===== Titelliste (14 Rezepte) =====
Blattsalate - knackig & gesund (Info)
Salatideen - knackig &bunt & gesund (Info)
Bayerischer Wurstsalat
Blattsalat mit Forellenfilets
Chicoree-Kiwisalat
Friseesalat mit Linsen und Lachs
Fruchtiger Geflügelsalat
Fruchtiger Salat mit Sojasprossen und Hähnchenbrust
Original Württembergischer Wurstsalat
Pfirsich-Hähnchen-Salat (scharf)
Reissalat mit grünem Spargel
Schichtsalat
Spielfeld-Salat mit Fisch & Käse
Tortellini-Thunfisch-Salat
========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Blattsalate - knackig & gesund
Kategorien: Salate, Infos, Blattsalate
Menge: 1 Info
============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 5, 1997 Jahrgang 46
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 71-74
Autor: Kirsten Metternich
Salate können sehr unterschiedlich aussehen - aber alle haben sie
etwas gemeinsam: Sie sind vitamin- und mineralstoffreich.
Willkommen in der bunten Welt der Salatvielfalt. Lassen Sie sich
durch Wissenswertes rund um Blattsalate zu neuen Ideen inspirieren.
Machen Sie sich bekannt mit den neuen Salatrezepten, die für
Abwechslung auf dem Tisch sorgen.
Blattsalate sind schon von ihrem Äußeren sehr unterschiedlich: Mal
sind sie glatt oder kraus, mal rot oder braunrot, mal mit starkem
kräftigen Aroma oder eher zart.
Obwohl das Aussehen sehr unterschiedlich sein kann, haben alle
Salate etwas gemeinsam: Sie sind vitamin- und mineralstoffreich und
sorgen für eine bunte Vielfalt auf dem täglichen Speiseplan.
Was steckt in Blattsalaten?
Blattsalate zählen zur Familie der Blattgemüse wie Spinat oder
Mangold. Sie sind sehr kalorienarm: Eine Portion von 40 g enthält
nur 5 bis 10 Kalorien; das ist vor allem für jene Menschen
interessant, die auf ihr Gewicht achten wollen.
Salat liefert Vitamine: Blattsalate enthalten z. B. Carotin, das der
Körper in Vitamin A umwandelt; dazu wird aber eine kleine Menge Öl
benötigt, z. B. in der Salatsauce: Denn Carotin ist eine
Vitaminvorstufe des Vitamins A und kann nur in Verbindung mit Fett
in das fettlösliche Vitamin A umgewandelt werden. In Salat findet
man auch Vitamin C: Feldsalat hat zum Beispiel einen Vitamin-C-
Gehalt von 20 mg pro Portion (40 g).
An Mineralstoffen liefern uns die Blattsalate Kalium, Magnesium,
Kalzium und Eisen. Durch den niedrigen Kaloriengehalt brauchen Sie
keine Kohlenhydrate anzurechnen.
Tips zur Lagerung und Zubereitung
1. Blattsalate sofort, spätestens einen Tag nach dem Einkauf
verarbeiten.
2. Ausnahmen sind Eisberg- und Chicoreesalat, die in Folie gewickelt
mehrere Tage haltbar, knackig und frisch bleiben.
3. In einem Folienbeutel können Blattsalate geputzt, aber nicht
gewaschen, gezupft oder in Streifen geschnitten, ein bis zwei Tage
aufbewahrt werden. Gut eignen sich hierfür auch fest verschließbare
Plastikbehälter.
4. Achten Sie beim Einkauf darauf, daß der Salat fest und knackig
ist und die Blätter nicht schon welk herunterhängen.
5. Waschen Sie Blattsalate nie unter fließendem Wasser, denn dann
entschwinden alle wasserlöslichen, wertvollen Vitamine.
6. Salate sollten Sie putzen, den Strunk und Wurzeln entfernen, alle
welken Blätter und Teile entfernen, in kaltem, stehendem Wasser (z.
B. in einer Schüssel) kurz und gründlich waschen und gut abtropfen
lassen (z. B. auf einem Sieb oder in einer Salatschleuder).
7. Anschließend in mundgerechte Stücke zupfen oder schneiden, je
nach Blattsalatart und Vorliebe. Mischen Sie den Salat erst kurz vor
dem Essen mit der Sauce.
Lassen Sie nun Ihrer Phantasie freien Lauf, testen Sie verschiedene
Öle, Essige, Gewürze und einmal eine andere Sorte Blattsalat. Um Sie
zu inspirieren, habe ich Ihnen auf den nächsten Seiten ein paar
knackige Salatideen zusammengestellt.
Ich wünsche Ihnen viel Freude und guten Appetit beim Genießen!
Die Blattsalat-Arten
Kopfsalat ist der bekannteste Blattsalat. Er wird das ganze Jahr im
Handel angeboten. Seine Hochsaison hat der Kopfsalat im Sommer, wenn
er als Freilandkopfsalat angeboten wird. Er eignet sich ideal als
Basissalat mit weiteren Zutaten für schöne große Salatschüsseln im
Sommer.
In den Wintermonaten bieten sich andere Blattsalate eher an, da
Kopfsalat in dieser Zeit aus dem Treibhaus kommt und eher lappig und
fade im Geschmack ist. Beim Putzen von Kopfsalat werden die Blätter
bis auf das Herz vom Strunk gelöst und locker in Stücke gezupft.
Eisbergsalat ist eine Zuchtform des Kopfsalates. Er wird ebenfalls
das ganze Jahr im Handel angeboten. Auch Eisbergsalat stammt in den
Wintermonaten aus Treibhäusern. Er ist so wie Kopfsalat ideal als
Grundlage für große Salate geeignet und läßt sich gut mit anderen
Zutaten - z. B. Paprikaschoten, Tomaten oder Radieschen - mischen.
Die Blätter des Eisbergsalates sind fester und knackiger in ihrer
Konsistenz als die des Kopfsalates.
Auch die Blätter des Eisbergsalates können entweder in Stücke
gezupft oder in feine Streifen geschnitten werden, je nach Geschmack.
Radicchio ist ein typischer italienischer Blattsalat. Seine Saison
sind die kalten Wintermonate. Die weinroten Köpfe sind weiß geadert,
sollten geschlossen sein und eine feste, harte Wurzel haben. Seine
ganz persönliche Note ist der sehr herbe, bittere und knackige
Geschmack. Dieser läßt sich durch ein Senfdressing noch verfeinern.
Chicoree ist ein lichtscheues Blattgewächs, das im Dunkeln gezüchtet
wird. Deshalb ist er so blaß. Würde er im Hellen gezüchtet, wären
seine Blätter grün. Chicoree hat einen sehr bitteren Strunk, der vor
dem Zubereiten herausgeschnitten wird. Ist er entfernt, schmeckt er
sehr erfrischend, zart und würzig. Chicoree wird in Streifen
geschnitten und läßt sich gut in einer Marinade mit Joghurt und
Curry zubereiten. Auch als ganzes Blatt zum Dippen in verschiedenen
Saucen ist er sehr beliebt. Seine Saison sind die Wintermonate.
Chicoree läßt sich auch als gedünstetes Gemüse mit Käse und
gekochtem Schinken umwickelt zubereiten.
Rauke ist ebenfalls ein typisch italienischer Salat. Dieser würzig,
pfeffrig schmeckende Salat hatte seine Beliebtheit schon bei den
alten Römern. Rauke eignet sich gut zum Mischen mit anderen
Blattsalaten, er paßt ideal zu Geflügel. Er läßt sich gut als große
Salatportion mit anderen Zutaten zubereiten. Ein Vorteil von Rauke:
Er hat das ganze Jah über Saison.
Endiviensalat ist im Gegensatz zu Kopf- oder Eisbergsalat kein
geschlossener Kopf, sondern offen. Seine Blätter fallen nicht so
schnell in sich zusammen wie die des Kopfsalates. Endiviensalat muß
sehr sorgfältig gewaschen werden und wird in feine Streifen
geschnitten. Er ist etwas herber und bitterer im Geschmack als Kopf-
oder Eisbergsalat. Seine Hauptsaison hat er in den Wintermonaten.
Besonders gut schmeckt Endiviensalat mit einem Kartoffeldressing.
Denken Sie daran, die Kartoffeln Ihrer Kohlenhydratmenge
entsprechend auszuwählen und anzurechnen.
Friseesalat ist praktisch die krause Form des Endiviensalates. Er
wird bei uns unter dem französischen Namen "Frisee" angeboten.
Friseesalat ist noch einen Hauch knackiger als der Endiviensalat.
Die offenen Köpfe sind etwas kleiner und lockerer als der
Endiviensalat. Die Blätter werden einzeln abgelöst, gewaschen und
nicht geschnitten, sondern gezupft. Friseesalat ist genau wie seine
große Schwester Endivie leicht bitter im Geschmack. Seine
Hauptsaison hat der Frisee in den Monaten von September bis Dezember.
Eskariol wird auch glatte Endivie genannt und ist so wie Frisee und
Endivie leicht bitter im Geschmack. Weniger herb schmeckt er, wenn
die in Streifen geschnittenen Blätter kurz in der Salatsauce ziehen.
Er hat Saison von Juli bis November.
Romana wird auch "römischer Salat" genannt. Er ähnelt dem Kopfsalat
in seiner Zartheit, hat aber einen ausgeprägteren, süßlicheren
Eigengeschmack.
Sie können die Blätter zupfen oder in Streifen schneiden. Zu
Romanasalat passen gut Käse, Sardellenfilets oder würziger Essig, z.
B. Balsamico-Essig.
Seine Saison hat er in den Monaten September und Oktober.
Lollo Rosso ist die krause Variante zu Kopf- oder Bataviasalat (siehe
unten). Er ist relativ neutral im Geschmack und läßt sich gut mit
weiteren Zutaten wie Karotten, Paprikaschoten oder anderen
Blattsalaten mischen. Er ist neben Kopf- und Eisbergsalat der
gängigste Blattsalat auf unseren Märkten. Er ist sehr günstig und
das ganze Jahr über zu kaufen.
Feldsalat ist auch bekannt als "Rapunzel-, Nissel-, Vogerl- oder
Ackersalat". Er ist der Star unter den Wintersalaten und nur in den
Wintermonaten als frischer Feldsalat zu kaufen.
Seine Blätter sind sehr fein und wachsen in kleinen Rosetten.
Feldsalat schmeckt besonders gut mit einem Dressing aus Essig, Öl,
Zwiebeln, Kartoffeln und Gewürzen. (Beachten Sie auch hier die Menge
der anrechnungspflichtigen Kohlenhydrate der Kartoffeln).
Batavia ist hellgelb oder dunkelgrün. Er hat einen kräftigeren
Geschmack als Kopfsalat, und seine Blätter sind robuster. Batavia
läßt sich gut mit Knoblauchvinaigrette anmachen und sollte nach dem
Kauf rasch zubereitet werden, damit die Blätter nicht welk werden.
Zu kaufen gibt es ihn von September bis Mai.
Eichblattsalat ist eine rötliche Kopfsalatart, die eingekerbte
Blätter hat. Er sollte nach dem Kauf schnell zubereitet werden, da
er leicht welk wird. Er hat einen feinen, nussigen Geschmack. Da
Eichblattsalat oft nach Gewicht verkauft wird und relativ teuer ist,
sollten Sie ihn pur genießen und nicht für gemischte Salate
verwenden - sonst kann sein Eigengeschmack leicht verfälscht werden.
Ihn gibt es von September bis April und im Juni/Juli.
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