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Das Gartenjahr / Nutzgarten

Moderator: kug-team

Beitragvon Siggi am 07.07.2004, 18:43

Hallo maxilli!

Das sieht ja schon vielversprechend aus. Wenn du uns noch erklären könntest was du da schon angepflanzt hast währe unserer Neugier einigermassen befriedigt. Grüße mir auch die nette Schnecke unten rechts schön von mir.
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Lieber mit kleinen Schritten versuchen etwas zu bewegen
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Beitragvon Siggi am 25.07.2004, 13:16

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Beitragvon Siggi am 26.08.2004, 19:33

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Beitragvon ibagangie am 15.09.2004, 22:26

Und das paßt doch in den Nutzgarten !!!

Der Kohl

Unter all den hübschen Dingen
in der warmen Sommerzeit
ist ein Korps von Schmetterlingen
recht ergötzlich insoweit.

Bist du dann zu deinem Wohle
in den Garten hinspaziert,
siehst du über deinem Kohle
muntre Tänze aufgeführt.

Weiß gekleidet und behende
flattert die vergnügte Schar,
bis dass Lieb und Lust zu Ende
wieder mal für dieses Jahr.

Zum getreuen Angedenken,
auf den Blättern kreuz und quer,
lassen sie zurück und schenken
dir ein schönes Raupenheer.

Leidest du, dass diese Sippe
weiterfrisst, wie sie begehrt,
kriegst du nebst dem Blattgerippe
nur noch Proben ohne Wert.

Also ist es zu empfehlen,
lieber Freund, dass du dich bückst
und sehr viele Raupenseelen,
Pitsch, aus ihren Häuten drückst.

Denn nur der ist wirklich weise,
der auch in die Zukunft schaut.
Denk an deine Lieblingsspeise:
Schweinekopf mit Sauerkraut.


Wilhelm Busch

Liebe Grüße von einer traurigen

Gabi ( der das Urgestein fehlt)
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Beitragvon Siggi am 28.09.2004, 20:23

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Beitragvon Knoblauchfee am 28.09.2004, 20:43

Hallo Siggi,

das ist ja wirklich der reinste Wahnsinn (natürlich im positiven Sinne), was Du da zusammen getragen hast. Bin noch ganz erschlagen, von den vielen interessanten Infos, die ich gerade auf den 6 Seiten gelesen habe.

Darf ich an dieser Stelle eine Frage stellen und hoffen, dass Du mit Deinem großen Erfahrungsschatz mir weiterhelfen kannst?

Na, ich bin mutig und mache es einfach mal.

Also mein Problem dieses Jahr sind grüne Kartoffeln.

Ich habe leider bei meiner diesjährigen Kartoffelernte viele Kartoffeln mit grünen Stellen dabei. Hatte wohl nicht hoch genug gehäufelt und der vielen Regen spülte auch noch einiges an Erde weg.

Nun ist mir ja bekannt, dass man diese Kartoffeln nicht mehr essen soll.
Ist es aber möglich, diese grüne Kartoffeln im nächsten Jahr als Saatkartoffeln zu verwenden und wenn ja, gibt es dabei etwas zu beachten?

Vorab vielen Dank und noch einen schönen Abend wünscht Dir und allen anderen die noch vorm PC sitzen

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Beitragvon Siggi am 29.09.2004, 19:33

Hallo Knoblauchfee!

Ich habe zwar noch keine grünen Kartoffeln als Pflanzgut ausgelegt, weil einfach keine habe, aber warum sollte es nicht gehen? Um diesem Problem vorzubeugen fülle ich nach dem Häufeln die Furchen mit reichlich Laub, aus dem Vorjahr, auf. Es gibt über das Jahr nach und nach Kompost ab und mildert die Regengüsse.
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Beitragvon Knoblauchfee am 29.09.2004, 20:47

Hallo Siggi,

vielen Dank für Deine Antwort.
Die Idee mit dem Laub ist nicht schlecht. Mein Problem dabei ist nur, dass bei uns (noch) nicht viel Laub abfällt, da unserer Grundstück erst vor 3 Jahren angelegt wurde und die Bäume noch zu klein sind, um das ca. 70 qm2 große Feld mit Laub zu versorgen. Vielleicht kann ich es auch mit Rasenschnitt machen, von dem haben wir nämlich im Überfluss.

Die grünen Kartoffeln werde ich dann einfach mal nächstes Jahr unter die Erde bringen, gut anhäufeln und mal abwarten was daraus wird.

Liebe Grüße

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Beitragvon Siggi am 29.09.2004, 20:55

Frag mal deine Nachbarn. die sind sicher froh wenn sie ihr Laub los sind.
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Beitragvon Knoblauchfee am 29.09.2004, 21:04

Das ist eigentlich auch eine gute Idee, nur wir wohnen in einem Neubaugebiet und unsere Nachbarn haben, wenn überhaupt, ebenfalls nur junge Bäume auf ihrem Grundstück stehen.

Bleibt mir dann doch nur der Rasenschnitt.
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Beitragvon Gast am 29.10.2004, 20:35

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Beitragvon Siggi am 04.12.2004, 20:26

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Beitragvon Lüneburger Landgarten am 01.11.2005, 15:30

Siggi schrieb am 2003-07-29 21:42 :
August

Im Juli/August reifen die Zwiebeln.
Das Umknicken der Schlotten zur Beschleunigung der Reife ist nicht zu empfehlen. Man erreicht dadurch das Gegenteil. Die Reife wird verzögert und der Ertrag gemindert. Die Zwiebeln werden dadurch nur zu neuem Wachstum angeregt, indem sie bestrebt sind, das niedergedrückte Kraul wieder in die alte Lage zu bringen. Da dies unmöglich ist, treiben sie neue Schlotten. Man sollte der Natur nicht gewaltsam vorgreifen. Es genügt schon, wenn man die Wasseraufnahme der Wurzel unterbindet, indem man die Pflanze lockert, so daß die Mehrzahl der Wurzeln abgerissen wird. Notgedrungen müssen dann die Zwiebeln einziehen.

Um die gleiche Zeit beginnt auch das Knoblauchkraut abzusterben, und man kann laufend bis in den Oktober hinein die welken Pflanzen herausziehen. Sie werden zu Zöpfen geflochten und man hängt sie an einem luftigen, gegen Wetter geschützten Ort zum Trocknen auf.
Die kräftigende Würze des Knoblauchs eignet sich mit anderen Gewürzen zusammen als Beigabe zu Suppen und vielen Gemüsearten. Im September/Oktober werden dann die kleinen Steckzwiebeln ("Zehen") für das neue Kulturjahr gepflanzt.

Auspflanzen:

Endivien auf 25-30 cm Abstand. Das Bleichen kann naturgemäß durch engeres Setzen auf ca. 15 cm erreicht werden.

Kohlrabi vereinzeln; stehen auch gut zwischen Rote Bete.

Aussaaten:

Winterspinat, in der ersten Augusthälfte gesät, kann oft vor dem Einwintern noch einen späten Schnitt vertragen,

S e h r dünn aussäen.

Herbstrüben müssen in der ersten Augustwoche gesät werden; dünn, breitwürfig ausstreuen,
Beste Sorte für den Herbstanbau: "Teltower Rübchen".
Gegen Erdflöhe sichert Salat- oder Bohnennachbarschaft. Ernte von Oktober an.

Frühgemüseaussaaten für das kommende Jahr, Vorwiegend für wärmeres Klima geeignet (Wein-Seeklima).

Man kann sich die Vorzuchtarbeit im Frühjahr erleichtern, indem man im Herbst - möglichst in einem Vorzuchtbeet Zwiebeln, Salat, Frühkohl, Rettich, Schwarzwurzeln vorzieht, die kräftigsten Pflanzen nimmt man dann heraus und setzt sie in tiefe Rillen, so daß zu beiden Seiten kleine Erdwälle entstehen.
Die Rillen laufen in Ost-West-Richtung. Ist aber die Nordseife durch hohe Mauern oder Wald geschützt und dagegen die Ostseite dem Winde geöffnet, so sollen sie in Nord-Süd Richtung laufen. Sie werden mit Tannenreisig als Frostschutz bedeckt.

Blumenkohl setzt man besser in Töpfe und stellt diese über Winter unter Dach in einen frostsicheren, lüftbaren Raum. Sobald dann im Frühjahr die Tage milder werden, nimmt man im Garten die Bedeckung ab und pflanzt auch den Blumenkohl wieder ins Land.

Winterzwiebeln: Aussaat so dünn wie möglich, gut anklopfen; es ist ratsam, vor der Aussaat das Land regelrecht festzutreten, um es danach nur noch mit dein Rechen saatfertig zu planieren.

Geeignete Sorten: "Stuttgarter Riesen", Stammsaat.

"Großer Winter Hz.", auf geschütztem Beet überwintern als Pflanze. Aussetzen im Frühjahr.

"Weiße Frühlingszwiebel", winterfest, im Oktober mit 15 cm Abstand auspflanzen.

,Winterheckezwiebel' liefert im Frühjahr das erste Grün.

.Winter-Pflanz-Zwiebeln", holländische, Originalsaat.

Zwiebeln kann, aber muß man nicht in Rillen verpflanzen, wenn das Saatbeet geschützt liegt und mit etwas Tannengrün abgedeckt wird. Im Frühjahr dann Möhren dazwischen säen. Von den im Frühjahr ausgereiften Zwiebeln darf man keine s e h r lange Lagerzeit erwarten.

Alle Kohlarten: Aussaat August/September.

Weißkohl: Marschländer Frühspitz Hz." ,Delfter Spitzkohl", Aussaat nicht vor dem 15. August.

Wirsing: "Advent, allerfrühester" (Fischenischer), Ochsenwerder Hz. Dannmanns".

Blumenkohl: Sperlings Gloria, Original beste Aussaatzeit im September.
,Vedeslez-, Mont Blauc"', Aussaat bis in den Oktober.

Alle überwinternden Kohlsetzlinge müssen möglichst trocken gehalten und bei Sonne reichlich gelüftet werden.

Kopfsalat: Aussaat August/September.

Überwintersorten: "Maiwunder", "Winter Butterkopf', "Winter Mombacher".
Auspflanzung im Oktober in Rillen, die durch kleine Erdwälle gegen Nord- und Ostwinde geschützt sind,

Schwarzwurzeln, günstiger ist die Frühjahrsaussaat im Februar/März, sobald man aufs Land kann. Dann wird eine Ernte im gleichen Jahr von Oktober bis in den Winter hinein noch möglich. Die Herbstaussaat im August/September ermöglicht jedoch eine Ernte bereits im Sommer nächsten Jahres.
Das Ernten der Schwarzwurzeln muß sehr vorsichtig geschehen. Werden die Wurzeln beschädigt, so fließt der Milchsaft aus und sie verdorren. Am besten hebt man längs der Pflanzreihe einen kleinen Erdgraben aus, 20 cm breit, 30--40 cm tief, und drückt die Wurzeln mit einer Grabgabel in diese Furche.
Da Schwarzwurzeln außerhalb des Erdbodens an Güte verlieren, sollte man immer nur so viele ernten wie gerade gebraucht werden. Sie sind winterhart und bedürfen nur einer leichten Laubdecke.

Gründungeinsaat darf nicht vergessen werden. Sobald ein Stück Land abgeerntet ist und nicht mehr bestellt werden soll, wird es von Unkraut gereinigt, leicht durchgegrubbert und bekommt eine Gründungeinsaat zur Bereitung des Bodens für das nächste Kulturjahr.
Die als Nutzpflanzen angebauten Leguminosen (Hülsenfrüchte, Klee, Luzerne, Lupine usw.) vermögen durch ihre Wurzelknöllchen in enge Gemeinschaft (Symbiose) mit Bakterien (Knöllchenbakterien) zu treten, die den Luftstickstoff binden und so den Boden mit Stickstoff anreichern.
Die noch nicht abgeernteten Beete können später bis in den Dezember hinein eine Grüneinsaat von Winterraps oder -roggen bekommen, vor allem auf schweren Böden, die dadurch aufgelockert und somit aufnahmefähig werden.
Im kommenden Frühjahr, wenn möglich erst im Mai, wird der Roggen geschnitten, als Mulch oder Kompostmaterial verwandt und der Wurzelrest in die Oberschicht des Bodens hineingearbeitet mit Kraul oder Karst. Ein auf diese Weise vorbereiteter Boden ist gesund und fähig für Starkzehrer im Gemüsebau.
Die Leguminosensaat friert über Winter ab und wird, je nach Bodenbedarf, wie die Wurzelreste von Roggen und Raps eingearbeitet.

Feldsalat muß Ende August bis Anfang September ausgesät werden. Um Platz für die Grüneinsaaten zu sparen, kann man ihn gut zwischen die Erdbeerreihen säen.
Sorten: "Cardorfer", "Holländischer Breitblättriger», "Etampes' (Kölner Palm, Bonner Markt) und Stuttgarter Markt«, vollherziger.




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Beitragvon Lüneburger Landgarten am 01.11.2005, 15:32

Hallo Siggi,

Sie erwähnen die Weißkohlsorten "Marschländer Frühspitz". Können SIe mir sagen, woher Sie die Saat bezogen haben? Vielen Dank!
Wiebke Fuchs

Siggi schrieb am 2003-07-29 21:42 :
August

Im Juli/August reifen die Zwiebeln.
Das Umknicken der Schlotten zur Beschleunigung der Reife ist nicht zu empfehlen. Man erreicht dadurch das Gegenteil. Die Reife wird verzögert und der Ertrag gemindert. Die Zwiebeln werden dadurch nur zu neuem Wachstum angeregt, indem sie bestrebt sind, das niedergedrückte Kraul wieder in die alte Lage zu bringen. Da dies unmöglich ist, treiben sie neue Schlotten. Man sollte der Natur nicht gewaltsam vorgreifen. Es genügt schon, wenn man die Wasseraufnahme der Wurzel unterbindet, indem man die Pflanze lockert, so daß die Mehrzahl der Wurzeln abgerissen wird. Notgedrungen müssen dann die Zwiebeln einziehen.

Um die gleiche Zeit beginnt auch das Knoblauchkraut abzusterben, und man kann laufend bis in den Oktober hinein die welken Pflanzen herausziehen. Sie werden zu Zöpfen geflochten und man hängt sie an einem luftigen, gegen Wetter geschützten Ort zum Trocknen auf.
Die kräftigende Würze des Knoblauchs eignet sich mit anderen Gewürzen zusammen als Beigabe zu Suppen und vielen Gemüsearten. Im September/Oktober werden dann die kleinen Steckzwiebeln ("Zehen") für das neue Kulturjahr gepflanzt.

Auspflanzen:

Endivien auf 25-30 cm Abstand. Das Bleichen kann naturgemäß durch engeres Setzen auf ca. 15 cm erreicht werden.

Kohlrabi vereinzeln; stehen auch gut zwischen Rote Bete.

Aussaaten:

Winterspinat, in der ersten Augusthälfte gesät, kann oft vor dem Einwintern noch einen späten Schnitt vertragen,

S e h r dünn aussäen.

Herbstrüben müssen in der ersten Augustwoche gesät werden; dünn, breitwürfig ausstreuen,
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Gegen Erdflöhe sichert Salat- oder Bohnennachbarschaft. Ernte von Oktober an.

Frühgemüseaussaaten für das kommende Jahr, Vorwiegend für wärmeres Klima geeignet (Wein-Seeklima).

Man kann sich die Vorzuchtarbeit im Frühjahr erleichtern, indem man im Herbst - möglichst in einem Vorzuchtbeet Zwiebeln, Salat, Frühkohl, Rettich, Schwarzwurzeln vorzieht, die kräftigsten Pflanzen nimmt man dann heraus und setzt sie in tiefe Rillen, so daß zu beiden Seiten kleine Erdwälle entstehen.
Die Rillen laufen in Ost-West-Richtung. Ist aber die Nordseife durch hohe Mauern oder Wald geschützt und dagegen die Ostseite dem Winde geöffnet, so sollen sie in Nord-Süd Richtung laufen. Sie werden mit Tannenreisig als Frostschutz bedeckt.

Blumenkohl setzt man besser in Töpfe und stellt diese über Winter unter Dach in einen frostsicheren, lüftbaren Raum. Sobald dann im Frühjahr die Tage milder werden, nimmt man im Garten die Bedeckung ab und pflanzt auch den Blumenkohl wieder ins Land.

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"Weiße Frühlingszwiebel", winterfest, im Oktober mit 15 cm Abstand auspflanzen.

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Alle überwinternden Kohlsetzlinge müssen möglichst trocken gehalten und bei Sonne reichlich gelüftet werden.

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Das Ernten der Schwarzwurzeln muß sehr vorsichtig geschehen. Werden die Wurzeln beschädigt, so fließt der Milchsaft aus und sie verdorren. Am besten hebt man längs der Pflanzreihe einen kleinen Erdgraben aus, 20 cm breit, 30--40 cm tief, und drückt die Wurzeln mit einer Grabgabel in diese Furche.
Da Schwarzwurzeln außerhalb des Erdbodens an Güte verlieren, sollte man immer nur so viele ernten wie gerade gebraucht werden. Sie sind winterhart und bedürfen nur einer leichten Laubdecke.

Gründungeinsaat darf nicht vergessen werden. Sobald ein Stück Land abgeerntet ist und nicht mehr bestellt werden soll, wird es von Unkraut gereinigt, leicht durchgegrubbert und bekommt eine Gründungeinsaat zur Bereitung des Bodens für das nächste Kulturjahr.
Die als Nutzpflanzen angebauten Leguminosen (Hülsenfrüchte, Klee, Luzerne, Lupine usw.) vermögen durch ihre Wurzelknöllchen in enge Gemeinschaft (Symbiose) mit Bakterien (Knöllchenbakterien) zu treten, die den Luftstickstoff binden und so den Boden mit Stickstoff anreichern.
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Im kommenden Frühjahr, wenn möglich erst im Mai, wird der Roggen geschnitten, als Mulch oder Kompostmaterial verwandt und der Wurzelrest in die Oberschicht des Bodens hineingearbeitet mit Kraul oder Karst. Ein auf diese Weise vorbereiteter Boden ist gesund und fähig für Starkzehrer im Gemüsebau.
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Beitragvon Siggi am 01.11.2005, 18:45

Hallo Frau Fuchs!

Herzlichen Dank für ihr Interesse. Ich werde mit ihnen per E-Mail Kontakt aufnehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Siggi
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