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Truthahn gefüllt

Moderator: kug-team

Beitragvon phyllis am 17.10.2003, 09:00

Hallo, ich habe zwar lange nichts geschrieben, bin aber fleißiger Leser der wunderbaren Rezepte. Ich suche ein Rezept für einen gefüllten Truthahn. In Amerika zu Thanksgiving ist doch das Brauch, an diesem Abend den gefüllten Truthahn zu servieren und in der Familie und mit Freunden das Tier zu verspeisen. Nun suche ich ein Rezept mit einer tollen Füllung, die dann auch mitgegessen wird. Kann mir vielleicht jemand helfen? Ich weiß auch nicht wie groß/schwer so ein Truthahn dann sein muss. Würde mich über viele Rezepte sehr freuen.
Viele Grüße
Phyllis
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Beitragvon ibagangie am 17.10.2003, 09:15

Hallo, Phyllis !!

Habe was für Dich im Internet gefunden - werde aber weitersuchen...
Liebe Grüße

Gabi


Roast Turkey (gebratene Pute)

1 Pute (etwa 6 Kilo)
400 Gramm geräucherten Speck in Würfeln
3 gehackte Zwiebeln
1/3 Tasse gehackten Staudensellerie
1/4 Tasse gehackte Petersilie
5 Eßlöffel Butter
1/4 Tasse Weißwein
6 Tassen Weißbrot vom Vortag, in Stücke gebrochen
Salz, Pfeffer, Prise Muskat, Paprika
Für die Soße: Hals und Abschnitte von der Pute, 3 Eßlöffel Mehl, 1/2 Tasse Weißwein, Salz und Pfeffer


Pute innen und außen salzen. Speck in einer Pfanne auslassen, Zwiebeln, Sellerie und Petersilie kurz mitbraten, Butter und Wein einrühren und diese Masse mit dem Brot gut vermengen und würzen. Pute damit füllen und im Backofen bei 160 Grad etwa 3 bis 3,5 Stunden garen, dabei regelmäßig mit Fleischsaft bestreichen. Für die Soße Puten-Abschnitte in Wasser und Wein auskochen, Fond durchseihen. Fond und Fleischsaft aus der Pfanne aufkochen, mit Mehl andicken und würzen.
8 bis 12 Portionen


Der "Klassiker" zum US-Thanksgiving-Fest. Dazu gibt es traditionell gebackene Süßkartoffeln und eine Preiselbeersoße (Cumberlandsoße), zum Nachtisch Pumpkin-Pie (Kürbiskuchen).



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Roast Turkey with Currant Glaze (Truthahn)

10 Liter Wasser, 1 Tasse Salz
Truthahn von sechs bis acht Kilo Gewicht
200 Gramm Butter
1/2 Tasse Johannisbeergelee
2 TL getrockneter Majoran
je 1 EL Zitronen- und Orangenschale, feinst gehackt
1 Tasse Schalotten, gehackt
1 Tasse Hühnerfond (Fertigprodukt)
Für die Soße: Brühe aus den ausgekochteten Truthahn-Innereien (oder Hühnerfond aus dem Glas)
1/4 Tasse Mehl
1/4 Tasse roten Portwein
je 2 EL Orangen- und Zitronensaft
etwas geriebene Orangenschale



Wasser und Salz in einem sehr großen Topf verrühren. Truthahn waschen, dann über Nacht in Salzwasser legen. Topf abdecken und sehr kühl stellen. Butter und Gelee in einem Topf schmelzen lassen, Majoran und geriebene Schalen einrühren. Etwa eine Stunde einfrieren, dabei immer wieder umrühren, bis die Masse halbfest ist. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Truthahn abtropfen lassen und abtrocknen. Die Schalotten in einen sehr großen, etwas eingeölten Bräter streuen, den Truthahn darauf setzen und die Haut mit etwa der Hälfte der Gelee-Mischung bestreichen. 45 Minuten braten, dabei etwas Wasser in die Pfanne geben, wenn der Bodensatz zu sehr bräunt. Truthahn leicht mit Alufolie abdecken, Temperatur auf 160 Grad reduzieren und etwa drei weitere Stunden braten. Für die Soße die Flüssigkeit aus der Pfanne abgießen, Fett entfernen. Mit Hühnerbrühe auf 4 Tassen (1 Liter) auffüllen, zum Kochen bringen. 4 Eßlöffel der Gelee-Mischung mit Mehl und etwas Wasser anrühren, Soße damit andicken. Portwein und Orangenschale dazugeben, salzen und pfeffern und weitere zehn Minuten köcheln lassen. Restliche Gelee-Mischung vor dem Anschneiden über den Truthahn streichen.
12 - 16 Portionen


Dieses Rezept ist bei uns weihnachtsbraten-getestet und wurde für gut befunden!

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Truthahnfülle "deutsch"

3 Laugenbrezeln
2 Kaisersemmeln
1 gr. Zwiebel, gehackt
1 EL Butter zum Dünsten der Zwiebel
1 Bund Petersilie
1/4 l Milch
4 Eier
Salz, Pfeffer
1 Handvoll Champignons, blättrig geschnitten
500 g Schweinemett


Brot zerrupfen und in der Milch einweichen. Zwiebel in der Butter weichdünsten. Fleisch, Brotwürfel, Eier, Zwiebeln und Gewürze zu einer Masse vermengen und mit Salz, Pfefer und Kräutern nach Wunsch abschmecken.


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Zwiebel-Kastanien-Stuffing

1 Baguettebrot (500 g), zentimetergroß gewürfelt
100 g Butter
2 gr. Zwiebeln, gehackt
2 Dosen Kastanien, einzelne Nüsse fein gehackt
3 Stangen Staudensellerie, gehackt
1 Bund gehackte Petersilie
1 Tasse Hühnerbrühe (Fertigprodukt)
2 Eier, verquirlt


Ofen auf 190 Grad vorheizen, Brotwürfel daraufgeben und etwa 15 Minuten braun backen. In großer Schüssel auskühlen lassen. Butter in Pfanne erhitzen und darin zunächst die Zwiebeln zehn Minuten andünsten, dann Sellerie dazugeben. Kastanien daruntermischen und erhitzen. Gemüse zusammen mit der Brühe und den Eiern auf die Brotwürfel geben, Petersilie einrühren, gut mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Füllung entweder in die Körperhöhle des Truthahns geben und mitbacken (Rest eventuell in gebutterter Auflaufform nur etwa 30 Minuten in den Ofen stellen). Oder das Stuffing direkt extra garen: In Form füllen, im 175 Grad warmen Ofen 30 Minuten backen.










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Beitragvon phyllis am 17.10.2003, 09:39

Hallo Gabi, das hört sich ja schon sehr gut an. Ich werde es bestimmt probieren und dann berichte ich aber auch, wie es geworden und angekommen ist.
Liebe Grüße und ein großes Dankeschön für die schnelle Antwort.
Phyllis
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Beitragvon sgddd am 17.10.2003, 14:31

Hallo Phyllis !

Ich mache jedes Jahr zum 24.12.eine gebratene-gegrillte Pute,in der Backröhre.
Wir sind zu dritt in der Familie.Die Pute die ich kaufe,darf dann allerdings nicht schwerer sein als 3kg(Babyputer),sonst futtert man ja ewig daran.
Wieviele Leute kommen denn zum essen ?
Für meine Pute brauche ich ungefähr 2 1/2-3h,bis sie schön durch ist.Ich fülle sie auch nicht,aber ich könnte mir vorstellen,dass eine leckere Knödelfüllung sehr gut schmeckt.

Gruß Jana
Schöne Grüße nach Magdeburg,wo ich jahrelang durchgefahren bin.
_________________
Man soll immer das Beste hoffen,
aber auf das Schlimmste gefaßt sein.

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: sgddd am 2003-10-17 15:33 ]</font>
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Beitragvon La Loca am 17.10.2003, 19:39

Hallo phyllis,
bei uns im Freundeskreis ist es seit bestimmt schon 8 - 10 Jahren Tradition, sich am 2. Weihnachtsfeiertag zum Truthahnessen bei uns zu treffen. Nach 2 Tagen Familie tut etwas Abwechslung gut.
Wir sind insgesamt 8 Personen (mehr passen leider nicht an unseren Esstisch) und alles wirklich gute Esser..... Trotzdem habe ich den Truthahn noch nie gefüllt. Ich nehme lieber einen ganz grossen Vogel - so gut 7 Kilo. Ein grösseres Tier paßt nicht mehr in den Backofen.
Ich salze und pfeffere das Vieh von innen und außen und dann, das ist der Clou, belege ich die Brust mit (ca. 20 Scheiben) fettem Speck. Am besten fixierst Du die einzelnen Speckscheiben mit Zahnstochern, dann kann man das Ganze zum Schluss ganz leicht entfernen.
Ca. 3,5 bis 4 Stunden kommt der Truthahn in den Backofen bei knapp 170 bis 180 Grad und wird alle 30 Min. mit Butter bestrichen. Das zusammen mit dem Speck hält die Brust, die sonst leicht trocken wird, schön saftig.
Als Beilagen gibt es dann noch Rosenkohl, Rotkraut und Salzkartoffeln und für jeden eine Riesenportion Feldsalat. Vorspeise und Nachtisch habe ich inzwischen gestrichen - es blieb nämlich zuviel davon übrig und auch ohne zusätzliches "Beiwerk" sind nach dem Essen alle pappsatt.
Versuch's mal auf diese Weise - es ist genial: Du hast fast keine Arbeit, der Vogel brutzelt von alleine und alle sind echt begeistert!!!
Schönes Wochenende Euch allen
La Loca
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Beitragvon blacktwin am 18.10.2003, 05:38

@ Phyllis:

Also, wir machen unser Putenessen immer am zweiten Advent, weil die Kinderchen a) aus dem Haus sind (zumindest 3/4) und b) weil hier an Weihnachten ausschliesslich Süsses verputzt wird und dann niemand meine Küchenstunden zu schätzen weiss :wink:

Ich fülle den Puter immer mit Maronen und kleingeschnittenem Boskop (von beidem reichlich) Was nicht in den Truthahn geht wird so in den Bräter getan.
Da der Puter so zwischen 6-7 kg ist, braucht er 4 Std. Garzeit.
Einen Teil des Suds pürieren, 1 Becher Sahne und einen ordentlichen Schuss Calvados hinzugeben und evtl. mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Dazu gibt es entweder Klösse, Rösti, Herzoginnenkartoffeln und Rotkohl.
Hab auch mal versucht eine andere Füllung zu machen, aber das war ein Satz mit X.

Liebe Grüße
Anne
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Beitragvon heimischer-Herd am 18.10.2003, 06:21

Vielleicht ist das für den einen oder anderen interessant

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97

Titel: Info: Garzeiten fuer Putenfleisch
Kategorien: Aufbau, Info, Gefluegel, Pute
Menge: 1 Info

Putenfleisch

============================== QUELLE ==============================


Garzeiten fuer Putenfleisch

: Schnitzel ca. 150 g ca. 3-4 min.
: Steak ca. 250 g ca. 4 min.
: Oberkeule ca. 800 g ca. 60 min.
: Unterkeule ca. 350 g ca. 45 min.
: Ganze Keule ca. 1000 g ca. 60 min.
: Rollbraten ca. 90 min.
: Fluegel ca. 300 g ca. 45 min.
: Mittel- oder Grillfluegel ca. 150 g ca. 25 min.
: Ganze, ungefuellte Pute (*) pro Kilo ca. 50 min.

(*) vorgeheizter Backofen, 180 - 200 Grad Gartemperatur

=====
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Beitragvon phyllis am 20.10.2003, 10:16

Habt vielen Dank für Eure netten Zeilen, Tips und Rezepte. Nun macht ihr mir wieder Mut. Hatte ich doch zwischenzeitlich mit einem Koch gesprochen und der riet mir absolut von dem Tier im heimischen Herd ab. Er sagte ich müsse die Sehnen herausziehen und die Knochen des Tieres entfernen und das natürlich alles vorher und das kann man als Laie nicht. Aber macht ihr Euch auch soviel Arbeit? Ich meine ich muss das Tier dann nicht in kunstvolle Scheiben mit Füllung schneiden. Mir reicht das, wenn ich die auseinandernehme wie eine "Weihnachtsgans". Wie ist das eigentlich. Meine Mutti sagte immer, eine Pute hat sechserlei Fleisch. Kennt ihr das auch? Könnt ihr das bestätigen?
Viele Grüße
Phyllis
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Beitragvon anastazia am 20.10.2003, 11:23

ich mache auch jedes jahr gefüllte pute zu weihnachten! ich nehme/löffle die füllung einfach als erstes heraus und gebe sie in eine schüssel. dann kann sich jeder etwas davon nehmen. die pute wird dann ganz normal tranchiert: die beine/flügel herauslösen, brust in scheiben usw.

das mit dem verschiedenen fleisch hab ich auch schon ´mal gehört. es ist damit gemeint, dass die brust z.b. weisses fleisch ist, ähnlich wie kalbfleisch, die keulen sind dunkel, vielleicht ähnlich wie rindfleisch, wo die anderen "fleischsorten" sind kann ich aber auch nicht sagen - grins!!!

ana.
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Beitragvon sgddd am 20.10.2003, 14:21

Hallo Phyllis !

Da hat deine Mutti Recht,eine Pute hat mehrere Sorten von Fleisch.Hab ich auch schon gehört,aber frag mich nicht weiter....
Das mit den Sehnen ziehen an den Keulen ist schon richtig,aber meistens sind die Sehnen schon gezogen.Mußt halt nur gucken,was auf der Pute drauf steht(Küchenfertig).Selbst wenn noch nicht alle Sehnen gezogen sind,ich schaffe das auch,mit hilfe einer Zange.Ich fluche dann zwar,aber es geht schon,ansonsten muß dein Mann/Freund herhalten.
Wenn du eine große Pute machen möchtest,ist es besser wenn du sie mit Speck bardieren tust,sonst verbrennt sie vielleicht.

Hab eben noch in meinem Buch den Tipp gefunden:
Wer Fett sparen möchte,bestreicht den gefüllten Puter nur mit etwas zerlassener Butter und schlägt den Vogel dann in extra starker Alufolie ein.
Auch das Garen in der Bratfolie empfiehlt sich.

Gruß Jana
sgddd
 
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Beitragvon Katzenmoppel am 20.10.2003, 17:05

Gefüllter Truthahn
Weihnachts-Klassiker

Für 6 Personen oder mehre.

1 frischer Optigal-Truthahn, ca. 2,5 bis 3 kg schwer
Salz, Pfeffer
50 g weiche Butter
Füllung:

400 g Zwiebeln
4 - 6 Stengel Stangensellerie
einige Sellerieblätter
10 Salbeiblätter
12 Pain carré (Toastbrot), ca. 250 g
100 g Pecannüsse
50 g Butter
4 dl Hühnerbouillon
Salz, Pfeffer
ausserdem:

100 g Butter
5 - 7 dl trockener Weisswein
1Mull- oder Musslintuch

Den Truthahn eine Stunde vor dem Zubereiten aus dem Kühlschrank nehmen. Für die Füllung die Zwiebeln schälen, in siedendem Salzwasser blanchieren. Herausnehmen, kalt abschrecken und fein hacken. Stangenselleriestengel und Blätter sowie die Salbeiblätter fein schneiden.
Toastbrot mitsamt der Rinde in kleinste Würfel schneiden. Pecannüsse fein hacken. Zwiebeln, Stangensellerie und Salbei in Butter 10Minuten dünsten. Mit einemDeziliter Bouillon ablöschen, einkochen. Auskühlen lassen. Dann mit der restlichen Bouillon und den übrigen Zutaten mischen, würzen.

100 Gramm Butter schmelzen, mit dem Weisswein mischen. Das Mulltuch darin ziehen lassen (es muss die Flüssigkeit aufsaugen). Den Truthahn unter fliessend kaltem Wasser spülen, trocknen. Innen und aussen würzen. Den Backofen auf 225 Grad vorheizen.

3. Die Füllung in den Truthahn geben. Mit Zahnstocher und Faden verschliessen.(A) (Allfällige Reste der Füllung in ein ofenfestes Gefäss geben und 30 Minuten bei 180 Grad backen.)
Die Haut des Halses auf der Unterseite des Geflügels mit Zahnstochern feststecken. Truthahn auf ein Blech oder ein anderes flaches, ofenfestes Gefäss setzen. Schenkel zusammenbinden. Mit weicher Butter einstreichen und nochmals würzen.(B)
Das Tuch aus der Flüssigkeit nehmen, leicht ausdrücken (Flüssigkeit zum Beträufeln beiseite stellen). Das Tuch falten und so auf die Brust des Truthahns legen, dass die Schenkel und Flügel damit noch halb bedeckt sind.(C)

In den unteren Teil des Ofens schieben und 30 Minuten braten. Dann Hitze auf 180 Grad reduzieren und gut zwei Stunden weiter braten. Dabei mehrmals Tuch mit der Flüssigkeit beträufeln, Flügel und Schenkel bepinseln. Nach 60 Minuten das Tuch entfernen, die Brust nochmals bepinseln und den Truthahn fertig braten. Mit dem Fleischthermometer prüfen (unterhalb eines Schenkels - tiefste Stelle - einstechen).

Vor dem Aufschneiden den Truthahn zehn bis 15 Minuten stehen lassen. Kleine Truthähne wie ein Poulet tranchieren. Grosse erst von der Mitte einer Brust nach unten zum Flügel in Scheiben schneiden. Flügel und Schenkel am Schluss lösen. Mit Füllung und Sauce servieren.
Dazu passen geröstete Gemüse wie Karotten, Zwiebeln, Kürbis und so weiter.

Küchenpraxis
Nicht zu satt füllen, damit die Füllung, die sich beim Braten ausdehnt, genug Platz hat.

Die Brust kann auch mit einem mit flüssiger Butter bestrichenen Pergamentpapier belegt werden. Das Tuch ist aber wirkungsvoller, es schützt besser vor dem Austrocknen.

Gefülltes Geflügel braucht zirka fünf Minuten länger zum Braten.

Truthahn wirklich erst vor dem Braten füllen.

Falls ein tiefgekühlter Truthahn verwendet wird, unbedingt Auftauzeit beachten!

Variante:
Truthahn mit einer Mischung aus Salz, fein zerstossenen Fenchelsamen, Pfeffer- und Pimentkörnern würzen.

Info
Während man sich in Amerika am Thanksgiving Day (Erntedankfest), dem letzten Donnerstag im November, auf den üppigen Truthahnschmaus freut, gehört der «stuffed Turkey» in England zum traditionellen Weihnachtsessen. Wir essen Trutenfleisch hauptsächlich als Schnitzel oder Braten. Ganze, frische Truten sind deshalb bei uns nur vor den Festtagen erhältlich.

Junge Truten sind zwei bis vier Kilo schwer, ausgewachsene Truten können zehn Kilo und mehr wiegen. Je nach Gewicht reicht ein Truthahn für vier bis 15 Personen. Das Fleisch der Brustpartie ist hell, fettarm und leicht verdaulich. Etwas dunkler und kräftiger im Geschmack ist das Fleisch der Schenkel.

Pecannüsse sind die Hartschalenfrüchte verschiedener Hickorybäume. Die walnussähnlichen, aromatischen Kerne sind schwach süsslich im Geschmack. Pekannüsse stammen vorwiegend aus den USA, Mexiko, Indien und Australien.
Heute gleich-Morgen sofort

Gruß eucher
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Beitragvon Katzenmoppel am 20.10.2003, 17:23

Truthahn mit Whisky
Mahlzeit Cola zum Whisky nicht vergessen Helmut,dann man los.
Man kaufe einen Truthahn von 5 Kilo für sechs Personen und eine Flasche guten Whisky. Dazu Salz, Pfeffer, Olivenöl, Speckstreifen. Truthahn mit Speckstreifen belegen, schnüren, salzen, pfeffern und etwas Olivenöl dazugeben. Ofen auf 200 Grad stellen.
Whisky einschenken und auf gutes Gelingen trinken.

Anschließend den Truthahn auf einem Backblech in den Ofen schieben.
Nun noch einmal zwei Gläser Whisky auf gutes Gelingen im Ofen.

Den Thermostat nach 20 Minuten auf 250 Grad stellen, damit er ordentlich brummt.
Danach schenke man sich zur Zeitüberbrückung drei weitere Whisky ein.

Nach halm Schtunde offen machen und den Bratn überwachn. Die Fisskiflasche ergreiffn, kurz den Braten löschn.
Danach bei sich selber löschn.

Nachner weitren halben Schunde langsam zum Ofen hinschlendern und de Trute drehn. Drauf achte, sich nicht zu verbrenne an de scheiß Ofentür.
Sisch waidere ffünf Wxki inne Glas schütten unn dann unn so.

De Drute während drei Schstund (iss aber ooch egal) waider brennen un alle zen Minute pinköln gehn.
Wenn irgntwi möchlich, zum trute hinkrieschen und den Owen aus dem Viech ziehn. Das isch schwär un deshalbe
nochn Schlucch genehmigge

und anschließend wida versuchn, da Viech aussm Ofn rauszukriechen. Den verdammten Vochel vom Boden aufläsen und uff ne Bladde hinrichtn. Uffpasse, dass se nicht ausruscht aufm scheißfettichen Küchenbodn.
Wenn sich alläs nischt vermeidn läscht, wida dasch hun hinschichte oda - aba is ja eh alles scheißegaal.

Noch enen stülpen und schlofen.
P.S.

Nach neuesten Erkenntnissen sollte man den Truthahn lebend kaufen und eine Woche mit Tiermehl füttern. Das spart in der Wirkung 5 Whiskies - spätestens nach 5 Jahren.
Heute gleich-Morgen sofort

Gruß eucher
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Beitragvon phyllis am 21.10.2003, 12:01

Ha, Ihr Lieben, das ist ja wirklich toll, was da so zusammenkommt. Nachdem ich ja schon fast aufgegeben habe, wird es wohl doch Truthahn geben. Die Fülle überlege ich mir noch. Und wer alles eingeladen wird, ist auch noch offen. Fleischesser müssen es sein. Da stehe ich doch schon mal vor einem Problem. Aber das wird schon. Es ist ja noch etwas Zeit bis Ende November.
Viele Grüße an alle
Phyllis
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Beitragvon Gast am 22.10.2003, 10:22

Gast
 

Beitragvon Bibsi am 28.10.2003, 21:36

Hallo,
hab diesen Eintrag gerade erst entdeckt. Wir machen auch im Freundeskreis (10 Erw 5 Kids) jedes Jahr im November ein Truthahnessen, bei dem wir dann auch gemeinsam kochen. Mit allem Tralala, Vor- und Nachspeise. Jedes Jahr probieren wir neue Rezepte bzw. greifen auf bewährte zurück. Wir nehmen 2 Puter à 4,5 kg max. Die großen sind eben ewig im Ofen unterwegs und die kleinen Puter sind irgendwie feiner. Außerdem kann man dann zwei Rezepte ausprobieren. Was immer sehr gut ankommt sind Füllungen mit Kastanien, Apfel und Selerie. Letztes Jahr hatten wir einen Puter mit Preißelbeerfüllung. Ich fand das absolut klasse, aber leider findet niemand im Moment das Rezept.
LG
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