrude lockte die Kinder mit einem Päckchen Präservative aus dem Schlafzimmer, und sie bastelten wunderhübsche Fensterbilder aus den Bettfedern. Heiner zeigte Ellen, was man mit einem Becher Sahne von der Tankstelle alles anstellen kann, und Dieter schnarchte unter der Yucca. Nur bei Franz Theodor wollte sich die rechte Weihnachtsstimmung nicht einstellen.
„Fertig!“ rief Paul und wischte sich die Hände ab, und dann saßen sie alle um den Küchentisch. Es gab Gurkensuppe mit Krabben, Wermuthuhn und Blaubeercreme. Zum Schluss sangen alle „Stille Nacht“, und dann wurden sie auch still. Den Kindern fielen die Augen zu, Isas Kinn hing im Weinglas, und Gertrude versuchte stumm und mit zäher Geduld, ein Präservativ über ihr Weinglas zu ziehen. Heiner und Ellen kämpften unterm Tisch halbherzig mit einem Rest Sahne, und eigentlich waren nur Hedwig und Franz Theodor noch richtig wach. Da wusste sie, dass die Schlacht geschlagen war. „Gute Nacht, mein Junge“, sagte sie sanft und zog den dunkelbraunen Wintermantel an.
„Wie kommst du denn nach Hause?" hörte Franz sich zu seinem Entsetzen fragen, aber Paul stand schon neben ihr. „Gnädige Frau?!“ sagte er höflich und bot ihr den Arm, und als die beiden entschwebten, glaubte Franz, Rentierglöckchen zu hören.
Er erwachte im Sessel neben der Yuccapalme. Er war angezogen, ziemlich nüchtern und allein; das übertraf alle seine Erwartungen. Ein leises Glücksgefühl begann, sich in ihm auszubreiten. Hinter der Küchentür wankten Türme von Schüsseln, Tellern, Pfannen und leeren Flaschen. Das Glücksgefühl wuchs. Halluzinationen hatte er offenbar nicht. Er sah auf die Uhr. Halb zwei. Halbzeit gewissermaßen.
Franz Theodor ging zum Kühlschrank und öffnete das Gefrierfach. „Fröhliche Weih-nachten“, sagte er zu dem eiskalten Rollmops, bevor er ihn wieder zurückschob. Dann reckte er sich, pfiff mühelos eine wunderschöne Kadenz und ging hinüber zum Gummi-baum. Darunter stand eine nagelneue Flasche Cognac. Der Weihnachtmann musste sie dahin gestellt haben.

Natürlich hat Ellen recht - Spagetti mit Tomatensoße ist wirklich kein anständiges Essen für den Heiligen Abend. Der Weihnachtsmann in Gestalt von Paul schiebt deshalb den ganzen Nudelkrempel beiseite und kocht ein erstklassiges Menü aus den Zutaten, die die Gäste mitgebracht haben.
Der erste Gang besteht aus Gurkensuppe. Eigentlich gehört frischer Lachs hinein, aber weil Isa nur ein Döschen Krabben mitgebracht hat, muss es auch damit gehen. Viel delikater wird die Suppe, wenn man frischen, also rohen, in feinste Streifen ge-schnittenen Lachs hineingibt.
Wir rechnen statt mit zehn mit vier Personen und brauchen zwei Schlangengurken. Die werden geschält und halbiert; die Kerne herauskratzen und das Fruchtfleisch in kleine
Stücke schneiden. Zwei Schalotten würfeln und in Butter glasig dünsten, die Gurkenstücke dazugeben und mit einem Liter Hühnerbrühe weichkochen. Das Ganze wird püriert, mit 100 ml süßer Sahne, Pfeffer, Salz, Dill und zwei Esslöffeln Zitronensaft abgeschmeckt und unmittelbar -aber wirklich UNMITTELBAR! - vor dem Servieren werden die Lachsstückchen dazugegeben. Umrühren und fertig.
Das Hauptgericht ist Pauls fantastisches Wermut-Huhn. Eine Poularde wird in handliche Happen geschnitten, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver gewürzt und in der Pfanne angebraten. Wenn alles schön braun ist, trockenen Wermut angießen - aber nicht so zaghaft! 200 ml dürfen es sein. Ein halbes Bund Thymian dazugeben und die Pfanne auf den
Boden des vorgeheizten Backofens stellen, wo alles 10 Minuten bei 225 Grad schmoren muss.
Weiter: Zwei Tomaten häu-ten, entkernen und zerschneiden, zusammen mit ein, zwei Knoblauchzehen in die Soße geben. Weitere 30 Minuten schmoren. Jetzt nochmal Power: auf 250 Grad schalten, die Pfanne auf die zweite Leiste von oben schieben, 150 ml süße Sahne angießen und 10 Minuten brodeln lassen. Vor dem Servieren die andere Hälfte Thymian dazugeben. Ein Baguette werden Sie ja wohl im Haus haben.
Zum Nachtisch gibt es Blaubeercreme - die wäre allerdings nie so schnell fertigge-worden, hätte nicht Paul Weihnachtsmann eingegriffen. Zumal natürlich niemand an Ge-latine gedacht hatte (oder vielleicht doch? Hedwig ...? Bei der weiß man nie.)
Erdenmenschen müssen am Tag vorher drei Blatt weiße und drei Blatt rote Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 375 g Blaubeeren auf einem Sieb abtropfen lassen. Ein paar Beeren beiseite steilen, den Rest mit 50 g Puderzucker und zwei Esslöffeln Zitronensaft pürieren. Gelatine tropfnass bei milder Hitze auflösen und unter das Beerenmus rühren. Drei Eigelb mit etwas Wasser und 50 g Puderzucker schaumig schlagen, ebenfalls dazu geben, kühl steilen. ¼ 1 Sahne steif schlagen. Wenn die Blaubeermasse anfängt zu stocken, Sahne unterziehen. Die Creme über Nacht kaltstellen. Vor dem Stürzen die Schüssel kurz in heißes Wasser tauchen. Mit Beeren und Sahne dekorieren.


Das müsste für ein gutes Weihnachtsessen reichen. bis bald

_________________
bis bald und ein langes MMMMHHHHHH
Euer fishpeter

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: fishpeter am 2002-12-07 16:45 ]</font>
fishpeter
 
Beiträge: 234
Registriert: 19.02.2002, 01:00
Wohnort: D-44803 BOCHUM - und Starlight-Express

Beitragvon Roula am 07.12.2002, 17:11

Hallo Fishpeter,
Du wirst es nicht glauben, aber Dein niedliches Mäuschen ist jetzt bei uns:
Bild
Und die Rezepte, einfach mmmmmmmhhhhhhh, nur der violette Senf, den ich lange suche, hat dabei gefehlt :lol:

LG Roula
Roula
 
Beiträge: 7194
Registriert: 21.09.2002, 01:00
Wohnort: Adria

Beitragvon Lieschen am 07.12.2002, 17:27

Hallo fishpeter,
...das ist eine klasse Unterhaltung....
danke!

Herzlichst Lieschen :grin:
Lieschen
 
Beiträge: 1199
Registriert: 18.09.2002, 01:00
Wohnort: Berlin

Beitragvon Patricia am 07.12.2002, 18:41

Ich habe auch noch ein!!!!!

Ein Ehepaar war zu einer Silvesterparty eingeladen. Die Frau hatte jedoch starke Kopfschmerzen und sagte Ihrem Mann, dass er alleine auf die Party gehen solle.

Eigentlich wollte er, dass sie mitkommt, aber am Ende beschloss er, doch alleine zu gehen. Die Frau nahm eine Schmerztablette und legte sich ins Bett. Nach einer Stunde wachte die Frau auf, die Kopfschmerzen waren weg.

Da es noch nicht spät war, beschloss sie, trotzdem noch zur Party zu gehen. Da ihr Mann ihr Kostüm nicht kannte, stellte sie sich vor, dass es lustig sein könnte, ihren Mann ohne dessen Wissen zu beobachten.

Schon kurz nachdem sie auf der Party angekommen war, entdeckte sie Ihren Mann auf der Tanzfläche. Er ließ keine Gelegenheit aus, mit Frauen zu tanzen, sie anzufassen und zu küssen. Sie schlängelte sich zu ihm und machte ihn ziemlich eindeutig an. Sofort ging er darauf ein. Sie ließ ihn gewähren, denn sie war ja seine Ehefrau. Schließlich flüsterte er ihr ein eindeutiges Angebot ins Ohr. Sie stimmt zu und so verzogen sie sich ins Auto und hatten Sex miteinander.

Kurz vor der Demaskierung um Mitternacht verabschiedete sie sich, ging nach Hause und versorgte das Kostüm. Gespannt wartetet sie im Bett auf ihn.

Als er nach Hause kam, fragte sie ihn, wie die Party gewesen sei. Er antwortete: ?

Ach, nichts besonderes. Du weißt ja, wenn du nicht dabei bist, kann ich mich sowieso nicht recht vergnügen.? ?Hast Du viel getanzt??, fragte sie
ihn.

Er: ?Nein, kein einziges mal. Als ich angekommen bin, habe ich Peter, Thomas und einige andere Kumpel getroffen. Wir haben uns ins Hinterzimmer zurückgezogen und den ganzen Abend Poker gespielt.

Aber du wirst nicht glauben, was dem Typen passiert ist, dem ich mein Kostüm geliehen habe ...?
Bild
Patricia
 
Beiträge: 200
Registriert: 17.02.2002, 01:00

Beitragvon Gourmet am 07.12.2002, 22:07

In diesem Sinne...einen schoenen zweiten Advent

Der Apfent


Der Apfent ist die schönste Zeit vom Winter.

Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber.

Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit

K.

Drei Wochen bevor das Christkindl kommt stellt Papa die Krippe im Wohnzimmer

auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen.

Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben

mords tolle Figuren darin. Ich habe einmal den Josef und das

Christkindl auf den Ofen gestellt damit sie es schön warm haben und es

war ihnen zu heiß.

Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es auf lauter

Trümmer zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzlteig geflogen

und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und

gesagt, daß nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.

Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus.

Aber ich habe gottseidank viele Figuren in meiner Spielzeugkiste

und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den

Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, daß er in den

Futtertrog gepaßt hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als

Christkindl keinen Asterix hernehmen, da ist ja das verbrannte

Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl.

Hinter dem Christkindl stehen zwei Oxen, ein Esel, ein Nielpferd und

ein Brontosaurier. Das Nielpferd und den Brontosaurier habe ich

hineingestellt, weil der Ox und der Esel waren mir zu langweilig.

Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher.

Ein König ist dem Papa im letzten Apfent beim Putzen heruntergefallen

und war dodal hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und

einen heiligen Batman als Ersatz.

Normal haben die heiligen drei Könige einen Haufen Zeug für das

Christkind dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich.

Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das

glänzt auch schön. Der andere hat eine Marlboro in der Hand, weil wir

keine Weihrauch haben. Aber die Marlboro raucht auch schön, wenn man

sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein

Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier

beschützen.

Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kasiger

Engel.

Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad

gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn

er nicht gerade fliegt.

Rechts neben dem Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat

eine Pizza und drei Weizen für die Oma dabei und reißt gerade eine Marone

ab.

Einen Wolf haben wir nicht, darum lurt hinter dem Baum ein Bummerl als

Ersatzwolf hervor. Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll.

Am Abend schalten wir die Lampen an und dann ist unsere Krippe erst so

richtig schön.

Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Apfent. Manche gefallen mir, aber

die meisten sind mir zu lusert. Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Apfent

gelernt und es geht so:
``Apfent, Apfent, der Bärwurz brennt. Erst trinkst

oan, dann zwoa, dann droa, dann virr, dann haust di mit

deim Hirn an d'Tiar.''

Obwohl dieses Gedicht recht schön is', hat'd Mama

gesagt, daß ich es mir nicht merken darf.

Im Apfent wird auch gebastelt. Wir haben eine große Schüssel voll

Nüsse und eine kleine voll Goldstaub. Darin wälzen wir die Nüsse,

bis sie goldern sind, und das Christkindl hängt sie später an den

Christbaum.

Man darf nicht fest schnaufen, weil der Goldstaub ist dodal leicht und er

fliegt herum, wenn man hinschnauft. Einmal habe ich vorher in den Goldstaub

ein Niespulver hineingetan und wie mein Vater die erste Nuß darin gewälzt

hat, tad der einen Nieserer, daß es ihn g'rissen hat und sein Gesicht war

goldern und die Nuß nicht. Mama hat ihn geschimpft, weil er keine

Beherrschung hat und sie hat gesagt, er stellt sich dümmer an als wie ein

Kind.

Meinem Vater war es recht zuwieder und er hat nicht mehr mitgetan. Er

hat gesagt, daß bei dem Goldstaub irgendetwas nicht stimmt und Mama

hat gesagt, daß höchstens bei ihm etwas nicht stimmt. Ich habe mich sehr

gefreut, weil es war insgesamt ein lustiger Apfentabend.

Kurz vor Weihnachten müssen wir unsere Wunschzettel schreiben. Meine

Schwester wünscht sich meistens Puppen oder sonst ein G'lump. Ich schreibe

vorsichtshalber mehr Sachen drauf und zum Schluß schreibe ich dem

Christkindl, es soll einfach soviel kaufen bis das Geld ausgeht.

Meine Mama sagt, das ist eine Unverschämtheit und irgendwann bringt

mir das Christkindl gar nichts mehr, weil ich nicht bescheiden bin.

Aber bis jetzt habe ich immer etwas gekriegt. Und wenn ich groß bin

und ein Geld verdiene, dann kaufe ich mir selber etwas und bin

überhaupt nicht bescheiden. Dann kann sich das Christkindl von mir aus

ärgern, weil dann ist es mir wurscht.

Bis man schaut ist der Apfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem

Jahr geht es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt bis

Ostern nichts mehr, höchstens, wenn man vorher Geburtstag hat.

Aber eins ist gwies: Der Apfent kommt immer wieder.










<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Gourmet am 2002-12-07 22:24 ]</font>
Gourmet
 
Beiträge: 125
Registriert: 16.02.2002, 01:00
Wohnort: KS - USA

Beitragvon josy am 08.12.2002, 10:22

Dank des heiligen Batman habe ich vor Lachen quer über der Tastatur gehangen :grin:
Einfach köstlich. Vielen Dank und einen schönen 2. Advent - josy :smile:
Bild

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: josy am 2002-12-08 10:28 ]</font>
josy
 
Beiträge: 317
Registriert: 04.10.2002, 01:00
Wohnort: Neumünster

Beitragvon Gourmet am 08.12.2002, 17:50

Ja, bei dem Teil breche ich auch immer wieder ab. :grin:
Gourmet
 
Beiträge: 125
Registriert: 16.02.2002, 01:00
Wohnort: KS - USA

Beitragvon josy am 08.12.2002, 18:42

Man muss schon aufpassen, wenn man in der Weihnachtszeit fliegt ...
Bild

Bis dann - josy :smile:
josy
 
Beiträge: 317
Registriert: 04.10.2002, 01:00
Wohnort: Neumünster

Beitragvon Patricia am 09.12.2002, 13:06

Es war einmal ein Mann, der unheimlich gern gekochte Bohnen aß.
Er liebte sie, aber leider hatten sie immer so eine unangenehme und
irgendwie "lebendige" Wirkung bei ihm.
Eines Tages lernte er ein Mädchen kennen und verliebte sich in sie. Als sie
dann später heiraten wollten, dachte er sich:
"Sie wird mich niemals heiraten, wenn ich nicht damit aufhöre."

Also zog er einen Schlußstrich und gab die Liebe zu den Bohnen auf.
Kurz nach der Hochzeit, auf dem Heimweg, ging sein Auto plötzlich kaputt
und weil sie weit draußen auf dem Land wohnten, rief er seine Frau an und
sagte, daß er später komme, weil er laufen müßte. Als er dann so lief,
kam er an ein Gasthaus, aus dem der unwiderstehliche Geruch von heißen
Bohnen strömte.

Weil er ja nun noch einige Meter zu laufen hatte, dachte er sich, da die
Wirkung der Bohnen bis nach hause nachgelassen haben dürfte. Also ging er
in das Gasthaus, und bestellte sich drei extra große Portionen Bohnen.

Auf dem Heimweg furzte er ununterbrochen. Als er dann schließlich
daheim ankam, fühlte er sich ziemlich sicher. Seine Frau erwartete ihn
schon und wirkte ziemlich aufgeregt.

"Liebling, ich habe für dich die beste Überraschung zum Abendessen
vorbereitet!" und band ihm ein Tuch vor die Augen.
Dann führte sie ihn zu seinem Stuhl und er mußte versprechen, nicht zu spicken.
Plötzlich spürte er, wie sich langsam und unaufhaltsam ein gigantischer Furz
in seinem Darm bildete.

Glücklicherweise klingelte genau in diesem Moment das Telefon und seine
Frau bat ihn, doch noch einen Moment zu warten.
Als sie gegangen war,nutzte er die Gelegenheit.
Er verlagerte sein Gewicht auf das linke Bein und ließ es krachen.

Es war nicht nur laut, sondern roch auch wie verfaulte Eier. Er konnte kaum
noch atmen. Er ertastete sich seine Serviette und fächerte sich damit Luft zu.

Er hatte sich kaum erholt, als sich eine zweite Katastrophe anbahnte.
Wieder hob er sein Bein und fffffffrrrrrrrrrrrtttttttttt! Es hörte sich an
wie ein startender Dieselmotor und roch noch schlimmer. Um nicht zu
ersticken, fuchtelte er wild mit den Armen, in der Hoffnung, der Gestank
würde sich verziehen.
Als sich wieder alles etwas beruhigt hatte, spürte auch schon erneut ein
Unheil heraufziehen. Diesmal hob er sein anderes Bein und ließ den heißen,
feuchten Dampf ab. Dieser Furz hatte einen Orden verdient! Die Fenster
wackelten, das Geschirr auf dem Tisch klapperte und eine Minute später waren
alle Blumen tot.

Das ging die nächsten 10 Minuten so weiter und immer wieder lauschte er, ob
seine Frau noch am Telefon sprach.

Als er dann hörte, wie der Hörer aufgelegt wurde ( was auch gleichzeitig
das Ende seiner Einsamkeit und Freiheit bedeutete ), legte er fein säuberlich die
Serviette auf den Tisch und legte seine Hände darauf.

So zufrieden lächelnd, war ein Sinnbild für die Unschuld, als seine Frau
zurückkam.
Sie entschuldigte sich, daß es so lang gedauert hatte und wollte wissen, ob
er auch ja nicht gespickt hatte.

Nachdem er ihr versichert hatte, daß er nicht gespickt hatte, entfernte sie
die Augenbinde und rief: "Überraschung!!"






Zu seinem Entsetzen mußte er feststellen, daß am Tisch noch zwölf Gäste
saßen, die ihn entgeistert anstarrten....
Patricia
 
Beiträge: 200
Registriert: 17.02.2002, 01:00

Beitragvon Gast am 09.12.2002, 15:58

Ich kann nicht meeeeeeehr!! Ich häng nur mehr am Schreibtisch und schnappe nach Luft vor Lachen! Und weinen muß ich auch, hihi!
Gast
 

VorherigeNächste


Zurück zu Tipps & Tricks


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste