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Eintöpfe für Diabetiker

Moderator: kug-team

Beitragvon IrisN am 24.08.2006, 22:38

===== Titelliste (21 Rezepte) =====

Seite 1

Eintöpfe - preiswert, gesund & gut (Info)
Suppe - warm & vielseitig & kultverdächtig (Info)

Bayerisch Kraut
Birnen, Bohnen und das gewisse Etwas
Borrschtsch #1
Borrschtsch #2
Bunter Bohneneintopf
Chili con Carne
Deftige Partysuppe
Erbseneintopf
Feines Kohlduett
Fischeintopf
Gemüsesuppe "quer durch den Garten"
Hähncheneintopf
Hafertopf mit Gemüse

Seite 2

Irish Stew
Kartoffelsuppe mit Lauch
Kichererbsen-Gemüse-Eintopf
Ungarische Gulaschsuppe
Ungarisches Krautgulasch
Gemüseeintopf
========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Eintöpfe - preiswert, gesund & gut
Kategorien: Eintöpfe, Infos, Hauptgericht
Menge: 1 Info

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 11, 2001 Jahrgang 50
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 86-94
Autor: Bettina Halbach, Dipl.-Oecotrophologin
-- Erfasst *RK* 13.08.2006 von
-- Iris-Susann Neumann

1. Borrschtsch #2

2. Chili con Carne

3. Fischeintopf

4. Hähncheneintopf

5. Irish Stew

Den Haushalt erledigen, während das Essen auf dem Herd unbeobachtet
wie von selber fertig wird? Nach Tisch entspannen, statt Unmengen
von Pfannen, Töpfen und Geschirr zu spülen? Mit einem Eintopf ist
dies kein Problem. Für Eintopfgerichte müssen Sie nur die Zutaten
kleinschneiden und in einen Topf geben - dieser wird dann sich
selbst überlassen. Und: Eintopfgerichte stehen für gesunde Ernährung.

Eintopfgerichte sind bei vielen sehr beliebt. Dafür gibt es gute
Gründe: Einmal ist es der kräftige Geschmack - er kommt zustande
durch die vielen Zutaten, die in einem Topf gegart werden. Ein
deftiges Eintopfgericht tut uns besonders gut, wenn wir in der
kalten Jahreszeit müde und durchgefroren von draußen reinkommen die
Glieder werden durchwärmt.

Deckel drauf und fertig

Eintöpfe an Tagen zuzubereiten, an denen Sie viel um die Ohren haben,
ist sehr praktisch. Sind alle Zutaten im Topf, brauchen Sie das
Gericht nur noch gar werden lassen und eventuell Wasser nachgießen.

Schauen Sie sich zum Beispiel unser Irish-Stew-Rezept an: Zutaten
wie Lamm, Kartoffeln etc. werden klein geschnitten. Sie kommen dann
lagenweise und zusammen mit Gewürzen in eine feuerfeste Form.
Anschließend wird die Form für 90 Minuten in den Backofen gestellt.

Während dieser Zeit brauchen Sie sich gar nicht mehr um das Gericht
zu kümmern. Zur Essenszeit werden dann die letzten Arbeitsschritte
erledigt.

Und der Tisch ist schnell gedeckt: für jeden einen Teller und einen
Löffel, Servietten und ein herzhaftes Vollkornbrötchen. Und sollte
ein Überraschungsgast kommen - nicht schlimm: Meist sind die
Eintopfrezepte so reichhaltig, daß ein weiterer Esser satt wird.

Nach dem Essen ist die Küche schnell wieder sauber: Teller, Löffel,
Topf und Suppenkelle sind schnell gespült bzw. in der Spülmaschine
verschwunden. Übriggebliebener Eintopf kann abgekühlt und später
noch einmal aufgewärmt werden. Oft schmeckt er dann sogar noch
besser als ursprünglich. Oder man friert ihn ein. Ein weiterer
Vorteil von Eintopfgerichten, vor allem wenn sie fleischlos sind,
sind preiswerte Zutaten.

Wichtig: Frische und Qualität

In keinem anderen Gericht lassen sich Gemüse, Fleisch, Fisch,
Kartoffeln, Nudeln, Reis, Kräuter, Gewürze und Pflanzenfette so gut
miteinander kombinieren wie im Eintopf. Wichtig für das Gelingen des
Eintopfgerichtes sind Frische und Qualität der Grundzutaten obwohl:
Sie können natürlich auch aus Resten schmackhafte Eintöpfe zaubern.
Darüber hinaus gibt es ganz einfache Eintopfrezepte, für die
Gemüseund/oder Fleischkonserven verwendet werden können.

Gemüsesorten, die häufig in den Eintopf kommen, sind Sellerie,
Weißkohl, Bohnen, Linsen, Erbsen, Paprika, Tomaten sowie rote und
gelbe Rüben. Oft werden zwei bis drei Gemüsesorten gleichzeitig in
einem Gericht kombiniert: zum Beispiel Rote Bete, Weißkohl und
Möhren in unserem Borschtsch-Rezept.

Bei der Kombination der Gemüse, die in den Eintopf kommen sollen,
können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen: Alles, was Ihnen
schmeckt, ist erlaubt.

An Fleisch eignet sich je nach Eintopf Rind-, Kalb-, Geflügel-, Lamm-
oder Hammelfleisch oder leckerer Fisch für Fischeintöpfe.

Zum Verfeinern von Eintopfgerichten können fetthaltige Milchprodukte
wie Crème fraîche oder Schmand verwendet werden. Saure Sahne und
Joghurt dienen eher dem Verzieren von Eintopfgerichten: Sie können
zum Schluß auf jede Portion als Klecks plaziert werden.

Salz: am wichtigsten

Das wichtigste Gewürz ist Salz: Salzen Sie den Eintopf zu Beginn nur
sparsam. Der Salzgehalt konzentriert sich durch das lange Einkochen.
Haben Sie zu großzügig gesalzen, müssen Sie den Eintopf mit Wasser
verlängern, oder eine geschälte, rohe Kartoffel mitkochen, die Sie
nach Ende der Garzeit bitte herausnehmen. Schmecken Sie das Gericht
darum lieber am Schluß noch einmal mit Salz ab. Gewürze, die zu
Eintopfgerichten passen, sind zum Beispiel Pfeffer, Curry, Paprika,
Kümmel und Nelken. Zu den Eintopfrezepten werden die Gewürze in der
Regel sofort nach dem Ansetzen dazugegeben - bei vielen ist das auch
wichtig: Sie müssen eine Zeit mitkochen, damit sich das Aroma
entfalten kann. Auch mit den Gewürzen sollten Sie vorsichtig sein,
weil infolge der geringen Wassermenge nicht viel davon benötigt
wird.

Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Oregano oder Majoran können
mitgekocht werden; Estragon sollte während des Kochvorgangs
zugegeben werden. Ganz zum Schluß oder nur feingehackt über den
Eintopf gestreut werden zum Beispiel Petersilie, Dill, Kerbel oder
Brunnenkresse. Schnittlauch wird niemals mitgekocht, sondern in
feinen Röllchen über das fertige Gericht gestreut. Tip: Binden Sie
einmal verschiedene Kräuter mit Küchengarn zu einem Sträußchen
zusammen, kochen es mit und nehmen es nach dem Garen wieder heraus
das gibt einen herrlichen Kräutergeschmack.

Was Diabetiker beachten sollten

Eintopfgerichte sind oft sehr gehaltvoll. Unsere Eintopfgerichte
passen gut in den Rahmen einer normalen Mischkost mit ca. 2000 bis
2200 Kalorien am Tag, bei der man 500 bis 600 Kalorien für eine
warme Mahlzeit veranschlagen kann.

Für insulinpflichtige Diabetiker gilt: Von den Zutaten, die in den
Eintopf kommen, müssen Sie Kartoffeln, Reis Nudeln, Zuckermais und
frische grüne Erbsen zu 100 Prozent und Hülsenfrüchte (Bohnen,
Erbsen, Linsen) zu 50 Prozent als BE oder KE anrechnen. Alle anderen
Gemüsesorten, die in Eintöpfen verwendet werden, sind bis zu einer
Verzehrmenge von 200 Gramm anrechnungsfrei.

Ballaststoffe sorgen für eine regelmäßige Verdauung und für eine
langanhaltende Sättigung; darüber hinaus verhindern sie ein rasches
Überschießen von Zucker ins Blut. Wegen der positiven Eigenschaften
sollten Sie täglich möglichst viele Ballaststoffe essen (mindestens
30 Gramm).

Wenn Sie in unseren Rezeptteil schauen, werden Sie sehen, daß zum
Beispiel eine Portion unseres Hähncheneintopfes 15 Gramm
Ballaststoffe enthält und damit fast 50 Prozent des täglichen
Ballaststoffbedarfes abdeckt.

Nahrungseiweiß bildet einen unentbehrlichen Baustein für die
Neubildung körpereigenen Eiweißes. In einer gesunden und
vollwertigen Ernährung sollte der Eiweißanteil ausgewogen sein
(Kombination aus tierischem und pflanzlichem Eiweiß).

Besonders wertvoll an Eintopfgerichten ist, daß sich das Eiweiß der
tierischen (Fleisch, Fisch, Milchprodukte) und pflanzlichen
Eiweißträger (Kartoffeln, Hülsenfrüchte) sinnvoll ergänzt.

Küchentips

Verwenden Sie für Ihren Eintopf einen gut schließenden, schweren,
nicht zu weiten Topf. Er sollte so groß gewählt werden, daß alle
Zutaten gut darin Platz haben. Auch Schnellkochtöpfe eignen sich für
die Herstellung von Eintöpfen. Achten Sie bei der Vorbereitung der
Zutaten, die in den Eintopf kommen, darauf, sie in möglichst gleich
große Stücke zu zerkleinern. So werden sie gleichzeitig gar. Sie
können Eintöpfe auf zwei verschiedene Arten zubereiten: entweder,
indem Sie alles zusammen aufsetzen, wie bei Irish Stew oder
Borschtsch aus unserem Rezeptteil, oder indem Sie das Fleisch
gesondert anbraten und es später mit den übrigen Zutaten mischen.
Durch das Anbraten des Fleisches erhält das Gericht einen
kräftigeren Geschmack. Beispiele für diese Zubereitungsvariante sind
das Chili con Carne und der Hähncheneintopf, deren Rezepte Sie auf
den nächsten Seiten finden.

Zum Anbraten der Eintopfzutaten können Sie zum Beispiel Butter oder
Öl verwenden. Diese enthalten weder Eiweiß noch Wasser und vertragen
darum auch höhere Temperaturen. Zum Anbraten und Andünsten sind
hochwertige Pflanzenöle empfehlenswert, z.B. Distel-, Sonnenblumen-
oder Olivenöl. Flüssigkeit wird bei einem Eintopfgericht zunächst
nur wenig angegossen.

Während der Garzeit wird wenig kochende Flüssigkeit nachgegossen,
seitlich, ohne zu rühren und so lange, bis die gewünschte Konsistenz
erreicht ist. Der Deckel sollte während der Garzeit nicht unnötig
oft abgenommen werden. So bleiben wertvolle Inhaltsstoffe erhalten.

Tip: Statt umzurühren können Sie auch den geschlossenen Topf von der
Platte nehmen und ihn schütteln. So wird der Inhalt neu durchmischt,
ohne daß Nährstoffe mit dem Wasserdampf entweichen können. Da durch
die langen Kochzeiten von Eintöpfen dennoch Vitamine und
Mineralstoffe verlorengehen, empfiehlt es sich, nach dem Garen etwas
frisches Gemüse zuzugeben.

Fett macht fett

"Wenig Fett schmeckt - viel Fett macht fett und ist ungesund": Wir
benötigen ca. 60 bis 70 Gramm Fett und maximal 300 Milligramm
Cholesterin pro Tag. Fette haben zwar keinen direkten Einfluß auf
den Blutzuckerspiegel, das Motto sollten Diabetiker jedoch bei der
Speiseplangestaltung im Hinterkopf haben.

Eintopfgerichte werden durch Zutaten wie Crème fraîche, Sahne,
Butter und durch einen hohen Fleisch- bzw. Fischanteil unter
Umständen sehr fett- und cholesterinreich. Hier gilt es abzuwägen,
wie Sie den Eintopf fettärmer zubereiten können. Sicher macht es in
bezug auf die Fette Sinn, fettärmere und/oder vegetarische
Eintopfgerichte auszuwählen.

Im Hinblick auf die Fette kann z. B. an einem Tag in der Woche ein
etwas gehaltvolleres Gericht auf den Tisch kommen, wenn an den
anderen Wochentagen bewußt fettärmer gegessen wird.

Das Fazit

Eintopfgerichte passen gut in den Rahmen einer modernen
Diabeteskost: Sie liefern dem Körper hochwertige Nährstoffe. Die
Zutatenliste ist vielfältig: Fleisch, Fisch, Gemüse, Kartoffeln,
Nudeln, Hülsenfrüchte oder Reis werden im Eintopf auf die
unterschiedlichste Art kombiniert.

Zur Herstellung von Eintopfgerichten gibt es zwei Möglichkeiten:
Entweder alle Zutaten werden gleichzeitig in einem Topf gegart oder
man brät zunächst das Fleisch an und gart, das angebratene Fleisch
dann zusammen mit den anderen Lebensmitteln. Hat man den Dreh einmal
heraus, ist ohne großen Arbeitsaufwand ein schmackhaftes Gericht für
die ganze Familie zubereitet.

Probieren Sie es aus: Mit unseren Rezepten kommen Sie bestimmt auf
den Geschmack!

Lesetips

"Familienküche - Suppen und Eintöpfe", Iburg,

ISBN: 3-806875707, Falken Verlag, 15 DM

"Eintopf - klein und fein", a cook book, ISBN: 3-7742-5548-2, 10 DM

"Suppen und Eintöpfe", a cook book, ISBN: 3-7742-5003-0, 15 DM

"Suppen und Eintöpfe - die 100 besten Rezepte aus aller Welt",
Teubner, Gräfe und Unzer Verlag, ISBN: 3-7742-35880, 52 DM

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<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: IrisN am 2006-08-24 23:47 ]</font>

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: IrisN am 2006-09-05 20:39 ]</font>

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: IrisN am 2006-09-05 20:48 ]</font>
IrisN
 
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Beitragvon IrisN am 24.08.2006, 22:38

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Suppe - warm & vielseitig & kultverdächtig
Kategorien: SuppeVielseitig, Infos, Suppen
Menge: 1 Rezept

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 10, 2005 Jahrgang 54
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 82-90
Autor: Kirsten Metternich, Diätassistentin/DKL,
DGE

1. Erbseneintopf

2. Gemüsesuppe "quer durch den Garten"

3. Kartoffelsuppe mit Lauch

4. Ungarische Gulaschsuppe

Cremig oder deftig oder mild und immer heiß: so sollten Suppen in
der kalten Jahreszeit sein. Sind Sie auch ein Suppenliebhaber? Dann
finden Sie in unseren Rezepten bestimmt die ein oder andere Anregung
für Ihren Suppentopf. Oder vielleicht werden Sie sogar vom
Suppenkasper zum Suppenliebhaber? Auf geht's - werfen Sie einen
Blick in unsere Suppenterrinen!

Im Schnitt löffeln die Bundesbürger zwei Teller Suppe pro Woche. Ob
selbst gekocht, im Restaurant oder aus der Tüte: Suppen mögen Jung
und Alt. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten ist sie sehr
beliebt. Jetzt ist auch die Hochsaison für viele leckere
Suppenzutaten wie Kohlgemüse, Rüben und herzhafte Kartoffelsorten.

Kennen Sie die Geschichte des Suppenkaspers? Und können Sie sich
vorstellen, eine frische, lecker gekochte Suppe stehen zu lassen und
langsam an Saft und Kraft zu verlieren? Bestimmt nicht: Suppen
stehen in der Beliebtheitsskala der Deutschen ganz weit oben.

Zwei Suppenportionen in der Woche

Suppen und Eintöpfe blicken auf eine lange Tradition zurück. In
Deutschland werden im Jahr über 100 Teller Suppe pro Kopf gegessen.
Jede zweite Tellerportion ist heute nicht mehr selbst gekocht,
sondern kommt aus Tüte, Konserve, Kantine, Restaurant oder Imbiß.
Über die Hälfte der Suppen, die in Deutschland verzehrt werden, sind
industriell hergestellt. Nach Angaben des Verbandes der
Suppenindustrie e.V., Bonn, wurden im letzten Jahr hierzulande rund
300000 Tonnen Suppen und Brühen industriell produziert. Etwa ein
Viertel der gesamten Menge entfällt dabei auf das
Großverbrauchergeschäft der Gastronomie.

Wann steht Suppe auf dem Tisch?

Samstag ist der Suppentag: 80 Prozent der Verbraucher löffeln dann
Erbsensuppe, Pichelsteiner Gemüsetopf oder Gulaschsuppe - je nach
persönlicher Vorliebe. Auch zum Abendessen und sogar zum Frühstück,
zwischendurch am Vormittag oder zu Vesper und als Mitternachtssuppe
spielt sie eine Rolle. Gebundene und klare Suppen liegen in der
Gunst des Verbrauchers praktisch gleichauf. Dabei gibt es keine
regionalen Unterschiede. Kleine Besonderheiten: Hochzeitsuppe wird
in Norddeutschland besonders gern gegessen, Kartoffelsuppe dagegen
in Bayern; und die Fans der Tomatensuppe sind im Schnitt jünger als
Spargelsuppen-Freunde. Daneben zeigen die Speisekarten in den
einzelnen Regionen spezielle Vorlieben: Flädlesuppe in Schwaben,
rheinische Erbsensuppe mit Speck, Hamburger Aalsuppe und - in ganz
Ostdeutschland - die Soljanka, ähnlich der Gulaschsuppe. Der
Suppenverzehr unterliegt starken saisonalen Schwankungen. Auch wenn
aus Sicht von Ernährungsexperten heiße Suppen oder Getränke gerade
bei Hitze gut für den Körper sind, gilt die Suppe als Gericht für
die kalte Jahreszeit: Fast die Hälfte der Jahresproduktion wird von
Oktober bis März gegessen.

Am Anfang: der Kessel

Suppe ist ein Basisprodukt in der Küche. Von ihr abgeleitet sind
alle Saucen, Eintöpfe, Brühen, Breie - also alles, was mit Wasser,
Milch oder Wein gekocht werden kann. Die "Ursuppe" garten
Steinzeitmenschen mit glühenden Steinen in wasserfest gemachten
Säcken oder Gefäßen. Historisch ist auch der Begriff "Supen": Er
bezeichnet das Saufen, Saugen, Schlürfen und kommt als Hauptwort in
allen europäischen Sprachen vor. Zunächst gab es die Suppe als warme
Morgensuppe. Als Getreideschrotbrei gekocht, aßen Römer, Ritter,
Patrizier und Bauern die sättigende Speise. Auch heute noch gibt es
viele Länder, in denen der Getreidebrei zum Frühstück gehört, wie
England; dort ist der "Porridge" (Kohlenhydrate = BE/KE-reich)
äußerst beliebt. Suppe wurde seit alters her auch gerne zur
Resteverwertung gekocht. Hier sammelt sich alles, was der Tag und
das Jahr so hergeben: Gemüse, Fleisch, Kartoffeln, Reis, Getreide
oder Nudeln. Immer wieder schmeckt sie anders und sorgt für
Abwechslung auf dem Tisch. Und noch etwas Leckeres gibt es bei fast
jeder Suppe: Sie wird bei jedem Aufkochen besser, und der Geschmack
wandelt sich. Das Geheimnis jeder guten Suppe wird dadurch bedingt,
daß sie ganz langsam lange gart, die Zutaten allmählich zu einem
Ganzen verschmelzen und sich zu etwas Neuem entwickeln. Um 1900
wurde gerne eine klare Brühe (Bouillon oder Consommé) serviert. Sie
war der Beginn eines Menüs auf den Tischen der Könige und barocken
Herrscher. Den Festfreuden folgten die vernünftigen, strengen
Prinzipien der Aufklärung: Hier erfuhr Suppe ihre Neuinterpretation;
sie wurde als Gemüse-Graupen-Suppe in Armenküchen, Suppenanstalten
und Feldküchen Europas als "Rumfordsuppe" verteilt.

Wissenswert

Woher kommt eigentlich der Spruch "Die Suppe auslöffeln"?

Der Ausdruck stammt von der Redewendung "Die Suppe auslöffeln müssen,
die man sich eingebrockt hat". Er bezieht sich auf das Einbrocken
des Brotes in die Suppe, um diese gehaltvoller zu machen. Wenn die
Augen größer als der Bauch waren, hat sich der Suppenesser bei
seiner Bemessung schlichtweg überschätzt. Beide Hälften der
Redensart: Suppe einbrocken und auslöffeln existieren heute auch
getrennt voneinander.

Die Suppe liegt heute voll im Trend

Der Suppenkonsum nimmt stetig zu. Dabei mögen die Verbraucher
besonders qualitativ hochwertige Produkte. Das hat viele Gründe:
Suppen lassen sich prima auf und aus Vorrat kochen; alle Zutaten
kochen in einem Topf, und es bedarf keiner großen Kochkenntnisse, um
eine Suppe zu kochen. Den Trend zur Suppe hat sich auch die
Industrie zunutze gemacht und bietet von der klassischen
Hausmannskost über asiatische Kreationen bis hin zu pikanten oder
scharf gewürzten Zubereitungen alles an, was das Suppenherz begehrt.
Nicht nur die Industrie erkennt den Suppentrend, sondern auch die
Gastronomie: So gibt es nach amerikanischem und britischem Vorbild
in vielen deutschen Großstädten "Suppenbars", die täglich mit
leckeren Suppeninnovationen den Konsumenten begeistern. Lassen Sie
sich den Genuß einer Suppe nicht entgehen, und probieren Sie öfter
einmal etwas Neues, denn wer mag schon jeden Tag Erbsensuppe?

Suppen sind flüssige Mahlzeiten und eignen sich, wenn der kleine
Hunger kommt, zur Vorspeise, als deftiges Hauptgericht oder als
warme Abendmahlzeit. Ihr Nährwert wird wie ihr Geschmack von den
Zutaten bestimmt. Hülsenfrüchte und Fleisch machen sie vorwiegend
eiweißreich, Suppeneinlagen wie Reis, Nudeln oder Kartoffeln liefern
Kohlenhydrate. Suppen und Eintöpfe sind besonders reich an
Mineralstoffen und Vitaminen. Durch die Zubereitung aller Zutaten in
einem Topf - vor allem Gemüse - bleibt einiges an Vitalstoffen
erhalten, da die Kochflüssigkeit einschließlich der darin gelösten
Nährstoffe mit verzehrt wird. Auch in punkto Flüssigkeitsversorgung
tragen Suppen zum täglichen Bedarf bei. Das ist besonders günstig
für ältere Menschen und Frauen, die häufig über den Tag verteilt zu
wenig Wasser, Tee und andere Getränke zu sich nehmen.

Die 10 Lieblingssuppen

1. Tomatencremesuppe

2. Bouillon mit Suppennudeln

3. Zwiebelsuppe

4. Hühnersuppe

5. Gulaschsuppe/Soljanka

6. Kartoffelsuppe

7. Ochsenschwanzsuppe

8. Linseneintopf

9. Erbseneintopf

10. Gemüseeintopf

Quelle: Dt. Suppeninstitut

Suppe: kein Dickmacher

Früher galten Suppen häufig als wahre Dickmacher. Doch es kommt
immer darauf an, wieviel Fleisch und Fett der Flüssigkeit zugegeben
wird. Im Durchschnitt ist der Fettgehalt von Suppen, bezogen auf
eine Mahlzeit, so gering, daß kaum ein anderes Gericht mithalten
kann. Das betrifft auch einen Vergleich mit vielen Snacks und
Fertiggerichten. Was das sprichwörtliche Salz in der Suppe betrifft,
so bedarf es sowohl bei der häuslichen als auch industriellen
Zubereitung des richtigen Augenmaßes. Salzen Sie aber lieber etwas
sparsamer, damit der Eigengeschmack der einzelnen Suppenbestandteile
optimal zur Geltung kommt.

Wer eine Vorsuppe oder einen Suppenimbiß bewußt und langsam löffelt,
wird angenehm gesättigt. Auch als Vorsuppe kann sie den ersten
Hunger stillen, so daß der Appetit auf kommende Speisen nicht mehr
ganz so groß ist. Das erspart vielen Menschen zahlreiche Kalorien.
Und eine Suppenpause kann auch zur Entspannung zu Hause oder am
Arbeitsplatz beitragen.

Kurios: Suppe muß heiß serviert werden!

Daß eine Suppe heiß sein muß, hat sogar ein deutsches Gericht
beschlossen: Weil sie sich an der Vorsuppe eines Menüs verbrühte,
verklagte eine Frau den Gastwirt auf Schmerzensgeld, denn - so ihr
Argument - der Wirt hätte sie auf mögliche Verbrühungsgefahren
hinweisen müssen. Dies sah das Amtsgericht Hagen anders: Wer eine
noch dampfende Suppe serviert bekommt, müsse erkennen, daß sie heiß
ist. Im übrigen bestimmten die "individuellen geschmacklich und
physiologisch bedingten Eigenheiten eines jeden Gastes", welche
Temperatur richtig ist (Amtsgericht Hagen, AZ: 14 C 149/96).

Praktische Küchentips

Für die Suppenküche empfiehlt sich ein gut schließender, schwerer,
hoher Topf oder Kessel; er sollte so groß sein, daß alle Zutaten gut
darin Platz haben. Auch Schnellkochtöpfe eignen sich für die
Suppenbereitung. Achten Sie bei der Vorbereitung der Zutaten darauf,
sie in möglichst gleich große Stücke zu schneiden. So werden sie
gleichzeitig gar. Sie können Suppen auf zweierlei Art zubereiten:
indem Sie alles zusammen aufsetzen wie bei Gemüsesuppen oder indem
Sie das Fleisch gesondert anbraten und es später mit den übrigen
Zutaten mischen. Durch das Anbraten des Fleisches erhält das Gericht
einen kräftigeren Geschmack. Zum Anbraten der Zutaten können Sie
Raps- oder Maiskeimöl verwenden. Mit Wasser, dem gekörnte Gemüse-
oder Fleischbrühe beigemischt wurde, gießt man die Suppe auf. Der
Deckel sollte während der Garzeit nicht unnötig oft abgenommen
werden: So bleiben wertvolle Inhaltsstoffe erhalten. Tip: Statt
umzurühren können Sie auch den geschlossenen Topf von der Platte
nehmen und gut schütteln. So wird der Inhalt neu durchmischt, ohne
daß Nährstoffe mit dem Wasserdampf entweichen können.

SOS in der Suppenküche

Es kann immer mal wieder passieren, daß auch eine Suppe mißglückt.
Damit Sie die köstliche Speise retten können, hier ein paar
Pannenhilfen:

• Zu stark gewürzte Suppe: Geben Sie etwas flüssigen Süßstoff,
fettreduzierte Sahne oder etwas Milch in die Flüssigkeit. Hilfreich
ist es, die Suppe nicht direkt voll zu salzen, sondern am Ende noch
einmal abzuschmecken.

• Zu dicke Suppe: mit etwas Wasser auffüllen, falls nötig noch
einmal abschmecken und gut umrühren.

• Zu dünne Suppe: ein bis zwei gekochte Kartoffeln reiben oder
stampfen und in die Suppe rühren. Oder etwas Püreepulver in die
Suppe rühren. Mehl mit weicher Butter gemischt in die Suppe geben
und aufkochen lassen (berücksichtigen Sie die zusätzliche BE/KE-
Menge).

• Angebrannte Suppe: sofort aus dem Topf in einen sauberen Behälter
füllen und mit Gewürzen, etwas Essig oder wenig flüssigem Süßstoff
würzen. Schmeckt sie dennoch stark angebrannt, ist sie leider
hinüber.

• Geronnene Suppe: Hier helfen auch etwas Mehl mit Butter oder
Püreepulver, was der Suppe beigemischt wird. Die Suppe muß dann noch
einmal aufkochen (berücksichtigen Sie die zusätzliche BE/KE-Menge).

• Trübe Suppe: ein Eiweiß mit einem Spritzer Zitronensaft mischen.
In zwei Litern kalter Brühe aufkochen, bis der Eischneeschaum fest
wird. Eine Viertelstunde ohne Rühren stehen lassen, dann den Schaum
abnehmen und die Suppe durch ein Tuch geben.

• Fad schmeckende Suppe: nicht direkt nachsalzen. Einen pikanten
Geschmack kann auch die Zugabe von Kräutern, Essig oder wenig
flüssigem Süßstoff geben.

• Blasse Suppe: Eine kleine Dose gewürfelte Tomaten, ein paar
Möhrenwürfel oder auch ein Schuß Sahne und ein paar frische oder
tiefgekühlte Kräuter geben der Suppe Farbe und Geschmack.

Für insulinpflichtige Diabetiker gilt: Von den Zutaten als BE oder
KE anrechnen sollten Sie Kartoffeln, Reis, Nudeln, Getreide wie
Grünkern sowie Zuckermais oder Erbsen zu 100 Prozent und
Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Linsen) zu 50 Prozent. Alle anderen
Gemüsesorten sind bis zu einer Verzehrmenge von 200 Gramm je Sorte
anrechnungsfrei. Die enthaltenen Ballaststoffe sorgen für eine
regelmäßige Verdauung und eine langanhaltende Sättigung. Auch der
Blutzuckerspiegel bedankt sich mit einem gemäßigten Verlauf.

Viele Ideen und leckere Rezepte aus der Welt der Suppen und Eintöpfe
finden Sie in diesen Büchern:

• "Zaubersuppen", A. Cross, Neuer Umschau Buchverlag, 14,90 Euro,
ISBN: 3865282067

• "Suppen von Klassik bis Kult", S. Dickhaut, Gräfe und Unzer Verlag,
7,50 Euro, ISBN:3-7741-4887-7

• "Suppen aus aller Welt", S. Klein, Hädecke Verlag, 9,95 Euro,
ISBN: 3775003479 Tips aus dem Internet
http://www.aok.de/bund/rd/90120.htm

http://www.suppeninstitut.de

http://www.swr.de/grossmutter/rezepte/suppen.html

Sind Sie auf den Suppengeschmack gekommen? Dann nichts wie ran an
die Töpfe, und viel Spaß beim Kochen und Genießen wünscht Ihnen

Ihre Kirsten Metternich L

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IrisN
 
Beiträge: 419
Registriert: 19.07.2006, 01:00

Beitragvon IrisN am 24.08.2006, 22:38

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Bayerisch Kraut
Kategorien: Kohl, Eintöpfe, Hauptgericht
Menge: 2 Portionen

500 Gramm Weißkraut (1 mittelgroßer Kopf)
10 Gramm Butter (ca. 1 EL)
1 Teel. Zucker (5 g)
1 Zwiebel (60 g)
1 klein. Apfel (100 g)
Pfeffer
1/4 Ltr. Wasser
1-2 Essl. Gekörnte Fleischbrühe
1-2 Essl. Essig (20 g)
Evtl. etwas flüssigen Süßstoff

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 1, 2005 Jahrgang 54
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 71
Autor: Kirsten Metternich

Weißkraut waschen, halbieren und den dicken Strunk herausschneiden.
Das Kraut in feine Streifen schneiden. Die Butter in einem Topf
schmelzen und den Zucker darin leicht anbräunen. Die Zwiebel putzen,
waschen und würfeln. Den Apfel schälen und in grobe Würfel schneiden.
Beides in die Butter-Zucker-Masse geben und kurz dünsten. Das
geschnittene Weißkraut dazugeben und mit Pfeffer würzen. Das Wasser
mit dem Brühpulver mischen und in den Topf gießen. Bei kleiner Hitze
etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde garen. Zum Schluß mit Essig
und evtl. etwas flüssigem Süßstoff leicht süß-säuerlich abschmecken.

Tip: Wenn Sie nach Kohl und Co. die Blähungen plagen, gibt es ein
einfaches Hausmittel: Geben Sie ein bis zwei Teelöffel Kümmelkörner
ins Gemüse. Es gibt dem Kohl zusätzlich eine pikante Note. Wenn Sie
keinen Kümmel im Gemüse mögen, können Sie die Körner auch in einem
verschlossenen Kaffeefilter mitkochen und nach dem Kochen aus dem
Gemüse nehmen.

Nährwert pro Portion: 4 g E, 5 g F, 17 g KH, 8 g Ba, 1/2 BE, 3/4 KE, 10 mg Chol, 30 mg Na,
600 mg K, 90 mg Ph, 130 kcal, 520 kJ

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IrisN
 
Beiträge: 419
Registriert: 19.07.2006, 01:00

Beitragvon IrisN am 24.08.2006, 22:39

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Birnen, Bohnen und das gewisse Etwas
Kategorien: Eintöpfe, Bohnen, Norddeutsch, Hauptgericht
Menge: 2 Portionen

800 ml Wasser
200 Gramm Fettarmes, rohes Kasseler
400 Gramm Grüne Bohnen
300 Gramm Kartoffeln
1/2 Bund Bohnenkraut
1 klein. Birne (ca. 150 g)
Pfeffer
Jodsalz
1/2 Pack. Tiefkühlpetersilie oder frische Petersilie

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal, Ausgabe: 5, Jahr: 2006

Ein Klassiker der norddeutschen Küche sind Birnen, Bohnen und Speck.
Das traditionelle Essen schmeckt auch in der etwas fettfreundlichen
Variante mit Kasseler. Wie wär's damit? Probieren Sie es doch
einfach einmal aus.

Die Zubereitung:

Das Wasser in einem Topf erhitzen und das Kasseler darin ca. 20
Minuten gar ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Kartoffeln
schälen, waschen und in mitteldicke Scheiben oder Würfel schneiden.
Die Bohnen putzen, waschen und in etwa 2 cm lange Stücke schneiden.
Kartoffeln und Bohnen zum Kasseler geben und mit Bohnenkraut würzen.
Etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel garen.
In der Zwischenzeit die Birne waschen, halbieren, putzen und schälen.
Anschließend das Kasseler aus dem Topf nehmen und die Birnenhälften
zum Gemüse geben. Kartoffeln, Bohnen und Birne weitere 10 bis 15
Minuten auf kleiner Flamme mit geschlossenem Deckel garen.
Anschließend mit Pfeffer und Jodsalz würzen. Die Petersilie waschen,
trockentupfen und feinhacken (bei Tiefkühlpetersilie entfällt dieser
Arbeitsschritt). Das Kasseler in Würfel schneiden und zurück in den
Topf geben. Noch einmal abschmecken und auf zwei tiefe Teller
verteilen. Mit der gehackten Petersilie bestreut servieren.

Nährwert pro Portion: 29 g E, 8 g F, 38 g KH, 12 g Ba, 2,6 BE, 3 KE, 70 mg Chol, 100 mg Na,
1.500 mg K, 320 mg Ph, 340 kcal, 1.360 kJ

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Beitragvon IrisN am 24.08.2006, 22:39

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Borrschtsch #1
Kategorien: Rindfleisch, Hauptgericht, Eintöpfe, Kohl
Menge: 4 Personen

1 Bund Suppengrün
350 Gramm Rindfleisch
Salz
300 Gramm Rote Bete
160 Gramm Kartoffeln
1 Möhre (50 g)
1 Zwiebel (60 g)
1 klein. Kopf Weißkohl (ca. 250 g)
1 Essl. Butter oder Margarine (10 g)
1 Essl. Essig
Etwas Fl. Süßstoff
1 Lorbeerblatt
100 Gramm Tomaten
Schwarzer Pfeffer
4 Teel. Saure Sahne (40 g)
Gehackte Petersilie

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 1, 2005 Jahrgang 54
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 71
Autor: Kirsten Metternich

Das Suppengrün putzen, waschen und grob zerkleinern. Das Rindfleisch
in anderthalb Liter Wasser mit zerkleinertem Suppengrün und Salz
etwa 90 Minuten köcheln lassen. Rote Bete, Kartoffeln, Möhre und
Zwiebel schälen, in mittelgroße Würfel schneiden. Weißkohl putzen
und fein raspeln.

Das zerkleinerte Gemüse in Fett kurz andünsten, ¼ l Brühe vom
Rindfleisch zugießen und zehn Minuten bei schwacher Hitze kochen
lassen.

Jetzt Essig, etwas flüssiger Süßstoff und Lorbeerblatt zugeben, mit
der restlichen Brühe auffüllen und weitere 20 Minuten garen.

Die Tomaten waschen, blanchieren, häuten und wie das Fleisch in
kleine Würfel schneiden.

Fünf Minuten vor Ende der Garzeit zum Eintopf geben und mit Salz und
Pfeffer abschmecken.

Nährwert pro Portion: 23 g E, 7 g F, 18 g KH, 0,5 BE/KE, 5 g Ba, 75 g Chol, 1.110 mg K,
125 mg Na, 265 mg Ph, 235 kcal, 940 kJ

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Beitragvon IrisN am 24.08.2006, 22:40

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Borrschtsch #2
Kategorien: Eintöpfe, Rindfleisch, Kohl, Hauptgericht
Menge: 4 Personen

375 Gramm Rindfleisch
Etwas Suppengrün
Salz
300 Gramm Rote Bete
100 Gramm Kartoffeln
1 Möhre (50 g)
1 Zwiebel
1 Weißkohl (250 g)
1 Essl. Butter oder Margarine (10 g)
1 Essl. Essig
1 Essl. Zucker (10 g)
1 Lorbeerblatt
100 Gramm Tomaten
Schwarzer Pfeffer
4 Teel. Saure Sahne (40 g)
Gehackte Petersilie

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 11, 2001 Jahrgang 50
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 86-94
Autor: Bettina Halbach, Dipl.-Oecotrophologin

Rindfleisch in 1,5 Liter Wasser mit zerkleinertem Suppengrün und
Salz ca. 90 Minuten köcheln lassen. Rote Bete, Kartoffeln, Möhre und
Zwiebel schälen, in 2 cm große Würfel schneiden. Weißkohl putzen,
fein raspeln. Zerkleinertes Gemüse in Fett kurz andünsten, 1/4 l
Brühe (vom Fleisch) zugießen, 10 Minuten bei schwacher Hitze kochen
lassen. Danach Essig, Zucker, Lorbeerblatt zufügen, mit übriger
Brühe auffüllen, insgesamt noch 20 Minuten garen. Tomaten häuten und
ebenso wie das Fleisch in kleine Würfel schneiden. Fünf Minuten vor
Ende der Garzeit zum Eintopf geben, diesen mit Salz und Pfeffer
würzen.

Nährwert pro Portion: 250 kcal, 1000 kJ; 25 g E, 8 g F, 20 g KH, 1,5 KE, 1,5 BE, 5 g Ba,
75 mg Chol, 1110 mg K, 125 mg Na, 265 mg Ph

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Beitragvon IrisN am 24.08.2006, 22:40

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Bunter Bohneneintopf
Kategorien: Eintöpfe, Bohnen, Hauptgericht
Menge: 4 Personen

160 Gramm Getrocknete weiße Bohnen
160 Gramm Getrocknete braune Bohnen
40 Gramm Durchwachsener Speck
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Ltr. Gemüsebrühe
200 Gramm Grüne Bohnen, frisch oder tiefgekühlt
200 Gramm Wachsbohnen, frisch oder tiefgekühlt

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 11, 2000 Jahrgang 49
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 89-97
Autor: Iris Pinkau

Weiße und braune Bohnen über Nacht in ca. 2 Liter Wasser einweichen.
Das Wasser am nächsten Tag abgießen. Den Speck in kleine Würfel
schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Einen
Schnellkochtopf vorheizen und den heißen Speck darin zerlassen, die
Zwiebel und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. Mit der
Gemüsebrühe ablöschen. Die eingeweichten Bohnen zugeben und mit Salz,
Pfeffer und Thymian würzen. Den Topf mit dem Dampfdruckdeckel
verschließen und etwa 8 Minuten garen. In der Zwischenzeit die
grünen und Wachsbohnen putzen und zerkleinern. Nach den 8 Minuten
Garzeit zu den anderen Bohnen geben. Das Bohnenkraut zugeben und den
Dampfdrucktopf noch einmal verschließen und weitere 5 Minuten garen.
Falls das Gericht nicht unter Druck gekocht wird, benötigt man ca.
eine Stunde Garzeit. Vor dem Servieren den Bohneneintopf nochmals
abschmecken.

Tip: Als optimale Ergänzung zu dieser Hülsenfrüchtemahlzeit sollten
Sie als Dessert ein Milchprodukt wie z.B. eine Quarkspeise verzehren.
Falls Sie den Bohneneintopf vegetarisch, ohne die Zugabe von Speck,
zubereiten wollen, sollten Sie mit reichlich Pfeffer und evtl.
Paprika kräftiger abschmecken.

Nährstoffe pro Portion: 20 g E, 8 g F, 45 g KH, 3,5 BE, 4 KE; 7g B, 35 mg Chol., 350 kcal,
1400 kJ

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Beitragvon IrisN am 24.08.2006, 22:41

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Titel: Chili con Carne
Kategorien: Bohnen, Rindfleisch, Eintöpfe
Menge: 4 Personen

250 Gramm Rote Bohnen
1 Lorbeerblatt
500 Gramm Rindfleisch
2 Zwiebeln
1 Pfefferschote
250 Gramm Tomaten
2 Essl. Pflanzenöl (20 g)
1 Teel. Chilipulver
1 Essl. Edelsüß-Paprika
Salz, Pfeffer

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 11, 2001 Jahrgang 50
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 86-94
Autor: Bettina Halbach, Dipl.-Oecotrophologin

Bohnen über Nacht in Wasser einweichen.

Am anderen Tag im Einweichwasser mit Lorbeerblatt gut eine Stunde
bei mittlerer Hitze kochen lassen. Inzwischen Rindfleisch in 1 cm
große Würfel schneiden. Zwiebeln hacken, Pfefferschote längs
halbieren, entkernen, in feine Streifen schneiden. Tomaten
überbrühen, häuten, achteln. Einen Tontopf (Römertopf) wässern.
Rindfleisch in Öl ringsum braun anbraten. Zwiebelwürfel zugeben,
glasig schwitzen. Das Fleisch mit Gewürzen bestreuen,
Pfefferschotenstreifen und Tomaten zugeben. Alles kurz durchkochen.
Das Fleisch sollte feurig-scharf gewürzt sein. In den vorbereiteten
Tontopf eine Lage abgetropfte Bohnen geben, das Fleisch einfüllen.
Mit den übrigen Bohnen bedecken, gut 1/8 l Bohnenkochwasser
darübergießen. Deckel auflegen, Tontopf in den kalten Backofen
stellen, bei 250 Grad 90 Minuten schmoren lassen.

Nährwert pro Portion: 415 kcal, 1660 kJ; 40 g E, 17g F, 25 g KH, 2 KE, 1,5 BE, 10 g Ba, 75
mg Chol, 1400 mg K, 80 mg Na, 300 mg Ph

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Beitragvon IrisN am 24.08.2006, 22:41

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Deftige Partysuppe
Kategorien: Vegetarisch, Eintöpfe, Hauptgericht, Tomaten
Menge: 8-10 Portionen

2 Gemüsezwiebeln (ca. 300 g)
2 Knoblauchzehen
4 Essl. Olivenöl (40 g)
8 Essl. Tomatenmark aus der Tube
2 groß. Dosen geschälte Tomaten (ca. 1700 g)
1 Ltr. Gemüsebrühe, Wasser mit 2 bis 3 EL gekörnter
-- Gemüsebrühe gemischt
Etwas Flüssigen Süßstoff nach Geschmack
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
5 Möhren
1 Zucchini
2 Pack. Italienische Tiefkühlkräuter oder getrocknetes
-- Basilikum und Oregano
250 ml Fettreduzierte Sahne oder Pflanzencreme, z. B.
-- Cremefine zum Kochen von Rama oder Creme
-- légère von Dr. Oetker oder Cuisine von
-- alprosoja (alle haben ca. 15 bis 17 % Fett)

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 2, 2005 Jahrgang 54
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 74-82
Autor: Kirsten Metternich, Diätassistentin/DKL,
DGE

Zwiebeln und Knoblauch putzen, waschen und zerkleinern: Die Zwiebel
in Würfel, den Knoblauch pressen oder fein hacken. In einem Topf
einen Eßlöffel Olivenöl erhitzen und die Hälfte der Zwiebeln und
Knoblauch goldbraun dünsten. Das Tomatenmark zugeben und mit der
angerührten Brühe aufgießen. Jetzt die Dosentomaten zur Suppe geben
und mit wenig flüssigem Süßstoff und den restlichen Gewürzen
abschmecken. Eine halbe Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen. In
der Zwischenzeit die Möhren und Zucchini putzen, waschen und in
mittelgroße Würfel schneiden. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen
und die restlichen Zwiebeln mit Möhren und Zucchini anbraten. Jetzt
die fertige Suppe mit einem Passierstab pürieren, das angeschwitzte
Gemüse zugeben und mit Kräutern und der fettreduzierten Sahne oder
Pflanzencreme mischen.

Nährwert pro Portion (bei 10 Portionen insgesamt): 4 g E, 9 g F, 10 g KH, 4 g Ba,
0 BE, 0 KE, 10 mg Chol, 395 mg Na, 720 mg K, 105 mg Ph, 140 kcal, 560 kJ

Übrigens:Die in der Suppe enthaltene Menge an Kohlenhydraten (10 g
pro Portion) beruht auf dem geringen Kohlenhydratgehalt der
Gemüsesorten. Diese Menge muß nicht als BE/KE berechnet werden und
hat keine Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel.

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Beitragvon IrisN am 24.08.2006, 22:41

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Erbseneintopf
Kategorien: Eintöpfe, Erbsen, Hauptgericht
Menge: 2 Portionen

120 Gramm Erbsen mit Schale, trocken
Wasser
1/2 Teel. Natron
1-2 Teel. Gekörnte Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
150 Gramm Fettarmer Speck oder Katenschinken
350 Gramm Mehlig kochende Kartoffeln
500 Gramm Tiefkühl-Suppengemüse
Pfeffer
1 Pack. TK-Petersilie
1-2 Essl. Weißweinessig

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 10, 2005 Jahrgang 54
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 82-90
Autor: Kirsten Metternich, Diätassistentin/DKL,
DGE

Ein absolutes Muß für alle Suppen- und Eintopffans ist eine kräftige
Linsen- oder Erbsensuppe. Und die ist auch noch richtig gesund, denn
Hülsenfrüchte sind ballaststoffreich, sorgen für einen mäßigen
Blutzuckerverlauf, machen satt und sind auch noch lecker. Na wenn
das keine Argumente für Eintopf sind!

Die Erbsen in einen Topf mit Wasser geben. Das Wasser sollte die
Erbsen gut bedecken. Die Hülsenfrüchte 8 bis 10 Stunden durchziehen
lassen (am besten über Nacht). Danach die Erbsen im Einweichwasser
in einer bis 1,5 Stunden garen. Geben Sie etwas Natron, einen
Teelöffel gekörnte Gemüsebrühe und das Lorbeerblatt ins Kochwasser.
Wenn die Erbsen das Einweichwasser aufgesogen haben, gießen Sie den
Topf mit etwa einem halben Liter Wasser auf. In der Zwischenzeit den
fettarmen Speck in feine Würfel schneiden und in einer Pfanne
anbraten. Die Kartoffeln schälen, waschen und würfeln. Nach der
Einweichzeit zu den weichen Erbsen geben. Anschließend das
tiefgekühlte Suppengemüse und den gebratenen Speck oder Schinken in
den Topf geben. Mit Gemüsebrühe und Pfeffer abschmecken und noch
eine halbe Stunde köcheln lassen. Zum Abschluß noch einmal
abschmecken und mit der gehackten Petersilie und dem Essig
verfeinern. In Suppenschalen portionieren und heiß genießen.

Nährwert pro Portion: 35 g E, 27 g F, 68 g KH, 21 g Ba, 4 BE, 5,5 KE, 45 mg Chol, 555 mg
Na, 1.960 mg K, 460 mg Ph, 655 kcal, 2.620 kJ

Tip: Kochen Sie eine größere Menge Eintopf. Er läßt sich sehr gut
einfrieren und schmeckt aufgewärmt noch einmal so gut. Wenn Sie eine
Prise Natron ins Kochwasser von Hülsenfrüchten geben, werden sie
schneller gar.

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Beitragvon IrisN am 24.08.2006, 22:42

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Feines Kohlduett
Kategorien: Kohl, Eintöpfe, Hauptgericht, Kartoffeln
Menge: 4 Portionen

300 Gramm Wirsing
400 Gramm Rosenkohl
500 Gramm Kartoffeln
1 mittl. Zwiebel (= 50 g)
4 Essl. Olivenöl (= 40 g)
30 Gramm Radicchiosalat
1 Messersp. Muskat
1 Lorbeerblatt
Etwas Jodiertes Speisesalz
Pfeffer, 1 Teelöffel schwarze Pfefferkörner
Gekörnte Gemüsebrühe
1 1/4 Ltr. Wasser
2 Essl. Fein gehackte Petersilie

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 11, 1998 Jahrgang 47
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 70-74
Autor: Annette Wenke, Diätassistentin DKL/DGE

Wirsing putzen, gründlich waschen, vierteln, den Strunk entfernen;
dann den Wirsing in grobe Stücke schneiden. Den Rosenkohl putzen,
waschen, die Strünke kreuzweise einschneiden. Kartoffeln schälen und
in Würfel schneiden, die Zwiebel schälen und fein würfeln.

Nun das Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Zwiebelwürfel darin
anschwitzen, den Wirsing und den Rosenkohl hinzufügen, alles mit dem
Wasser auffüllen, Kartoffelwürfel zufügen, mit Gemüsebrühe, etwas
Salz, dem Lorbeerblatt sowie den Pfefferkörnern würzen und zugedeckt
ca. 25 Minuten köcheln lassen. Währenddessen den Radicchiosalat
waschen und in feine Streifen schneiden. Den Eintopf abschmecken,
ggf. etwas nachwürzen. Zum Schluß die Petersilie und den Radicchio
drüber streuen und servieren.

Nährwerte für 1 Portion: 211 kcal, 844 kJ, 9 g E, 11 g F, 19 g KH, 9 g B, 0 mg Chol

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Beitragvon IrisN am 24.08.2006, 22:42

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Fischeintopf
Kategorien: Eintöpfe, Fisch, Kohl, Hauptgericht
Menge: 4 Personen

150 Gramm Spitzkohl
1 Bund Suppengrün
800 ml Gemüsefond
Salz, Pfeffer
1 Essl. Zitronensaft (10 g)
200 Gramm Rote Bete
4 Matjesfilets (600 g)
100 Gramm Schmand, 20 % Fett
1 Essl. Meerrettich
1 Zweig Dill

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 11, 2001 Jahrgang 50
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 86-94
Autor: Bettina Halbach, Dipl.-Oecotrophologin

Den Spitzkohl und das Suppengrün putzen und in feine Streifen
schneiden. Den Gemüsefond zum Kochen bringen und die Gemüsestreifen
darin 2-3 Minuten garen. Dann in ein Sieb gießen, den Fond auffangen,
mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen und kalt stellen. Die rote
Bete in feine, die Matjesfilets in breite Streifen schneiden. Den
Schmand mit Salz, Pfeffer und Meerrettich verrühren. Den kalten
Eintopf mit Gemüsestreifen, Roter Bete und Matjes auf Tellern
anrichten.

Mit Schmand und Dill servieren.

Nährwert pro Portion: 425 kcal, 1700 kJ, 20 g E, 35 g F, 8 g KH, 0,5 KE, 0,5 BE, 5 g Ba,
150 mg Chol, 580 g K, 4 mg Na, 690 mg Ph

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IrisN
 
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Beitragvon IrisN am 24.08.2006, 22:43

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Gemüsesuppe "quer durch den Garten"
Kategorien: Eintöpfe, Gemüse, Hauptgericht, Kohl, Bohnen
Menge: 2 Portionen

2 Zwiebeln
1/2 klein. Wirsing
2 Karotten
1/2 klein. Sellerieknolle
200 Gramm Grüne Bohnen
1 Essl. Maiskeimöl (10 g)
Wenig Salz, Pfeffer
Wasser
1-2 Teel. Gekörnte Gemüsebrühe
1/2 Bund Frische Petersilie oder tiefgekühlt

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 10, 2005 Jahrgang 54
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 82-90
Autor: Kirsten Metternich, Diätassistentin/DKL,
DGE

Wer einen eigenen Gemüsegarten hat, wird das ganze Jahr mit
knackiger Rohkost versorgt. Auch im Eintopf schmeckt das Gemüse sehr
gut, und viele Geschmacksstoffe kommen durch das Kochen erst so
richtig zur Geltung. Auch wenn es schnell gehen muß, können Sie aus
Tiefkühlgemüse oder mit Gemüse vom Vortag schnell und lecker eine
Suppe zaubern - mit oder ohne BE, ganz wie Sie möchten.

Die Zwiebeln schälen, kalt abwaschen und fein würfeln. Den Wirsing
putzen, in feine Streifen schneiden und waschen. Die Karotten
schälen, waschen und in mitteldicke Scheiben schneiden. Die
Sellerieknolle schälen, mitteldick würfeln und waschen. Die Bohnen
putzen und waschen. Das Maiskeimöl in einem Topf erhitzen und zuerst
die Zwiebeln, Sellerie und Möhren darin anbraten. Jetzt den Wirsing
zugeben, leicht salzen und pfeffern. Mit Wasser aufgießen, so daß
das Gemüse im Wasser schwimmt. Mit der gekörnten Gemüsebrühe würzen,
die Bohnen in den Topf geben und etwa 20 bis 25 Minuten kochen
lassen. In der Zwischenzeit die Petersilie waschen und hacken. Zum
Schluß die Suppe nach der Garzeit mit Pfeffer und der frisch
gehackten Petersilie würzen. Die Suppe in zwei Suppenteller geben
und genießen.

Nährwert pro Portion: 11 g E, 7 g F, 20 g KH, 19 g Ba, 0 BE, 0 KE, 0 mg Chol, 210 mg Na,
1.560 mg K, 300 mg Ph, 190 kcal, 760 kJ

Tip: Die Gemüsesuppe liefert keine anrechnungspflichtigen Kohlenhydrate.
Das Gemüse liefert zwar eine kleine Menge an KH, die jedoch aufgrund
des hohen Ballaststoffgehaltes der Suppe keine Auswirkung auf den
Blutzuckerspiegel haben. Wenn Sie gekochte Kartoffeln, Reis oder
Nudeln vorrätig haben, können Sie Ihre individuelle BE/KE-Menge in
der Suppe erwärmen und mitessen.

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Beitragvon IrisN am 24.08.2006, 22:43

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Titel: Hähncheneintopf
Kategorien: Eintöpfe, Hähnchen, Hauptgericht
Menge: 4 Portionen

20 Gramm Getrocknete Spitzmorcheln
0,8-1 kg Brathuhn
Salz, weißer Pfeffer
750 Gramm Wirsing
500 Gramm Schwarzwurzeln
2 Essl. Essig
20 Gramm Maiskeimöl (2 EL)
200 Gramm Schmand, 20 % Fett

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 11, 2001 Jahrgang 50
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 86-94
Autor: Bettina Halbach, Dipl.-Oecotrophologin

Die Morcheln am Vortag abbrausen, in 3/8 l Wasser einweichen.
Hähnchen in 8 Teile schneiden und rundum mit Salz und Pfeffer
einreiben. Wirsing putzen, in Streifen schneiden, waschen und
abtropfen lassen. Schwarzwurzeln abbürsten, waschen, schälen, in
Stücke schneiden und in etwa 1 Liter Essigwasser einlegen. Das Öl in
einem flachen Topf bräunen. Das Hähnchen darin von allen Seiten
goldbraun anbraten und herausnehmen. Wirsing im Bratfett anschmoren.
Die Schwarzwurzeln aus dem Essigwasser nehmen, abtropfen lassen und
zugeben. Das Gemüse mit dem gefilterten Morchelwasser ablöschen. Mit
Salz und Pfeffer würzen. Hähnchenstücke anschließend zwischen das
Gemüse legen. Das ganze Gericht im offenen Topf 35 Minuten garen.
Die Sauce dabei cremig einkochen lassen. Danach die Morcheln zugeben
und weitere 5 Minuten garen. Schmand zum Schluß leicht anschlagen
und unter den Eintopf ziehen. Mit Salz und Pfeffer kräftig
abschmecken

Nährwert pro Portion: 545 kcal, 2180 kJ, 70 g E, 25 g F, 10 g KH, 15 g Ba,
0,5 BE, 0,5 KE, 300 mg Na, 1635 mg K, 860 mg P, 370 mg Chol

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Beitragvon IrisN am 24.08.2006, 22:43

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Titel: Hafertopf mit Gemüse
Kategorien: Eintöpfe, Hauptgericht, Gemüse, Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

200 Gramm Pastinaken oder Möhren
200 Gramm Brokkoli
200 Gramm Lauch
1 klein. Zwiebel (60 g)
160 Gramm Kernige Haferflocken
1 Essl. Margarine (10 g)
50 Gramm Geriebener Edamer (30% F.i.Tr.)
500 ml Gemüsebrühe
Pfeffer, Salz
Rosmarin

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 3, 2003 Jahrgang 52
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 84-93
Autor: Undine Sacherer, Diätassistentin DKL/DGE

Pastinaken oder Möhren waschen, schälen und in kleine Stücke
schneiden. Den Brokkoli waschen, putzen und in kleine Röschen teilen.
Den Brokkolistiel schälen und in Stücke schneiden.

Die Zwiebel putzen, fein würfeln und in einem großen Topf glasig
schwitzen. Lauch längs halbieren, in Ringe schneiden und waschen.

Die Haferflocken zufügen, ebenfalls anschwitzen und mit der
Gemüsebrühe ablöschen.

Das geputzte Gemüse zur Zwiebel-Haferflocken-Mischung geben und
alles unter gelegentlichem Umrühren ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Den Hafertopf mit Pfeffer, Salz und Rosmarin abschmecken und in eine
feuerfeste Form füllen. Mit dem Käse bestreut im vorgeheizten
Backofen bei 220 Grad (Gas Stufe 3) ca. 15 Minuten überbacken.

Wußten Sie schon:

Pastinaken sind ein europäisches Wurzelgemüse, das bereits vor der
Verbreitung von Karotten und Kartoffeln eine wichtige Rolle im
Speiseplan spielte. Heute feiern Pastinaken ihr Comeback in der
klassischen und herzhaften Küche.

Nährwert pro Portion: 11 g E, 7 g F, 28 g KH, 13 g Ba, 1,2 BE, 1,5 KE,
5 mg Chol, 140 mg Na, 675 mg K, 340 mg Ph, 220 kcal, 880 kJ

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