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Fett und nur Fett macht Fett

Moderator: kug-team

Beitragvon Gast am 05.02.2004, 23:01

Schubs für Stella
Gast
 

Beitragvon hermine am 06.03.2006, 14:06

Ich glaube das paßt hierher:

Tipps zum Gewicht halten bzw. zum Abnehmen

Hungergefühl mit Akupressur wegdrücken:
Wenn der große Hunger kommt, mit dem Zeigefinger 10 bis 20 Sekunden lang auf den Punkt zwischen Nase und Oberlippe drücken.

Nur jede Woche, möglichst um die gleiche Zeit auf die Waage steigen:
Tägliches wiegen verursacht Frust, vor allem wenn man zu statt abgenommen hat. Tägliche Gewichtsschwankungen sind durchaus normal, da jedes Nahrungsmittel unterschiedliche Verdauungszeiten hat.

Statt Besteck mit Essstäbchen, essen. Das hindert am „reinhauen“ , man isst langsamer und Spaß macht es auch. Suppen und ähnlich flüssige Speisen genussvoll mit einem Kaffeelöffel essen.

Nach jedem Essen oder Naschen die Zähne putzen und evtl. mit Mundwasser spülen. Das sorgt für ein schnelles Vergessen der letzten Mahlzeit.

Raumtemperatur um ein Grad reduziert regt den Stoffwechsel an und verbrennt so nebenbei ca. 60 Kcal pro Tag. Im Sommer besorgt lauwarmes Duschwasser die gleiche Aufgabe.

Wenn der Magen knurrt, erst mal etwas leichtes trinken, z.B. 1 Glas Wasser oder Tee.
20-30 min vor dem Essen getrunken, sorgt dies auch für eine schnellere Sättigung.

Hin und wieder ein Stück Kuchen verhindert Stress-Attacken. Aber möglichst eierarme Biskuit- oder Hefeteigwaren mit Obstbelag wählen.

Frische Kräuter von der Fensterbank helfen Salz sparen und verbessern den Geschmack fast jeder Mahlzeit. (Zu viel Salzgenuss speichert Wasser im Körper)

Besonders gefährlich ist das unsichtbare Fett in Fertiggerichten, Back- und Wurstwaren. Beim Einkauf im Regal stehen lassen, wenn keine eindeutigen Energie- und Fettwerte auf der Packung angegeben sind.

Sichtbares Fett auf Soßen oder Fleisch und Schinken großzügig entfernen, bevor es sich auf den Hüften nieder lässt.

Bei Geflügel die ach so gute Knusperhaut entfernen, auch wenn es schwer fällt. Geflügel-Brustfleisch essen, denn Geflügelkeulen haben bedeutend mehr Fettanteile.

Wenn schon Fast Food, dann auf die abgespeckte Art, ihr Stoffwechsel wird sich freuen:
Besser einen einfachen Hamburger ohne Käse bestellen, als die Doppel-Angebote. Statt Pommes besser eine Salat nehmen.

GyrosDöner-Leckermäulchen sollten viel Kraut, aber weniger Fleisch und Knoblauchsoße nehmen.

Für Asia-Fans bieten sich klare Suppen und Reisgerichte an. Jedoch besser auf Erdnuß und Kokosmilchsoßen verzichten.

Für Pizza-Esser bietet sich die Käse- ,Fleisch- und Wurstarmen Angebote an. Besser viel Gemüsebelag ordern.

Magerquark mit frischen Kräutern als Brotaufstrich oder Dip spart Butter oder Margarine (Quark mit etwas Mineralwasser aufgeschlagen ergibt eine feine Creme)

vor Einladungen zum Essen oder der Grillparty bereits im Vorfeld Fett und Kalorien einsparen. Dann kann man auch dort mal etwas kräftiger zulangen.

Nach solchen kulinarischen Sünden mal einen Obst- oder Milchtag einlegen. (1 kg frisches Obst nach Wahl oder 1 Liter Milch mit 2 Brötchen auf den Tag verteilt essen.)

Mahlzeiten auf Dessertteller statt auf Esstellern servieren. Das ergibt das Gefühl großer Portionen.

Pfannkuchen/Flädle mit Buttermilch statt Eiern anrühren und fettarm backen
(Teig mit Buttermilch mittels Mixer o.ä. locker aufschäumen.

Möglichst hautenge Klamotten tragen, dann merkt man gleich wenn man weniger essen muss.

Knackiger Salat bleibt mit etwas kalter Gemüsebrühe und frischen Kräuter angemacht fettarm und figurfreundlich.

Nachtisch aus Früchten mit Vanille oder Zimt abschmecken, behindert süße Heißhunger-Attacken.

Hausarbeit wie bügeln, schrubben, fegen verbraucht rund 200 Kalorien pro Stunde.

Zum Essen Zeit lassen und sich nicht dabei durch fernsehen oder ähnliches ablenken. Sonst futtert man fast unbemerkt mehr in sich rein, als man eigentlich wollte.

Säfte als Durstlöscher immer mit etwas Mineralwasser verdünnen. Beim Einkauf darauf achten, nur 100%-Säfte ohne Süßungsmittelzusatz zu kaufen.

Knabber- und Naschzeug für zwischendurch oder vor dem TV:
Wer rohe Gemüsesticks nicht mag, sollte auf selbstgemachtes Popkorn ohne Zucker oder auf Salzstangen zurückgreifen. Auch Gummibärchen sind unbedenklich.

Erfrischende Drinks mit Frischobst und Milch 1,5% oder Joghurt anmixen.

Alle drei bis vier Stunden eine Kleinigkeit essen wäre ideal. Somit entfallen s.g. Hauptmahlzeiten.

Tomatenmark, Senf oder Hüttenkäse als Brotaufstrich oder Unterlage für Wurst und Käse verwenden. Wer Butter oder Margarine mag, sollte sie im streichfähigen, zimmerwarmem Zustand verwenden. Butter ist den meisten Margarinesorten vorzuziehen. Sie hat nur etwas mehr Fett als Margarine, die meist aus Fett mit viel Wasser hergestellt wird. (100g Butter hat i.D. 83% Fett und 745 kcal, Margarine dagegen 80% Fett und 755 kcal)

Weniger Alkohol ist gut für die Figur:
Statt Likörchen besser mal eine Weinschorle oder 1 Glas Sekt trinken.

Schreiben sie sich mal für eine Woche auf, was sie so alles zu sich nehmen. Vor allem das was so zwischendurch gegessen wird sollte hierbei erfasst werden. Sie werden überrascht sein, wo man überall Fett und Kalorien sparen kann.

Gegen den kleinen Hunger wirkt eine Tasse heiße Gemüsebrühe wahre Wunder.
Sie sättigt ohne Fett und gibt das Gefühl, eine warme Mahlzeit gegessen zu haben.

Statt schwerer Sahne-Eisbecher umsteigen auf Sorbet.
Eine kleine Variante dazu, leicht zum Selbermachen. Frisches Obst plus Eiswürfel im Mixer. pürieren , fertig.

Natürliche Fett-Blocker:
Bitterstoffe in Salbei, Oregano, Beifuß , reduzieren den Appetit auf fettreiche Kost.

Klassischer Appetitzügler:
Ein bitterer Aperitif vor dem Essen, z.B. Campari oder Martini.
Als alkoholfreie Variante wirkt auch Bitter Lemon!

Ballaststoffe:
Sie sorgen dafür, dass die Nahrung angedickt wird und den Darm schneller passiert. So hat der Körper weniger Zeit, das Fett aus den Speisen aufzunehmen.
Gute Ballaststoff-Quellen sind Äpfel mit Schale , Möhren, Erbsen, Bohnen.

Versäumen sie nicht ihren Schlaf, denn während wir träumen arbeitet unser Stoffwechsel auf Hochtouren und verbraucht dabei Energie.

Frühstücksmuffel sollten wenigstens gegen 10 Uhr eine Kleinigkeit zu sich nehmen, denn sonst bleibt den restlichen Tag ein dauerndes Hungergefühl.

Treppensteigen ist gut für die Fettverdauung. Also weniger mit dem Aufzug fahren.

Ein Vollbad in Salzwasser hilft bei der Entschlackung und sorgt für straffe Haut.
500g Meersalz in 37 bis 38 Grad warmem Wasser auflösen und 20 Minuten darin entspannen. Wer Blutdruckprobleme hat, sollte vorher den Hausarzt konsultieren.

Outfit- Tricks:
Optische Täuschung mit der Kleidung:
Ton in Ton angezogen streckt den Körper.
Schwarze Klamotten schwindeln die Rundungen weg .
Der V-Ausschnitt bringt ein schönes Dekollete und lenkt von der „restlichen Figur“ ab. J
Hohe Absätze machen die Beine länger.
Eine Hochsteck-Frisur lässt das Gesicht schmaler wirken.
Rouge von den Schläfen am Unterkiefer entlang in Richtung Kinn auftragen. Gibt einem rundlichen Gesicht mehr Kontur.
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Beitragvon hermine am 24.08.2006, 05:42

schups für susa27
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Beitragvon IrisN am 24.08.2006, 22:21

Hallo Hape,

ich habe festgestellt, dass Kohlenhydrate bei mir sozusagen direkt in Zucker umgewandelt werden. Also lass ich das weg, hab ohnehin Brot, Kartoffeln, Müsli etc. noch nie wirklich gemocht.

Ich bin jetzt nicht auf dem absolut neuesten Stand der Forschung, aber ist man nicht gerade dabei, die "Ernährungspyramide" zu revidieren? Die neue Basis bilden nicht mehr Getreideprodukte, sondern Gemüse und Obst.

Lieben Gruß,

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Beitragvon hermine am 26.08.2006, 17:47

Hi Iris,
den hape gibt es nicht mehr.

Zu deiner Frage soviel:

Ich habe mich früher auch mit diesem Thema befasst, unzählige Diäten durchgeführt und danach noch mehr zugenommen.
Aber fettarme Ernährung ist auf jeden Fall auf Dauer erfolgreich. Nur habe ich festgestellt, daß jeder Mensch anderes auf die Zutaten reagiert. Der eine nimmt von Fett,der andere von Zucker, den nächste von Eiweiß zu.
Das muß man dann selbst herausfinden.
Im Net gibt es viele Berichte darüber.
Im RBB-TV gibt es unter Quivive neueste Erkenntnisse aus einer Sendung abzurufen.

Viel Spaß dabei
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Beitragvon IrisN am 27.08.2006, 22:06

Hallo Hermine,

genau das ist auch meine Erkenntnis gewesen, nach ca. 30 Jahren ständigem Yo-Yo.

Danke für den Internet-Tipp,

LG,

IrisN
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Beitragvon hermine am 29.08.2006, 05:54

Fettreduzierte Butter selbstgemacht

250g Butter
420ml Kondensmilch 7,5 %

Butter bei Zimmertemperatur cremig rühren, dann nach und nach die Milch unterrühren.
Die Rühr-Schüssel in ein etwa 45° heißes Wasserbad stellen und weiterrühren, bis eine glatte Creme entsteht. In ein beliebiges Gefäß oder ein Model umfüllen und im Kühlschrankt ca. 3 Std. ruhen lassen.
Die Butter aus dem Kühlschrank hat eine feste Konsistenz, ist aber sehr gut streichfähig. Sie schmeckt und riecht wie normale Butter.


Nach meiner Berechnung haben somit 100g fettreduzierter Butter statt 776, nur noch 377 kcal und statt 82% nur noch 35% Fett.
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Beitragvon Roula am 15.09.2006, 03:43

Hallo Hermine,

ich kenne dieses Rezept auch, allerdings im Verhältnis 1:1, 250 g Butter und 250 ml Kondenzmilch.
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Beitragvon hermine am 15.09.2006, 04:38

Hi Roula,

das werde ich auch mal testen. Danke für den Tipp
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