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FINGERFOOD

Moderator: kug-team

Beitragvon KLEULS am 05.02.2004, 21:54

HALLO
Suche Rezepte von Fingerfood oder kleine Köstlichkeiten die ich meinen Gästen bei einem Glas Sekt dazu reichen kann.
Danke im vorraus
Eliane
KLEULS
 
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Beitragvon La Loca am 05.02.2004, 22:10

Hallo Eliane,
zunächst erst mal ganz herzlich willkommen hier im KuG-Forum!!
Und jetzt noch ein Rezept für Dich. Ich hatte es zwar schon irgendwann einmal gepostet, aber - weil es wirklich schnell geht und super schmeckt - hier noch einmal das Rezept:

Rucola-Lachs-Sandwiches
Menge: 16 Stück

Zutaten:
150 Gramm Räucherlachs
150 Gramm Crème fraîche
2 Essl. Zitronensaft
Cayennepfeffer
60 Gramm Rucola
3 Bund Schnittlauch
8 Scheiben Toastbrot
2 Limetten

Zubereitung:
Den Räucherlachs grob hacken. Fisch und Crème fraîche mit dem
elektrischen Schneidstab fein pürieren. Die Lachscreme mit dem
Zitronensaft und etwas Cayennepfeffer abschmecken.

Rucola putzen, waschen und trockenschleudern. Den Schnittlauch
waschen und in sehr feine Röllchen schneiden.

Toastbrotscheiben rösten und diagonal halbieren. Dreiecke mit der
Lachscreme bestreichen und mit den Schnittlauchröllchen bestreuen.
Leicht andrücken und je 3 - 4 Rucolablättchen darauflegen.

Limetten so schälen, daß die weiße Haut vollständig entfernt ist.
Fruchtfilets aus den Häutchen schneiden und die Sandwiches damit
garnieren.

Santé!
Doro
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Beitragvon La Loca am 05.02.2004, 22:44

und gerade fällt mir noch was (einfaches, aber tolles) ein:

Gefüllte Datteln mit Speck

Zutaten:
200 Gramm Getrocknete Datteln
30 Gramm Geschälte Mandeln
15 Dünne Scheiben Bauchspeck
2 Knoblauchzehen
1 Essl. Olivenöl
Zahnstocher

Zubereitung:
Zuerst werden die Mandeln ohne Fettzugabe in einer Pfanne geröstet.
In der Zwischenzeit entkernt man die Datteln. Danach schneidet man
den Bauchspeck längs in zwei Hälften. Die Datteln werden nun mit den
gerösteten Mandeln gefüllt und mit dem Bauchspeck über die
Längsseite umwickelt. Zum Fixieren wird ein Zahnstocher durch die
Dattel und Bauchspeck gesteckt. Im Anschluss erhitzt man eine Pfanne
mit dem Olivenöl und gibt den Knoblauch zusammen mit den umwickelten
Datteln hinein. Das Ganze ca. 10 Minuten kräftig anbraten. Warm oder
kalt zu einem Rotwein- oder Sherryabend servieren.

Probier's mal!!!!
La Loca
 
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Beitragvon ibagangie am 06.02.2004, 12:39

Gebackener Honig-Ziegenkäse


1 Rolle runde Pumpernickelscheiben (250 g),
200 g Schalotten,
2 Knoblauchzehen,
3 EL Öl,
3-4 EL Zucker,
Salz,
frisch gemahlener Pfeffer,
200 g Ziegenkäse-Rolle,
2-3 EL Akazienhonig,
1/2 Bund Thymian oder 2 EL rote Pfefferbeeren

Zubereitung
Die Pumpernickelscheiben vorsichtig auseinander trennen und 20 Scheiben auf ein Blech oder in eine ofenfeste Form legen, Schalotten und Knoblauch abziehen, fein würfeln und im heißen Öl anbraten, den Zucker darüber streuen und leicht karamellisieren lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Zwiebelmasse etwas abkühlen lassen und auf den Pumpernickelscheiben verteilen, den Ziegenkäse in fünf dünne Scheiben schneiden, die Scheiben vierteln und jeweils ein Stück Käse auf die Pumpernickelscheiben legen, kurz vor dem Backen mit einigen Tropfen Honig beträufeln (geht am besten mit einem Honigspender) und im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad, Umluft 200 Grad, Gas Stufe 5 etwa acht bis zehn Minuten überbacken, bis der Käse zerläuft, die Käsetaler auf eine Platte setzen und mit Thymianzweigen oder roten Pfefferbeeren garnieren, sofort servieren.

Tipp
Sie können die Ziegenkäse-Taler gut einige Stunden vorher zubereiten, den Honig aber erst direkt vor dem Backen auf den Käse träufeln.


Quelle: Brigitte
ibagangie
 
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Beitragvon Siggi am 06.02.2004, 20:59

Bällchen von weißen Bohnen und Kichererbsen
Falafel

Bevor der Krieg alles zerstörte, war Beirut eine Perle des Orients, voller Schönheit und Leben, eine quirlige, bunte, geräuschvolle Großstadt, in der wunderbare Häuser gebaut wurden, Läden mit Luxusartikeln öffneten, Bars zu exotischen Drinks einluden und Straßenküchen mit duftenden Köstlichkeiten lockten. Es war ein lebensfroher, gescheiter, weltoffener mix von Kulturen und Speisen.
Dieses libanesische Gericht kann man überall im Nahen Osten finden, von Damaskus bis Jerusalem, von Marrakesch bis Alexandria. Es gibt zahllose Varianten, diese ist köstlich und nahrhaft und sollte in Ihrem Repertoire ebenso wenig fehlen wie die dazugehörige Sauce: Tarator bi Tahini aus gerösteten Sesamkörnern.

Zutaten:
Ergibt 36 Stück bzw. 6 Portionen

1. 250 g geschälte getrocknete breite Bohnen
2. 125 g getrocknete Kichererbsen
3. 8 Frühlingszwiebeln, gehackt
4. 4 Knoblauchzehen, gehackt
5. 75 g gehackte Petersilie
6. 75 g gehackter Koriander
7. ½ TL Chilipulver
8. 2 TL Kreuzkümmelsamen, zerdrückt
9. 2 TL Koriandersamen, zerdrückt
10. 1 TL Salz
11. 2 TL Backpulver
12. Olivenöl zum Braten


Tarator bi Tahini

1. 125 g Tahin (Sesampaste)
2. Saft von 2 Zitronen
3. 4 Knoblauchzehen, gehackt
4. Salz und frisch gemahlener Pfeffer
5. 160 ml heißes Wasser

Als Beilage

1. 6 Khoubiz- oder Pita-Brote (Fladenbrote)
2. Salat (Kopfsalat, Zwiebeln, Tomaten, Gurken und Radieschen)

Zubetreitung:

Ø Die Bohnen und Erbsen getrennt in reichlich kaltem Wasser 24 Stunden einweichen. Wasser abgießen und Bohnen und Erbsen im Mixer der Küchenmaschine in kurzen Stößen zu einer groben Paste pürieren. Bei laufendem Mixer Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Petersilie, Korianderblätter, Chilipulver, Kreuzkümmel, Koriander, Salz und Backpulver zufügen.

Ø Walnussgroße Bällchen formen. Eine Pfanne zu einem Drittel mit Öl füllen und jeweils 8 der Bällchen etwa 1 ½ Minuten frittieren, Zwischendurch einmal wenden. Abtropfen lassen und warm stellen.

Ø Für die Sauce werden alle Zutaten in einem Mixer zu einer sahnigen Creme geschlagen, bei Bedarf etwas Wasser zufügen. Kühl stellen.

Ø Zum Servieren die Fladenbrote aufschneiden, in jedes 6 heiße Klöpschen füllen, Salat zugeben und etwas Sauce darübertröpfeln.
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Beitragvon Siggi am 06.02.2004, 20:59

Dampfküchlein mit Chutney und Joghurt Lassi

Idlis


Inder lieben Idlis, besonders in der vegetarischen Küche des Südens. Man isst sie zum Frühstück oder zwischendurch vom Straßenkiosk. Eigentlich sind sie aus fermentiertem Reis und daher für Leute im Westen nicht einfach zuzubereiten. Unsere Variante sieht Grieß vor, ist sehr leicht zu machen und schmeckt köstlich mit Kokosnusssauce und würzigem Chutney. Idlis sehen wie kleine weiße fliegende Untertassen aus und werden auf der Straße oft in großen schrankähnlichen Dampfapparaten gemacht, aus denen in großen Schwaden der Dampf quillt, wenn die Türen geöffnet werden. Wir schlagen statt dessen kleine hitzebeständige Förmchen vor oder Muffinbleche.

Zutaten:
Ergibt 20 Stück bzw.

1. 220 g Grieß
2. 1 TL Salz
3. ¼ TL Natron
4. ½ TL Backpulver
5. 250 ml Naturjoghurt
6. 1 TL schwarze Senfkörner
7. 2 EL Kokossahne (Dose)
8. Pflanzenöl zum Einfetten
9. 4-6 EL Wasser


Kokosnuss Chutney

1. 185 g frische Kokosnuss, geschält und in Stücke geschnitten
2. 1 grüne Chili, gehackt
3. 3 Knoblauchzwiebeln, gehackt
4. 2,5 cm frische Ingwerwurzel, geschnitten
5. ½ TL Salz
6. Samenkörner von 12 Kardamomhülsen
7. 250 ml dicke Kokosmilch (Dose)
8. 1 TL Maiskeimöl
9. 2 EL gelbe halbe Kichererbsen (channa dhaal)*
10. ¼ TL schwarze Linsen (urid dhaal)*
11. ¼ TL schwarze Senfkörner
12. ¼ getrocknete Chili, zerdrückt
13. 4 frische Curryblätter
14. 1 Prise Asafoetidapulver (Teufelsdreck)

* Gibt es in indischen Läden oder Asienmärkten.

Zubereitung:

Ø Für den Kokosnuss- Chutney die Kokonfußstücke zusammen mit dem Chili, Knoblauch, Ingwer, Salz und Kardamom im Mixer pürieren.

Ø Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die beiden Dhaals, Senfkörner, Chilli, Curryblätter und Asafoetida unter ständigem Rühren braten, bis die Körner zu springen beginnen und das Gemisch zu duften anfängt. Vordem Servieren in die Kokosmischung rühren.

Ø Für die Idlis Grieß, Salz, Natron und Backpulver mit dem Joghurt in einer Schüssel gründlich verschlagen. 30 Minuten ruhen lassen, dann Senfkörner, Kokossahne (von oben aus der nicht umgerührten Dose abschöpfen) und 4-6 EL Wasser unterrühren.

Ø Vom Teig je 1 ½ EL in 20 geölte Förmchen geben und 10 Minuten im Wasserdampf garen nicht länger, sonst verkochen die Idlis und verlieren Farbe und Aroma.

Ø Warm oder abgekühlt mit dem Chutney und einem süßen oder pikanten Joghurt-Lassi servieren.



Indischer Lassi
Ein Teil Joghurt, ein Teil Milch, zwei Teile Eis und 1 TL Zucker oder ½ TL Salz verrühren und nach Belieben entweder mit gemahlenem Kümmel oder Fruchtmus oder frisch gehackter Minze abschmecken und in hohen Gläsern servieren.
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Beitragvon Siggi am 06.02.2004, 21:00

Dänische Schnittchen mit dreierlei Meeresfrüchten
Smørrebrød


Lange ehe Bruschette und Crostini in Mode kamen, hatte man in Dänemark aus belegten Broten schon kulinarische Wunder gezaubert.
Zu einem leichten Sommeressen in Dänemark gehört immer auch das Smörrebröd, und weil es ebenso unkompliziert wie köstlich ist, hat es sich überall durchgesetzt.
In Dänemark legt man großen Wert auf eine Vielzahl köstlicher und frischer Brotsorten. Sogar am Sonntag sind deshalb die Bäckereien geöffnet. Die Scheiben müssen reichlich mit Butter bestrichen werden, damit die üppigen Beläge das Brot nicht zu feucht werden lassen.

Zutaten:
Ergibt 18 Stück bzw. 6 Portionen

1. 6 Scheiben Roggenmischbrot
2. 6 Scheiben schwarzes Vollkornbrot
3. 6 Scheiben Roggenbrot mit Kümmel
4. 50 g ungesalzene Butter


Forellenbelag

1. Filets von 2 Regenbogenforellen, ohne Haut
2. 90 ml weißer Weinessig
3. 25 g Würfelzucker
4. 2 EL grobes Meersalz
5. 1 rote Zwiebel, in dünne Ringe geschnitten
6. 6 Cornichons, in Scheiben geschnitten

Gravad Lachs

1. 350 g Filet vom Wildlachs, etwa 15 cm lang
2. 50 g grobes Meersalz
3. 50 g Puderzucker
4. 25 g frisch gehackter Dill
5. 2 TL zerdrückte schwarze Pfefferkörner
6. 6 Dillzweige

Garnelen

1. 36 gekochte, geschälte Garnelen
2. 12 Schnittlauchhalme oder glatte Petersilie
3. 2 EL Mayonnaise
4. 1 Zitronen, in 6 Spalten geschnitten

Zubereitung:

Ø Die Forelle einen Tag vorher vorbereiten.

Ø In eine etwa 5 cm tiefe irdene Schüssel legen. Essig, Zucker und Salz erhitzen. Etwas abgekühlt über die Fischfilets gießen und zugedeckt über Nacht kühl stellen.

Ø Für den Gravad Lachs reibt man den Fisch mit Salz ein, danach mit Zucker. Den Dill aufstreuen und festklopfen. Den Lachs mit der Hautseite nach unten in eine flache, nichtmetallene Schale legen darauf ein Holzbrett und fest drücken. Mit einem Gewicht beschweren und 24 Stunden im Kühlen marinieren lassen.

Ø Kurz vor dem Servieren die Brotscheiben mit Butter bestreichen. Den Lachs abtrocknen und schräg in etwa 12-18 dünne Scheiben schneiden. Mehrere Scheiben auf dem Mischbrot verteilen, pfeffern und mit einem kleinen Dillzweig dekorieren.

Ø Die Forellenfilets trockentupfen und in so viele Stücke zerlegen, daß 2 auf jedes Schwarzbrot passen, die roten Zwiebelringe und Cornichonscheiben kommen obendrauf.

Ø 6 Garnelen auf jedes Roggenbrot legen, ein Mayonnaisehäubchen aufsetzen und Schnittlauch oder Petersilie drüberstreuen. Mit einer Zitronenspalte verzieren.
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Beitragvon Siggi am 06.02.2004, 21:00

Frittierte Erbsen mit Krabben und Vatapa

acaraje

Acaraje brachten die afrikanischen Sklaven nach Amerika. Noch heute ist es in allen
möglichen Abwandlungen überall in der Karibik zu finden, in den Südstaaten Nordamerikas, in Mittel- und Südamerika und natürlich immer noch in Zentral- und Südafrika.
Die würzigen Krapfen passen auf jede Party! Man kann Acaraje auch backen, aber in unserem Rezept werden sie frittiert. In brasilianischen Marktflecken, besonders an der Küste, verkaufen prächtig angezogene Frauen die Acaraje auf großen Tabletts. In den Bars kann man sie in beheizten Glasbehältern aufgetürmt sehen und sie zu Caipirinha essen, dem köstlichen brasilianischen Cocktail. Dende-Öl (Palmöl) - dunkelorange mit erdigem Geschmack -ist schwer zu finden, man kann statt dessen auch Maisöl nehmen.

Zutaten:
Ergibt 16 Stück

1. 200 g getrocknete Erbsen, 24 Stunden in (einmal gewechseltem) Wasser eingeweicht
2. ½ Zwiebel, gehackt
3. ½ TL Salz
4. 1 Chilischote, gehackt oder ¼ TL scharfe Chili-Sauce
5. 16 gekochte Garnelen (geschält oder ungeschält)

Vatapa*

1. 60 ml heiße Milch
2. 30 g frische Weißbrotkrumen
3. 30 g getrocknete Krabben, gehackt
4. 2 Knoblauchzehen, gehackt
5. 30 g geröstete Erdnüsse, gehackt
6. 4 cm Ingwerwurzel, gehackt
7. ½ TL scharfe Chili-Sauce
8. 500 ml Erdnuss- oder Maisöl
9. 125 ml Dende- (Palm-)Öl oder Maisöl

* Manchmal fügt man Vatapa erst vor dem Servieren hinzu. (Brasilianische Vatapa ist eine Paste aus Fleisch - wahlweise auch Hühnchen, Fisch oder Krabben - und Kokosmilch, Erdnüssen, Dende-Öl und Gewürzen.)

Zubereitung:

Ø Die Erbsen abgießen und mit kaltem Wasser bedecken. Zwischen den Handflächen rubbeln, bis sich die Außenhaut löst. Die oben schwimmenden Häutchen abschöpfen und die Erbsen gut abtropfen lassen. Mit der Zwiebel im Mixer pürieren. Salz und Chili bzw. Chili-Sauce hinzufügen und noch einmal mixen.

Ø Alle Zutaten für Vatapa außer dem Öl im Mixer zu dicker Paste verarbeiten.

Ø Öl in schwerer Pfanne auf 180° erhitzen. Mit zwei gefetteten Löffeln Scheiben vom Erbsenmuss stechen. In der Mitte mit einem TL ein Loch formen und mit Vatapa füllen und glattstreichen, dann eine Krabbe hineindrücken (das hilft beide Mixturen zu verbinden).

Ø Die fertige Acaraje wird im heißen Öl 3-4 Minuten frittiert und, wenn sie gar ist, auf Küchenkrepp abgetropft und warm gestellt, bis man sie mit Obstsaft, eisgekühltem Bier oder diesem Cocktail serviert:



Caipirinha - Rum- und Limonencocktail

1/2 Limone klein schneiden und mit 1 EL Zucker in ein Glas geben, mit einem Stößel zerdrücken und dann verrühren. Mit 4 Eiswürfeln und 75 ml weißem Rum wie Cachaca oder Bacardi mischen.
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Beitragvon Siggi am 06.02.2004, 21:01

Gedämpfte Klößchen mit süßer Sojasauce
Pork dim sum

Die Chinesen waren unter den ersten Einwanderern in Australien und kamen zuerst
während der Zeit des Goldrauschs in der Mitte des vorigen Jahrhunderts. Alle Hauptstädte der Bundesländer haben ein eigenes Chinesenviertel, und in Sydney ist es der Haymarket: Straße neben Straße mit wunderbaren Läden und Restaurants, ein emsiges Treiben unter freiem Himmel. Und unterirdisch geht es noch weiter mit einem riesigen Areal, auf dem sich kleine Imbissstände und Cafés drängen. Hier findet man auch Pork Dim Sum, eine besonders delikate Version der klassischen Wasserklöße, die es zum chinesischen Neujahrsfest gibt. Benutzen Sie Wonton-Blätter (aus Asiengeschäften), und formen Sie die Klößchen entweder als Halbmonde oder als eine Art Dreispitz.

Zutaten:
Ergibt 60-75 bzw. 12 Portionen

1. 60-75 Wonton-Blätter


Schweinefleischfüllung

1. 500 g Schweinegehacktes, Bauch oder Schulter
2. 8 gehackte Frühlingszwiebeln
3. 6 EL Sojasauce
4. 3 EL Sesamöl
5. 2 EL geriebene Ingwerwurzel
6. 125 g Bok Choy*


Süße Sojasauce

1. 1 EL Sojasauce
2. 2 EL Balsamessig
3. 2 EL klarer Honig oder Zucker
4. 2 Frühlingszwiebeln, feingeschnitten
5. 1 TL roter Chili, feingeschnitten
6. 60 ml kochendes Wasser oder Brühe

Zubereitung:

Ø Alle Zutaten für die Füllung werden im Mixer oder mit der Hand vermischt.

Ø Für Halbmondklöße schneidet man die Wontons kreisrund aus und setzt 1 TL der Füllung in die Mitte. Die Ränder anfeuchten und den Teig zur Hälfte umschlagen, die Ränder fest zusammenpressen und die Ecken umbiegen. Vorsichtig die Füllung nach unten streichen, so daß die gebogene Naht nach oben zeigt. Auf ein trockenes, bemehltes Brett setzen.

Ø Um hutförmige Klöße zu machen, setzt man 1 TL der Füllung in die Mitte des Teigblatts. Die Ränder anfeuchten, zwei gegenüberliegende Ecken diagonal zu einem festen Zipfel zusammendrücken und die beiden Kanten fest verschließen. Die unteren Ecken anfeuchten und nach vorne umschlagen und andrücken.

Ø In Wasserdampf etwa 6 Minuten garen, bis der Teig etwas durchsichtig aussieht.

Die Zutaten für die süße Sojasauce verrühren und getrennt zu den Klößchen reichen.



*Bok Choy findet man in Chinaläden. Ersatzweise kann man auch Chinakohl, Mangold oder Spinat nehmen.
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Beitragvon Siggi am 06.02.2004, 21:01

Gegrillte Garnelen
Kabob jhinga

In Goa, dem wunderschönen Land an der Westküste Indiens, ist dieses Gericht ein ganz volkstümliches Essen, das man in Strandbuden und kleinen Straßenrestaurants bekommt. Die Größe der Garnelen in Goa ist besonders eindrucksvoll, aber man kann jede andere Sorte größerer Krabben nehmen, ja sogar kleine Langusten oder Flusskrebse.
Das Gewürzsalz (Garam Masala) ist von Koch zu Koch, von Gegend zu Gegend verschieden, aber meistens schließt es schwarzen Pfeffer, schwarzen Kümmel, Zimt, Nelken, Muskatblüte, Kardamom und Lorbeerblatt ein, und im Idealfall rote Chilis aus Kaschmir, die eine intensive rote Farbe und Schärfe geben (mein Vorschlag siehe unten). Am wirkungsvollsten sind die Gewürze natürlich, wenn man sie frisch gemahlen verwendet.

Zutaten:

1. 1 kg große frische Garnelen, ungeschält
2. 2 EL milder oder scharfer Paprika
3. 1 TL zerdrückte getrocknete Chili aus Kaschmir
4. 4 EL Gewürzsalz (Garam Masala)*
5. 2 Teelöffel gemahlener Turmerik (Gelbwurz)
6. 1 TL Koriandersamen, gestoßen
7. 1 EL grobes Meersalz
8. 5 cm Ingwerwurzel, gerieben
9. 4 Knoblauchzehen, zerdrückt
10. 125 g Ghee (geklärte Butter)oder zerlassene geklärte Butter
11. 2 Limonen


Zubereitung:

Ø 8 Fleischspießchen aus Holz oder Bambus etwa ½ Stunde einweichen.

Ø Die Garnelen an der gekrümmten Seite einschlitzen, schwarze Fasern entfernen. Mit Küchenpapier trockentupten.

Ø Paprika, Chilis, Würzsalz, Turmerik, Koriander und Salz mit dem Mörser zerstoßen. Ingwer und Knoblauch zufügen und zu einer groben, pulverigen Paste verarbeiten. Ghee oder Butter und Saft einer Limone zufügen. Gut verrühren und die Garnelen mit der Mischung bestreichen, auch unter den Schalen, damit die Gewürze ins Fleisch eindringen können.

Ø Jeweils 2 Garnelen auf einen Spieß stecken, dann bei gelinder Hitze auf dem Grill braten: Das Fleisch muss weiß und fest sein, die Schalen rosa.

Ø Mit Limonenschnitzen servieren.



* Mein Garam Masala besteht aus jeweils 2 EL gestoßenem Zimt, Kümmel, Koriander. Alles in eine kleine Pfanne geben und mit jeweils 1 EL Samen von grünem Kardamom, Pfeffer, Nelken und Muskatblüte bei milder Hitze mehr trocknen als rösten, abkühlen lassen und in der Gewürzmühle mahlen. Was nicht sofort verbraucht wird, in einem gut verschlossenen Schraubglas aufbewahren.
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Beitragvon Siggi am 06.02.2004, 21:02

Griechische Blätterteigpiroggen mit Kräutern und Käse
tirogitakia

Es lohnt sich, auf die Suche nach dem richtigen Filoteig zu gehen, den es in hauchdünnen Scheiben gibt. Die einzelnen Blätter sind so dünn, daß man die noch nicht bearbeiteten mit einem feuchten Tuch abdecken muss, damit sie nicht austrocknen. Man findet in Griechenland häufig auch eine rechteckige Version der Tiropitakia aus herkömmlichem Blätterteig, aber richtig sind nur die dreieckigen aus Filoblättern mit einer Füllung aus Käse, Kräutern und Ei. Es gibt sie groß (Tiropitta) oder klein (Tiropitakia). Man kann sie frisch und duftend in einer der alten weißgekachelten Bäckereien kaufen, in denen es auch ein wunderbares doppeltgebackenes Brot (Paximathia) gibt. Filoblätterteig findet man bei uns in griechischen Lebensmittelgeschäften und gut sortierten Delikatessläden.

Zutaten:
Ergibt 18 große, 24 kleine Piroggen
6 Portionen

1. 6 Scheiben griechischer Filoblätterteig (etwa 85 g)
2. 60 ml griechisches extranatives Olivenöl
3. Olivenöl zum Braten

Füllung

1. 250 g Fetakäse, in Brocken
2. 1 geschlagenes Ei
3. 2 TL gehackte frische Minze
4. 1 TL getrockneter Oregano oder
5. 4 TL frischer, gehackter Oregano
6. frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
7. ½ TL gemahlene Muskatnuss

Zubereitung:

Ø Für die Füllung vermischt man Käse, Ei, Minze, Oregano, Pfeffer und Muskatnuss in einer Schüssel zu einer Paste. Kühl stellen.

Ø Den Blätterteig auf der Arbeitsfläche mit feuchtem Tuch bedecken. Eine Scheibe nach der anderen mit Öl bestreichen und mit einer Schere der Länge nach in 3 Streifen (für Tiropitta) oder 4 Streifen (für Tiropitakia) schneiden.

Ø 1 gehäuften TL der Füllung auf eine Ecke eines Streifens setzen und diese Ecke zur gegenüberliegenden langen Kante umschlagen. Man faltet sie mehrmals, bis man ein kleines festes Dreieck erhält, das mit Öl bestrichen und auf ein Backblech gesetzt wird. Man verfährt so, bis der Teig und die Füllung verbraucht sind.

Ø In einem vorgeheizten Ofen bei 180°(Gas Stufe 4) etwa 20 Minuten oder in kleinen Portionen in der Friteuse 1-2 Minuten von jeder Seite backen. Frittierte Tiropitakia auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Heiß oder kalt essen zu einem Glas Retsina, Ouzo oder Bier.
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Beitragvon Siggi am 06.02.2004, 21:03

Hähnchen Satays
Chicken satays

Auf kleinen Spießchen gebratene Satays gehören zum Beliebtesten, was es an Streetfood in Südostasien gibt. An jeder dritten Straßenecke sieht und riecht man die delikat gewürzten Köstlichkeiten. Alles, was Sie dazu brauchen, bekommen Sie in einem chinesischen Feinkostladen. Wenn es Blachan aber nicht gibt, nehmen Sie Fischsauce oder Anchovispaste, statt Tamarinde nehmen Sie Zitronensaft und statt Zitronengras Zitronenschale. Wenn Sie keine Zeit haben, die Würzpaste zu machen, benutzen Sie grüne thailändische Currypaste, die Sie mit etwas Öl und Limonensaft verdünnen.

Zutaten:

1. 500 g Hähnchenbrust ohne Haut
2. 2 EL Erdnussöl
3. 2 EL weißer Malzessig*

Würzpaste

1. 3 gehackte Knoblauchzehen
2. 4 gehackte Schalotten
3. 1 EL Koriandersamen, zerdrückt
4. 2 EL Kümmel, zerdrückt
5. ½ Halm Zitronengras, feingehackt
6. 1 TL gemahlener Turmerik
7. 2 frische rote Chilis, feingehackt

Satay Sauce

1. 1 TL Blachan (Krabbenpaste), 1 Minute auf Alufolie geröstet (oder Fischsauce)
2. 1 TL Tamarindenpaste (aus der Dose)
3. 25 g Makadamia-, Cashew- oder Erdnüsse, gehackt
4. 1 EL Palmzucker oder grober Rohrzucker
5. ½ Halm Zitronengras, feingeschnitten
6. 4 Schalotten, gehackt
7. 2 frische rote Chilis, gehackt
8. 125 ml Kokosmilch (aus der Dose)

Zubereitung:

Ø Das Brustfleisch in 2 cm große Würfel oder schmale, lange Streifen schneiden, Die Zutaten für die Würzpaste in einer Gewürzmühle mahlen und in heißem Öl anbraten.

Ø Nach dem Abkühlen Essig zufügen, alles über das Hähnchenfleisch gießen und wenigstens ½ Stunde marinieren lassen. In der Zwischenzeit 8 Satespießchen einweichen.

Ø Alle Zutaten für die Satay-Sauce bis auf die Kokosmilch werden im Mixer püriert. Die Kokosmilch wird fast bis zum Siedepunkt erhitzt und dann mit den übrigen Zutaten vermischt.

Ø Die Fleischwürfel auf die Spieße schieben, die Fleischstreifen wellenförmig auffädeln.

Ø Auf dem gut vorgeheizten Holzkohlengrill oder unter dem Grill im Ofen etwa 3 Minuten von jeder Seite braten.

Mit der Satey-Sauce servieren.
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Beitragvon Siggi am 06.02.2004, 21:03

Hühnchen Tandoori
tandoori murgh

Dieses in ganz Indien beliebte Gericht kommt ursprünglich aus der früheren nordwestlichen Grenzprovinz, dem heutigen Pakistan, hat sich über Nordindien verbreitet und ist heute in Indienrestaurants auf der ganzen Welt zu Hause. Es gibt unzählige vorzügliche Hühnergerichte, die auf den Straßen des Subkontinents angeboten werden, aber dieses ist eines der besten. Natürlich hat bei uns, kaum einer einen Tandoor-Ofen, deshalb hier eine schnell zu machende Alternative. Farbe ist wichtig in der indischen Küche, besonders bevorzugt sind Gelb und Rot. Nehmen Sie ein leuchtend rotes Chilipulver –Kashmir- Chili ist ideal -, aber vermeiden Sie Lebensmittelfarben oder die sogenannten Tandoori-Gewürzmischungen mit rotem Pigment. Servieren Sie das Hühnchen mit frischer Minze, eingelegten Limonen oder würzigem Chutney, Pilaw-Reis oder mild duftendem Brot.

Zutaten:
Ergibt 6 Portionen

1. 1,25 kg enthäutete Hühnerbeine mit vier schrägen Einschnitten
2. 2 TL milder Paprika
3. 2 TL grobes Meersalz
4. 375 ml griechischer Naturjoghurt
5. 2 TL scharfes rotes Chilipulver
6. 5 cm Ingwerwurzel, gerieben
7. 2 zerdrückte Knoblauchzehen
8. Samen von 12 grünen Kardamomhülsen
9. 1 große Prise Safran
10. 1 TL Kreuzkümmel, zerdrückt
11. 2,5 cm Zimtstange, zerbröselt
12. ½ TL gestoßene Nelken
13. 2 EL Essig oder Limonensaft
14. 50 g Ghee oder geklärte, zerlassene Butter
15. 1 Zitrone in Spalten oder 6 Minzezweiglein

Zubereitung:

Ø Die gewaschenen Hühnerbeine gut abtrocknen und mit Paprika und Salz einreiben. Joghurt mit Chili, Ingwer und Knoblauch mischen. Kardamom, Safran, Kümmel, Zimt und Nelken in der Gewürzmühle zu Pulver mahlen und in die Joghurtmarinade rühren.

Ø Das Fleisch so in die Marinade tauchen, daß es vollständig bedeckt ist, dann ½ Stunde oder über Nacht kühl stellen.

Ø Ofen mit Bratblech auf 200° (Gas Stufe 6) vorheizen, das Blech mit Butter oder Ghee einfetten, das restliche Fett mit Essig oder Limonensaft mischen und die Hähnchenbeine damit beträufeln.

Ø Blech in eine der oberen Einschubleisten schieben und das Fleisch etwa 30-40 Minuten garen, je nach Größe der Schlegel. Bei der Garprobe sollte der austretende Saft durchsichtig sein.
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Beitragvon Siggi am 06.02.2004, 21:03

Indianisches Fladenbrot


Auf dem Weg von Arizona nach Mexiko traf ich Navajo-Frauen, die neben einem Parkplatz große Fladenbrote buken. Ich aß meins mit Honig und Zimt, aber es gab auch anderes zur Auswahl, mit Marmelade, Ahornsirup oder Tomatensauce. Auf jeden Fall eine köstliche Alternative zu gekauften Crackern.
Obwohl immer wieder empfohlen wird, Brot mit Vollkornmehl zu backen wegen seines
reichen Glutengehalts, ist das normale Auszugsmehl für diese flachen Scheibenbrote besser geeignet und ergibt einen weicheren Teig, gleichzeitig aber eine knusprige Oberfläche.

Zutaten:

1. 250 g Mehl
2. 1 TL Backpulver
3. 1 TL Salz
4. 200 ml warmes Wasser
5. Fett zum Frittieren (z. B. Erdnuss- oder Maisöl)

Zubereitung:

Ø Das Mehl mit dem Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. In die Mitte eine Vertiefung machen und 200 ml warmes Wasser hineingeben und alles zu einem glatten Teig


Ø 4 Kugeln formen, zu runden 5 mm dicken Scheiben (ca. 30 cm Durchmesser) ausrollen oder ziehen. Ein ca. 2 cm großes Teigstück aus der Mitte ausstechen, um ein gleichmäßiges Garen zu erreichen, und in reichlich heißem Öl in einer Pfanne oder einem Wok von jeder Seite ca. 1 1/2Minuten backen.

Je nach Geschmack mit Honig und Zimt oder mit Marmelade oder Ahornsirup servieren. Wer es pikant mag, probiert eine scharfe Tomatensalsa dazu.
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Beitragvon Siggi am 06.02.2004, 21:04

Karibische Fladenbrote mit Krabbencurry
Prawn roti

Der Begriff Roti für alle Arten von Brot ist in Asien heimisch, und inzwischen ist der Name um die ganze Welt gewandert bis hin zu den Inseln der Karibik, wo Roti nun das ganze Gericht meint - das Brot und den Curry, der dazu gereicht wird. In Trinidad wird Roti an bunten Ständen unter Kokospalmen verkauft oder nachts an laternenbeschienenen Buden am Strand zur rhythmischen Untermalung
der Steel Drums. Touristen wie Einheimische lieben es, am Strand entlangzuschlendern und dabei das Roti zu essen.
Für eine Party vervielfältigt man die Zutaten entsprechend und serviert Roti und den Curry getrennt.

Zutaten:

1. 125 g ungebleichtes Mehl
2. 75 g Weizenvollkornmehl
3. ½ TL Salz
4. 60 ml Milch
5. 60 ml lauwarmes Wasser
6. 60 ml zerlassene Butter oder Erdnussöl
7. 1 EL rote Currypaste
8. 2 ½ cm Ingwerwurzel, feingeschnitten
9. 4 Frühlingszwiebeln, gehackt
10. 250 ml Kokosmilch (Dose)
11. 125 g geschälte Krabben, gekocht oder frisch
12. 2 EL geröstete getrocknete Kokosflocken
13. 1 EL frische Korianderblätter, gehackt, oder glatte Petersilie
14. ¼ TL Salz



Köstlich dazu der Rumpunsch aus Trinidad- ein Saures (1 Teil Limonensaft) zwei Süße (2 Teile Zuckersirup) drei Starke (3 Teile Rum) vier Schwache (4 Teile Wasser) Eis zugeben, umrühren, trinken. Wunderbar!

Zubereitung:

Ø Für die Fladen Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Milch und Wasser in eine große Schüssel geben und 1 EL zerlassene Butter oder Öl hinzufügen, dann das Mehl löffelweise unterrühren und zu einem weichen Teig verarbeiten. 2 Minuten gründlich kneten, bis der Teig sich sauber vom Schüsselrand löst. Die Schüssel mit Öl auspinseln und die Teigkugel so lange in der Schüssel rollen, bis sie von allen Seiten eingeölt ist.

Ø In einer Plastiktüte lässt man den Teig dann 1 Stunde ruhen, bevor man ihn in 4 gleiche Teile teilt, die man jeweils zu einem runden Fladen ausrollt (etwa 20 cm Durchmesser). Den Fladen mit etwas zerlassener Butter bestreichen und zusammenfalten. An den Rändern fest zusammenpressen. Wieder die Oberfläche buttern und noch einmal zusammenfalten zu einer Art Dreieck.

Ø Die offenen Seiten ebenfalls fest andrücken und das Dreieck so ausrollen, dass die Seitenlänge auch etwa 20 cm beträgt. Eine Pfanne mit Butter oder Öl auspinseln.

Ø Den Fladen unter mehrmaligern Wenden ungefähr-4-5 Minuten braten, bis er duftet und langsam fest und braun zu werden beginnt. In Folie warm halten, bis alle Fladen gebraten sind.

Ø In einer Bratpfanne Currypaste, Ingwer, Frühlingszwiebeln und Kokosmilch 5 Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Dann Krabben und Kokosflocken hinzufügen und 5-8 Minuten ziehen lassen. Mit Kräutern und Salz abschmecken.

Ø Entweder getrennt servieren oder den Curry auf den Fladen verteilen. Die Enden umschlagen, die Spitzen in Folie wickeln, beim Spazieren gehen essen und sich dabei so wohl fühlen, als wären Sie in der Karibik!
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