kommt hier also die Diabetiker-Backfront mit den Weihnachtsplätzchen sowie anderen weihnachtlichen Genüssen....
===== Titelliste (15 Rezepte) =====
Süß und pikant - Plätzchen und Gebäck (Info)
Weihnachtsgewürze - Zimt& Anis & Nelke (Info)
Aniswaffeln
Amarettinis
Brownies
Bratäpfel
Gewürzkugeln
Herrencreme
Knusprige Schokoladenkekse
Mandelkekse
Mandelmond nach Großmutter Art
Quarkstollen
Rotweincreme mit Zimt
Spinat-Lachs-Teigtaschen
Weihnachtspunsch
========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Süß und pikant - Plätzchen und Gebäck
Kategorien: Gebäck, Infos, Weihnachten,
Menge: 1 Info
============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 12, 2001 Jahrgang 50
Rubrik: Schwerpunkt, Seite: 28-32
Autor: Marlein Auge, Foodjournalistin
1. Amarettinis
2. Brownies
3. Spinat-Lachs-Teigtaschen
Wenn Diabetiker bestimmte Dinge beachten, können sie sich ebenso
ernähren wie andere Menschen - eine ausgesprochene Diabetesdiät ist
heute überholt; auch Zucker und zuckerhaltige Lebensmittel sind in
kleineren Mengen für Menschen mit Diabetes keineswegs tabu. Das
Süßen mit Zuckeraustauschstoffen wie Fruchtzucker oder Sorbit ist
ebenso überholt. Gerade diese Süßungsmittel empfanden viele wegen
ihres Beigeschmacks als nicht gut. Damit Ihr Kleingebäck richtig
lecker schmeckt, gibt Ihnen die Foodjournalistin Marlein Auge Tips
und Kniffe für süßes und pikantes Kleingebäck.
Kniffe für süßes und pikantes Kleingebäck gibt es von Marlein Auge
(Düsseldorf).
Was unterscheidet Diabetikergebäck von herkömmlichem Gebäck?
Diabetikerkekse, -kuchen und Co. sollten möglichst fettarm sein. Bei
der Auswahl des Fettes sind qualitativ hochwertige Pflanzenfette
ideal geeignet, da sie cholesterinfrei sind. Mehl mit hohem
Ausmahlungsgrad sollten Sie vorziehen gegenüber Weißmehl; es ist
ballaststoffreicher und enthält mehr B-Vitamine als Weißmehl. Als
Süßungsmittel können in kleinen Mengen Zucker oder alternative
Süßungsmittel wie Honig oder Sirup verwendet werden. Einen Teil der
Süßkraft erhalten Sie durch den Austausch von Zucker zugunsten von
kalorienfreiem Süßstoff in flüssiger Form oder Streusüße.
Das richtige Fett beim Backen
Sicherlich ist es Ihnen nicht entgangen, daß immer wieder diskutiert
wird, ob Butter oder Margarine günstiger ist. Empfehlenswert ist es,
mit Diätmargarine zu backen, da diese reich an mehrfach
ungesättigten Fettsäuren ist. Bitte beachten Sie, daß
Halbfettmargarine aufgrund ihres hohen Wasseranteils zum Backen
nicht geeignet ist. Zusätzlich sollte Ihre Margarine frei von
gehärteten Fetten sein, da diese den Blutfettspiegel negativ
beeinflussen können. Sie erkennen diese Margarinen daran, daß sie
auf der Verpackung mit "reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren"
oder "ungesättigte Fettsäuren größer 50 Prozent" deklariert sind.
Mit Pflanzenöl backen
Anstelle von Butter oder Margarine sind einige Rezepte mit
Pflanzenöl entwickelt worden (z. B. Sonnenblumenöl, Rapsöl oder für
pikante Teige Olivenöl). Diese Öle enthalten einen hohen Anteil an
einfach ungesättigten Fettsäuren. Diese Fettsäuren verhindern die
Kalkablagerungen in den Blutgefäßen und sind so ein natürlicher
Schutz gegen einen Herzinfarkt.
Verstecktes Fett: Augen auf
Neben diesem sichtbaren Fett gibt es auch "unsichtbare Fette" in
Form von Schokolade oder Nüssen im Gebäck: Auch hier kann man
"günstiges" und "weniger günstiges" Fett unterscheiden. Bedenken Sie,
daß Kokosflocken und Schokolade einen sehr hohen Anteil an
unerwünschten, gesättigten Fettsäuren haben. Diese Fettsäuren
fördern höhere Blutfette. Hasel- und Walnüsse, Mandeln oder
Pistazien sind mit einem guten Fettsäuremuster bestückt (reich an
mehrfach ungesättigten Fettsäuren). Auch wenn das Fett im Kuchen als
Geschmacksträger dient, ist dies nur in kleiner Menge aufgrund der
hohen Kalorienmenge erwünscht - auch wenn es sich um hochwertige
Fette handelt. Vergessen Sie deshalb nie: Fett hat mehr als doppelt
soviel Kalorien wie Kohlenhydrate und Eiweiß. Eine überschüssige
Energiebilanz läßt überflüssige Pfunde ansetzen.
Wählen Sie das richtige Süßungsmittel
Verwenden und essen Sie Zucker und zuckerhaltige Lebensmittel in
Maßen und in Kombination mit Lebensmitteln, die Kohlenhydrate oder
Fett und Ballaststoffe enthalten. Zucker pur bewirkt einen
blitzartigen Anstieg des Blutzuckers. Zucker und andere
Süßungsmittel wie Honig, Sirup oder Dicksaft sollten nicht mehr als
10 Prozent Ihrer täglichen Menge ausmachen. In der Backpraxis
bedeutet dies, daß die Zuckermenge möglichst gering gehalten werden
sollte, am besten um die Hälfte reduziert. Durch das Hinzufügen von
kalorienfreiem Süßstoff wird dem Kuchen die ausreichende Süße
verliehen. Als Süßstoff eignen sich nur backfeste Süßstoffe. Alle
auf dem Markt gängigen Süßstoffe außer Aspartam sind zum Backen
geeignet.
Mehl - die Hauptzutat
Wie Sie nun wissen, ist Vollkornmehl wesentlich gesünder als
Weizenauszugsmehl Type 405. Weißes Mehl enthält keine Ballaststoffe
und ist Vitamin-B-arm. Zwischen Vollkorn- und Weizenauszugsmehl gibt
es Alternativen, die Sie sehr gut zum Backen verwenden können. Sie
haben eine Typenzahl von 550 und 1050. Geschmacklich und äußerlich
werden Sie im Vergleich zum Weizenauszugsmehl kaum einen Unterschied
feststellen. Testen Sie einmal die dunkle Variante aus Weizenmehl
Type 1050: Dieses Mehl bräunt den Kuchen und gibt ihm durch den
höheren Vollkornanteil einen kernigen Geschmack. Sie können Mehle
auch mischen und damit in puncto Geschmack experimentieren. Die in
den Rezepten angegebenen Mehlsorten lassen sich in der Regel
untereinander austauschen. Falls Ihre Teige zu fest wirken, geben
Sie etwas fettarme Milch oder einen Schuß Mineralwasser hinzu.
Tips zum kalorienarmen Backen
- Verwenden Sie stets fettarme Milch, Kefir oder Joghurt mit 1,5
Prozent Fett.
- Wählen Sie mageren Schichtkäse oder Magerquark.
- Verwenden Sie frisches Obst, Tiefkühlobst oder Obstkonserven, die
mit Süßstoff gesüßt sind.
- Achtung: Auf mancher Obstkonserve steht "ohne Zuckerzusatz", aus
der Zutatenliste können Sie jedoch entnehmen, daß Birnendicksaft und
Fruchtsaft den Zucker ersetzen und keine Kalorien gespart werden.
- Bevorzugen Sie zum Backen flüssigen Süßstoff.
- Sie können auch Tabletten in etwas heißem Wasser auflösen.
Beachten Sie die Dosierungsempfehlungen auf den einzelnen Produkten.
- Aspartam ist zum Backen nicht geeignet, er verliert seine Süßkraft.
- Mehl Type 550, 1050 oder Weizenvollkornmehl enthalten reichlich
Ballaststoffe, B-Vitamine und sättigen länger.
- Legen Sie Backblech und Backformen immer mit Backpapier aus.
Dadurch verzichten Sie auf das Einfetten und Bemehlen der Bleche und
Formen.
Tips im Café
Anstelle von Sahnetorten, fettigen Blätterteigteilchen oder
Bienenstich mit fetthaltiger Creme können Sie beruhigt ein Stück
Obstkuchen in jeder Variante, Hefegebäck oder Blechkuchen essen.
Denken Sie bitte daran, dies als BE oder KE zu berücksichtigen. Ein
Klecks Sahne enthält keine Kohlenhydrate, ist dafür aber um so fett-
und kalorienreicher.
Tips in der Pizzeria
Bezüglich Fett und Kalorien gibt es zwischen den Pizzen große
Unterschiede: Der Belag ist maßgeblich, bevorzugen Sie vegetarische
Pizzen, verzichten Sie auf Oliven und Käse als Extrabelag.
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