Hallöchen!!
Hier etwas lustiges was ich von einer Mailingliste habe! Viel Spaß beim Lesen!
Grüße Martina
Heute moechte ich Euch mit einer alten chinesischen Henkersmahlzeit
bekanntmachen. Etwas fuer den Liebhaber der schwarzen Kueche:
Die Platte der sieben Grausamkeiten
In siedendes Oel werfen wir zunaechst eine bei lebendigem Leibe gehaeutete
Zwiebel. Unter staendigem Stoehnen koepfen wir eine Handvoll unschuldiger
Spargel, die wir mit dem Blut handgewuergter Blutorangen getraenkt haben.
Nun reissen wir einer noch jung- fraeulichen Banane die letzte Schale vom
Leib und zerquetschen das noch zuckende Fruchtfleisch. Wir lassen das Ganze
schoen langsam aufkochen und geben dazu eine Handvoll ungeborener Erbsen,
die wir erst unmittelbar zuvor der Mutterschote entrissen haben, so dass
sie noch schotenwarm sind. Waehrend wir das Ganze nackt auf gluehenden
Kohlen schmoren lassen, vergreifen wir uns an den Beilagen:
Hinterruecks schlagen wir einen ahnungslosen Kohlkopf ein und zerschneiden
ihn auf den noch schlagenden Herzen gevierteilter Artischocken, wobei wir
auf keinen Fall vergessen sollten, reichlich Salz auf die noch offenen
Wunden zu reiben. Wir fuegen einige gemeuchelte Morcheln bei - im
Todesfalle duerfen es auch gemorchelte Meucheln sein - hauen alles in die
Pfanne, und lassen es zusammen mit den letzten Ueberlebenden unseres
Majoran-Massakers auf groesster Flamme kurz aufschreien. Wir schrecken es
mit einer Messerspitze Curry zu Tode ab, ein Schuss Soja dazu und ein
Faesschen Essig fuer die letzte Oelung.
Nachdem wir alles mit unserem elektrischen Quael nochmals gut durchgequaelt
haben, nehmen wir noch blutjunge Kartoffeln, denen wir natuerlich zuvor die
Augen ausstechen.
Und da ist sie: Die Platte der sieben Grausamkeiten...ist sie nicht
stoehn!!

