Nicht für alle ist der Verzehr der sauren Stangen ein Genuss. Menschen mit Magen- und Nierenprobleme, und solche, die zu Durchfall neigen, sollten Rhabarber nicht in Unmengen essen. Denn neben Vitaminen (A,B,C) und Mineralstoffen (Kalium, Calzium, Phosphor) enthalten die Stangen auch einiges an Apfel-, Zitronen- und Oxalsäure (Kleesäure). Die grünen Sorten übrigens mehr als die roten. Je älter und dicker die Stangen werden, umso höher ist auch der Gehalt an Oxalsäure, die bei empfindlichen Menschen eine ätzende Wirkung auf Magen und Darm haben kann. Abmildern lässt sich dies, indem man Milch zum Rhabarber trinkt, da das darin enthaltene Calzium die Säure neutralisiert. Ganz vom Speiseplan streichen muss man Rhabarber aber nicht - denn die größte Menge der umstrittenen Oxalsäure sitzt in den ungenießbaren Blättern der Pflanze.
Roh wird Rhabarber nicht gegessen. Vor dem Genuss, egal ob in Kompott oder Kuchen, sollten die Stangen kurz gekocht und, je nach Geschmack, gesüßt werden. Die Haut kann man abziehen, muss es aber nicht. Zu Rhabarbergerichten eigen sich gut süßsaure Obstsorten und Gewürze wie Ingwer und Zimt.
Rhabarber-Bananen Marmelade schmeckt gut, aber als Shake wir das normalerweise nicht gemacht
P.S: wär nett, wenn Du wenigstens sagst, wie Du heißt
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Viele liebe Grüße
bienemaus
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: bienemaus am 2002-06-08 20:19 ]</font>