===== Titelliste (25 Rezepte) =====
Seite 1
Das Butterbrot - abwechslungsreich & praktisch& legendär
Dinkel-Haferkleie-Brot
Dreikornvollkornbrot (Brotbackautomat)
Grundrezept für ein Weizenschrotbrot
Grundrezept für einen Sauerteig
Landbrot
Mais-Zwiebelbrot
Mohn-Haferflocken-Vollkornbrot
Rosinenstuten (Brotbackautomat)
Vollkornbrot mit Nüssen
Apfelaufstrich mit Frischkäse
Feiner Möhren-Erdnuß-Brotaufstrich
Grünkern-Möhrenpaste
Herzhafte Avocadocreme
Kartoffeliger Brotaufstrich
Seite 2
Paprikacreme
Püree aus roten Linsen
Rote-Linsen-Frischkäse-Paste
Scharfe Pflaumenmarmelade
Einkochen: abwechslungsreich & raffiniert &beliebt (Info)
Apfelfruchtaufstrich mit Zimt
Grapefruit-Gelee
Kalt gerührter Erdbeer-Nektarinen-Fruchtaufstrich
Mango-Papaya-Konfitüre
Weihnachts-Fruchtaufstrich mit Cognac
========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Das Butterbrot - abwechslungsreich & praktisch& legendär
Kategorien: Brot, Infos
Menge: 1 Rezept
============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 10, 2004 Jahrgang 53
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 85-94
Autor: Marlein Auge, Diätassistentin & Diplom-
Ökotrophologin, Foodjournalistin
1. Dinkel-Haferkleie-Brot
2. Dreikornvollkornbrot
3. Grünkern-Möhrenpaste
4. Mohn-Haferflocken-Vollkornbrot
5. Rosinenstuten
6. Rote-Linsen-Frischkäse-Paste
7. Scharfe Pflaumenmarmelade
Ob wir nun Butterbrot, Stulle, Knifte oder Schnitte sagen: Die
Bilder, die dabei im Kopf entstehen, erinnern meistens an die
Kindheit und an Muttern...Sie steht in der Küche und schmiert
liebevoll Brote für die ganze Familie. Da läuft vielen das Wasser im
Munde zusammen - und das nicht ohne Grund. Denn das Butterbrot ist
nach wie vor ein köstlicher Klassiker. Kontakt: Marlein Auge
Diätassistentin & Diplom-Ökotrophologin Foodjournalistin Brunnenstr.
2 A, 53123 Bonn email: marlein-auge@online.de
Das Butterbrot hat in den letzten 30 Jahren große Konkurrenz
bekommen: Sandwich, Brötchen, Baguette und Croissant verdrängen das
leckere Brot von den oberen Rängen auf der Beliebtheitsskala vom
Frühstück bis zum Snack. Offiziell scheint das Butterbrot vom
Aussterben bedroht zu sein: Denn belegte Brötchen, fettige
Croissants und weiche Sandwiches werden gerne zwischendurch gegessen.
Dabei ist das Butterbrot so abwechslungsreich und hat so viel Gutes
zu bieten!
Die Geschichte: ---ein -vergeßlicher Bäcker
Mit dem Seßhaftwerden fingen die Menschen an, Ackerbau zu betreiben,
kultivierten Wildgräser und aßen deren Samenkörner. Anfänglich wurde
das Getreide nur grob zerstoßen und mit Wasser zu Brei verrührt. Mit
der Zeit wurde das Mahlen erfunden und dabei zuerst Getreide per
Hand zwischen flachen Steinen gemahlen, wobei Mehl entstand. Als
unsere Vorfahren feststellten, daß man den Brei auch in der Asche
oder auf heißen Steinen backen konnte, war das Fladenbrot geboren.
Der Fladen gilt als die Mutter aller Brote. Vor 4000 Jahren kannten
die alten Ägypter schon mindestens 16 Brotsorten. Unter ihnen war
auch gesäuertes Brot; gesäuert bedeutet, daß es mit Hefe oder
Sauerteig versetzt ist. Glaubt man der Legende, dann ist es wie bei
so vielen Lebensmitteln per Zufall entstanden: Ein vergeßlicher
Bäcker hatte den Teig nicht abgebacken und stehen lassen. Der Teig
fing an zu gären. Der Bäcker wollte ihn nicht wegwerfen und backte
daraus Brot. Dabei stellte er fest, daß das Brot viel lockerer war
als zuvor. Aus der Schludrigkeit des Bäckers entstand gesäuertes
Brot.
Klöster verbreiteten Brot
In Deutschland etablierte sich das Brot mit der Christianisierung.
Die Klöster sorgten für eine Verbreitung des Brotes: Denn zum
christlichen Auftrag der Nächstenliebe gehört es auch, den
Hungernden zu helfen; Brot war dazu bestens geeignet. Die Berufe des
Müllers und Bäckers kamen erst im Mittelalter in Deutschland auf.
Sie waren über die Zünfte organisiert. Qualität, Gewicht und Zugaben
waren geregelt. Der Bäckermeister war ein angesehener Mann in der
Stadt. Sein Ziel war es nicht nur, zu persönlichem Wohlstand zu
kommen, sondern er verfolgte auch den gemeinnützigen Gedanken und
versorgte Kranke und Alte mit Brot. Übrigens unterschied man im
Mittelalter in Schwarz-, Weiß- und Brezelbäcker. In Nürnberg gab es
außerdem den Beruf des "Lebküchler" und in Hafenstädten die Zunft
der "Fastbäcker". Letztere hatten sich auf Schiffsbrot und Zwieback
spezialisiert.
Deutschland ist das Brotland!
Deutschland ist das Land mit den meisten Brot- und Brötchensorten:
Rund 300 verschiedene Brote sind im Angebot; Weizenbrote zählen zu
den beliebtesten Sorten. Weißbrote bzw. helle Weizenbrote bestehen
zu mindestens 90 Prozent aus Weizenmehl; ihm werden Wasser, Backhefe,
kleine Mengen Zucker oder auch Milchprodukte zugesetzt, um eine
Vielzahl unterschiedlicher Geschmacksrichtungen zu erzielen. Wegen
ihres milden Geschmacks sind sie zum Frühstück sehr beliebt, aber
auch eine unwiderstehliche Beilage zu herzhaften Gerichten und
leichten Salaten. Weizenmischbrote bestehen aus Weizen- und
Roggenmehl, wobei der Anteil des Weizenmehls mindestens bei 50
Prozent liegt. Je höher, desto milder schmeckt das Brot und desto
zarter ist meist die Kruste.
So viel Brot entspricht einer BE/KE und enthält durchschnittlich 60
Kilokalorien:
1 dünne Scheibe Grahambrot 30 g
2 Scheiben Knäckebrot 20 g
½ Scheibe Leinsamenbrot 30 g
½ Scheibe Pumpernickel 30 g
½ mittelgroße Scheibe Roggenmischbrot 30 g
1 dünne Scheibe Roggenvollkornbrot 30 g
1 Scheibe Roggentoastbrot 25 g
½ Scheibe Weizenmischbrot 25 g
½ Scheibe Weizenvollkornbrot 30 g
1 Scheibe Weizentoastbrot 20 g
Auch Roggenmischbrot ist in Deutschland weit verbreitet, während
reines Roggenbrot hauptsächlich eine regionale Bedeutung hat.
Roggenbrote bestehen zu mindestens 90 Prozent aus Roggenmehl.
Roggenmischbrote sind die kräftigere und aromatischere
Mischbrotvariante und werden mit Sauerteig oder mit Hefe und
Sauerteig hergestellt. Je höher der Roggenmehlanteil im Brot, desto
kräftiger ist der Geschmack. Je dunkler die Krume, desto höher die
Schalenanteile im verwendeten Mehl - und damit meist auch der Anteil
an lebenswichtigen Nährstoffen. Roggen- und Roggenmischbrote halten
sich lange frisch.
Spezialbrote: -innovativer -Geschmack und Abwechslung
Spezialbrote zeichnen sich durch Besonderheiten des verwendeten
Mehls oder Backverfahrens aus: Oft werden speziell hergestellte Mahl-
Erzeugnisse verwendet wie Gerste, Hafer, Dinkel, Grünkern oder Mais.
Häufig sind pflanzliche Zutaten zugesetzt wie Kräuter, Gewürze,
Samen oder Nüsse.
Andere Spezialbrote entstehen durch eine besondere Teigführung, z.B.
das Simonsbrot oder Loosbrot, oder durch ein besonderes
Backverfahren wie beim Holzofenbrot, Pumpernickel oder Knäckebrot.
Zu den Spezialbrotsorten gehören auch Sonnenblumenkern- und das
beliebte Mehrkornbrot.
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein: Das Butterbrot begleitet die
Menschheit seit dem Mittelalter. Damals wie heute wird das
Butterbrot als leicht transportierbare, nahrhafte Zwischenmahlzeit
geschätzt. Wie wichtig und persönlich wertvoll den Menschen das
Butterbrot während der Jahre geworden ist, enthüllt die Redewendung
"jemandem etwas aufs Butterbrot schmieren", was soviel bedeutet wie
"jemandem etwas ganz unverblümt sagen".
Süß oder herzhaft: - der Brotbelag
Manche mögen es süß, andere lieber herzhaft. Konfitüre, Nuß-Nougat-
Creme und Honig stehen auf fast jedem Frühstückstisch. Für Brote zum
Mitnehmen eignen sich süße Brotaufstriche weniger. Zwischen den
Scheiben des Klappbutterbrotes machen es sich gerne Käse und Wurst
bequem. Beliebte Käsesorten sind Gouda, Butterkäse, Tilsiter, Brie
und Frischkäse. Sie sind gute Eiweiß- und Kalziumlieferanten, jedoch
sollten Sie den Fettgehalt dieser Produkte im Auge behalten. Der
Griff zur Light-Variante bringt oft nicht die gewünschte Einsparung
an Fett.
Die Deklarierung des Fettgehaltes beim Käse ist etwas verwirrend:
Zum einen ist der Fettgehalt in der Trockenmasse (F.i.Tr.) angegeben
und zum anderen der absolute Fettgehalt (Fettgehalt absolut in 100
g). Hersteller von fettarmem Käse deklarieren häufig den absoluten
Fettgehalt, da er niedriger liegt als der Fettgehalt in Trockenmasse.
Der Fettgehalt in der Trockenmasse steht jedoch auf jedem Käse. Um
einen Vergleich ziehen zu können, müssen Sie entweder bei der
fettarmen Variante nach dem Fettgehalt in der Trockenmasse suchen
oder den absoluten Fettgehalt beim Standardkäse kennen. In der
Tabelle zum Fettgehalt von Käse können Sie sich einen Überblick zu
den wichtigsten Käsesorten verschaffen. Als Faustregel läßt sich
ableiten, daß der absolute Fettgehalt bei Schnittkäse um ein Drittel
niedriger ist als der Fettgehalt in der Trockenmasse und bei Weich-
und Frischkäse etwa um die Hälfte niedriger liegt.
Der Fettgehalt des Käses
Käse:
Fettgehalt von 100 g Fettgehalt von einer Scheibe oder einem Stück
30 g
Allgäuer Emmentaler 45 % F. i.Tr. 30 g,9 g
Altenburger Ziegenkäse 30 % F. i.Tr. 15 g,4,5 g
Brie, 50 % F. i.Tr. 23 g 7 g
Edamer, 40 % F. i.Tr. 23 g 7 g
Gouda, 45 % F. i.Tr. 27 g 8 g
Harzer Roller, < 10 % F. i.Tr. 1 g +
Körniger Frischkäse, 20 % F. i.Tr. 14 g 4 g
Münsterkäse, 45 % F. i.Tr. 22,5 g 7 g
Doppelrahmfrischkäse, 60 % F. i.Tr. 30,5 g 9 g
F. i. Tr. = Fett in der Trockenmasse
Jetzt geht's um die Wurst
Wurst- und Fleischbelag lassen das Butterbrot zu einem
kalorienreichen Schwergewicht werden. Auch wenn sie Eisen und Eiweiß
liefern, sollten Sie den Fettgehalt der Produkte nicht außer acht
lassen! Beim Aufschnitt verrät das bloße Auge, wo das Fett steckt:
So kann man am Schinken oder Bratenaufschnitt den Fettrand
abschneiden und erhält eine fettarme Variante. Anders verhält es
sich bei der Wurst: Grobe Wurstwaren hält man meist für fettiger als
die fein durch den Wolf gedrehte Füllung der Würste. Doch der Blick
in Nährwerttabelle oder Nährwertanalyse auf der Verpackung der Wurst
klärt auf: Grobe wie auch feine Teewurst, Leberwurst oder Salami
haben meist ähnliche Fettgehalte. Schauen Sie auf die
Nährwertanalyse der abgepackten Produkte, oder kaufen Sie an der
Theke fettarme Varianten; der Fleischer berät Sie sicher gerne. Auf
Wurst, die mehr als 30 Gramm Fett pro 100 Gramm hat, sollten Sie
lieber verzichten. Hier sind fettreduzierte Varianten vorzuziehen.
Trotzdem gilt die Devise: sparsam aufs Brot legen oder streichen.
Vergleich fettarme Wurstwaren zum Standard-Sortiment
Wurstsorte Fettgehalt von 30 g
Standardprodukt Fettgehalt von 30 g
fettreduzierter Ware
Teewurst 12 g 7 - 8 g
Leberwurst 12 g 6 - 7 g
Salami 14 g 5 - 10 g
Mortadella 9 g 6 g
"Vegetabile Pasten" - was ist das?
Eine leckere, pikante Alternative zu Wurst und Fleisch sind
Hefepasteten: Es handelt sich dabei um rein pflanzliche Produkte.
Ihr Fettgehalt liegt in der Regel zwischen 17 und 22 Gramm pro 100 g
Paste. Da meist hochwertige Öle verarbeitet sind, haben sie ein
gutes Fettsäurenmuster. Sie sind ein optimaler Brotbelag, wenn
beispielsweise erhöhte Blutfettwerte vorliegen. Lange Zeit fand man
sie nur im Reformhaus, mittlerweile sind sie aber auch im Supermarkt
und Lebensmitteldiscounter zu finden.
Butter weglassen? Bringt nicht viel!
Butter oder Margarine lassen viele gerne weg, denn sie bestehen fast
nur aus Fett - und diese werden als Dickmacher abgelehnt.
Wissenschaftliche Studien belegen jedoch immer wieder, daß ein
Verzicht auf Fett nicht unbedingt vor einem Herzinfarkt oder
Gehirnschlag schützt. Der Genuß von einfach ungesättigten Fettsäuren
sowie Omega-3-Fettsäuren bewirkt eher das Gegenteil: Sie halten das
Herz und die Gefäße fit. Einfach ungesättigte Fettsäuren aus Oliven-
und Rapsöl sowie Margarine ohne Zusatz gehärteter Fette sind dazu
ideal.
Auch auf der Margarine finden Sie eine Nährwertanalyse. Als
Faustregel gilt: Die einfach ungesättigten Fettsäuren sollten den
größten Anteil an der Fettzusammensetzung haben. Die gesättigten
Fette sollten unter einem Drittel oder Viertel liegen. Wenn Sie sich
die Butter nicht vom Brot nehmen lassen wollen, dann geben Ihnen
viele Studien recht, daß cholesterinarm essen viel weniger im
Zusammenhang mit einem guten Blutcholesterinspiegel steht als bisher
angenommen.
Um seinen Blutcholesterinspiegel in der richtigen Balance zu halten,
sollten einfach ungesättigte Fette bevorzugt gegessen werden.
Reichlich Obst und Gemüse sowie Fisch und Nüsse sollten regelmäßig
auf dem Speiseplan stehen. Butter oder Margarine vom Brot zu lassen,
bringt nur wenig. Entscheidend ist, daß zum Brot ein Stück Gemüse
oder Obst gegessen wird. Auch Kaltwasserfische wie Hering und Lachs
können Sie einmal wöchentlich als Brotbelag auswählen. Sie sind
reich an Omega-3-Säuren und enthalten wenig gesättigte Fettsäuren.
Das Einsparen von Fett ist besonders bei Übergewicht wichtig, jedoch
sollten Lebensmittel mit Omega-3-Fettsäuren und einfach
ungesättigten Fettsäuren vermehrt und bewußt aufs Brot gestrichen
oder gelegt werden.
Brot selber backen?
Wer Brot selber backen möchte, braucht dazu Mehl, Wasser, Hefe oder
Sauerteig, eine Prise Zucker und etwas Salz. Weizenmehl wird am
häufigsten in Deutschland verwendet. Und wenn Sie einen genaueren
Blick auf die Mehltüte werfen, stellen Sie fest, daß es sich dabei
um die Type 405 handelt: Dies ist das klassisch-universelle Weißmehl.
Wer viel backt, sollte auf die Type 550 umsteigen. Sie fördert das
Gehen des Teiges, und es entstehen besonders feinporige, lockere
Teige. Bei der Weizen-Type 1050 sind Sie auf halbem Wege zum
Vollkornmehl. Das Brot wird schon deutlich dunkler.
Weizenvollkornmehl enthält alle Bestandteile des vollen Korns - also
Keimling, Schale und Mehlkörper. Damit lassen sich Vollkornbrote
einfach und leicht mit relativ lockerer Krume backen. Wenn Sie bei
der Verwendung von Vollkornmehl noch unsicher sind, mischen Sie es
mit dem herkömmlichen Mehl Type 405. Übrigens: Je stärker Sie auf
dem Weg zum Vollkornbrotbacken sind, um so mehr Wasser brauchen Sie
für den Teig.
Roggenbrote sind in der Teigführung komplizierter als Brote mit
Weizenmehl. Roggen- und Roggenmischbrot brauchen auf jeden Fall
Sauerteig. Sauerteigansatz finden Sie in jedem Supermarkt. Auch
Roggenmehl hat seine eigenen Typenzahlen von 997 und 1150. Die
beiden Roggenmehle sind von ihren Backeigenschaften her ähnlich.
Was bedeutet die Typen-Bezeichnung beim Mehl?
Die Mehltypen geben über den Inhalt der natürlichen Mineralstoffe im
Mehl Auskunft. Das heißt, der Mineralstoffgehalt liegt beim Mehl der
Type 405 bei 0,405 Prozent, bei der Type 1050 bei 1,05 Prozent. Eine
hohe Typenzahl sagt aber nicht nur über die Höhe des
Mineralstoffgehaltes etwas aus, sondern auch indirekt über den
Vitamin- und vor allem Ballaststoffgehalt. Übrigens: Vollkornmehle
haben keine Typenbezeichnung, da das volle Korn vermahlen wird und
damit auch alle wertvollen Nähr- und Inhaltsstoffe des Korns
erhalten bleiben.
Backen mit dem Brotbackautomaten
Brotbackautomaten liegen im Trend. Die Idee der Brotbackautomaten
stammt übrigens aus Japan. 1987 wurde das erste Gerät von der Firma
Panasonic auf dem deutschen Markt angeboten. Inzwischen gibt es
verschiedene Anbieter mit einer Fülle von Modellen. Wer sich zum
Kauf eines Backautomaten entschließt, sollte sich vorher über die
Brotgröße im klaren sein; die Zutatenmenge darf nicht überschritten
werden, sonst beschädigt der überlaufende Teig Heizspirale oder
andere Elemente des Automaten. Die kleinste Einheit liegt bei einem
750-Gramm-Brot. Diese Größe reicht für einen Zwei- bis
Vierpersonenhaushalt völlig aus. Die Vorteile des Brotbackautomaten
sind das Reduzieren auf einen Arbeitsgang und zum anderen die
Stromersparnis gegenüber dem Backofen.
Das Backen ist sehr einfach: Die Zutaten werden genau nach Anweisung
der Reihe nach in die Form gegeben - alles weitere erledigt die
Maschine selbsttätig. Ein Nachteil ist die Brotform: dem
Teigbehälter entsprechend kastenförmig und daher gewöhnungsbedürftig.
Außerdem entsteht durch das Rührwerk immer ein Loch in der
Unterseite des Brotes.
Der Tag des Deutschen -Butterbrotes
Der Tag des Deutschen Butterbrotes macht auf die Vielseitigkeit des
leckeren Brotes aufmerksam. Am 24. September ist es zum sechsten Mal
soweit. Eine Premiere hat der Butterbrot-Feiertag in diesem Jahr: Er
ist Auftakt einer Restaurant-aktion, denn Butterbrote sind modern,
vielseitig und etwas für jede Tageszeit. In sieben Städten finden
Sie eine Woche lang auf der Speisekarte ausgewählter Restaurants
besonders ausgefallene Butterbrote. Also nichts wie hin und
probieren! Pulse in Frankfurt, Turnhalle St. Georg in Hamburg,
PrinzS in Hannover, Die Zeit der Kirschen in Köln, Stelzenhaus in
Leipzig, Eisbach in München, La Terrazza in Stuttgart.
Buchtips
• "Brotrezepte aus ländlichen Backstuben", Landbuch Verlag Hannover,
12,80 Euro
70 Brotrezepte, die aus den verschiedensten Backstuben von
Landfrauen stammen, die wirklich etwas vom Brotbacken verstehen. So
macht Brotbacken Spaß!
• "Brotbackautomat", Gräfe und Unzer Verlag, 7,50 Euro
So einfach war Brotbacken noch nie. Die Gerätekunde klärt auf,
welcher Automat für wen geeignet ist.
• "Brotaufstriche", Gräfe und Unzer Verlag 7,50 Euro
Zum Reinbeißen: Neben köstlichen Brotaufstrichen aus Käse, Fleisch,
Fisch & Co. finden Sie auch vegetarische und süße Varianten.
Linktips
• http://www.butterbrot.de
• http://www.brotmuseum-ulm.de
• http://www.cma.de
Haben Sie Lust auf einen Museumsbesuch zum Thema Brot?
• Museum der Brotkultur Ulm, gegr. 1955 (ehemals Deutsches
Brotmuseum)
Salzstadelgasse 10, 89073 Ulm,Telefon: 0731 / 69955
http://www.brotmuseum-ulm.de
E-Mail: info@museum-brotkultur.de
• Museumsdorf Cloppenburg, Niedersächsisches Freilichtmuseum
49661 Cloppenburg, Telefon: 04471 / 94840
www. museumsdorf.de
E-Mail: info@museumsdorf.de
• Das Backhaus im Museumsdorf
Schwarzbrot aus dem Museumsdorf! Allein diese Aussicht ist für mich
sowie für unzählige Besucher ein wichtiger Grund für einen erneuten
Besuch des Museumsdorfes Cloppenburg. Über 16 Stunden muß das
Schwarzbrot im Steinofen backen, bis es seinen unvergleichbaren
Geschmack entwickelt hat. Aber auch Weißbrot, Rosinenstuten und
Graubrot gehören zu dem leckeren Angebot - den ofenfrischen
Butterkuchen nicht zu vergessen. Immer der Nase nach - dem Duft
entgegen!
Backhaus im Museumsdorf: Telefon 04471/94 84 48
Butterbrot und Brotbacken - eine Freude für alle Sinne: Das Formen
des Brotlaibes ... welch ein Spaß. Was für ein gutes Gefühl, wenn
der Teig aufgeht. Mmmhhhhh, dieser Geruch nach frisch gebackenem
Brot. Lecker, wenn dann endlich das Brot soweit abgekühlt ist, daß
man abbeißen kann.
Trendsetter auf dem Brot
Wurst, Käse, Marmelade, Honig, Nuß-Nougat-Creme: in punkto Brotbelag
und Brotaufstrich ist die Auswahl unendlich. Doch warum immer nur
Standard-Produkte auswählen? Mit ausgefallen-raffinierten
Brotaufstrichen überraschen Sie so manchen Butterbrotfan und bringen
Abwechslung aus Brot. Probieren Sie es aus!
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<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: IrisN am 2006-10-17 23:16 ]</font>
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: IrisN am 2006-10-17 23:20 ]</font>

