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Moderator: kug-team

Beitragvon hermine am 25.02.2006, 21:40

Okraschoten mit Lammfleisch/=Kuzu etli bamya

600 g kleine Okraschoten
4-5 EL Zitronensaft
500 g Lammfleisch aus der Keule
3 Zwiebeln
2 Tomaten
40 g Butter
500ml Wasser
Salz
Pfeffer
1/2 TL Paprikapulver

Die Okraschoten waschen und putzen. Das Fruchtfleisch nicht verletzen,
sonst werden die Bamya schleimig. Die Stiele abschaelen, so dass sie
wie spitze Bleitstifte aussehen. Den Zitronensaft in eine Schuessel
geben und die Okraschoten hineinlegen. So viel Wasser dazugeben, dass
die Schoten bedeckt sind. Das Fleisch in mundgerechte Stuecke
schneiden. Die Zwiebeln schaelen und wuerfeln. Die Tomaten
kochendheiss ueberbruehen, haeuten und das Fruchtfleisch in grosse
Wuerfel schneiden.Die Butter in einer Kasserolle erhitzen. Das Fleisch
hineingeben undauf allen Seiten scharf anbraten. Die Zwiebeln dazugeben
und glasigduensten. Die Tomatenwuerfel in den Topf geben, etwa 3 min
mitschmoren, Wasser angiessen. Salzen und mit Pfeffer und dem
Paprikapulver wuerzen. Das Fleisch etwa 3O Minuten bei mittlerer
Hitze zugedeckt koecheln lassen. Die Okraschoten in einem Sieb
abtropfen lassen und unterheben. Das Gericht in etwa 15 Minuten
fertiggaren.


_________________
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Beitragvon hermine am 25.02.2006, 21:40

Muecver/=Zucchini-Reibekuchen+++6 Port.

1 kg Zucchini
2 Zwiebeln
150 g Schafskaese
150-240g Mehl
4 Eier
2 Bd.Dill
1/2 TLPfeffer
150ml Olivenoel
Salz

Die Zucchinis schaelen und reiben. Die geriebenen Zucchini, die Eier,
den Kaese, die geriebenen Zwiebeln, die sehr klein gehackten Spitzen
des Dill, den Pfeffer, das Salz und das Mehl zusammengeben und alles
sehr gut durchmischen. Das Olivenoel in der Pfanne gut erhitzen. Von
der Zucchini-Masse jeweils einen guten Essloeffel in das heisse Oel
geben. Wenn eine Seite gebraten ist, die Reibekuchen wenden. Mit
einer Siebkelle die beidseitig goldbraun gebackenen Reibekuchen aus
der Pfanne nehmen, gut abtropfen lassen (Kuechentuch) und servieren,
nachdem alle auf diese Weise gebacken wurden.
Ueber die Reibekuchen, gibt man eine Sosse, die lediglich aus
frischem Joghurt und Knoblauch besteht.
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Beitragvon hermine am 25.02.2006, 21:40

Quitten in Zuckersirup/=Ayva tatlisi+++8 Port.

4 mittlere reife Quitten
500ml Wasser
300 g Zucker
4.5 EL Zitronensaft
3 Nelken
100 g Creme double

Die Quitten schaelen, halbieren und das Kerngehaeuse und die holzigen
Teile mit einem Essloeffel herauskratzen. Mit einem spitzen Kuechenmesser
Bluete und Stiel herausschneiden. Die Quitten muessen wirklich reif sein,
sonst laesst sich das Kerngehaeuse kaum aus dem festen Fruchtfleisch
herausloesen.Den Backofen auf 200 oC vorheizen.
Den Zucker in einem Topf mit dem Wasser einstreuen und die Mischung
kochen, bis sich der Zucker vollstaendig aufgeloest hat. Den Zitronensaft
und die Nelken dazugeben. Die Quittenhaelften in den Sirup legen und etwa
10 Minuten bei mittlerer Hitze kochen.
Die Quittenhaelften nebeneinander in eine Auflaufform mit etwa 5 cm
hohen Rand legen und mit dem Sirup uebergiessen. Die Quitten in der Mitte
des Backofens etwa 1 Stunde garen, bis sie weich und roetlich sind.
Abkuehlen lassen.
Die Quittenhaelften mit der Rundung nach unten auf Dessert-Tellern
anrichten. In die mittlere Aushoehlung je 1 Teeloeffel Creme double
fuellen, etwas Sirup angiessen und das Dessert kalt servieren.
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Beitragvon hermine am 25.02.2006, 21:41

Rote Linsensuppe/=Kirmizi mercimek corbasi

200 g rote Linsen
1 Bd. Suppengruen
1 Zwiebel
70 g Butter
1 Liter Fleischbruehe
250ml Milch
Salz
Pfeffer
1 TL Paprikapulver rosenscharf

Die Linsen auf ein Blech schuetten und verlesen, dabei Steinchen
und fremdes Saatgut entfernen. Die Linsen in ein feinmaschiges Sieb
geben, abbrausen und abtropfen lassen. Das Suppengruen putzen, waschen und kleinschneiden. Die Zwiebel schaelen und in kleine Wuerfel schneiden.
30 g Butter in einem Topf zerlassen, die Zwiebelwuerfel darin
glasig schmoren. Das Suppengruen dazugeben und etwa 5 Minuten
mitschmoren lassen. Die abqetropften Linsen in den Topf geben und mit
der Fleischbruehe abloeschen. Die Suppe bei mittlerer Hitze in etwa 30 Minuten garen.
Die Suppe durch ein Sieb passieren. Die Milch angiessen. Die Suppe
kurz aufkochen lassen, salzen und pfeffern. Die restliche Butter in einem Pfaennchen zerlassen, das Paprikapulver darunterruehren. Die Suppe portionsweise auf tiefe Teller verteilen und die Paprikabutter daruebertraeufeln.
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Beitragvon hermine am 25.02.2006, 21:41

Sade Lokum/=Türkischer Honig+++ca. 1,5 kg

1 kg Zucker
225 g Reismehl
1200 ml Wasser
1/4 TL Zitronensalzkristalle (keine Klümpchen)
100 g Puderzucker

zudem:
Eine quadratische Form von 25-30 cm und
ein quadratisches Mull- oder Nylontuch von 35 cm


Die Form mit Nylon oder Mull auslegen und dick mit der Haelfte des
Reismehls einstaeuben. Den Zucker, das restliche Reismehl und das
Wasser in einen grossen Kochtopf geben. Mit einem langstieligen
Holzloeffel ruehren und bei starker Hitze zum Kochen bringen.
Zitronensalz zugeben und weiter unter staendigem Ruehren kochen
lassen. Wenn die Mischung zu schaeumen und zu steigen beginnt, die
Hitze etwas verringern. Staendig ruehren, bis die Mischung eine
Konsistenz hat, um einen weichen Ball formen zu koennen (s. unten).
Das Lokum kann gelegentlich spritzen, also tragen Sie ein Paar alte
Handschuhe, damit Sie sich nicht die Finger verbrennen. Um die
Konsistenz zu pruefen, nimmt man den Topf vom Feuer und gibt etwas
von der Mischung, die nicht mehr am Topf kleben sollte, in eine
Schuessel mit Eiswasser. Die Mischung wird unter Wasser mit den
Fingern zu einem Ball geformt und wieder aus dem Wasser genommen.
Wenn das Baellchen elastisch ist und zwischen den Fingern flacher zu
werden beginnt, ist das Lokum fertig. Lokum in die Form giessen und
fest werden lassen. Auf einer Marmorplatte Puderzucker ausbreiten.
Lokum auf ein Tablett stuerzen. Das Tuch wegnehmen, Reismehl
abbuersten und Lokum in den Puderzucker legen. Ein scharfes Messer in
Puderzucker tauchen und das Lokum in Quadrate schneiden. Diese von
allen Seiten in Puderzucker wenden und in einer Konfektbuechse
aufbewahren.

Anmerkung: Lokum zaehlt zu den populaersten tuerkischen
Suessigkeiten. Ausser einfachem Lokum, als Lati Lokum bekannt, gibt
es noch viele andere Lokum-Arten, die nach ihrer Zubereitung oder
ihren Zutaten benannt sind. Cifte Kavrulmu (zweimal gekochtes) Lokum
und Findikl (Haselnuss-)Lokum sind nur zwei Beispiele hierfuer. Lokum
mit Haselnuessen und Pistazienkernen wird zubereitet, indem man die
Nuesse enthaeutet und im Ofen 5-10 Minuten trocken roestet, ehe man
sie an das gekochte Lokum gibt, wenn dieses gerade vom Feuer genommen
wird. Sakizli (ein bissfestes Lokum) wird zubereitet, indem man ihm
am Ende der Garzeit zerdruecktes Mastixharz beifuegt. (Mastixharz ist
das zaehe Harz des Akazienbaumes. Es wird (mit Salz) pulverisiert
oder garnuliert zum Wuerzen von Fleischgerichten und Desserts
verwendet.) Man laesst Lokum in Formen erkalten, die mit
Weizenstaerke oder manchmal auch mit geraspelter Kokosnuss
ausgestreut sind. Gutes Lokum kann an einem trockenen Ort sechs
Monate bis ein Jahr aufbewahrt werden. Im allgemeinen wird es
industriell hergestellt, aber man kann kleinere Mengen auch zu Hause
zubereiten.
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Beitragvon hermine am 25.02.2006, 21:42

Sauerkirschmarmelade/=Visne receli

500 g Sauerkirschen
500 g Feiner Kristallzucker
4-5 EL Zitronensaft

Die Sauerkirschen waschen, die Stiele entfernen, die Steine vorsichtig
herausloesen. Den dabei austretenden Saft auffangen. Die Kirschen mit dem
Saft in einen grossen Topf geben und mit dem Zucker vermengen. Alles
zugedeckt etwa 2 Stunden ziehen lassen.
Den Zitronensaft zu den Kirschen geben und alles zum Kochen bringen.
Immer wieder umruehren, damit die Masse nicht ansetzt. Die Marmelade etwa
20 Minuten einkochen lassen, bis sie dickfluessig geworden ist. Die
richtige Konsistenz testen: 1 Tropfen der Marmelade auf eine Untertasse
fallen lassen. Die kleine Fluessigkeitsperle darf sich nicht ausbreiten.
Eventuell die Masse noch etwas einkochen lassen und den Test wiederholen.
Die Marmelade sofort in Glaeser fuellen. Diese mit Twist-off-Deckeln
fest verschliessen. Die Glaeser etwa 10 Minuten mit dem Deckel nach unten
stehen lassen, dann umdrehen und kuehl aufbewahren.

Anmerkung:
Diese Marmelade aehnelt einem dickfluessigen Sirup. Das Aroma der Fruechte
entfaltet sich darin besonders gut, und ich kann mir kaum etwas
koestlicheres vorstellen, als frisch gebackenes Fladenbrot mit
hausgemachtem "recel" und einem guten Glas Tee.
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Beitragvon hermine am 25.02.2006, 21:42

Scharfe Hackfleischspiesse/=Adana kebabi

800 g Hackfleisch vom Rind oder Lamm
1 Zwiebel
Salz
Pfeffer
1 Prise Kreuzkuemmel
1 TL Paprikapulver, rosenscharf
1 TL Pul biber/=Plättchenpaprika
2 Tomaten
8 lange, grüne Peperoni
8 metallene Fleischspiesse
3 Scheiben dünne Fladenbrote
30 g Butter
1 TL Olivenoel
2 Bd. Petersilie

Das Hackfleisch in eine Schuessel geben. Die Zwiebel schaelen und dazureiben. Salz, reichlich Pfeffer, den Kreuzkuemmel, das Paprikapulver und den Plaettchenpaprika dazugeben und alles gruendlich verkneten.

Den Grill vorheizen.Die Tomaten waschen und halbieren, die Stielansaaetze
herausschneiden. Die Peperoni nur waschen.Das Fleisch in 2 Teile pro Portion teilen und um die Metallspiesse 2-15cm lange, duenne Frikadellen formen. Das Fladenbrot in Streifen
schneiden. Die Butter zerlassen und die Brotstreifen damit bepinseln.Den Grillrost leicht mit dem Oel bepinseln und die Spiesse auf jeder Seite 5-8 Minuten grillen. Die ganzen Peperoni und die Tomatenhaelften am Rande des Grills mitgrillen. Die Brotstreifen am
aeusseren Rand des Grills warmmachen. Die Petersilie waschen und trockenschuetteln. Pro Portion einen flachen Teller am Rand mit je 1/2 Kraeuterbund garnieren. Die warmen
Brotstreifen auf die Teller verteilen und das Fleisch und das
gegrillte Gemuese darauf anrichten.
TIPP: Das Adani kebapi wird haeufig zusaetzlich mit einer Portion
Bulgur serviert. Wenn sie keinen Grill haben, braten sie das Kebap in
einer grossen Pfanne und waermen das Fladenbrot im Backofen auf.
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Beitragvon hermine am 25.02.2006, 21:43

Simit - Sesamringe (mit Hefe)+++10 Ringe

25 g Hefe
125ml lauwarmes Wasser
500 g Mehl
60 g zerlassene Butter
2 Prisen Salz
2 Eigelb
8 TL Sesam
1,0 Liter kochend heisses Wasser

Die Hefe zerbroeckeln und in das lauwarme Wasser einruehren. Mehl und
Hefewasser in eine Schuessel geben und gruendlich vermischen. Die
Butter beifuegen und in den Teig einkneten, zwischendurch salzen. Den
Teig zugedeckt 3/4 Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen.
Den Teig in gleich grosse Stuecke aufteilen, zu Wuersten rollen und
anschliessend zu Ringen formen. Die Ringe mit einer Schaumkelle
einzeln jeweils 1/2 Minute in das kochendheisse Wasser eintauchen und
auf ein Backblech (am besten Backtrennpapier unterlegen) geben. Mit
Eigelb bestreichen und mit Sesam bestreuen. Den Backofen auf 175 Grad
Celsius einschalten und die Sesamringe in 30 Minuten goldgelb backen.
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Beitragvon hermine am 25.02.2006, 21:43

Spinat mit Hackfleisch und Joghurt/=Krymali ispanak

1 kg Spinat
2 Zwiebel
40 g Butter
200 g Hackfleisch vom Rind
250mlWasser
60 g Patnareis
Salz
Pfeffer
1/2 TL Paprikapulver
300 g Joghurt

Den Spinat verlesen und waschen, abtropfen lassen und grob hacken.
Die Zwiebeln schaelen und fein wuerfeln.Die Butter in einem grossen Topf zerlassen und die Zwiebeln daringlasig duensten. Das Hackfleisch dazugebn und mit dem Kochloeffel
fein zerkleinern und etwa 5 Minuten anbraten. Den Spinat unterruehren, Das Wasser dazugiessen und das Gemuese bei mittlerer Hitze zusammenfallen lassen. Den Reis dazugeben, das Gericht mit Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver abschmecken. Die Hitze reduzieren und alles in etwa 30 Minuten garen. Eventuell noch Wasser hinzufuegen.
Den Joghurt in einer Kaffeefiltertuete etwa 15 Minuten abtropfen lassen, in eine Schuessel geben und glattruehren. Den Spinat anrichten und den Joghurt dazu reichen.
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Beitragvon hermine am 25.02.2006, 21:44

Spinat-Karotten-Salat

200 g Blattspinat
4 Karotten
1 Knoblauchzehe
2-3 EL Zitronensaft
150ml Öl
1EL Paprikapulver
1 TL getr. Thymian
1 TL Salz

Den Spinat waschen, von den Stielen zupfen, in schmale Streifen
schneiden. Die Moehren schaelen und auch in feine Streifen schneiden.
Knoblauch pressen und daruebergeben, Gewuerze, Oel und den
Zitronensaft hinzufuegen, alles gut durchmischen, 1/2 Std. kuehl
stellen.
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Beitragvon hermine am 25.02.2006, 21:44

Spinat-Pilaw mit Lamm

800 g Spinat
2 rote Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
3 ELOlivenoel
200 g Lammragout
Salz
Pfeffer
Muskat
50 g gehackte Cashew-Kerne
50 g Korinthen
200 g Reis
250 ml Tomatensaft
150 ml Brühe
75 g reifen Hartkäse

Den Spinat putzen, waschen, gut abtropfen lassen und grob hacken. Die Zwiebeln klein wuerfeln und den Knoblauch durchpressen. In einem grossen Top Olivenoel erhitzen, die Zwiebelwuerfel und den Knoblauch darin anduensten.
Lammragout dazu geben und kraeftig anbraten. Die Cashewkerne kurz
mitanbraten, mit Salz, Pfeffer und Muskat wuerzen. Die Korinthen und den Rei
zugeben und 2 Minuten anduensten, mit dem Tomatensaft und der Gemuesebruehe
abloeschen, aufkochen lassen und bei geschlossenem Deckel 15 Minuten koechel
lassen. Jetzt den grobgehackten Spinat unter den Reis mischen und waehrend
der letzten 5 Minuten mitgaren.Den Topf mit den Gewuerzen kraeftig
abschmecken. Den Kaese grob raspeln und damit das Gericht bestreuen.
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Beitragvon hermine am 25.02.2006, 21:45

Strudelscheiben mit Kaese/=Kol boeregi+++ca. 20 Scheiben

30 g Butter
150 ml Milch
90 g Joghurt
2 Eier
200 g Schafskaese
50 g geriebenen Emmentaler
1/2 Bd. Dill
1/2 Bd. Petersilie
1 TLPul biber/=Plaettchenpaprika
3 große Yufkablätter/Strudelteig
1/2 EL Mehl
125ml ÖL

Die Butter in einem kleinen Topf zerlassen, dann den Topf von der
Kochstelle nehmen.Die Haelfte der Milch, den Joghurt und die Haelfte der Eier darin
verquirlen. Den Schafskaese in einer Schuessel zerbroeseln. Den Emmentaler dazugeben.
Die Kraeuter gruendlich waschen und trockenschuetteln. Die Blaettchen
abzupfen und hacken. Die Kraeuter mit den restlichen Eiern, der restlichen
Milch und dem Plaettchenpaprika zum Kaese geben und alles zu einer Paste
verkneten. Die Packung mit dem Yufkateig oeffnen und vorsichtig 3 Platten
herausnehmen. Den Rest wieder in die Folie stecken und diese zukleben,
damit die Teigplatten nicht austrocknen. Im Kuehlschrank aufbewahren.
Die erste Yufka-Platte auf einer Arbeitsflaeche ausbreiten und die
Butter-Milch-Eier-Mischung mit dem Pinsel auftragen - die Raender nicht
vergessen. Die zvveite Platte darauflegen und ebenfalls gruendlich
einpinseln, so dass sie richtig nass ist. Die dritte Platte darauf legen
und mit etwas weniger Fluessigkeit bestreichen. Die Kaesepaste auftragen.
Die Strudelblaetter etwa 5 Minuten ruhen lassen, dann gleichmaessig und
fest zusammenrollen. Vorsicht! Sie reissen leicht. Die Rolle mit der
restlichen Butter-Milch-Eier-Mischung bestreichen. Weitere 5 Minuten ruhen
lassen.Eine Arbeitsplatte mit dem Mehl bestaeuben. Mit einem sehr scharfen Messer
1 cm dicke Scheiben schraeg von der Rolle abschneiden und auf die Platte
legen. Das ÖL etwa 1/2 cm hoch in eine Pfanne giessen, erhitzen und
die Scheiben auf beiden Seiten darin schoen goldbraun braten. Das Boerek
auf Kuechenkrepp legen und entfetten. Warm servieren.
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Beitragvon hermine am 25.02.2006, 21:45

Tarhana-Suppe/=Tarhana corbasi

1 Zwiebel
2 milde Paprikaschoten
2 Tomaten
60 g Butter
150 g Hackfleisch vom Rind oder Kalb
1,5 Liter Fleischbruehe
100 g Tarhana-Mehl (siehe Tipp)
Salz
Pfeffer
1/2 TLPaprika rosenscharf
3 Scheiben Weiss- oder Toastbrot

Die Zwiebel schaelen und fein wuerfeln. Von den Paprikaschoten die
Stielansaetze mit den Stielen abschneiden, die Schoten laengs
halbieren, die Kerne und Rippen entfernen, die Haelften waschen und
in Streifchen schneiden. Die Tomaten kochendheiss ueberbruehen,
haeuten und wuerfeln. Die Haelfte der Butter in einem Suppentopf zerlassen und die
Zwiebel darin glasig duensten. Die Paprikaschoten und die Tomaten
dazugeben und etwa 2 Minuten mitschmoren. Das Hackfleisch hinzufuegen
und unter Wenden mit anbraten. Die Bruehe dazugiessen und alles
aufkochen. Den Topf von der Kochstelle nehmen und das Tarhana-Mehl
unter staendigem Ruehren einrieseln lassen. Die Suppe bei schwacher
Hitze etwa 10 Minuten kochen. Mit Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver
abschmecken.Das Brot in Wuerfel schneiden. Die restliche Butter in einer Pfanne
zerlassen und die Brotwuerfel darin goldbraun roesten. Die Brotwuerfel portionsweise auf Suppenteller verteilen und die Suppe daruebergiessen.

TIPP: Für diese Spezialitaet wird Tarhana, ein Mehl aus Weizen,
getrocknetem Joghurt, Gemüse und Gewürzen verwendet. Tarhana ist in
türkischen Spezialgeschaeften erhaeltlich.
Tarhana kommt im Aussehen den schwäbischen Riebele sehr nahe!!
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Beitragvon hermine am 25.02.2006, 21:45

Teigtaschen mit würzigem Dörrfleisch

4 Peperoni nach Geschmack
2 EL Olivenoel
2 Scheiben Fertigteig Yufka,
100 g Doerrfleisch/=Pastirma mit Gewuerzkruste, sehr duenn geschnitten
2 Tomate
1/2 Bd. Petersilie
500 ml ÖL
Zitronensaft zum Betraeufeln

Die Peperoni laengs halbieren, die Stiele und Kerne unter fliessendem
Wasser entfernen und mit Kuechenkrepp trockentupfen. Oel in der Pfanne
mittelstark erhitzen und die Schotenhaelften von beiden Seiten insgesamt
fuenf Minuten braten und auf einen Tisch legen.Die beiden Teigscheiben
auseinanderfalten und leicht mit Wassereinspruehen, am besten mit einer
Spruehflasche. Die Scheibenaufeinanderlegen, vierteln und auf jedes Teigviertel
zwei Scheiben Doerrfleisch legen - vorher einen Teil der Gewuerzkruste entfernen,
sonst schmeckt es zu kraeftig.Die Tomate waschen, in Scheiben schneiden.
Auf jede Doerrfleisch-Portioneine Tomatenscheibe, Petersilienblaetter und
ein Stueckchen Peperoni geben.Die Teigviertel so zu rechteckigen Taschen
zusammenlegen, dass sie an allen Seiten geschlossen sind.
Das Oel in einer Pfanne erhitzen und die Teigtaschen von beiden Seiten
goldgelb ausbacken, auf Kuechenkrepp entfetten und heiss mit
Zitronenvierteln - zum Betraeufeln - servieren.
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Beitragvon hermine am 25.02.2006, 21:46

Tuerkische Gewuerzaepfel an Joghurtsauce

4 fest kochende Äpfel
12 Nelken
50ml Apfelsaft
1/2 Zimtstengel
1 Stück Ingwer
1/2 Zitrone; abgeriebene Schale und Saft
180 g Joghurt natur
180 g Kefir natur
1/2 TL Zimt
1 EL Sultaninen
1 EL geschälte Pistazien
1 EL Mandelsplitter

Die Aepfel schaelen und das Kerngehaeuse ausstechen. Mit je drei Nelken
bestecken. Den Apfelsaft mit den Gewuerzen und dem Zitronensaft und -schale
vermischen und zusammen mit den Aepfeln aufkochen. Auf dem Siedepunkt knapp
weich kochen. Die Aepfel herausnehmen und erkalten lassen.
Die Fluessigkeit sirupartig einkochen. Nach dem Aerkalten mit dem Joghuert,
dem Kefir und dem Zimt mischen. Die Sauce ueber die Aepfel verteilen, mit
Zimt bestaeuben und die Sultaninen, Pistazien und Mandelsplitter
darueberstreuen.
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