am Freitag vergangener Woche wurde hier im Fernsehen das Ergebnis dieser drei Jahre dauernden Untersuchung vorgestellt und ich möchte Ihnen dieses Wissen schnell zukommen lassen.
Je mehr Früchte desdo weniger Krankheiten
Säfte gegen Alltagsstress,
gegen Depressionen und
sogar gegen Cellulitis
Sie sind die Zeichen des Überflusses und der Fruchtbarkeit unseres Planeten Erde und geben den Vielfalt und den Reichtum eines tropischen Landes wieder. Schon zur Zeit
unser Großeltern haben wir immer wieder gehört, das der Genuss von Früchten sehr gesund ist. Mittlerweile ist das
von Ernährungswissenschaftlern überprüft und reichlich bestätigt worden. Früchte sind ein ungemein reicher Quell an Vitaminen, Proteinen, Ballaststoffen, Mineralsalzen, Fasern und Antioxidantien. Ein schmackhafter Cocktail für die Vorbeugung und für die Behandlung von den unterschiedlichsten Krankheiten.
Allein, wenn wir als Obstesser mal an die Eigenart jeder einzelnen Frucht denken.
Jede hat ihre eigene Form, Farbe und charakteristischen Geruch. Einige sind so
alt und bekannt, wie die Geschichte der Menschheit, noch aus der Zeit von Adam
und Eva und der Geschichte der Erbsünde. Einige Früchte bringen uns liebe Kindheitserinnerungen ins Gedächtnis zurück und andere stellen völlig neu zu
entdeckende Gaumenfreuden dar.
Die brasilianische Rentnerin Ernestina Ferreira fand durch die Früchte ihre
Lebensfreude wieder.
“Man kauft einige reife Früchte und andere, die noch grün sind, die isst man
halt später.”, unterrichtete mich die Rentnerin.
Sie lebt in Gravataí, dem Einzugsgebiet der Großstadt Porto Alegre im Süden
von Brasilien. Wie die Mehrheit der Brasilianer ass sie Früchte eigentlich nur
ab und an. Vor zwei Jahren noch brachte sie 11 Kilo mehr auf die Waage als heute und fühlte sich müde und erschöpft. Dona Ernestina suchte erst den Hausarzt auf und wurde sofort an die Geriatrie der Universitätsklinik von Porto Alegre überwiesen. Es ging ihr gar nicht gut, der Cholesterinspiegel war viel zu hoch, Schmerzen in den Gelenken. Ständig nahm sie Antidepressivas, ausserdem hatten sich starke Verdauungsbeschwerden eingestellt.
“Ich schlief sehr unruhig. Sie werden das vielleicht nicht glauben, aber manchmal
quälte ich mich Nachts derart, dass ich richtig Angst hatte, den Morgen nicht
mehr zu erleben. Ich hatte heftige Alpträume, besonders wenn ich reichlich zu
Abend gegessen hatte. Reis und Bohnen, Fleisch, Kartoffeln und Manioka, also
das typische brasilianische Abendessen”, erzählt mir Dona Ernestina.
Das Leben von Dona Ernestina veränderte sich völlig mit der Untersuchung
in der Uniklinik. Sie war eine von 350 Patienten über 60 Jahre, die als Zielgruppe
einer Studie über den Zusammenhang von Essgewohnheiten und Altersbeschwerden untersucht wurden. Das Ergebnis war überraschend:
“Wir können als eines der Ergebnisse dieser Studie bestätigen, dass alle
untersuchten Personen, die sich gesund ernährten, hauptsächlich jene Menschen,
die mehr Früchte und Gemüse und Hülsenfrüchte zu sich nahmen, ein weitaus
geringeres Risiko eingingen, an Herzkreislaufstörungen oder Krebs zu erkranken.
Die untersuchten Patienten, die kaum Obst und Gemüse zu sich nahmen, also hauptsächlich Reis und Fleisch aßen, gingen ein dreimal so großes Risiko ein,
Krebs oder Herzkrankheiten zu erleiden”, erklärte Frau Dr. Gislaine Flores, Fachärztin
für Geriatrie (Alterserkrankungen) der Uniklinik von Porto Alegre im Staat Rio
Grande do Sul.
Die Herausforderung der Studie war sowohl für die Fachärzte der Geriatrie als
auch die Ernährungswissenschaftler, ob man alleine durch eine Ernährungsumstellung zugunsten von Früchten und Gemüse die Lebensqualität der älteren Menschen
verbessern konnte. Die Arbeit wurde minutiös durchgeführt.
Die Ernährungswissenschaftlerin Josiane Siviero erarbeitete eine Speisenzusammenstellung, in der ganz bewusst die kalorienreichen Speisen
reduziert wurden – also etwa Frittiertes oder Süßspeisen – dafür kamen
auf den Speiseplan täglich mindestens drei Früchte und zwei Gemüse.
Das geschah übrigens in Anlehnung an die Ernährungsvorschläge der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
“Diese neuen Speisenzusammenstellungen enthielten jetzt die Nahrungsstoffe,
die in den alten Essgewohnheiten gänzlich oder zum großen Teil gefehlt hatten,“
sagte die Medizinerin.
Nach und nach gewöhnten sich die älteren Herrschaften und Dona Ernestina
an die Früchte und das Gemüse. Sie lernten den Genuß der Früchte schätzen
und variierten täglich die Zusammenstellung. Ein Großteil der täglich zusätzlich eingenommenen Medikamente verschwand und wurde durch Obst ersetzt.
“Ich mag am Liebsten die Banane. Jeden Tag esse ich mindestens ein Banänchen,“
erzählt uns die Hausfrau Dona Cládis de Mello.
“Ohne irgendeine zusätzliche Diät habe ich 8 Kilo abgenommen. Ich habe nur auf Mehl verzichtet (Anmerkung des Übersetzers: In Brasilien ist es üblich, zu den Mahlzeiten
über das Tellergericht noch reichlich Maniok-Mehl zu geben.) und dafür mehr Früchte
und Gemüse gegessen. Mein allgemeines Wohlbefinden wurde besser und meine Verdauung auch, meine Darmtätigkeit regulierte sich wieder und das Schönste ist,
dass meine quälenden Kopfschmerzen verschwunden sind. Ich nehme gar keine zusätzlichen Medikamente mehr ein, meine Medizin sind jetzt die Früchte”, sagt
uns die Rentnerin Raquel Oliveira Rech.
Unter der ständigen Beobachtung der Ernährungswissenschaftlerin Josiane wurde die Gruppe auch angehalten, langsamer als bisher gewohnt zu essen und mindestens sechs kleine Mahlzeiten am Tage einzunehmen anstatt der in Brasilien üblichen zwei, nämlich dem reichlichen Mittagessen und dem opulenten Abendessen. In den meisten Familien
wird das Frühstück sträflich vernachlässigt und man trinkt nur seinen Mate-Tee oder
seinen Cafezinho.
Das Ergebnis der Studie, die sich über drei Jahre hinzog, war ermutigend!
In drei Jahren erlebten die Teilnehmer, dass über 75 Prozent das Eigengewicht
derart reduzierte, dass sich ein gesunder Cholesterinspiegel einstellte.
“Eines hat uns diese Studie gezeigt, sehr schnell ging das Übergewicht zurück
und die Patienten fühlten sich körperlich wohler und waren geistig wieder
belastbar. In klinischen Untersuchungen wurden diese subjektiv empfundenen Verbesserungen wissenschaftlich durch zum Beispiel Blutuntersuchungen und psychologische Tests bestätigt”, erklärte uns die Fachärztin für Geriatrie,
Frau Dr. Gislaine Flores.
“Ich kann Ihnen verraten, mein Leben hat sich völlig verändert. Ich fühle
mich wohl, wie seit vielen Jahren nicht mehr, ich habe wieder Lust am
Laufen und Spazieren gehen, mir machen kleine Handarbeiten und andere
Tätigkeiten wieder Freude und ich bin wieder aufnahmefähig und kann
mich auch wieder auf andere Menschen konzentrieren. Ich fühle mich
ein wenig wie ein neuer Mensch, denn vor der Teilnahme an diesem
Programm hatte ich das Gefühl, als wenn ich geistig bereits abgeschaltet
hatte“, verriet und Dona Ernestina.
Der Saft gegen den Stress
Man kann die Wohltaten der Früchte sogar noch erheblich erhöhen, wenn sie kombiniert werden. Die Ernährungswissenschaftlerin Jane Corona bestätigt in ihrem Untersuchungsbericht, dass man bei verschiedenen Zusammenstellungen zu überraschenden Ergebnissen gekommen sei.
„Stimmt es, dass es sogar eine Kombination von Früchten gibt, die vorbeugend bei Cellulitis wirkt.“
Diese Bindegewebsschwäche ist eine wahre Heimsuchung für die Frauen.
"Das kann ich nur bestätigen. Cellulitis ist eigentlich eine Ansammlung von Wasser und Giftstoffen in den Zellen.
Also zum Beispiel ein Saft aus
einer Ananas,
zwei Äpfeln
zwei großen Mohrüben
kann auf natürliche Weise der Cellulitis entgegenwirken:
Die Ananas, weil sie das bekannte Enzym Bromelin hat, das entzündungshemmend ist. Außerdem ist sie leicht harntreibend, also entwässernd.
Der Apfel, weil er wie ein Kehrbesen im ganzen Organismus die Giftstoffe beseitigt.
Die Karotte, weil sie reich an Vitamin A ist und dieses Vitamin ist sehr wichtig für die Regeneration des Gewebes, aus dem die Zellwände bestehen,“ bestätigt Jane Corona.
Gegen Depressionen empfiehlt sie:
2 Apfelsinen,
1 Mango,
1 Banane
"Menschen, die unter Depressionen leiden zeigen auffällig einen hohen Mangel an Vitamin C, nun die Orange hat viel Vitamin C, ausserdem fehlt Vitamin A in erheblichem Maße, hier hilft die Mango und die Banane bringt mehr in Energie in den Körperhaushalt.
Bei Alltagsstress kann man sich sehr schnell mit folgendem Saftcocktail helfen, ich nenne ihn meinen Antistresssaft:
"Wir nehmen eine Banane für die Energiezufuhr, denn sie ist reich an Kalium. Wir alle wissen, dass selbst Sportler, wenn sie schnell wieder Energie brauchen, eben eine Banane während den Wettkämpfen essen. Weiterhin brauchen wir eine Birne. Die Birne ist eine äußerst leicht verdauliche Frucht, die man sogar Spätabends noch zu sich nehmen kann, ohne anschließend Einschlafprobleme zu bekommen. Gestresste Menschen leiden nachgewiesener Maßen unter Vitaminmangel, weil die Anspannungen des Alltagsstresses eine Unmenge an Vitaminen aufbrauchen. Es dürfte mittlerweile bekannt sein, das rote Früchte die meisten Vitamine und Antioxidantien haben, wie zum Beispiel die Erdbeere. Bierhefe (in jedem Reformhaus zu bekommen) ist reich an Serotonin, an Vitamin-B-Komplex und Chrom, einem sehr wichtigen Mineral. Gerade bei gestressten Menschen wurde ein Mangel dieses Minerals nachgewiesen,“ so die Ernährungswssenschaftlerin.
Jane erklärt die Zubereitung und Rezeptur des Antistresssaftes wie folgt:
„Eine kleingeschnittene Banane, zehn große Erdbeeren und eine halbe Birne mit Schale in den Mixer geben, einen Teelöffel Bierhefe hinzugeben, dann ein Glas Wasser und fertig.“ Alles kräftig durchmixen in ein Glas geben und das war’s auch schon. Wohl bekomm’s!
Für Sie zusammengestellt und auf die Früchte beschränkt, die Sie auch in Deutschland
Problemlos kaufen können.
Peter Echevers
PS
Dem Alltagsstress können Sie auch ein Schnippchen schlagen, wenn Sie diverse Routineabläufe im Büroalltag automatisieren. Darüber habe ich ein Buch geschrieben,
es heißt „Der stumme Diener“ und kann bei mir direkt bestellt werden:
http://www.maran-web.com/slautoresponder.htm
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Pedromaria am 2004-03-29 16:47 ]</font>
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Pedromaria am 2004-03-29 16:48 ]</font>


