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Grundlagen - Information

Moderator: kug-team

Beitragvon fritzi am 29.04.2006, 22:18

Die Küche Japans

Japan steht seit dem 7.-8- Jahrhundert (nach Chr.) unter dem Einfluß seiner chinesischen Nachbarn. Hauptnahrungsmittel ist somit der Reis.
Die alten Familien assen täglich Fisch, Seegras, Gemüse, japanische Suppe und Reis. Sie kannten kein Fleisch, der Eiweißbedarf wurde durch pflanzliches Eiweiß der Sojabohne und durch den Fischverzehr gedeckt. Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts nahm der Kontakt mit europäischen Ländern zu und es wurde begonnen Fleisch zu essen.
Mittlerweile wird in Japan auch international gekocht.
Kennzeichnend für die japanische Küchenkultur ist jedoch ihre Naturverbundenheit, im Einklang mit den vier Jahreszeiten.
Eine bedeutende Rolle spielt, wie in der chinesischen Küche, die Sojabohne mit ihren Produkten Tofu, Sofasauce, Misopaste usw. aus denen die japanische Küche eigenständige Gerichte kocht.
Auf die saubere, ordentliche Zubereitung und dem schönen Anblick der fertigen Speisen legen die Japaner großen Wert.
In der japanischen Küche gibt es drei Grundtypen von Suppe.
Klare Brühe - Misosuppe - kompliziertere Suppen Zum Nachtisch werden häufig nur Früchte gegessen. Japanische Süßigkeiten werden immer zum Tee geboten. Da die Herstellung dieser Süßigkeiten sehr kompliziert ist, kauft die japanische Hausfrau sie gewöhnlich im Geschäft.
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Beitragvon fritzi am 29.04.2006, 22:18

Die Rouille aus der Provence

Zutaten
1 Rote Paprikaschote
2 Rote scharfe Chilies
6 Knoblauchzehen
1 mittl. Mehligkochende Kartoffel
1/2 Tl. Grobes Meersalz
5 Safranfäden
1 Eigelb
150 ml Feines Olivenöl

Zubereitung
Während die Aioli ihre Würze ausschliesslich vom Knoblauch und vom Salz hat - sie ist also eher mild - erhält die Rouille ihre Schärfe und ihr spezifisches Aroma durch die Paprika, rote Chilies und den Safran. Die Rouille wird vor allem zu Fischsuppen serviert.
Die Paprikaschote vierteln und die Samen sowie die Scheidewände entfernen. Die Chilies halbieren und sehr sorgfältig von Samen und Scheidewänden befreien (es sei denn, man möchte eine sehr scharfe Rouille machen ...). Die Knoblauchzehen schälen und halbieren, die Kartoffel kochen.
Die Paprikaschoten blanchieren, häuten und klein schneiden. Mit den Chilies, dem Salz, dem Knoblauch und den Safranfäden im Mörser fein zerreiben. Die gekochte Kartoffel schälen, zugeben und mit dem Stössel sorgfältig unterarbeiten.
Eigelb zugeben, unterrühren und die Paste für die weitere Zubereitung in eine grosse Rührschüssel umfüllen.
Das Öl - wie bei einer Mayonnaise erst tropfenweise, dann in dünnem Strahl - zugeben und gut unterrühren. Weiterrühren, bis die Rouille die Konsistenz einer Mayonnaise hat.
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Beitragvon fritzi am 29.04.2006, 22:19

Die Sojabohne - Info

Die Sojabohne, eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit, wird seit rund 4000 Jahren in Asien als Öl- und Nahrungsquelle angebaut.
Wegen ihrer vielseitigen Verwendbarkeit, dem hohen Nährwert und der großen Ertragsfähigkeit ist diese Hülsenfrucht ein Grundnahrungsmittel aller asiatischen Völker, wird gekocht, geröstet, gekeimt, vermahlen, zu Käse, Milch, Essig, Bier, Brot, Sauce, Fleischersatz verarbeitet.
1729 brachte der deutsche Botaniker Engelbert Kaempfe Sojabohnen nach Europa, zu Beginn des 19. Jahrhunderts kamen sie nach Amerika, das heute mehr als die Hälfte der Sojaernte der Welt erzielt.
1000 Sorten Die bizarren roten, Weißen und violetten Blüten der Sojabohne erinnern an Orchideen. Schneller und effektiver als jede andere Pflanze kann sie die Sonnenkraft nutzen. Schon nach 100 Tagen ist die Sojabohne reif. In dieser kurzen Vegetationszeit hat sie 4 % der Sonnenenergie in Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate umgesetzt. Das ist das 40fache der durchschnittlichen Sonnenausnutzung vieler anderer Pflanzen. Mehr als 1000 verschiedene Sorten von Soja werden angebaut - mit grünen, braunen, gelben, schwarzvioletten und gescheckten Früchten in verschiedenen Formen und Größen.
Überall drin Die "heilige Saal" der alten Chinesen ist heute ein wichtiger Bestandteil vieler industriell hergestellter Nahrungsmittel. Überall essen die Menschen täglich Sojaprodukte oft ohne es zu wissen. Die kleine Hülsenfrucht ist in unzähligen Produkten "versteckt", in Margarine und Mayonnaise, in Suppen und Saucen in Backwaren und Süßigkeiten, in Tüten und Dosen und Tuben, ebenso in Käse, Wurst und Fertiggerichten aller Art.
Eine Spezialität, die als Fleischalternative zunehmend an Boden gewinnt, ist Tofu.
Sojaöl, gewonnen vorwiegend durch Extrahieren aus zerkleinerten Bohnen, ist ein hochwertiges Speiseöl mit angenehmem Geruch und mildem Geschmack. Es hat einen großen Anteil an essentiellen Fettsäuren und ist ein bedeutender Rohstoff für die Speisefettproduktion.
Sojaeiweiß ist ein pflanzliches Eiweiß mit hoher biologischer Wertigkeit, wird anstelle und zur Ergänzung tierischer Eiweißträger (Ei, Fleisch, Milch) verwendet in Suppen, Backwaren, Süßspeisen, Teigwaren.
Sojamehl wird durch Reinigen, Schälen, meist durch "Toasten" und Mahlen der Bohnen erzeugt. Die Hitzebehandlung (toasten) dient zur Entbitterung und zum Aktivieren der Enzyme.
Sojamilch, hergestellt aus feingemahlenen hellen Bohnen und Wasser, wird in Asien anstelle von Kuhmilch verzehrt, ohne jedoch deren Nährwert zu erreichen.
Sojasauce ist würzig, scharf, salzig (19 % Kochsalz). Sie wird durch Fermentation aus Soja, Weizen, Salz und Wasser in verschiedenen Geschmacksrichtungen hergestellt, ist z.B. Bestandteil der berühmten Worcestershiresauce und von Barbecuesaucen.
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Beitragvon fritzi am 29.04.2006, 22:19

Dill

Einjährige, wichtige Würzpflanze mit gelben Blütendolden und fadendünnen Blättern. Dill paßt zu allen Salaten, in frische Gurken- und Kartoffelsalate und in Sahnesaucen. Dill läßt sich gut einfrieren.
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Beitragvon fritzi am 29.04.2006, 22:20

Dillgurken mit Johannisbeerblättern

Zutaten
10 Einlegegurken
125 g Johannisbeerblätter vom schwarzen Johannisbeer
20 g Borretschblätter
1 El. Meerrettich; gerieben
60 g Dillstengel Blätter entfernt
7 Frische Dilldolden
ODER
1 El. Dillsamen
1 l Wasser
125 ml Obstessig
75 g Grobes Meersalz
1 Tl. Weisse Pfefferkörner
1 Knoblauchzehe

Zubereitung
Die Gurken einzeln in den Johannisbeerblätter einwickeln und in ein 2 bis 3 l fassendes Gefäss (für 10 Gurken) schichten. Meerrettich, Dillstengel und Dilldolden mit den Borretschblättern dazwischen verteilen.
Wasser, Essig, Salz, Pfefferkörner und Knoblauch in einen Topf geben, zum Kochen bringen und einige Minuten köcheln lassen.
Anschliessend abkühlen.
Die kalte Marinade über die Gurken giessen, so dass sie mit Flüssigkeit vollständig bedeckt sind.
Vor dem Genuss 2 bis 3 Wochen an einem kühlen Ort aufbewahren.
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Beitragvon fritzi am 29.04.2006, 22:21

Dinkelfasten


Info

Die leichteste Fastenform: Dinkel, Obst und Gemüse Das Dinkelfasten erfolgt nach einer 4- bis 6-wöchigen konsequenten Basisdiät mit Dinkel, Obst und Gemüse. Sie kann von jedermann durchgehalten werden. Ein Übermaß an tierischem Eiweiß und Milcheiweiß sowie zu fettreiche Speisen sind zu meiden. Mindestens 1 Stunde am Tag ist Bewegung in frischer Luft durchzuführen.
Beim Dinkelfasten wird 3 mal am Tag Dinkel in irgendeiner Form angeboten, wobei auch Gemüse, Obst und Salate, den Jahreszeiten angepaßt, auf dem Tisch erscheinen können.
Ernährungsplan Dinkelfasten Morgens: Habermusvariationen: Schrotbrei, Körner, Porridge, Frühstücksbrötchen.
Mittags: Dinkelreis, Dinkelnudeln, Dinkelspätzle, Dinkelgrieß, Dinkelknödel mit Gemüse und Edelkastanien, Obstsalat.
Abends: Dinkelschrotbrei, Grießsuppe oder Dinkelbrot mit Butter bzw.
Kräuterkäse.
Der Fastenbeginn - Die Darmentleerung Durch Ingwer-Ausleitungskekse und Einlauf Mit den Keksen erreicht man ein mildes Umschalten auf die körpereigene Selbstversorgung aus den Schlacken des Bindegewebes, wobei nur die schlechten Säfte den Körper verlassen und die guten erhalten bleiben.
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Beitragvon fritzi am 29.04.2006, 22:22

Dressings- I

Zutaten
Meerettich-Dressing
3 El. Joghurt
3 El. Creme fraîche
2 Tl. Meerrettich; gerieben
1 Unbehandelte Limette Saft und abgeriebene Schale
1 Apfel
2 Dillzweige
Salz
Zucker
Orangen-Ingwer-Dressing

100 g Joghurt
3 El. Saurer Sahne
1/2 Unbehandelte Orange Saft und abgeriebene Schale
Salz
1 Spur Zucker
1 Spur Ingwerpulver oder
Ingwerwurzel 1/2 cm
1 El. Haselnüsse gehackte
Papaya-Dressing

1 Papaya reife, 250 g
1 Zitrone Saft davon
1 Prise Tabasco
1 Spur Salz
2 El. Sahne steifgeschlagen
1 Zweig Zitronenmelisse
Asia-Dressing

6 El. Salat-Mayonnaise
1 El. Tomatenketchup
1 El. Chilisauce
1/2 Tl. Sambal Oelek
1 Spur Salz
1 Tl. Zitronensaft
1 Tl. Grüne Pfefferschote gehackt
1 Ei hartgekocht

Zubereitung
Meerrettich-Dressing: Joghurt und Creme fraîche mit dem gerieben Meerrettich (frisch oder aus dem Glas) und dem Saft der unbehandelten Limette verrühren.
Den gewaschene, entkernten und feingehackten Apfel untermischen. Die gewaschenen und feingehackten Dillzweige zufügen. Mit der abgeriebenen Limettenschale, Zucker und Salz würzen. Paßt zu Endivien-, Kartoffel- und Wurstsalat Orangen-Ingwer-Dressing: Joghurt mit saurer Sahne verrühren. Etwas abgeriebe Schale und Saft von unbehandelter Orange untermischen. Mit salz, Zucker sowie Ingwerpulver (oder 1/2 cm frisch geriebener Ingwerwurzel) abschmecken.
Gehackte Haselnüsse zufügen. Paßt zu Chicoree und Radicchiosalat.
Papaya-Dressing: Die reife Papaya halbieren, entkernen. Fruchtfleisch mit einem Löffel aus den Schalen heben, mit dem Mixstab pürieren. Papayapüree mit dem Zitronensaft, Tabasco und Salz abschmecken. Zuletzt die steifgeschlagene Sahne und die gewaschenen, mit einem Stück Küchekrepp trockengetupfte und feingeschnitteen Blättchen der Zitronenmelisse unterheben. Paßt zu allen Salaten mit Meeresfrüchten.
Asien-Dressing: Salat-Mayonnaise mit Tomatenketchup und Chilisauce vermischen. Mit Sambal Oelek, Salz und etwas Zitronensaft abschmecken.
Die gehackte Pfefferschote und das gewürfelte Ei unterheben. Paßt zu Eisberg- und Rindfleischsalaten.
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Beitragvon fritzi am 29.04.2006, 22:23

Dressings- II

Zutaten
Thousand-Islands-Dressing
3 El. Salat-Mayonnaise
3 El. Creme fraîche
1 El. Weißweinessig
1 Prise Tabasco
1 Spur Salz
1 Spur Zucker
1.5 El. Rote Paprikaschote sehr fein gehackt
1/2 Bd. Schnittlauch
Basilikum-Vinaigrette

2 El. Balsamico-Essig
1 El. Weißwein
1 Spur Zucker
1 Spur Salz
4 El. Olivenöl
1 Bd. Basilikum
Himbeer-Vinaigrette

3 El. Himbeer-Essig
1 Spur Salz
1 Spur Zucker
6 El. Distelöl
1 Schalotte
1/2 Tl. Bunter Pfeffer grob geschrotet
1 kleine Knoblauchzehe

Zubereitung
Thousand-Island-Dressing: Salatmayonnaise und Creme fraîche verrühren.
Weißweinessig, Tabasco, Salz und Zucker unterrühren. Gewaschene, sehr fein gehackte Paprikaschote und gewaschenen, in schmale Röllchen geschnittenen Schnittlauch zu fügen. Paßt zu allen feinen Rohkost- und zu zarten Gemüsesalaten.
Basilikum-Vinaigrette: Balsamico-Essig und Weißwein mit Zucker und Salz verrühren. Olivenöl unterschlagen. Basilikum waschen, trockenschütteln.
Die Blättchen abzupfen, fein hacken und untermischen. Paßt zu allen Blattsalaten, vor allem aber zu Tomaten- bzw. Mozzarella-Tomaten-Salate.
Himbeer-Vinaigrette: Himbeer-Essig mit Salz und Zucker verrühren.
Distelöl gut unterrühren. Feingehackte Schalotte und etwas grob geschroteten bunten Pfeffer darunterrühren. Paßt besonders gut zu Feldsalat mit gebratener Entenbrust.
Tip: Knoblauch-Liebhaber lassen eine abgezogene Knoblauchzehe etwa eine Stunde im Himbeer-Essig ziehen, nehmen sie aber vor dessen weiterer Verwendung heraus. Diese Vinaigrette verträgt als Zutat keinen ganzen Knoblauch, da sein dominanter Geschmack das zarte Himbeeraroma übertönen würde.
Gut Zu Wissen: Damit Blattsalate ganz von der Salatsauce überzogen werden, müssen die Blätter nach dem Waschen gut trockengeschleudert werden: Entweder in einer speziellen Salatschleuder, einem Drahtkorb oder einem Küchentuch. Sind die Blätter naß, kann die Sauce nicht daran haften, die Sauce wird verwässert - der Salat schmeckt fad.
Eine Vinaigrette sollte man immer erst ganz kurz vor der Verwendung zubereiten, sonst setzen sich Essig und Öl voneinander ab.
Für "Knoblauch-Einsteiger" die Salatschüssel mit einer abgezogenen Knoblauchzehe ausreiben: Der Salat bekommt so nur den berühmten Hauch von Knoblauch :wink: Profis mischen Blattsalate mit den (gewaschenen) Händen - aus gutem Grund: Kein Salatbesteck kann so behutsam mit den zarten Blättern umgehen wie unsere sensiblen Fingerspitzen.
Angemachte Blattsalate immer sofort servieren: Langes Stehen läßt Blätter lappig und unansehnlich werden.
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Beitragvon fritzi am 29.04.2006, 22:24

Dunkle Einbrenne

Zutaten
40 g Wasserfreies Fett
50 g Mehl bis 20 % mehr
Zwiebel nach Belieben
Für Suppe

1 1/2 l Flüssigkeit
Für Sosse

3/4 l Flüssigkeit
Allgemein

Salz
Wacholderbeeren
Lorbeerblatt
Pfefferkörner
Gewürzkörner
Essig etwas
* Zum Verbessern
Rotwein oder Madeira
Rahm etwas

Zubereitung
Beachte: Nur wasserfreies und eiweissfreies Fett ist für das stärkere Erhitzen geeignet wie: Öl, Butterschmalz, reine Pflanzenfette, Mischfette; Butter und Haushaltsmargarine bräunen zu rasch und zu stark.
Mehlmenge ist erhöht, da stark geröstetes Mehl durch Dextrinbildung an Bindefähigkeit verliert. Flüssigkeitsmenge ist infolge längerer Kochzeit erhöht; als Flüssigkeit können verwendet werden: Fleisch-, Knochen-, Wurzel-, Gemüse, Würfelbrühe oder Fischsud, aber auch Wasser, u.U. ergänzend Milch bzw. Rahm.
Arbeitsgerät: Nur gutes Stahlgeschirr verwenden.
Arbeitsweise: 1. Wasserfreies Fett in Stahltopf erhitzen, Mehl darin goldbraun rösten.
2. Dann erst geschnittene Zwiebel zugeben, mit Mehl zu kräftig brauner Farbe, jedoch nicht zu dunkel rösten, da Mehl sonst bitter schmeckt.
3. Geschirr von der Kochstelle nehmen, vorsichtig unter Rühren aufgiessen, glatt rühren, zum Kochen bringen, Geschmackszutaten nach Wahl zugeben.
4. Bei mässiger Hitze (Stufe I bzw. 5-6 auf Automatikplatte) 20-30 Minuten offen kochen lassen, dunkle Einbrenne soll durch längeres Kochen Glanz bekommen.
5. Abschmecken je nach Verwendung, evtl. durch Sieb geben, verbessern.
Verwendung: Da die Verdaulichkeit und Bekömmlichkeit durch das starke Rösten vermindert wird, findet die dunkle Einbrenne nur zu besonderen Gerichten Verwendung, z.B. Brennsuppe, Zwiebelsuppe, Wildsuppe, dunkle Ochsenschwanzsuppe und ähnlichen Sossen. Sie ist von der Diätkost auszuschliessen. Heute wird die dunkle Einbrenne vielfach durch die Zuckereinbrenne ersetzt.
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Beitragvon fritzi am 29.04.2006, 22:24

Eberesche II, Vogelbeere, Sorbus aucuparia

Zutaten
Eberesche
Vogelbeere

Zubereitung
Aussehen: Wuchs: mehrstämmiger kaum verzweigter großer Strauch oder 5 bis 15 Meter hoher Baum. Rinde: in der Jugend hell, glatt, später schwarzgraue Borke mit tiefen Längsrissen. Blätter: wechselständig, unpaarig gefiedert; oberseits grün, unterseits graugrün filzig; Herbstfärbung gelborange bis tiefrot. Die Eberesche kann über hundertjährig werden.
Blüte: Mai, Juni, weiß, filzig behaarte Rispen, Blüten riechen unangenehm (Trimethylamin), bietet Pollen und Nektar; Bestäuber: Bienen, Fliegen.
Reife: August bis Oktober, den höchsten Vitamin-C-Gehalt haben die orangefarbenen, noch sauren Beeren drei bis vier Woche vor der Vollreife; Wartet man mit der Ernte bis Ende September oder Oktober, gehen 20 bis 30 o/o der Vitamin C verloren, außerdem kommen bis dahin Vögel der Ernte zuvor.
Früchte: Leuchtend korallenrot (Zierformen: gelb, rosa), kugelig, 4 bis 10 mm Dicke; die der Wildformen schmecken herbsauer bis bitter, milder nach Frosteinwirkung. Früchte beliebt bei Droßeln, Staren, Säugetieren (die süßen holen sie eher als die bitteren).
Variante: die Früchte der Süßen oder Mährischen Eberesche sind nahezu bitterstoff-frei und etwas größer. Sie stammt aus dem Altvatergebirge der Tschechoslowakei: Ein Hirtenbube soll sie am Anfang des letzten Jahrhunderts bei Spornhau (Mähren) entdeckt haben.
Verwendung: Für Saft, Kompott, Marmelade, getrocknet oder kandiert (von der Ebereschenmotte befallene Früchte vor der Verarbeitung auslesen. Früher als Heilmittel bei Skorbut (Vitamin-C-Mangel) und Blasenbeschwerden. Selektionen der Süßen Eberesche - "Concentra" und "Rosina" - sollen in 100 g 220 mg Vitamin C bzw. 100 mg enthalten, was sehr hohe Werte darstellt im Vergleich mit der gewöhnlichen, die 30 bis 60 mg pro 100 g enthält. In Notzeiten wurden die Früchte getrocknet, gemahlen und dem Brotmehl beigemischt, oder auch als Kaffee-Ersatz gebraucht. Auch Essig oder Branntwein wurde daraus gewonnen.
Beachten: Die Früchte sollten im rohen Zustand nicht verzehrt werden.
Durch Erhitzen werden Parasorbinsäure und Blausäure abgebaut, welche sonst gewisse Unbekömmlichkeiten verursachen können. Durch Einlegen in Essigwasser für 24 Stunden (ein Drittel Essig, zwei Drittel Wasser) oder durch das Hängenlassen am Baum bis nach den ersten Frösten können die Beeren entbittert werden.
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Beitragvon fritzi am 29.04.2006, 22:25

Eiercroutons

Zutaten
1 Knoblauchzehe
1 kleine Ei
1/8 l Milch
1 Scheibe Vollkorntoast
Sonnenblumenöl

Zubereitung
Knoblauch ganz fein hacken. Mit Ei und lauwarmer Milch verrühren.
Brotscheiben darin mehrmals wenden, bis sie sich vollgesogen haben.
Öl in einer Pfanne erhitzen, Brotscheiben darin pro Seite etwa drei Minuten braten, bis sie leicht gebräunt sind. Herausnehmen, diagonal teilen und warm servieren.
Dies ist eine ideale Beilage zu einem Frühlings-Blattsalat.
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Beitragvon fritzi am 29.04.2006, 22:26

Eier-Rosinen-Brotaufstrich

Zutaten
2 Eier hartgekocht
150 Butter weich
80 g Rosinen
2 El. Curry
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Das Eigelb aus den hartgekochten Eiern herauslösen und mit einer Gabel zerdrücken. Die Butter schaumig rühren und nach und nach die Eigelbmasse zufügen.
Das Eiweiss fein würfeln und zusammen mit den Rosinen unter diese Masse mischen. Mit den Gewürzen pikant abschmecken.
Der Brotaufstrich hält sich im Kühlschrank ungefähr eine Woche.
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Beitragvon fritzi am 29.04.2006, 22:26

Eierstich

Zutaten
2 Eier
5 El. süße Sahne
Salz
Muskat
1 Tl. gehackte Petersilie

Zubereitung
Eier mit Sahne, Salz, Muskat und Petersilie gut verquirlen und in eine gefettete kleine hohe Glas- oder Porzellanschüssel gießen.
2 1/2 bis 3 1/2 Minuten bei 600 Watt garen. Die Eimasse geht stark auf, fällt aber beim Abschalten des Gerätes wieder zusammen. Eierstich stürzen und in Würfel schneiden.
In heißer Brühe anrichten.
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Beitragvon fritzi am 29.04.2006, 22:27

Eier und Eiergerichte

Was wir unter der Bezeichnung Eier kaufen, sind grundsätzlich Hühnereier. Alle anderen müssen entsprechend gekennzeichnet werden, zum Beispiel Enteneier.
Eier enthalten ernährungsphysiologisch wichtige Nährstoffe: Hochwertiges Eiweiß, die Vitamine A, D, B1 und B2 und die Mineralstoffe Phosphor, Eisen und Jod. Diese Stoffe sind vornehmlich im Eigelb enthalten.
Eier werden nach Gewichts- und Güteklassen verkauft, die auf den Packungen verzeichnet sein müssen. Durchschnittlich wiegen Eier 55 g.
Die kleinsten dürfen unter 45 g, die größten über 70 g wiegen. Die Güteklassen richten sich nach dem Frischegrad. Nach Frische und Gewicht richtet sich auch der Preis. Leider kann man Eiern nicht ansehen, ob sie frisch sind. Aufgeschlagen müssen frische Eier ein rundes, hohes Eigelb und festes, nicht zerfließendes Eiweiß haben.
Verwendungsmöglichkeiten: Zu den klassischen Eiergerichten gehören Spiegeleier, Rührei, Omelett, gefüllte Eier, pochierte Eier und Eier im Glas. Beim Backen sind sie unentbehrlich.
Wichtig: So erhält man den gewünschten Gargrad bei Eiern: Wenn sie in kochendes Wasser gegeben werden, sind sie in 3 Minuten weich, in 5 Minuten wachsweich und in 8 bis 10 Minuten hart. Wenn man Eier in kaltem Wasser aufsetzt, rechnet man vom Kochen an 2 Minuten für weiche Eier, 4 Minuten für wachsweiche und 6 bis 8 Minuten für hartgekochte. Bei kleinen Eiern verkürzen sich die Garzeiten etwa um eine Minute.
Eier platzen nicht, wenn die Schale vor dem Kochen am stumpfen Ende vorsichtig mit einem Eipicker oder einer Nadel durchgestochen wird. Geplatzte Eier in Alufolie einwickeln und kochen. Nach dem Kochen werden Eier sofort mit kaltem Wasser abgeschreckt. Dadurch löst sich das Häutchen zwischen Eierschale und Eiweiß, und sie lassen sich besser schälen.
Einfrieren: Eier kann man nur ohne Schale einfrieren. Man verquirlt sie und gibt sie - in Becher verpackt - ins Tiefkühlgerät. Eigelb und Eiweiß lassen sich auch getrennt einfrieren. Eigelb am besten mit etwas Salz oder Zucker verquirlt, Eiweiß ohne Zusatz, aber auch verquirlt. Lagerdauer: 6 bis 8 Monate.
Eingefrorene Eier eignen sich zum Eierkuchen, Rührei oder Eischnee.
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Beitragvon fritzi am 29.04.2006, 22:28

Eingelegte grüne Oliven (Sitoun ikudar mreqed)


Zutaten
1000 g Grüne Oliven (*)
Salz

Zubereitung
(*) Die grünen Oliven werden noch unreif gepflückt, während man die schwarzen Oliven am Baum reifen lässt. Andere Färbungen resultieren aus anderen Pflückzeiten. Grüne Oliven müssen grundsätzlich anders behandelt werden, da ihnen zunächst der bittere Geschmack entzogen werden muss. Danach sind alle erdenkliche Variationen möglich.
Die Oliven leicht öffnen und waschen. In ein Einmachglas geben, mit Wasser bedecken und gut schliessen. Drei Tage lang jeden Morgen und jeden Abend das Wasser wechseln.
Sobald die Oliven ihren bitteren Geschmack verloren haben, das Einmachglas mit Wasser auffüllen und schliessen.
Die Oliven können auch mit Salz bestreut gegessen werden.
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