Hallo Liebhaber der schwäbischen Küche.....oder die, die es werden wollen
Für jeden Schwaben unverzichtbar !!
Schwäbischer Kartoffelsalat
Lu 05/2004 (Rezept von 1922)
(für 4 Personen)
Zutaten:
1 kg frisch gekochte Kartoffeln
Salz und Pfeffer
1 fein geschnittene Zwiebel
ca. ½ Liter Fleischbrühe
2 – 3 EL Essig
2 – 3 EL Öl
Zubereitung:
Frisch gekochte Kartoffeln werden noch heiß in Scheiben geschnitten, dann Salz, Pfeffer, fein geschnittene oder gewiegte Zwiebel beigefügt, 1 Schöpflöffel Fleischbrühe oder heißes Wasser und den Essig dazu, dann das Öl, und der Salat gut untereinandergemengt. Soll der Salat für später vorbereitet werden, so gibt man an die heißen Kartoffelscheiben das heiße Wasser oder die Fleischbrühe und den Essig und lässt es auf dem warmen Herd stehen. Vor Gebrauch werden dann die anderen Zutaten beigefügt.
Statt Öl verwenden kann man auch Fett heiß machen oder Speckwürfel rösten, den nötigen Essig dazu gießen und damit den Kartoffelsalat und mit dem Gewürz anmachen.
Der Salat kann auch auf folgende Art zubereitet werden:
1 gehäufter Teelöffel Kartoffelmehl wird mit ¼ Liter Fleischbrühe oder Wasser, in dem nach Belieben 1 Fleischbrühwürfel aufgelöst wird, glattgerührt, dann 2 EL Weinessig und Salz beigefügt; diese Mischung, die nicht zu dick sein darf, wird unter stetem Rühren einmal aufgekocht, über die heißen Kartoffeln gegossen und gut durchmischt. Zwiebeln nach Geschmack.
Oder: Geriebener Kartoffelsalat
Gekochte Kartoffeln vom Tag zuvor werden gerieben, etwas heiße Fleischbrühe oder Wasser darüber geben und mit dem nötigen Essig, Salz, Pfeffer, Öl und geriebener Zwiebel gut durcheinandergemengt. Statt Öl kann auch Rahm oder lauwarme Milch genommen werden.
Anmerkungen:
- Im Rezeptbuch von 1951 taucht Senf oder Majonäse auf. Das gehört meiner Meinung nach nicht in einen echten schwäbischen Kartoffelsalat.
- Wir mögen den Kartoffelsalat schön feucht und lauwarm. (TIPP: er lässt sich auch in der Mikrowelle wieder auf schwäbisches lauwarmes Niveau beamen!)
@ Siggi: Habe den Schrei nach Mehr gehört!
Viele Grüße von der rauen Alb
Siegbert (Albyeti)