Hallo maxilli!
Das sieht ja schon vielversprechend aus. Wenn du uns noch erklären könntest was du da schon angepflanzt hast währe unserer Neugier einigermassen befriedigt. Grüße mir auch die nette Schnecke unten rechts schön von mir.
Aktuelle Zeit: 24.05.2012, 21:27
Moderator: kug-team
Siggi schrieb am 2003-07-29 21:42 :
August
Im Juli/August reifen die Zwiebeln.
Das Umknicken der Schlotten zur Beschleunigung der Reife ist nicht zu empfehlen. Man erreicht dadurch das Gegenteil. Die Reife wird verzögert und der Ertrag gemindert. Die Zwiebeln werden dadurch nur zu neuem Wachstum angeregt, indem sie bestrebt sind, das niedergedrückte Kraul wieder in die alte Lage zu bringen. Da dies unmöglich ist, treiben sie neue Schlotten. Man sollte der Natur nicht gewaltsam vorgreifen. Es genügt schon, wenn man die Wasseraufnahme der Wurzel unterbindet, indem man die Pflanze lockert, so daß die Mehrzahl der Wurzeln abgerissen wird. Notgedrungen müssen dann die Zwiebeln einziehen.
Um die gleiche Zeit beginnt auch das Knoblauchkraut abzusterben, und man kann laufend bis in den Oktober hinein die welken Pflanzen herausziehen. Sie werden zu Zöpfen geflochten und man hängt sie an einem luftigen, gegen Wetter geschützten Ort zum Trocknen auf.
Die kräftigende Würze des Knoblauchs eignet sich mit anderen Gewürzen zusammen als Beigabe zu Suppen und vielen Gemüsearten. Im September/Oktober werden dann die kleinen Steckzwiebeln ("Zehen") für das neue Kulturjahr gepflanzt.
Auspflanzen:
Endivien auf 25-30 cm Abstand. Das Bleichen kann naturgemäß durch engeres Setzen auf ca. 15 cm erreicht werden.
Kohlrabi vereinzeln; stehen auch gut zwischen Rote Bete.
Aussaaten:
Winterspinat, in der ersten Augusthälfte gesät, kann oft vor dem Einwintern noch einen späten Schnitt vertragen,
S e h r dünn aussäen.
Herbstrüben müssen in der ersten Augustwoche gesät werden; dünn, breitwürfig ausstreuen,
Beste Sorte für den Herbstanbau: "Teltower Rübchen".
Gegen Erdflöhe sichert Salat- oder Bohnennachbarschaft. Ernte von Oktober an.
Frühgemüseaussaaten für das kommende Jahr, Vorwiegend für wärmeres Klima geeignet (Wein-Seeklima).
Man kann sich die Vorzuchtarbeit im Frühjahr erleichtern, indem man im Herbst - möglichst in einem Vorzuchtbeet Zwiebeln, Salat, Frühkohl, Rettich, Schwarzwurzeln vorzieht, die kräftigsten Pflanzen nimmt man dann heraus und setzt sie in tiefe Rillen, so daß zu beiden Seiten kleine Erdwälle entstehen.
Die Rillen laufen in Ost-West-Richtung. Ist aber die Nordseife durch hohe Mauern oder Wald geschützt und dagegen die Ostseite dem Winde geöffnet, so sollen sie in Nord-Süd Richtung laufen. Sie werden mit Tannenreisig als Frostschutz bedeckt.
Blumenkohl setzt man besser in Töpfe und stellt diese über Winter unter Dach in einen frostsicheren, lüftbaren Raum. Sobald dann im Frühjahr die Tage milder werden, nimmt man im Garten die Bedeckung ab und pflanzt auch den Blumenkohl wieder ins Land.
Winterzwiebeln: Aussaat so dünn wie möglich, gut anklopfen; es ist ratsam, vor der Aussaat das Land regelrecht festzutreten, um es danach nur noch mit dein Rechen saatfertig zu planieren.
Geeignete Sorten: "Stuttgarter Riesen", Stammsaat.
"Großer Winter Hz.", auf geschütztem Beet überwintern als Pflanze. Aussetzen im Frühjahr.
"Weiße Frühlingszwiebel", winterfest, im Oktober mit 15 cm Abstand auspflanzen.
,Winterheckezwiebel' liefert im Frühjahr das erste Grün.
.Winter-Pflanz-Zwiebeln", holländische, Originalsaat.
Zwiebeln kann, aber muß man nicht in Rillen verpflanzen, wenn das Saatbeet geschützt liegt und mit etwas Tannengrün abgedeckt wird. Im Frühjahr dann Möhren dazwischen säen. Von den im Frühjahr ausgereiften Zwiebeln darf man keine s e h r lange Lagerzeit erwarten.
Alle Kohlarten: Aussaat August/September.
Weißkohl: Marschländer Frühspitz Hz." ,Delfter Spitzkohl", Aussaat nicht vor dem 15. August.
Wirsing: "Advent, allerfrühester" (Fischenischer), Ochsenwerder Hz. Dannmanns".
Blumenkohl: Sperlings Gloria, Original beste Aussaatzeit im September.
,Vedeslez-, Mont Blauc"', Aussaat bis in den Oktober.
Alle überwinternden Kohlsetzlinge müssen möglichst trocken gehalten und bei Sonne reichlich gelüftet werden.
Kopfsalat: Aussaat August/September.
Überwintersorten: "Maiwunder", "Winter Butterkopf', "Winter Mombacher".
Auspflanzung im Oktober in Rillen, die durch kleine Erdwälle gegen Nord- und Ostwinde geschützt sind,
Schwarzwurzeln, günstiger ist die Frühjahrsaussaat im Februar/März, sobald man aufs Land kann. Dann wird eine Ernte im gleichen Jahr von Oktober bis in den Winter hinein noch möglich. Die Herbstaussaat im August/September ermöglicht jedoch eine Ernte bereits im Sommer nächsten Jahres.
Das Ernten der Schwarzwurzeln muß sehr vorsichtig geschehen. Werden die Wurzeln beschädigt, so fließt der Milchsaft aus und sie verdorren. Am besten hebt man längs der Pflanzreihe einen kleinen Erdgraben aus, 20 cm breit, 30--40 cm tief, und drückt die Wurzeln mit einer Grabgabel in diese Furche.
Da Schwarzwurzeln außerhalb des Erdbodens an Güte verlieren, sollte man immer nur so viele ernten wie gerade gebraucht werden. Sie sind winterhart und bedürfen nur einer leichten Laubdecke.
Gründungeinsaat darf nicht vergessen werden. Sobald ein Stück Land abgeerntet ist und nicht mehr bestellt werden soll, wird es von Unkraut gereinigt, leicht durchgegrubbert und bekommt eine Gründungeinsaat zur Bereitung des Bodens für das nächste Kulturjahr.
Die als Nutzpflanzen angebauten Leguminosen (Hülsenfrüchte, Klee, Luzerne, Lupine usw.) vermögen durch ihre Wurzelknöllchen in enge Gemeinschaft (Symbiose) mit Bakterien (Knöllchenbakterien) zu treten, die den Luftstickstoff binden und so den Boden mit Stickstoff anreichern.
Die noch nicht abgeernteten Beete können später bis in den Dezember hinein eine Grüneinsaat von Winterraps oder -roggen bekommen, vor allem auf schweren Böden, die dadurch aufgelockert und somit aufnahmefähig werden.
Im kommenden Frühjahr, wenn möglich erst im Mai, wird der Roggen geschnitten, als Mulch oder Kompostmaterial verwandt und der Wurzelrest in die Oberschicht des Bodens hineingearbeitet mit Kraul oder Karst. Ein auf diese Weise vorbereiteter Boden ist gesund und fähig für Starkzehrer im Gemüsebau.
Die Leguminosensaat friert über Winter ab und wird, je nach Bodenbedarf, wie die Wurzelreste von Roggen und Raps eingearbeitet.
Feldsalat muß Ende August bis Anfang September ausgesät werden. Um Platz für die Grüneinsaaten zu sparen, kann man ihn gut zwischen die Erdbeerreihen säen.
Sorten: "Cardorfer", "Holländischer Breitblättriger», "Etampes' (Kölner Palm, Bonner Markt) und Stuttgarter Markt«, vollherziger.
Siggi schrieb am 2003-07-29 21:42 :
August
Im Juli/August reifen die Zwiebeln.
Das Umknicken der Schlotten zur Beschleunigung der Reife ist nicht zu empfehlen. Man erreicht dadurch das Gegenteil. Die Reife wird verzögert und der Ertrag gemindert. Die Zwiebeln werden dadurch nur zu neuem Wachstum angeregt, indem sie bestrebt sind, das niedergedrückte Kraul wieder in die alte Lage zu bringen. Da dies unmöglich ist, treiben sie neue Schlotten. Man sollte der Natur nicht gewaltsam vorgreifen. Es genügt schon, wenn man die Wasseraufnahme der Wurzel unterbindet, indem man die Pflanze lockert, so daß die Mehrzahl der Wurzeln abgerissen wird. Notgedrungen müssen dann die Zwiebeln einziehen.
Um die gleiche Zeit beginnt auch das Knoblauchkraut abzusterben, und man kann laufend bis in den Oktober hinein die welken Pflanzen herausziehen. Sie werden zu Zöpfen geflochten und man hängt sie an einem luftigen, gegen Wetter geschützten Ort zum Trocknen auf.
Die kräftigende Würze des Knoblauchs eignet sich mit anderen Gewürzen zusammen als Beigabe zu Suppen und vielen Gemüsearten. Im September/Oktober werden dann die kleinen Steckzwiebeln ("Zehen") für das neue Kulturjahr gepflanzt.
Auspflanzen:
Endivien auf 25-30 cm Abstand. Das Bleichen kann naturgemäß durch engeres Setzen auf ca. 15 cm erreicht werden.
Kohlrabi vereinzeln; stehen auch gut zwischen Rote Bete.
Aussaaten:
Winterspinat, in der ersten Augusthälfte gesät, kann oft vor dem Einwintern noch einen späten Schnitt vertragen,
S e h r dünn aussäen.
Herbstrüben müssen in der ersten Augustwoche gesät werden; dünn, breitwürfig ausstreuen,
Beste Sorte für den Herbstanbau: "Teltower Rübchen".
Gegen Erdflöhe sichert Salat- oder Bohnennachbarschaft. Ernte von Oktober an.
Frühgemüseaussaaten für das kommende Jahr, Vorwiegend für wärmeres Klima geeignet (Wein-Seeklima).
Man kann sich die Vorzuchtarbeit im Frühjahr erleichtern, indem man im Herbst - möglichst in einem Vorzuchtbeet Zwiebeln, Salat, Frühkohl, Rettich, Schwarzwurzeln vorzieht, die kräftigsten Pflanzen nimmt man dann heraus und setzt sie in tiefe Rillen, so daß zu beiden Seiten kleine Erdwälle entstehen.
Die Rillen laufen in Ost-West-Richtung. Ist aber die Nordseife durch hohe Mauern oder Wald geschützt und dagegen die Ostseite dem Winde geöffnet, so sollen sie in Nord-Süd Richtung laufen. Sie werden mit Tannenreisig als Frostschutz bedeckt.
Blumenkohl setzt man besser in Töpfe und stellt diese über Winter unter Dach in einen frostsicheren, lüftbaren Raum. Sobald dann im Frühjahr die Tage milder werden, nimmt man im Garten die Bedeckung ab und pflanzt auch den Blumenkohl wieder ins Land.
Winterzwiebeln: Aussaat so dünn wie möglich, gut anklopfen; es ist ratsam, vor der Aussaat das Land regelrecht festzutreten, um es danach nur noch mit dein Rechen saatfertig zu planieren.
Geeignete Sorten: "Stuttgarter Riesen", Stammsaat.
"Großer Winter Hz.", auf geschütztem Beet überwintern als Pflanze. Aussetzen im Frühjahr.
"Weiße Frühlingszwiebel", winterfest, im Oktober mit 15 cm Abstand auspflanzen.
,Winterheckezwiebel' liefert im Frühjahr das erste Grün.
.Winter-Pflanz-Zwiebeln", holländische, Originalsaat.
Zwiebeln kann, aber muß man nicht in Rillen verpflanzen, wenn das Saatbeet geschützt liegt und mit etwas Tannengrün abgedeckt wird. Im Frühjahr dann Möhren dazwischen säen. Von den im Frühjahr ausgereiften Zwiebeln darf man keine s e h r lange Lagerzeit erwarten.
Alle Kohlarten: Aussaat August/September.
Weißkohl: Marschländer Frühspitz Hz." ,Delfter Spitzkohl", Aussaat nicht vor dem 15. August.
Wirsing: "Advent, allerfrühester" (Fischenischer), Ochsenwerder Hz. Dannmanns".
Blumenkohl: Sperlings Gloria, Original beste Aussaatzeit im September.
,Vedeslez-, Mont Blauc"', Aussaat bis in den Oktober.
Alle überwinternden Kohlsetzlinge müssen möglichst trocken gehalten und bei Sonne reichlich gelüftet werden.
Kopfsalat: Aussaat August/September.
Überwintersorten: "Maiwunder", "Winter Butterkopf', "Winter Mombacher".
Auspflanzung im Oktober in Rillen, die durch kleine Erdwälle gegen Nord- und Ostwinde geschützt sind,
Schwarzwurzeln, günstiger ist die Frühjahrsaussaat im Februar/März, sobald man aufs Land kann. Dann wird eine Ernte im gleichen Jahr von Oktober bis in den Winter hinein noch möglich. Die Herbstaussaat im August/September ermöglicht jedoch eine Ernte bereits im Sommer nächsten Jahres.
Das Ernten der Schwarzwurzeln muß sehr vorsichtig geschehen. Werden die Wurzeln beschädigt, so fließt der Milchsaft aus und sie verdorren. Am besten hebt man längs der Pflanzreihe einen kleinen Erdgraben aus, 20 cm breit, 30--40 cm tief, und drückt die Wurzeln mit einer Grabgabel in diese Furche.
Da Schwarzwurzeln außerhalb des Erdbodens an Güte verlieren, sollte man immer nur so viele ernten wie gerade gebraucht werden. Sie sind winterhart und bedürfen nur einer leichten Laubdecke.
Gründungeinsaat darf nicht vergessen werden. Sobald ein Stück Land abgeerntet ist und nicht mehr bestellt werden soll, wird es von Unkraut gereinigt, leicht durchgegrubbert und bekommt eine Gründungeinsaat zur Bereitung des Bodens für das nächste Kulturjahr.
Die als Nutzpflanzen angebauten Leguminosen (Hülsenfrüchte, Klee, Luzerne, Lupine usw.) vermögen durch ihre Wurzelknöllchen in enge Gemeinschaft (Symbiose) mit Bakterien (Knöllchenbakterien) zu treten, die den Luftstickstoff binden und so den Boden mit Stickstoff anreichern.
Die noch nicht abgeernteten Beete können später bis in den Dezember hinein eine Grüneinsaat von Winterraps oder -roggen bekommen, vor allem auf schweren Böden, die dadurch aufgelockert und somit aufnahmefähig werden.
Im kommenden Frühjahr, wenn möglich erst im Mai, wird der Roggen geschnitten, als Mulch oder Kompostmaterial verwandt und der Wurzelrest in die Oberschicht des Bodens hineingearbeitet mit Kraul oder Karst. Ein auf diese Weise vorbereiteter Boden ist gesund und fähig für Starkzehrer im Gemüsebau.
Die Leguminosensaat friert über Winter ab und wird, je nach Bodenbedarf, wie die Wurzelreste von Roggen und Raps eingearbeitet.
Feldsalat muß Ende August bis Anfang September ausgesät werden. Um Platz für die Grüneinsaaten zu sparen, kann man ihn gut zwischen die Erdbeerreihen säen.
Sorten: "Cardorfer", "Holländischer Breitblättriger», "Etampes' (Kölner Palm, Bonner Markt) und Stuttgarter Markt«, vollherziger.
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