von Inge am 19.09.2002, 21:49
Rheinischer Sauerbraten
750 g Oberschale Pferdefleisch,
Für die Beize:
½ l Wasser,
1 Tasse Kräuteressig,
½ Tl.
Salz,
3 Nelken,
1 Zwiebel,
5 Wacholderbeeren ,
1 Möhre,
½ Tl. Senfkörner,
1 Lorbeerblatt,
1 Tl. Koriander und Majoran,
1 Tl. Rosmarinblätter
Zum Anbraten:
1 El. Öl,
Für die Soße:
100 g Rosinen,
1½ El. Korinthen,
1 Zwiebel,
½ El. Apfelkraut,
1 Tl. Salz,
Schwarzer Pfeffer,
3 El. Sahne,
2 Printen
Weit über das Rheinland hinaus ist dieses Gericht bekannt geworden. Kenner
schwören auf die Verwendung von Pferde- statt Rindfleisch, wie man es noch
von früher her kannte. Zubereitung: Die Marinade wird zunächst gekocht und
abgekühlt über das Fleisch gegossen. Das Fleisch kann jetzt beliebig vier
bis sieben Tage in der Marinade liegen, es sollte jedoch öfters gewendet
werden. Das Fleisch gut abtropfen lassen, dann in sehr heißem Fett anbraten.
Rosinen, Korinthen und Zwiebel etwa 15 Minuten mitbrutzeln, dann einen Teil
der Marinade zugießen. Dies alles 1 ½ Stunden schmoren lassen, jedoch öfters
begießen. Am Schluß Apfelkraut, Salz, Pfeffer, Sahne und so viel geriebene
Printen hinzufügen, bis die Soße schön sämig ist. Das paßt dazu: Besonders
gut schmecken dazu Reibekuchen mit Apfelmus oder Klöße und Rotkohl. Zum
Sauerbraten paßt gut ein halbtrockener Rotwein.
1. Das Fleisch für dieses Rezept sollte aus der Schulter, der Nuß oder
der Oberschale sein.
2. Das Fleisch vor dem Braten zwei Tage marinieren. Das geht in einer
Schüssel, besser in einem Gefrierbeutel.
3. Der fertige Braten ist mürbe, hocharomatisch und schmeckt würzig.