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Das Gartenjahr / Bio-Tipp

Moderator: kug-team

Beitragvon Siggi am 26.07.2004, 19:36

Dem ist nichts hinzu zufügen.
Da ich grundsätzlich nur Markensaatgut der Firmen Sperli und Kiepenker verwende, habe ich mir über Billigsorten, die meistens auch noch schlecht auflaufen, keine Gedanken gemacht.
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Beitragvon Irrlicht am 28.07.2004, 19:51

Hallo Siggi!

Du bist eben ein weiser Mann und weißt, daß es sich nicht immer lohnt, nur auf den Preis zu achten, sondern, daß die Leistung zählt.

So weit so gut!

Liebe Grüße
Martina
_________________
Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird!

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<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Irrlicht am 2004-07-28 20:52 ]</font>
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Beitragvon Siggi am 28.07.2004, 19:55

Hallo Irrlicht!

Eines meiner Lebenserfahrungen ist:
„Billig gekauft ist meistens Teuer erstanden.“
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Beitragvon Gast am 29.07.2004, 06:44

Hallo Siggi!

Ja, die Sperli Samen gibts auch hier bei uns und ich bin auch begeistert. Ich sag nur: Malven, hihihi!
Hab Fotos gemacht, muß aber erst entwickeln lassen, dann stell ich sie hier rein.
Gast
 

Beitragvon Siggi am 26.08.2004, 19:27

September
Biotop Trockenmauer

September ist Pflanzzeit für Stauden, eine günstige Zeit auch für die Anlage einer Trockenmauer, denn die kleinen Stauden und Gehölze werden bereits beim Bau miteingesetzt. Als Windschutz, Abstützung eines Abhangs und überall dort, wo sie sonst eine Betonwand oder eine Palisade errichten könnten, ziehen Sie doch einmal eine Trockenmauer als Alternative in Betracht. Sie besteht aus Natursteinen, Erde, reizvollen kleinen Pflanzen und Wurzeln und bietet einer Vielzahl von Tieren (Eidechsen, Kröten, Igeln, Blindschleichen, Insekten) einen ausgewogenen Lebensraum.

Grundmaterial: Stein. Trockenmauern sollten grundsätzlich aus Natursteinen - am besten aus der jeweiligen Gegend - gebaut werden. Sie fügen sich sehr harmonisch ins Landschaftsbild ein. Längliche und rechteckige Steine geben der Mauer eine größere Stabilität als runde oder ovale.

Wichtiges zum Bau. Die Mauer benötigt ein Fundament von etwa 40 cm Tiefe aus Beton oder Schotter Stützmauern an einem Hang erhalten ein Fundament von mindestens 70 cm Tiefe. Die Breite der Mauer sollte in etwa V3 der Höhe betragen. Die erste Steinlage wird etwas unterhalb der Bodenoberfläche auf das gemauerte Fundament gelegt und gut im Boden verkeilt. Darauf folgt eine Schicht Erde, die alle Lücken gut auskleidet. Nun immer abwechselnd Steine und Erde auflegen, so daß sich die Mauer nach oben verjüngt. Sie erhält dadurch ihre letzte Stabilität.

Bepflanzen. Die Pflanzen werden am besten gleich während des Bauens mit eingepflanzt Geeignet sind kleine Stauden, Farne und Sträucher, wobei die Pflanzenwahl davon abhängt, ob die Mauer vorwiegend in der Sonne oder im Schatten liegt. Vergessen Sie nicht bei Trockenheit regelmäßig zu gießen, um das Anwurzeln zu erleichtern.

Stauden für sonnigen Standort
Blaukissen (Aubrieta-Hybriden)
Glockenblume (Compenula corpotica)
Hornkraut (Cerastium biebersteinii)
Hungerblümchen (Drabo aizoides)
Katzenminze (Nepeto x foossenii)
Kissenprimel (Primuto curicula)
Polsterphlox (Phiox douglasii, Phiox subuloto)
Steinbrech (Sexifrege-Ar-ten)
Steinkraut (Alyssum-Arten)
Tripmadam (Sedum reflexum)

Kleine Sträucher für sonnigen Standort
Felsenmispel (Cotoneoster congestus 'Jürgl')
Geißklee (Cytisus erdoini)
Heiligenkraut (Sontoline chomoecyporissus)
Jasmin Uasminum nudiporum)
Johanniskraut (Hypericum polyphyllum)
Lavendel (Lovondule ongustifolia)
Silberwurz (Dryos x soendermonnii)
Sonnenröschen (HelionthemumHybriden)

Stauden und Farne für schattigen Standort
Akelei (Aquilegio einsele(ino)
Blasenfarn (Cystopteris frogilis)
Gänsekresse (Arabis procurrens)
Goldtröpfchen (Chiastophyllum oppositifolium)
Hirschzungenfarn (Phyllitis scolopendrium)
Lerchensporn (Corydolis luteo)
Ramonda (Romonde myconi)
Steinbrech (Saxifrago-crendsiiHybriden)
Tüpfelfarn (Potypodium vulgere)
Waldsteinie (Woldsteinio temate)

Kleine Sträucher für schattigen Standort
Efeu (Hedere he~ix)
Felsenmispel (Cotoneoster dommeri)
Immergrün (Vince major, Vinco minor)
Immergrüne Kriechspindel (Euonymus fortunei)

TIP:
Schützen Sie die Pflanzen im Winter mit Fichtenzweigen vor Frost.
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Beitragvon Siggi am 28.09.2004, 20:24

Oktober
Rund ums Kompostieren

Kompost ist der beste und natürlichste Dünger überhaupt. Viele Gartenbesitzer haben eine Scheu vor der Anlage eines Komposthaufens, weil sie sein Anblick stört und weil sie eine Geruchsbelästigung befürchten. Beides ist unbegründet. Die Kompostieranlage ist das Herz des Gartens, die ideale Recycling-Anlage, die durch Verrottung von Abfällen neues »Pflanzenfutter« bildet. Mit etwas Einfallsreichtum findet sich in jedem Garten ein Plätzchen für eine solche Anlage. Den größten Platzbedarf hat sicher der Komposthaufen mit einer Idealbreite von 1,50 m und einer Höhe von etwa 1 m. Die Länge können Sie selbst bestimmen, sie sollte jedoch nicht weniger als 1 m betragen. Daneben gibt es im Fachhandel zahlreiche Bausätze für Kompostsilos, hier wirkt die Anlage besonders ordentlich. Für Minigärten oder Balkone und Terrassen wurden Kompostsäcke entwickelt, in denen sie auf kleinstem Raum eine »Humusfabrik« einrichten können. jetzt beim Herbstputz fällt viel Material dafür an - eine günstige Gelegenheit für eine sinnvolle Verwendung auf dem Kompost.

So wird ein Kompost angelegt
- Suchen Sie ihm ein Plätzchen im Schatten, das mindestens 1 m Abstand zum Nachbargrundstück hat,
- Die unterste Schicht (etwa 10 cm hoch) kommt auf den natürlichen Boden, denn es sollen Bodenlebewesen einwandern können. Sie besteht aus grobem Material, wie zerkleinerten Ästen, Staudenstengeln usw., die die Anlage von unten her »luftig« halten und dadurch Fäulnis verhindern.
- Die folgende Schicht besteht aus Kompost - oder, falls Sie keinen zur Verfügung haben, aus Erde, der großzügig Kompostbeschleuniger (Algenkalk oder Steinmehl) beigemischt wird. Ist sie trocken, muss sie angegossen werden - am besten mit Brennesseljauche.
- Darüber kommt eine 20 cm hohe Schicht vermischter organischer Abfälle. Auch hier wird trockenes Material befeuchtet.
- In dieser Reihenfolge geht es weiter~ eine Lage Kompost/aufbereitete Erde, eine Lage Gartenabfälle.
- Zum Schutz gegen Kälte erhält der fertig aufgeschichtete Komposthaufen ein »Mäntelchen« aus Laub und Grasschnitt. Dann ziehen Sie eine Plane darüber Im Frühjahr wird die jetzt angelegte Miete umgesetzt.

Was Sie kompostieren können
Küchenabfälle wie Kartoffelschalen, Gemüse, Obst, Eierschalen, Teeblätter und Kaffeesatz, Reste von Zimmer- und Schnittblumen. Gartenabfälle wie Laub, Grasschnitt, Grassoden, zerkleinerte Triebe von Sträuchern und Bäumen, Stauden- und Blumenreste, alte Erde vom Umtopfen. Aber all das nur, soweit es krankheitsfrei ist. Geben Sie Kompostaufbereiter, organische Volldünger oder Stallmist zwischen die Abfälle.

Was Sie nicht kompostieren dürfen
Fleisch-, Fisch- und Käsereste, Inhalt von Staubsaugerbeuteln, bedrucktes Papier, faules Obst, mit Konservierungsmitteln behandelte Obstreste, Kohlstrünke (Gefahr der Übertragung von Kohlhernie), unorganische Stoffe, menschliche Fäkalien.

So wird ein Komposthaufen gepflegt.
Im Durchschnitt ist der Komposthaufen nach 6-9 Monaten »reif«, das heißt, die Abfälle sind verrottet, es hat sich frisch-duftender Humus gebildet. In dieser Zeit muss eine kleine Kornpostanlage nicht umgesetzt werden - es sei denn, sie beginnt zu stinken. Dies ist ein Signal, sofort umzulagern, also die äußeren Schichten nach innen und die inneren nach außen zu bringen. Bei größeren Komposthaufen empfiehlt sich das Umsetzen in jedem Fall. Der Komposthaufen darf nie austrocknen. Bei großer Trockenheit muss er deshalb begossen werden. Hingegen sollten Sie ihn bei längerem Dauerregen mit einer Folie abdecken, damit er nicht ausgewaschen wird. Bohren Sie gelegentlich Luftlöcher hinein, das fördert die Verrottung. Reifer Kompost wird gesiebt, die groben Reste können Sie für den nächsten Kompostansatz verwenden.

Der Komposthaufen muss kein Schandfleck sein
In Bauerngärten sieht man ihn oft mit Kapuzinerkresse bewachsen, Wer will, kann ihn aber auch hinter Sträuchern (die ihm den nötigen Schatten geben) oder hohen, schnellwachsenden Blumen verbergen. Geeignete Sträucher sind zum Beispiel Flieder, Forsythien, Hartriegel, Haselnuss, Holunder und Hortensien. Empfehlenswerte Blumen sind Fingerhut, Goldrute, Malven, Phiox, Rittersporn und Sonnenblumen.
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Beitragvon Siggi am 28.10.2004, 15:19

November
Ein Hügelbeet der Ernte wegen

Zugegeben: Ein Hügelbeet zu errichten ist eine harte Arbeit. Aber sie ist nie vergeblich, denn die positiven Eigenschaften dieses fruchtbaren Hügels sind nicht von der Hand zu weisen. Besitzer kleiner Gärten können, wenn sie ihn um diese Jahreszeit bauen, ihren ganzen Herbstabfall auf einmal loswerden und erhalten ein Beet, dessen Nutzfläche wesentlich größer ist als seine Grundfläche. Weitere Vorteile:
- Sie können etwa 2 Wochen früher mit dem Bepflanzen beginnen, dann bildet sich in seinem Innern Verrottungswärme, die den Pflanzen zugute kommt.
- Sie können eher ernten, weil diese Wärme das Wachstum beschleunigt.
- Sie werden größere Früchte und mehr als auf einem Flachbeet ernten, weil Ihr Gemüse inmitten nahrhaftester Umgebung wächst und aufgrund der Hügelform einem besonders günstigen Lichteinfall ausgesetzt ist.
- Die Pflanzen werden angeblich weniger von Krankheiten und Schädlingen befallen, es bildet sich weniger Unkraut und es muss nicht gedüngt werden.

So wird ein Hügelbeet errichtet:
Suchen Sie einen vollsonnigen Standort für das Beet, es sollte wegen der Sonneneinwirkung in Nord-Südrichtung verlaufen. Bei einer nötigen Breite von 1,40- 1,80 m empfiehlt sich eine Länge von mindestens 2 m, Stecken Sie die Größe des Beetes ab und heben Sie auf dieser Fläche den Boden 20-30 cm tief aus. (Rasen stechen Sie in viereckigen Soden ab, die beiseite gelegt fürs Innere des Beetes Verwendung finden.)
- Unterste Schicht: Errichten Sie aus groben Pflanzenteilen wie zerkleinerten Ästen und Stängeln in der Mitte des Aushubs einen kleinen Hügel (Breite 60 cm, Höhe 40-60 cm, Länge: an den Vorder- und Rückseiten je 60 cm freilassen für die folgenden Aufschichtungen).
- 2. Schicht: Rasensoden mit dem Grün nach unten (auch Grasschnitt ist möglich), darüber kommt etwas Erde. Alles wird fest angedrückt.
- 3. Schicht: Feuchtes Laub vermischt mit Gartenabfällen (etwa 20 cm hoch).
- 4. Schicht: Mist oder halbreifer Kompost, der möglichst viele Regenwürmer enthalten sollte (etwa 15 cm hoch).
- 5. Schicht: Reifer Kompost mit Erde vermischt (20-25 cm hoch). Damit das Gießwasser an den Seiten nicht herunterläuft, drücken Sie auf dem Kamm des Hügels über die ganze Länge eine Gießrinne ein.

TI P:
Mischen Sie beim Aufschichten allen Bestandteilen Tonmineralien (z. B. Bentonit) bei, das erhält auf viele Jahre die Fruchtbarkeit. Lavagranulat sorgt für gute Durchlüftung. Zur Düngung können Sie einen organischen Volidünger, Algomin oder Steinmehl untermischen.

Bepflanzung
Hügelbeete werden immer dicht und in Mischkultur bepflanzt wobei obenauf die höchsten Gemüsearten (also z. B. Tomaten) kommen. Im ersten Jahr sollten möglichst Starkzehrer angebaut werden. Auf keinen Fall Spinat, Schnittsalat, früher Kopfsalat oder Rote Bete; sie reichern zuviel Nitrat an und dürfen frühestens im 2. Jahr gepflanzt werden. Jetzt im November errichtete Hügelbeete erhalten eine Mulchdecke aus halbreifem Kompost den Winter über. Im Frühjahr werden die groben Teile abgerecht, dann kann das Beet bepflanzt werden.

Wie alt werden Hügelbeete?
In der Regel zwischen 4 und 6 Jahre! Sie sind aufgrund Ihres »Innenlebens« einem regen Verrottungsprozess unterworfen, der sie nach und nach unter Bildung von Humus in sich zusammensacken lässt. In den ersten 4jahren lassen sich Hügelbeete voll nutzen, im 5. und 6. Jahr werden sie nicht mehr hoch sein, können aber noch mit Erdbeeren bepflanzt werden. Zurück bleibt eine gesunde Humusschicht, bestes Material für ein neues Hügelbeet. In diesen 6 Jahren braucht diese Art von Beet nicht viel Pflege. Im Spätherbst oder Frühjahr erhält es jährlich eine 5 cm hohe Kompostschicht.

Probleme bei Hügelbeeten.
Hügelbeete trocknen leicht aus - und sie werden gerne von Wühlmäusen und kleinen Nagern aufgesucht. Gegen das Austrocknen empfehlen sich eine Mulchschicht, eine automatische Bewässerungsanlage oder mit Wasser gefüllte Flaschen, die mit dem Hals ins Beet gesteckt werden. Sind Wühlmäuse in Ihrem Garten zu befürchten, so errichten Sie das Hügelbeet auf einem Drahtgeflecht (diese Unterlage muss größer als die ausgehobene Fläche sein, weil ihre Kanten nach oben gezogen werden).
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Beitragvon Siggi am 04.12.2004, 20:27

Dezember
Biotop Wildhecke

Wenn der Boden nicht gefroren ist, können Sie noch im Dezember Gehölze pflanzen - sogar eine ganze Hecke! Eine Wildhecke ist ein Schmuckstück in jedem naturnahen Garten und bietet einer Vielzahl von Tieren Nahrung und Lebensraum.

Nahrungsquelle.
Bienen, Hummeln, Wespen, Schmetterlinge, Käfer und Vögel sind auf ein ganz bestimmtes Nahrungsangebot spezialisiert. Unsere heimischen Tiere finden dies bei den heimischen Wildsträuchern und Bäumen in besonders hohem Maß. Wählen Sie deshalb für Wildhecken vorwiegend heimische Gehölze. Sie haben den weiteren Vorteil, daß sie an unser Klima optimal angepasst und somit sehr robust sind. Die Blüten bieten Bienen, Hummeln und Schmetterlingen Nahrung, die Blätter mancher Gehölze sind Leckerbissen für Raupen und Schmetterlinge. Einige Sträucher ziehen bevorzugt Blattläuse an, die wiederum Nahrungsquelle für Vögel sind ebenso wie die Früchte mancher Sträucher im Herbst. Vom gefallenen Laub ernähren sich Käfer, Asseln und sonstige Kleintiere, aber auch Regenwürmer und andere Bodenlebewesen.

Lebensraum.
Eine Hecke ist Wohnstätte, Nistplatz und Kinderstube für viele Vogelarten. Sie bietet ihnen Schutz vor Feinden, vor Sonne und Regen. Im feuchten Laub wohnen Igel, Kröten und Eidechsen. Sogar Wiesel und Greifvögel können sich in einer ausladenden Wildhecke einfinden.

TI P:
Der Lebensraum in einer Wildhecke vergrößert sich, je breiter und länger sie ist. Das wird in einem großen Garten leichter zu machen sein als in einem kleinen. Gehen Sie in jedem Fall von einer Mindestbreite von 2m aus. Die Sträucher werden mit einem Abstand von 1 - 1,50 m gepflanzt. Soll die Hecke dichter werden, pflanzen Sie sie 2-3reihig, und zwar so, daß die höher werdenden Gehölze nach hinten, die niedriger bleibenden nach vorn kommen. Die einzelnen Sträucher werden dabei jeweils auf Lücke gesetzt

10 beliebte Vogelschutzgehölze
Blasenstrauch (Colutee erborescens)
Eberesche (Sorbus aucuporio)
Gemeiner Liguster (Ligustrum vulgare)
Gemeiner Schneeball (Vibumumopulus)
Heckenkirsche (Lonicero nitide)
Pfaffenhütchen (Eunonymuseuropaeus)
Schwarzer Holunder (Sombucusnigre)
Traubenholunder (Sombucusracemose)
Wildrose (Rose conine, Rose hugonis)
Wolliger Schneeball (Vibumumlontcno)

10 beliebte Vogelnährgehölze
Brombeere (Rubus)
Heckenkirsche (Lonicero xylosteum)
Kornelkirsche (Cornus rnos)
Sanddorn (Hippophoe rhemnoides)
Sauerdorn (Berberis-Ar-ten)
Schlehe (Prunus spinosc)
Schwarzer Holunder (Sombucusnigro)
Stechpalme (llex equifolium)
Vogelkirsche (Prunus ovium)
Weißdorn (Crctaegus monogyno)

10 beliebte Bienenweide-Gehölze
Bartblume (Coryopteris x clondonensis)
Besenginster (Cytisus-Arten)
Blasenstrauch (Coluteo orborescens)
Brombeere (Rubus)
Haselnuss (Corylus-Arten)
Johanniskraut (Hyperium-Arten)
Roter Hartriegel (Comus songuineo)
Schlehe (Prunus spinoso)
Schmetterlingsflieder (Buddleiadavidii)
Wildrose (Rose conina, Rose hugonis)

10 beliebte Falternährgehölze
Besenginster (Cytisus-Arten)
Brombeere (Rubus)
Heckenkirsche (Lonicere xylosteum)
Sandbirke (Betulo pendulo)
Schlehe (Prunus spinoso)
Schmetterlingsstrauch (Buddleiedovidii)
Traubenholunder (Sombucus racemoso)
Vogelkirsche (Prunus avium)
Waldhasel (Corylus evellena)
Weißdorn (Crotoegus monogyno)
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Beitragvon Maeuselchen am 06.12.2004, 17:01

Hallo,

zum Thema Vögel füttern kann ich auch was beitragen:

Eigentlich bin ich ja nicht so der Garten-Mensch. Ich habe zwar einen aber der ist ziemlich zugewuchert und dementsprechend wohl fühlen sich Vögel, Igel und ich glaube ich will gar nicht wissen, was sich da sonst noch so alles wohl fühlt.

Jedenfalls habe ich im Herbst bemerkt dass unser stiemütterlich behandelter Apfelbaum, der noch nie in seinem ganzen Leben Äpfel getragen hat, doch so den einen oder anderen verzeinzelten Apfel hängen hat. Aufgefallen ist mir das eigentlich nur, weil der ganze Baum voller Vögel war.

Am Wochenende habe ich mit eine Leiter geschnappt, bin todesmutig auf 1 Meter 50 geklettert und habe die Äpfel geerntet.

Mein Fehler war nun, die Äpfel erst mal nur bis zur Terasse zu tragen und dort neben die Türe zu stellen. Am nächsten Morgen (Sonntag) bin ich durch Krach aufgewacht, wollte beinahe auf die Nachbarskinder schimpfen, musste feststellen, dass die ausnahmsweise mal nicht schuld sind und den Rest des Tages habe ich Apfelmus eingekocht. Von den paar Äpfelchen war nämlich nicht mehr so viel übrig.

Dafür sahen die Spatzen in der Hecke so komisch satt und zufrieden aus...

Die haben wohl geahnt, dass das ihre letzte Gelegenheit war auch noch was abzubekommen.

Hin und wieder denke ich aber auch mal dran, einen Meisenknödel rauszuhängen.

Liebe Grüße
Euer Maeuselchen
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