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Grundlagen - Information

Moderator: kug-team

Beitragvon fritzi am 11.03.2006, 14:35

Es gibt Grundkenntnisse und Grundrezepte im Bereich Ernährung, werde nach und nach mal einiges einstellen.

Seite 1

Aioli aus der Provence
Aivar, Paprika-Auberginenpaste
Alla panna (mit Rahmsauce)
Alla pizzaiola (Mezzani als Beispiel)
Alla pizzaiola (Spaghetti als Beispiel)
Alles über Honig - Info - Teil 1
Alles über Honig - Info - Teil 2
Alles über Honig - Info - Teil 3
Alles über Honig - Info - Teil 4
Alles über Kartoffeln - Teil 1
Alles über Kartoffeln - Teil 2
Alles über Kartoffeln - Teil 3
Alles über Kartoffeln - Teil 4

Seite 2

Allgemeines über Pilze, Zucht
Alte Maße und Gewichte
Amaranth Grundrezept
Amaranth, Infos Teil 1
Amaranth, Infos Teil 2
Amerikanische und britische Volumeneinheiten
Ananas
Ananaschutney
Apfel-Basilikum-Püree (zu Eis)
Apfelgelee aus der Mikrowelle
Apfel-Möhren-Gelee
Apfel-Sellerie-Sauce (zu Teigwaren)

Seite 3

Aromatischer Essig u. würziges Öl
Aromatisierte Essige und Öle, Grundrezepte
Artischocken-Sauce (zu Teigwaren)
Aubergine, Infos
Auberginen einlegen
Auberginen-Pickles
Aufläufe
Auftaudauer von gefrorenem Geflügel - Info
Austernpilz-Kohlrabi-Aufstrich
Avocado Brotaufstrich
Avocadocreme mit Kräutern
Avocadocreme mit Meerrettich
Avocadoquark mit Wildkräutern
Backteig auf Deutsche Art
Backteig auf Französische Art

Seite 4

Bärlauch, eine kurze Information
Ballaststoffe
Basilikum
Bayerisches Holunderkompott
Bechamelsauce einfach
Bittere Schokoladensauce
Blanchieren II - macht Gemüse knackig – Info
Blanchieren I - macht Gemüse knackig – Info
Bohnen
Bohnenkraut
Bohnen-Pilz-Gemüse
Bohnen-Relish mit Zitrone
Borretsch
Braten: Außen knusprig - Innen saftig
Bratkartoffel

Seite 5

Bratzeiten
Braune Grundsauce
Brauner Fond für vietnamesische Gerichte
Brauner Kalbsfond
Broccoli-Dip (z.B. zu Gemüse, grilliert)
Brotaufstrich aus Haferflocken
Brotaufstrich aus Trockenfrüchten, Kernen und Carob
Brotaufstrich - Pesto-Margarine
Brotkwass I
Brotkwass II
Brotteiluta im Wallis
Brot - Tips zum Backen (1)
Brot - Tips zum Backen (2)

Seite 6

Brot - Tips zum Backen (3)
Brot - Tips zum Backen (4)
Brot - Tips zum Backen (5)
Burro con salvia (zu Spaghetti oder Gnocchi)
Buttermilchbeize
Butter- o. weiße Sauce(Grundsauce)
Buttersauce (Sauce Batarde) mit Varianten
Capsicum-Varietäten einordnen
Carob - Info
Cassavastärke (Tapiokastärke) - Info
Catalogna, Infos
Champignonpüree (Duxelles)
Champignons-Erbsen-Sauce (zu Teigwaren)
Chili-Dip - Nam Jim Aharn Taley Phau
Chili-Koriander-Paste

Seite 7

Chilis - Infos & Hintergrund
Chinesische Süss-Sauer-Sauce I
Chinesische Süss-Sauer-Sauce II
Chinesische Süss-Sauer-Sauce III
Chinesische Süss-Sauer-Sauce IV
Cranberries - eine runde Sache (Info)
Creme d'amandes, Mandelcreme, für die "Galette des Rois"
Cumberland-Sauce (zu Fleisch)
Curry-Apfel-Sauce (z.B. für Hähnchenspiesse)


Aioli aus der Provence

Zutaten
8 Knoblauchzehen; halbiert
1/2 Tl. grobes Meersalz
2 Scheibe Weissbrot ohne Rinde
125 ml Milch
1 Eigelb
250 ml feines Olivenöl
Zitronensaft

Zubereitung
Knoblauch und Meersalz in einem Mörser sehr fein zerreiben.
Das Weissbrot in der Milch einweichen, gut ausdrücken und zusammen mit dem Eigelb in den Mörser geben. Untermischen und so lange mit der Knoblauch-Salz-Mischung verrühren, bis eine glatte Paste entstanden ist.
Falls die Paste zu dick wird, mit etwas warmem Wasser sämig rühren.
Die Mischung etwas ruhen lassen, dann nochmals kräftig durchrühren und in eine Schüssel umfüllen. Das Olivenöl wie für eine Mayonnaise zunächst tropfenweise, dann in einem dünnen Strahl zugeben und mit dem Schneebesen gut unterrühren, bis eine dicke Sauce entsteht. Mit etwas Zitronensaft abschmecken.



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Beitragvon fritzi am 11.03.2006, 14:36

Aivar, Paprika-Auberginenpaste

Zutaten
2 1/2 kg Paprika rot fleischige
1 kg Auberginen
250 ml Essig
1 l Wasser
2 Knoblauchknollen
1 Peperoni; frisch scharf
375 ml Olivenöl
2 Tl. Salz

Zubereitung
Paprika und Auberginen säubern und in Stücke schneiden. In einem grossen Topf zusammen mit Wasser und dem Essig ca. 20 min. kochen.
Inzwischen den Knoblauch schälen und die Peperoni entkernen.
Essigwasser abgiessen und auffangen. Das Gemüse entweder durch einen Fleischwolf drehen (Aivar wird grober) oder in den Mixer geben (Aivar wird feiner) auch den Knoblauch und die Peperoni mit pürieren. Das Salz nicht vergessen. Die ganze Masse wieder in Topf geben und 2 Std.
kochen lassen immer wieder umrühren und eventuell vom aufgefangen Essigwasser etwas hinzufügen zum Schluss das Olivenöl dazu geben noch mal kurz aufkochen lassen. Das Aivar sollte nicht zu flüssig sein.
Gereinigte Schraubverschlussgläser bei 80 bis 100 °C im Backofen vorwärmen und das Aivar in die warmen Gläser füllen. Am nächsten Tag auf jedes Glas zum Abschluss einen Schuss Olivenöl geben und die Gläser verschliessen und an einen kühlen Ort stellen. Aivar hält sich so einigen Monate.
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Beitragvon fritzi am 11.03.2006, 14:37

Alla panna (mit Rahmsauce)

Zutaten
3 dl Rahm
50 g Butter
75 g Parmesan; gerieben
1 Spur Muskat
Pfeffer

Zubereitung
Rahm 5 Minuten köcheln lassen.
Alle übrigen Zutaten beifügen, unter Rühren aufkochen, abschmecken, sofort über die heissen Teigwaren giessen. Spargel schälen, in Salzwasser mit Butter, Zucker 20 Minuten kochen.
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Beitragvon fritzi am 11.03.2006, 14:38

Alla pizzaiola (Mezzani als Beispiel)

Zutaten
400 g Mezzani; oder Makkaroni
400 g Rindfleisch Filet oder Hochrippe
1 Knoblauchzehe
1/2 Zwiebel
30 g Kapern
3 El. Olivenöl
1 Tl. Salz
Schwarzer Pfeffer
1 El. Petersilie; gehackt
1 Tl. Oregano; gehackt
1 Dose Tomaten; a 500 g
80 g Parmesan; frisch gerieben
Optional

250 g Champignons; geputzt und in Scheiben geschnitten

Zubereitung
Nudeln "al dente" kochen und abtropfen lassen.
Rindfleisch in feine, kleine Scheiben schneiden.
Knoblauchzehe und Zwiebel schälen, beides feinwürfeln, Kapern hacken.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Rindfleisch bei ganz starker Hitze von allen Seiten anbraten. Knoblauch, Kapern, Zwiebel, Gewürze und Kräuter zugeben.
Tomaten aus der Dose abtropfen lassen, das Fruchtfleisch etwas zerkleinern und zum Fleisch geben.
Alles 6 - 8 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren lassen.
Die Sauce zu den Nudeln servieren und mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.
Wahlweise können, nachdem das Fleisch angebraten ist, geschnittene Pilze zugegeben werden.
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Beitragvon fritzi am 11.03.2006, 14:39

Alla pizzaiola (Spaghetti als Beispiel)

Zutaten
400 g Spaghetti
350 g Rindfleisch
3 Tomaten; reif
2 Knoblauchzehen
Petersilie
Oregano
1 Tl. Kapern
1/4 Pfefferschote
50 g Parmesan
4 El. Olivenöl
Salz

Zubereitung
Kapern waschen, Wasser ausdrücken, Petersilie entblättern. Tomaten überbrühen, enthäuten, Kerne entfernen, passieren. Rindfleisch in feine Streifen schneiden.
Rindfleisch ins Öl geben, Tomaten daruntermischen, langsam dünsten lassen.
Kapern, Oregano, zerdrückte Pfefferschote und Petersilieblätter dazugeben, salzen.
Nach etwa einer halben Stunde fertige Sauce mit Spaghetti vermischen, mit Parmesankäse und Petersilieblättern bestreuen.
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Beitragvon fritzi am 11.03.2006, 14:40

Alles über Honig - Info - Teil 1

Zutaten
Honig

Zubereitung
In keinem Land der Welt wird so viel Honig gegessen, wie in der Bundesrepublik. Rund 1,4 kg pro Kopf lassen wir uns Jahr für Jahr genüsslich auf der Zunge zergehen.
Honig - Natur Pur AUS Nektar und Honigklau Honig ist der süsse, eingedickte Saft, den die Honigbienen unter Zusatz eigener Drüsensäfte bereiten. Zuvor haben sie dafür Nektar oder Honigtau auf ihren Flügeln gesammelt. Nektar ist eine süsse Absonderung der Pflanzen an oft verborgenen Stellen des Blütengrundes. Honigtau, eine zuckerhaltige Flüssigkeit, oft als kristallklare Tropfen, überzieht hauchdünn Blätter oder Tannennadeln. Deshalb unterscheiden wir Blüten- und Honigtau-Honig.
Die Gewinnung von Honig bedeutet für die Bienen einen Riesenaufwand.
Zunächst saugt die Sammelbiene mit ihrem mehr als einen halben Zentimeter langen Rüssel den Nektar aus den Blüten. Oder sie nimmt - je nach Vorkommen - Honigtautropfen auf. Danach werden Nektar oder Honigtau in der Honigblase gespeichert. Dann geht's ab in den Bienenstock. Schon auf dem Weg dahin beginnt die Umwandlung das Saftes in Honig: Durch Zugabe körpereigener Säfte bildet sich aus dem von Nektar und Honigtau stammenden Rohrzucker zum Schluss Trauben- und Fruchtzucker. In den Waben - dem Zellbau des Bienenstocks - liefert die Biene ihren Saft ab, und die dann zuständigen Stockbienen übernehmen die weitere Verarbeitung: Dazu gehört das Eindicken des Saftes. Ihm muss also das Wasser entzogen werden. Das geschieht u.a. durch die Wärme im Bienenstock und durch heftiges Flügelschlagen der Stockbienen. So fächeln sie Luft in die Waben.
Wenn die Biene ihre Wabenzellen mit einer dünnen Wachsschicht luftdicht verdeckelt, erkennt der Imker, dass der Honig reif ist.
Er wird nun in einer Zentrifuge ohne Wärmezufuhr - also durch sogenanntes Kaltschleudern - aus den Waben gewonnen. So bleiben die vielen gesunden Nähr- und Aromastoffe im Honig erhalten.
Flüssiger und Fester Honig: Bei seiner Gewinnung ist der Honig klar und dickflüssig. Im Laufe der Lagerzeit wird er jedoch fest. Das bedeutet: Der Traubenzucker, der im Honig enthalten ist, "kandiert". Je höher sein Anteil, desto schneller setzt dieser natürliche Vorgang ein, z.B. bei Kleehonig.
Er wird schon nach wenigen Tagen fest. Überwiegt jedoch der Fruchtzucker, bleibt der Honig etwa ein bis zwei Jahre flüssig, wie z.B. Tannenhonig.


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Beitragvon fritzi am 11.03.2006, 14:43

Alles über Honig - Info - Teil 2

Zutaten
Honig

Zubereitung
So Vielfaeltig Koennen Sie Honig Verwenden: Die milden Honigsorten wie Akazien-, Klee- und Orangenblütenhonig eignen sich alle gut zum Süssen von Tees, für Müslis, Cremespeisen und Salate. Ausserdem sind sie ideal zum Abschmecken von Gerichten, die nur einen zarten Honiggeschmeck erhalten sollen, wie z.B. Ente oder Schweinebraten.
Die kräftigen Honigsorten, Tannen-, Salbei-, Heide- und Eukalyptushonig, bieten sich für Lebkuchen und zum Bestreichen von Braten an.
Honig ist flüssig und süsst stärker als Zucker. Möchten sie z.B.
in einem Rezept 200 g Zucker durch Honig ersetzen, dann verwenden Sie höchstens 150 g Honig. Ausserdem sollten sie die hinzugefügte Flüssigkeitsmenge um ein Achtel reduzieren.
So Bewahren Sie Honig Richtig AUF: Honig nimmt leicht fremde Gerüche an. Achten sie deshalb darauf, dass das Gefäss immer luftdicht verschlossen ist.
Auf keinen Fall Honig dem Sonnenlicht aussetzen, sondern dunkel und kühl (18 Grad) aufbewahren. Dann ist er ohne Qualitätseinbusse zwei Jahre haltbar.
Honig im geöffneten Gefäss sollten Sie innerhalb von 6 Monaten verbrauchen.
Honig, der Kristalle abgesetzt hat, ist nicht verdorben. Wenn sie ihn wieder flüssig haben wollen, dann erwärmen Sie das Glas eine Minute in der Mikrowelle oder 10-15 Minuten unter Rühren im Wasserbad bei 30-40 Grad. Nicht wärmer, sonst gehen Nähr- und Aromastoffe verloren.
Honigsorten: siehe Teil 2
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Beitragvon fritzi am 11.03.2006, 14:43

Alles über Honig - Info - Teil 3

Zutaten
Honig

Zubereitung
Hier Eine Auswahl Feiner Honigsorten: Eukalyptushonig Dieser dickflüssige Honig wird aus dem Nektar der Blüten des Eukalyptusbaumes gewonnen. Seine Heimat sind die riesigen Eukalyptuswälder an der Westküste Australiens. Die Farbe schwankt zwischen Gold- bis Dunkelbraun. Geschmack: Malzartig. Er bleibt lange flüssig.
Orangenhonig Auch Orangenblütenhonig genannt. Er stammt aus allen Ländern, in denen Zitrusfrüchte angebaut werden - vor allem aus Italien, Spanien und Kalifornien. Dieser meist flüssige Honig wird wegen seines feinen Aromas sehr geschätzt. Er hat eine goldgelbe Farbe.
Kleehonig Dieser Blütenhonig kommt aus Mitteleuropa, Neuseeland und Kanada. Er ist schön cremig, hat einen lieblichen Geschmack und eine fast weisse bis rotgoldene Farbe. Kleehonig ist so feinkörnig und besonders streichfähig, weil er während der Kristallisation täglich gerührt wird.
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Beitragvon fritzi am 11.03.2006, 14:44

Alles über Honig - Info - Teil 4

Zutaten
Honig

Zubereitung
Akazienhonig Ein Blütenhonig, der aus Ungarn importiert wird. Er stammt vorwiegend von der Robinie, der sogenannten falschen Akazie. Seine Farbe ist zartgelb. Akazienhonig hat einen lieblichen Geschmack.
Durch seinen hohen Gehalt an Fruchtzucker bleibt er lange dickflüssig.
Heidehonig Wird in Norddeutschland und auch in Frankreich und Spanien gewonnen.
Heidehonig ist ein geleeartiger, dickflüssiger Blütenhonig, der sehr schnell kristallisiert. Seine Farbe schwankt zwischen Hellrötlich und Rotbraun. Der Geschmack ist aromatisch, fast herb.
Wabenhonig Das ist Honig, der sich noch in den von den Bienen gebauten, verdeckelten, brutfreien Waben befindet. Sie können die Waben portionsweise in Stücke geschnitten kaufen. Oder im Glas: Ein oder zwei Stücke Waben schwimmen dann in einem Blütenhonig.
Tannenhonig Ein dünnflüssiger Honigtau-Honig, der in Deutschland, Frankreich, Polen, Jugoslawien und der Tschechoslowakei gewonnen wird. Er stammt von der Weiss- und Rottanne. Seine Farbe ist tiefdunkelbraun bis grünlich-schwarz. Sein Geschmack ist besonders würzig.
Salbeihonig Dieser dünnflüssige Blütenhonig aus dem Nektar der unscheinbaren Salbeiblüte kommt überwiegend aus Kalifornien. Er hat eine helle Bernsteinfarbe und schmeckt pikant-fruchtig. Weil er nur in geringen Mengen produziert wird, gilt er als besondere (und darum teure) Kostbarkeit.
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Beitragvon Rosa am 12.03.2006, 07:20

Hallo Fritzi!

hast du den Kurs zur ernährungsfachfrau gemacht, weil Du soviel Grundwissen hast?

Tschüß Rosa
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Beitragvon fritzi am 12.03.2006, 07:22

Nee Rosa habe keinen Kurs gemacht aber als Landfrau und das weißt Du ja auch hat man doch einige Grundkenntnisse und das Internet hat es so schön zusammen gefasst, hier findet bestimmt so manch einer was.
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Beitragvon fritzi am 12.03.2006, 07:33

Alles über Kartoffeln - Teil 1

Kartoffeln

Zubereitung
Jeder Deutsche verspeist pro Jahr rund 70 Kilogramm Kartoffeln - gekocht, gebraten oder fritiert. Kein anderes Gemüse ist so beliebt.
Der Grund: Kartoffeln sind wohlschmeckend, kalorienarm und enthalten viele Nährstoffe und Vitamine Tips Fuer Den Kartoffelkauf Unbeschädigt, saubere und trockene Knollen wählen. Kartoffeln, die beim Händler im grellen Licht liegen oder in der Plastikverpackung "schwitzen", möglichst nicht kaufen. Kocheigenschaften und Haltbarkeit der jeweiligen Sorte berücksichtigen.
Die Kochtypen Ob für Püree oder Salat - jede Kartoffel hat eigene Kocheigenschaften. Deshalb werden beim Verkauf "Kochtypen" angegeben, die die Auswahl erleichtern: Festkochend: z.B. Hansa und Cilena. Diese Sorten springen beim kochen nicht auf, sind fest und feinkörnig. Ideal für Kartoffelsalat, Salz-, Pell- und Bratkartoffeln sowie Rösti und Puffer.
Vorwiegend Festkochend: z.B. Christa und Clivia. Die Knollen springen beim kochen manchmal auf, sind aber fest und feinkörnig. Ideal für Schmor- und Grillkartoffeln, Pommes frites, Puffer und Rösti, aber auch für Suppen und Eintöpfe.
Mehligkochend: z.B. Datura. Die Sorten springen beim Kochen leicht auf, sind locker und grobkörnig. Ideal für Suppen, Eintöpfe, Klösse, Kroketten und Püree.
Reifezeit und Haltbarkeit Kartoffeln werden von Juni bis November geerntet. Je später der Zeitpunkt, desto dicker die Schale der Knollen und desto haltbarer sind sie. Das sollten Sie vor allem berücksichtigen, wenn Sie grössere Mengen einkellern möchten. Hier die unterschiedlichen Sorten und ihre Reifezeiten.
Sehr Fruehe und Fruehe Sorten werden im Juni und Juli geerntet. Die Schale der Frühkartoffeln ist noch sehr dünn. Der Stärkegehalt ist gering, dafür enthalten sie viel Wasser. Deshalb haben die Sorten auch einen festen "Biss". Sie keimen und welken schnell und sollten möglichst innerhalb von 2 Wochen verbraucht werden.
Mittelfruehe Sorten haben im August und September Hochsaison. Ihre Schale ist fest, das Fleisch körnig. Diese Kartoffeln sind bereits 8-12 Wochen haltbar.
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Beitragvon fritzi am 12.03.2006, 07:34

Alles über Kartoffeln - Teil 2

Kartoffeln

Zubereitung
Späte und Sehr Späte Sorten werden von Oktober bis Ende November geerntet. Sie haben eine dicke Schale und sind meist mehligkochend, denn ihr Stärkegehalt ist durch die lange Reifezeit besonders hoch.
Werden sie richtig gelagert, halten sie sich bis ins Frühjahr.
So Werden Kartoffeln Richtig Zubereitet Kartoffeln sind vitamin- und mineralstoffreich. Damit die wichtigen Stoffe auch erhalten bleiben, hier einige Tips zur Zubereitung: Kartoffeln möglichst nicht schälen. Denn die Schale schützt das Innere vorm "Auslaugen". Geschälte Knollen vor dem Kochen nicht lange im Wasser liegenlassen. Nur ganz wenig Wasser zum Kochen verwenden. Noch besser ist es, die Kartoffeln im siebeinsatz über Dampf oder mit etwas Fett im Backofen zu garen.
Wichtig: Die Richtige Aufbewahrung Trocken und Luftig: Feuchte Knollen schimmeln leicht. In Kunststoffbeuteln verpackte Kartoffeln deshalb gleich nach dem Einkauf in eine Papiertüte, einen Stoffsack oder Korb umfüllen. So können sie nicht "schwitzen".
Kuehl: Bei einer Temperatur zwischen 4 und 8 Grad halten sich Kartoffeln am längsten frisch. Ideal für die Lagerung ist ein kühler Keller oder das Gemüsefach des Kühlschranks.
Dunkel: Bekommen Kartoffeln zuviel Licht, bilden sich auf den Knollen grüne Flecken. Sie enthalten den gesundheitsschädlichen Stoff Solanin (kann Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen). Kartoffeln müssen deshalb immer dunkel gelagert bzw. abgedeckt werden. Grüne Stellen vor dem Kochen grosszügig wegschneiden.
So Kellern Sie Kartoffeln Ein Spaete und Sehr Spaete Sorten wählen. Verschiedene Sorten bei der Lagerung nicht mischen.
Lattenkisten oder -Roste sind für die Aufbewahrung der Kartoffeln am besten geeignet, hier werden die Knollen von allen Seiten gut belüftet.
Keime immer erst kurz vor dem Verbrauch entfernen.
Äpfel regen Kartoffeln zum Keimen an. Deshalb sollten sie nicht nebeneinander gelagert werden.
Sorten (siehe Teil 3)
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Beitragvon fritzi am 12.03.2006, 07:35

Alles über Kartoffeln - Teil 3

Kartoffeln

Zubereitung
Die Kartoffelsorten Aula Mehligkochende späte Sorte. Die runden Knollen haben eine ockerfarbene, leicht rauhe Schale. Das tiefgelbe Fleisch dieser Kartoffel ist fein und mild im Geschmack Erhaeltlich: Oktober bis Mai.
Christa Vorwiegend festkochende sehr frühe Sorte. Längliche Knollen mit gelber, genetzter Schale, kräftig gelbem Fleisch und ausgeprägt herzhaftem Geschmack. Erhaeltlich: Juni bis Dezember.
Cilena Festkochende frühe Sorte. Die langen Knollen haben eine genetzte gelbe Schale. Das Fleisch ist dunkelgelb und hat einen angenehm milden Geschmack Erhaeltlich: Juli bis April Clivia Vorwiegend festkochende mittelfrühe Sorte. Die runden Knollen mit genetzter ockerfarbener Schale und dunkelgelbem Fleisch schmecken herzhaft. Erhaeltlich: August bis April Datura Mehligkochende späte Sorte. Die runden Knollen haben eine feste, genetzte Schale. Das Fleisch ist tiefgelb und hat einen kräftigen Geschmack. Erhaeltlich: Oktober bis Mai.
Desiree Vorwiegend festkochende mittelfrühe Sorte. Längliche Knollen mit roter Schale. Das Fleisch ist hellgelb und hat einen kräftigen und feinen Geschmack. Erhaeltlich: Oktober/November.
Granola Vorwiegend festkochende mittelfrühe Sorte. Die meist runden Knollen haben eine dunkelgelbe Schale und gelbes Fleisch. Sie sind mild im Geschmack. Erhältlich: August bis April.
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Beitragvon fritzi am 12.03.2006, 07:35

Alles über Kartoffeln - Teil 4

Kartoffeln

Zubereitung
Hansa Festkochende mittelfrühe Sorte. Die länglichen Knollen haben eine genetzte gelbe Schale, gelbes Fleisch und schmecken ausgeprägt herzhaft. Erhaeltlich: September-Juni.
Irmgard Mehligkochende mittelfrühe Sorte. Runde Knollen mit genetzter ockerfarbener Schale und gelbem Fleisch, kräftig im Geschmack.
Erhaeltlich: September-Januar.
Jetta Vorwiegend festkochende mittelfrühe Sorte. Runde, grosse Knollen mit glatter gelber Schalle. Das gelbe Fleisch hat einen herzhaften Geschmack. Erhaeltlich: August bis April.
Linda Festkochende mittelfrühe Sorte. Die länglichen Knollen haben eine genetzte Schale und dunkelgelbes Fleisch. Sie schmecken mild.
Erhaeltlich: August bis Mai.
Ukama Vorwiegend festkochende sehr frühe Sorte. Längliche Knollen mit genetzter gelber Schale und gelbem Fleisch. Sie haben einen feinmilden Geschmack. Erhaeltlich: Juni bis Dezember.
Die Sortenvielfalt der Kartoffel ist so gross, dass hier nicht alle vorgestellt werden können. Hier eine Auswahl weiterer beliebter Speisekartoffeln: Festkochend: Nicola, Selma, Sieglinde Vorwiegend Festkochend: Gloria, Grata, Grandifolia, Hela, Quarta, Ulla.
Mehligkochend: Monza
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