===== Titelliste (15 Rezepte) =====
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Geflügel - lecker & vielseitig & gesund (Info)
Chili con Pute
Entenbrust in fruchtiger Orangensauce
Geflügelmuffins
Gratinierte Hähnchen im Gemüsebett
Hähnchenbrust im Topinamburbett
Hähnchenbrust mit Kaffee
Hähnchenbrust mit Mango
Hähnchenkeulen süß-sauer
Knusprige Hähnchenbrust
Nudelauflauf mit grünem Spargel
Oregano-Tomaten-Hähnchen aus Italien
Putengeschnetzeltes
Putenragout "Exotica"
Seite 2
Gemüse-Hähnchen-Pfanne
========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Geflügel - lecker & vielseitig & gesund
Kategorien: Geflügel, Infos, Geflügellecker
Menge: 1 Info
============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 3, 2005 Jahrgang 54
Rubrik: Essen und Trinken, Seite: 75-86
Autor: Kirsten Metternich, Diätassistentin/DKL,
DGE
1. Chili Con Pute
2. Entenbrust in fruchtiger Orangensauce
3. Geflügelmuffins
4. Gratinierte Hähnchen im Gemüsebett
5. Hähnchenkeulen süß-sauer
Hähnchen, Pute, Ente und Gans: sie sind eine willkommene Abwechslung
auf dem Speisezettel. Ob kroß gebraten, gedünstet, kalt oder warm,
feurig-scharf oder aromatisch mild. Mit Geflügelfleisch sind
unendlich viele Geschmacksvariationen möglich. Obendrein ist es
gesund, das Fleisch von Huhn und Co. Gehen Sie auf Geflügel-
Entdeckungsreise - und mit etwas Glück können Sie auch etwas
gewinnen. Nicht nur eine knusprig gebratene Hähnchenbrust ist eine
leckere Möglichkeit, wie Sie Geflügel genießen können. Als
gratinierte Hähnchenpfanne, Chili con Pute, Entenbrust mit
fruchtiger Orangensauce und sogar in gebackener Form als
Geflügelmuffins kommt es daher, das Fleisch von Pute und Co.
Wer abwechslungsreich und ausgewogen ißt und trinkt, tut etwas für
seine Blutzuckerwerte und fühlt sich fit und leistungsfähig.
Wichtige Empfehlungen in dem Zusammenhang sind, ballaststoffreich
zu essen, regelmäßig Milch und Milchprodukte in den Speiseplan zu
integrieren und fettarmes Fleisch auszuwählen; hier bieten sich Huhn
und besonders das fettarme Putenfleisch bestens an. Längst sind Pute
und Hähnchen die beliebtesten Geflügelarten der Deutschen.
Gesunder Nährstoffmix
Geflügelfleisch ist besonders reich an biologisch hochwertigem
Eiweiß; es kann vom Körper am besten in körpereigenes Eiweiß
umgewandelt werden - und Eiweiß ist unentbehrlich für den Aufbau von
Muskeln, Organen, Blut, Haut und Enzymen. Der Eiweißanteil liegt je
nach Geflügelart bei rund 15 bis 20 Prozent. Besonders eiweißreich
ist das zarte Brustfleisch von Huhn und Pute. Geflügelfleisch ist
ein natürlicher Lieferant der B-Vitamine wie Vitamin B1, B2, B6 und
Niacin. Sie sind wichtig für den Eiweiß-, Fett- und
Kohlenhydratstoffwechsel. Auch als natürliche Eisenquelle bietet
sich besonders das Fleisch der Putenkeule an: Bereits eine 150-g-
Portion deckt den täglichen Eisenbedarf eines Erwachsenen zu 30
Prozent. Essen Sie dazu etwas Vitamin- C-reiches wie Kartoffeln,
Paprikaschoten, Beerenobst oder Zitrusfrüchte zum Dessert - denn
dann kann das Eisen aus dem Fleisch besonders gut im Körper
verstoffwechselt werden.
Pute liefert Eisen - und Eisen transportiert Sauerstoff
Eisen spielt eine wichtige Rolle beim Sauerstofftransport im Blut
und in der Muskulatur. Es bindet den Sauerstoff an den Blutfarbstoff
Hämoglobin in den roten Blutkörperchen und gewährleistet so eine
ausreichende Sauerstoffversorgung in allen Zellen des Körpers.
Weiterhin enthält Geflügel Kalium, das den Wasserhaushalt reguliert
und für die Muskel- und Nervenarbeit wichtig ist. Geflügelfleisch
ist kohlenhydratfrei und muß daher auch nicht als BE/KE berechnet
werden. Besonders empfehlenswert für Menschen mit Diabetes ist das
fettarme Fleisch von Hähnchen und Pute. Ente und Gans sind weitaus
fettreicher und schlagen dementsprechend in der täglichen Kalorien-
und Fettbilanz zu Buche. Hähnchen und Pute sind die fettarmen Stars
der Geflügelfleischfamilie. Ohne Haut enthalten sie maximal ein
Gramm Fett. Wenn Sie jetzt sagen, daß die Haut das Leckerste am
ganzen Geflügel ist, gibt es auch hier eine gute Nachricht: Im
Schnitt enthält Puten- oder Hähnchenfleisch mit Haut etwa 5 bis 6
Gramm Fett. Für die Marinade rühren Sie einfach Paprikapulver oder
Curry, etwas Jodsalz, Pfeffer und Wasser zu einer dickflüssigen
Paste und pinseln das Geflügel damit ein (siehe Rezept S. 86). So
wird die Haut auch schön knusprig, ohne daß Sie unnötig Fett
verwenden müssen. Essen Sie eine Hähnchenkeule oder ein Stück Pute
im Restaurant oder am Imbiß, wird das Fleisch immer mit Öl
eingepinselt und ist entsprechend fettreicher, als wenn Sie es
selbst zubereiten.
Ente und Gans: viel mehr Fett!
Das Fleisch von Ente und Gans ist weitaus fettreicher: So liefert
die Ente durchschnittlich rund 17 g Fett in 100 g, die Gans mit 31 g
fast doppelt so viel; doch zum Festtagsmenü können Sie auch einmal
ein zartes Stückchen Ente oder Gans genießen. Denn die
Zusammensetzung des Fettes ist hochwertig. Geflügelfleisch hat einen
hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren, die einen
günstigen Einfluß auf den Cholesterinspiegel haben. Auch der Gehalt
an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist ein wichtiger Beitrag zur
täglichen Ernährung.
Die Allroundtalente sind Hähnchen- und Putenfleisch.
Geflügel-Nährwerte auf einen Blick
Je 100 g eßbarer Anteil Hähnchenbrust,
mit Haut Putenbrust, ohne Haut Ente Gans
Energie 605 kJ/ 440 kJ/ 950 kJ/ 1430 kJ/
145 kcal 105 kcal 230 kcal 350 kcal
Eiweiß Ca. 22 g 24 g 18 g 16 g
Fett Ca. 6 g 1,0 g 17 g 31 g
Vitamin B1 0,07 mg 0,05 mg 0,30 mg 0,12 mg
Vitamin B2 0,09 mg 0,08 mg 0,20 mg 0,26 mg
Vitamin B6 0,53 mg 0,46 mg 0,30 mg 0,58 mg
Niacin 10,5 mg 11,3 mg 3,5 mg Ca. 6,5 mg
Kalium 265 mg Ca. 330 mg 270 mg 420 mg
Natrium Ca. 65 mg Ca. 45 mg Ca. 40 mg 85 mg
Eisen Ca. 1,0 mg 1,0 mg 2,50 mg 1,90 mg
Phosphor Ca. 210 mg Ca. 200 mg Ca. 190 mg 185 mg
Cholesterin Ca. 65 mg 60 mg 70 mg 75 mg
BE/KE 0 0 0 0
Quelle: Die Große GU Nährwert Tabelle 2004/2005, Gräfe und Unzer
Verlag & Souci Fachmann Kraut, 3. Auflage/2003
Vitamine satt!
Sie bieten guten Geschmack und einen gesunden Vitamincocktail. Eine
150-g-Portion Hähnchen- oder Putenfleisch deckt den Kaliumbedarf zu
20 Prozent und trägt zu einem gut funktionierenden Wasserhaushalt
bei. Knapp ein Viertel der täglich benötigten Pantothensäure, die
zuständig für wichtige Funktionen des Fettstoffwechsels ist, wird
mit der 150-g-Portion gedeckt. Wie auch die Pute liefert das
Hähnchen biologisch hochwertiges Eiweiß - und mehr als die Hälfte
des laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlenen
Niacin, das wichtig ist für einen gut funktionierenden Eiweiß-,
Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel. Seitens der B-Vitamine können
sich Hähnchen- und Putenfleisch sehen lassen: Sie sind reich an
Vitamin B12. Der Tagesbedarf an diesem Vitamin wird durch eine
Portion Putenfleisch von 150 g bereits zu 70 Prozent gedeckt.
Vitamin B12 liefert einen wichtigen Beitrag für das optimale
Funktionieren des gesamten Stoffwechsels.
Deutsches Geflügel: Vorreiter in punkto Qualität
Wenn Sie Geflügelfleisch kaufen, empfiehlt sich der Griff zu
heimischem Geflügel mit dem DDD-Herkunftsnachweis: Dieses Gütesiegel
gibt Auskunft über Geburt, Aufzucht und Schlachtung des Geflügels.
Die heimischen Geflügelerzeuger verpflichten sich zu einer
freiwilligen Vereinbarung, die als Garant für die Einhaltung
strenger Vorschriften im Bereich der Aufzucht und Haltung von
Geflügel steht. Besonders in punkto Haltung und Aufzucht von
Geflügel gibt es innerhalb Europas und noch stärker im Vergleich zu
Drittländern erhebliche Unterschiede. Bei uns gibt es eine
freiwillige Vereinbarung zur Haltung von Mastgeflügel; die Eckwerte
dafür sind bundeseinheitlich erarbeitet worden unter der
Federführung des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Sie nehmen
europaweit eine Vorreiterrolle in Sachen Tierschutz ein. So können
Sie sicher sein, daß heimisches Geflügel unter hygienisch und
ethisch einwandfreien Bedingungen produziert wird.
Lesetips
Ein sehr schönes Standardwerk, für alle, die Geflügel lieben. Das
Buch enthält tolle Rezepte, viele Tips und schöne Fotos:
• "Das große Buch vom Geflügel", Teubner/Schönfeldt/Scholtyssek,
Gräfe und Unzer Verlag 2004, 29,90 Euro, ISBN: 3774269726
Geflügel ist mehr als nur das bekannte Hähnchenfleisch. Das aid-Heft
"Geflügelfleisch" stellt die verschiedenen Geflügelarten vor:
• "Geflügelfleisch", aid Heft Nr. 1006, 2,00 Euro, Bestellung:
bestellung@aid.de, oder aid Vertrieb DVG, Birkenmaarstraße 8, 53340
Meckenheim, Fon: 02225/9261-46, oder per Fax unter: 02225/926118
Tips aus dem Internet
Viele Tips zu Herkunft, Verarbeitung und Inhaltsstoffen rund um das
große Thema Geflügel finden Sie im Internet auf folgenden Seiten:
• http://www.cma.de/genuss_3980.php
• http://www.mdr.de/mdr-info/verbrauchert ... 89867.html
• http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/18/0,187 ... 86,FF.html
• http://www.was-wir-essen.de/abisz/gefluegel.cfm
Tips fürs Füllen
Wußten Sie, daß Geflügelbeine auch gefüllt werden können? Entbeinte
Schenkel sind leichter zu essen als mit Knochen und können prima
gefüllt werden. Dazu wird der Knochen mit einem scharfen, kleinen
Messer vom Schultergelenk zum Ellenbogen aus dem Fleisch gelöst,
ohne die Haut abzuziehen.
Dann wird der Ellenbogen aus dem Gelenk gedreht; genauso wird mit
dem anderen Knochen verfahren. Am Ende wird der Schenkel wieder in
Form gebracht. Jetzt läßt sich der Schenkel genauso füllen, wie Sie
es von einem Braten kennen. Ob mit Nüssen, Zwiebeln oder Äpfeln: der
Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Salzen Sie kleine
Geflügelfleischstücke, vor allem Schnitzel, erst nach dem Braten, so
bleiben sie schön saftig. Größere Teile wie Rollbraten können vorher
von außen gewürzt werden. Ganze Tiere vorher nur von innen salzen
und würzen, da sonst die zarte Haut hart werden kann.
Die richtigen Garzeiten
Die Pute ist das schwerste Tier unter den Fleischgeflügelsorten,
hier können die Garzeiten der Teilstücke stark variieren. Schnitzel
(nicht zu dünn schneiden), Filets und Steaks sind mit einer Garzeit
von 2 bis 4 Minuten sehr schnell zubereitet. Lassen Sie die
Schnitzel nicht über diese Zeit hinaus in der Pfanne, sonst werden
sie trocken und zäh. Unterkeulen und Flügel von etwa 300 g müssen
rund 45 Minuten, Oberkeulen und ganze Keulen eine Stunde gegart
werden. Ein Putenrollbraten von einem Kilo braucht gut 90 Minuten,
bis er fertig ist. Vor dem Servieren kommt das Tranchieren: Puten
werden mit einem scharfen Tranchiermesser oder einer Geflügelschere
und einer großen Tranchiergabel in 8 Teile zerlegt. Zunächst werden
Flügel und Keulen abgetrennt; dann die Rippen am Rückgrat entlang
und am Brustbein durchtrennen und an beiden Hälften die Brustteile
vom Knochen lösen. Größere Teile, die vor dem Servieren
aufgeschnitten werden, sollten vorher etwa 10 Minuten ruhen.
Immer parallel zum Knochen schneiden
Decken Sie den Braten mit einem Teller oder einer Schüssel ab, dann
wird er nicht so schnell kalt. Am Ende den Braten anschneiden - nun
läuft der Saft nicht mehr aus dem Bratenstück. Beim Aufschneiden
gilt: parallel zum Knochen schneiden. Die Brustfilets der Pute
werden quer zur Fleischfaser aufgeschnitten. So bleibt der volle
Geschmack erhalten. Einfacher geht das Tranchieren von Hähnchen: Das
Hähnchen wird auf den Rücken gelegt. Nun werden die Keulen und
Flügel nacheinander ein wenig vom Körper weggezogen, bis die Gelenke
zu sehen sind. Diese werden mit einem scharfen Messer durchtrennt.
Mit einem gleichmäßigen Schnitt werden nun die Brustfilets entlang
der Flügel abgetrennt. Mit einem weiteren Schnitt am Brustbein
entlang löst man die Filets ab. Nachfolgend finden Sie leckere
Geflügelrezepte. Und es gibt auch etwas zu gewinnen!
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<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: IrisN am 2006-09-05 20:42 ]</font>
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: IrisN am 2006-09-05 20:50 ]</font>

