Hallöchen!
hab heute einen Diät-Test in einer unserer Zeitungen gefunden, den möchte ich Euch nicht vorenthalten:
Um im Sommer mit einem wohlgeformten Körper im Schwimmbad protzen zu können, versuchen die Österreicher vieles, um ihre Fettpölsterchen zum Verschwinden zu bringen. Aber: Nur elf von 80 bekannten Diäten sind empfehlenswert. Das ergab eine Untersuchung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI).
"Nicht weniger als 50 (Diäten) sind sogar abzulehnen. Sie sind nicht ausgewogen, sorgen nicht für eine langfristige Veränderung der Essgewohnheiten und bieten kein entsprechendes Bewegungsprogramm", kommentierte VKI-Chef Hannes Spitalsky das ernüchternde Ergebnis.
Viele der schlecht bewerteten Diäten würden eher krank als schlank machen, meinte die Ernährungswissenschafterin und Testerin Birgit Beck. "Es ist unglaublich, wie viel gefährlicher Humbug verzapft wird - ohne medizinische und ernährungswissenschaftliche Basis", kritisierte Spitalsky.
Fatburner- und Blutgruppen-Diät verantwortungslos
Als völlig untauglich wurden die so genannten Fatburner-Diäten bewertet. Diese versprechen eine hohe Gewichtsreduktion in kurzer Zeit. "Aber die Rezepte liefern pro Tag 2.200 Kilokalorien. Und um dabei abzunehmen, muss man schon ein Spitzensportler sein", meinte Beck. Ebenfalls abzulehnen sei die "Blutgruppen-Diät". Das Ernährungskonzept verspricht neben einer Erreichung des Idealgewichts sogar eine Risikosenkung für eine Reihe von Erkrankungen.
Genauso verantwortungslos sind laut Beck Zitronensaft-Kuren, die "Magische Kohlsuppe" sowie Fastenkuren, die nicht ohne ärztliche Aufsicht gemacht werden sollten. Aber auch "Psycho-Diäten", wobei man sich schlank denken soll, und "Esoterik-Diäten", wie "Abnehmen im Rhythmus des Mondes", hält die Ernährungswissenschafterin für bedenklich.
Im Mittelfeld der Untersuchung bewegten sich Ernährungsprogramme wie die "Brigitte"- oder "I feel good"- sowie die "Low Fat"-Diät. "Diese sind zwar einen Versuch wert, jedoch gab es kleine Kritikpunkte anzumerken", erklärte Beck. Als Test-Sieger ging hingegen u.a. das Programm "Schlank ohne Diät" hervor, entwickelt vom Institut für Sozialmedizin. "Diese setze auf eine optimale Zusammensetzung im Sinne der Ernährungspyramide, auf eine langfristige Änderung des Essverhaltens, auf eine einfache Zubereitung der Speisen sowie auf effektive Sportprogramme.
A propos Sport: Nachdem bei keinem Schlankheitskonzept ein gesundes Sportprogramm fehlen darf, wurden auch diese untersucht. Dabei wurde etwa das "Forever Young"-Konzept von Ulrich Strunz unter die Lupe genommen. "Im Bereich der Motivation erhielt Strunz die Schulnote eins, in Sachen fachliche Kompetenz nur eine Vier", sagte Beck. "Die Leute werden bei Strunz zum täglichen Training malträtiert. Auch der dabei propagierte Vorfußlauf ist nicht für jedermann", so die Expertin.

