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Brot , Brotaufstriche, Marmeladen für Diabetiker

Moderator: kug-team

Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:43

===== Titelliste (25 Rezepte) =====

Seite 1

Das Butterbrot - abwechslungsreich & praktisch& legendär
Dinkel-Haferkleie-Brot
Dreikornvollkornbrot (Brotbackautomat)
Grundrezept für ein Weizenschrotbrot
Grundrezept für einen Sauerteig
Landbrot
Mais-Zwiebelbrot
Mohn-Haferflocken-Vollkornbrot
Rosinenstuten (Brotbackautomat)
Vollkornbrot mit Nüssen

Apfelaufstrich mit Frischkäse
Feiner Möhren-Erdnuß-Brotaufstrich
Grünkern-Möhrenpaste
Herzhafte Avocadocreme
Kartoffeliger Brotaufstrich

Seite 2
Paprikacreme
Püree aus roten Linsen
Rote-Linsen-Frischkäse-Paste
Scharfe Pflaumenmarmelade

Einkochen: abwechslungsreich & raffiniert &beliebt (Info)

Apfelfruchtaufstrich mit Zimt
Grapefruit-Gelee
Kalt gerührter Erdbeer-Nektarinen-Fruchtaufstrich
Mango-Papaya-Konfitüre
Weihnachts-Fruchtaufstrich mit Cognac


========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Das Butterbrot - abwechslungsreich & praktisch& legendär
Kategorien: Brot, Infos
Menge: 1 Rezept

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 10, 2004 Jahrgang 53
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 85-94
Autor: Marlein Auge, Diätassistentin & Diplom-
Ökotrophologin, Foodjournalistin

1. Dinkel-Haferkleie-Brot

2. Dreikornvollkornbrot

3. Grünkern-Möhrenpaste

4. Mohn-Haferflocken-Vollkornbrot

5. Rosinenstuten

6. Rote-Linsen-Frischkäse-Paste

7. Scharfe Pflaumenmarmelade

Ob wir nun Butterbrot, Stulle, Knifte oder Schnitte sagen: Die
Bilder, die dabei im Kopf entstehen, erinnern meistens an die
Kindheit und an Muttern...Sie steht in der Küche und schmiert
liebevoll Brote für die ganze Familie. Da läuft vielen das Wasser im
Munde zusammen - und das nicht ohne Grund. Denn das Butterbrot ist
nach wie vor ein köstlicher Klassiker. Kontakt: Marlein Auge
Diätassistentin & Diplom-Ökotrophologin Foodjournalistin Brunnenstr.
2 A, 53123 Bonn email: marlein-auge@online.de

Das Butterbrot hat in den letzten 30 Jahren große Konkurrenz
bekommen: Sandwich, Brötchen, Baguette und Croissant verdrängen das
leckere Brot von den oberen Rängen auf der Beliebtheitsskala vom
Frühstück bis zum Snack. Offiziell scheint das Butterbrot vom
Aussterben bedroht zu sein: Denn belegte Brötchen, fettige
Croissants und weiche Sandwiches werden gerne zwischendurch gegessen.
Dabei ist das Butterbrot so abwechslungsreich und hat so viel Gutes
zu bieten!

Die Geschichte: ---ein -vergeßlicher Bäcker

Mit dem Seßhaftwerden fingen die Menschen an, Ackerbau zu betreiben,
kultivierten Wildgräser und aßen deren Samenkörner. Anfänglich wurde
das Getreide nur grob zerstoßen und mit Wasser zu Brei verrührt. Mit
der Zeit wurde das Mahlen erfunden und dabei zuerst Getreide per
Hand zwischen flachen Steinen gemahlen, wobei Mehl entstand. Als
unsere Vorfahren feststellten, daß man den Brei auch in der Asche
oder auf heißen Steinen backen konnte, war das Fladenbrot geboren.
Der Fladen gilt als die Mutter aller Brote. Vor 4000 Jahren kannten
die alten Ägypter schon mindestens 16 Brotsorten. Unter ihnen war
auch gesäuertes Brot; gesäuert bedeutet, daß es mit Hefe oder
Sauerteig versetzt ist. Glaubt man der Legende, dann ist es wie bei
so vielen Lebensmitteln per Zufall entstanden: Ein vergeßlicher
Bäcker hatte den Teig nicht abgebacken und stehen lassen. Der Teig
fing an zu gären. Der Bäcker wollte ihn nicht wegwerfen und backte
daraus Brot. Dabei stellte er fest, daß das Brot viel lockerer war
als zuvor. Aus der Schludrigkeit des Bäckers entstand gesäuertes
Brot.

Klöster verbreiteten Brot

In Deutschland etablierte sich das Brot mit der Christianisierung.
Die Klöster sorgten für eine Verbreitung des Brotes: Denn zum
christlichen Auftrag der Nächstenliebe gehört es auch, den
Hungernden zu helfen; Brot war dazu bestens geeignet. Die Berufe des
Müllers und Bäckers kamen erst im Mittelalter in Deutschland auf.
Sie waren über die Zünfte organisiert. Qualität, Gewicht und Zugaben
waren geregelt. Der Bäckermeister war ein angesehener Mann in der
Stadt. Sein Ziel war es nicht nur, zu persönlichem Wohlstand zu
kommen, sondern er verfolgte auch den gemeinnützigen Gedanken und
versorgte Kranke und Alte mit Brot. Übrigens unterschied man im
Mittelalter in Schwarz-, Weiß- und Brezelbäcker. In Nürnberg gab es
außerdem den Beruf des "Lebküchler" und in Hafenstädten die Zunft
der "Fastbäcker". Letztere hatten sich auf Schiffsbrot und Zwieback
spezialisiert.

Deutschland ist das Brotland!

Deutschland ist das Land mit den meisten Brot- und Brötchensorten:
Rund 300 verschiedene Brote sind im Angebot; Weizenbrote zählen zu
den beliebtesten Sorten. Weißbrote bzw. helle Weizenbrote bestehen
zu mindestens 90 Prozent aus Weizenmehl; ihm werden Wasser, Backhefe,
kleine Mengen Zucker oder auch Milchprodukte zugesetzt, um eine
Vielzahl unterschiedlicher Geschmacksrichtungen zu erzielen. Wegen
ihres milden Geschmacks sind sie zum Frühstück sehr beliebt, aber
auch eine unwiderstehliche Beilage zu herzhaften Gerichten und
leichten Salaten. Weizenmischbrote bestehen aus Weizen- und
Roggenmehl, wobei der Anteil des Weizenmehls mindestens bei 50
Prozent liegt. Je höher, desto milder schmeckt das Brot und desto
zarter ist meist die Kruste.

So viel Brot entspricht einer BE/KE und enthält durchschnittlich 60
Kilokalorien:

1 dünne Scheibe Grahambrot 30 g

2 Scheiben Knäckebrot 20 g

½ Scheibe Leinsamenbrot 30 g

½ Scheibe Pumpernickel 30 g

½ mittelgroße Scheibe Roggenmischbrot 30 g

1 dünne Scheibe Roggenvollkornbrot 30 g

1 Scheibe Roggentoastbrot 25 g

½ Scheibe Weizenmischbrot 25 g

½ Scheibe Weizenvollkornbrot 30 g

1 Scheibe Weizentoastbrot 20 g

Auch Roggenmischbrot ist in Deutschland weit verbreitet, während
reines Roggenbrot hauptsächlich eine regionale Bedeutung hat.
Roggenbrote bestehen zu mindestens 90 Prozent aus Roggenmehl.
Roggenmischbrote sind die kräftigere und aromatischere
Mischbrotvariante und werden mit Sauerteig oder mit Hefe und
Sauerteig hergestellt. Je höher der Roggenmehlanteil im Brot, desto
kräftiger ist der Geschmack. Je dunkler die Krume, desto höher die
Schalenanteile im verwendeten Mehl - und damit meist auch der Anteil
an lebenswichtigen Nährstoffen. Roggen- und Roggenmischbrote halten
sich lange frisch.

Spezialbrote: -innovativer -Geschmack und Abwechslung

Spezialbrote zeichnen sich durch Besonderheiten des verwendeten
Mehls oder Backverfahrens aus: Oft werden speziell hergestellte Mahl-
Erzeugnisse verwendet wie Gerste, Hafer, Dinkel, Grünkern oder Mais.
Häufig sind pflanzliche Zutaten zugesetzt wie Kräuter, Gewürze,
Samen oder Nüsse.

Andere Spezialbrote entstehen durch eine besondere Teigführung, z.B.
das Simonsbrot oder Loosbrot, oder durch ein besonderes
Backverfahren wie beim Holzofenbrot, Pumpernickel oder Knäckebrot.
Zu den Spezialbrotsorten gehören auch Sonnenblumenkern- und das
beliebte Mehrkornbrot.

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein: Das Butterbrot begleitet die
Menschheit seit dem Mittelalter. Damals wie heute wird das
Butterbrot als leicht transportierbare, nahrhafte Zwischenmahlzeit
geschätzt. Wie wichtig und persönlich wertvoll den Menschen das
Butterbrot während der Jahre geworden ist, enthüllt die Redewendung
"jemandem etwas aufs Butterbrot schmieren", was soviel bedeutet wie
"jemandem etwas ganz unverblümt sagen".

Süß oder herzhaft: - der Brotbelag

Manche mögen es süß, andere lieber herzhaft. Konfitüre, Nuß-Nougat-
Creme und Honig stehen auf fast jedem Frühstückstisch. Für Brote zum
Mitnehmen eignen sich süße Brotaufstriche weniger. Zwischen den
Scheiben des Klappbutterbrotes machen es sich gerne Käse und Wurst
bequem. Beliebte Käsesorten sind Gouda, Butterkäse, Tilsiter, Brie
und Frischkäse. Sie sind gute Eiweiß- und Kalziumlieferanten, jedoch
sollten Sie den Fettgehalt dieser Produkte im Auge behalten. Der
Griff zur Light-Variante bringt oft nicht die gewünschte Einsparung
an Fett.

Die Deklarierung des Fettgehaltes beim Käse ist etwas verwirrend:
Zum einen ist der Fettgehalt in der Trockenmasse (F.i.Tr.) angegeben
und zum anderen der absolute Fettgehalt (Fettgehalt absolut in 100
g). Hersteller von fettarmem Käse deklarieren häufig den absoluten
Fettgehalt, da er niedriger liegt als der Fettgehalt in Trockenmasse.
Der Fettgehalt in der Trockenmasse steht jedoch auf jedem Käse. Um
einen Vergleich ziehen zu können, müssen Sie entweder bei der
fettarmen Variante nach dem Fettgehalt in der Trockenmasse suchen
oder den absoluten Fettgehalt beim Standardkäse kennen. In der
Tabelle zum Fettgehalt von Käse können Sie sich einen Überblick zu
den wichtigsten Käsesorten verschaffen. Als Faustregel läßt sich
ableiten, daß der absolute Fettgehalt bei Schnittkäse um ein Drittel
niedriger ist als der Fettgehalt in der Trockenmasse und bei Weich-
und Frischkäse etwa um die Hälfte niedriger liegt.

Der Fettgehalt des Käses

Käse:

Fettgehalt von 100 g Fettgehalt von einer Scheibe oder einem Stück
30 g

Allgäuer Emmentaler 45 % F. i.Tr. 30 g,9 g

Altenburger Ziegenkäse 30 % F. i.Tr. 15 g,4,5 g

Brie, 50 % F. i.Tr. 23 g 7 g

Edamer, 40 % F. i.Tr. 23 g 7 g

Gouda, 45 % F. i.Tr. 27 g 8 g

Harzer Roller, < 10 % F. i.Tr. 1 g +

Körniger Frischkäse, 20 % F. i.Tr. 14 g 4 g

Münsterkäse, 45 % F. i.Tr. 22,5 g 7 g

Doppelrahmfrischkäse, 60 % F. i.Tr. 30,5 g 9 g

F. i. Tr. = Fett in der Trockenmasse

Jetzt geht's um die Wurst

Wurst- und Fleischbelag lassen das Butterbrot zu einem
kalorienreichen Schwergewicht werden. Auch wenn sie Eisen und Eiweiß
liefern, sollten Sie den Fettgehalt der Produkte nicht außer acht
lassen! Beim Aufschnitt verrät das bloße Auge, wo das Fett steckt:
So kann man am Schinken oder Bratenaufschnitt den Fettrand
abschneiden und erhält eine fettarme Variante. Anders verhält es
sich bei der Wurst: Grobe Wurstwaren hält man meist für fettiger als
die fein durch den Wolf gedrehte Füllung der Würste. Doch der Blick
in Nährwerttabelle oder Nährwertanalyse auf der Verpackung der Wurst
klärt auf: Grobe wie auch feine Teewurst, Leberwurst oder Salami
haben meist ähnliche Fettgehalte. Schauen Sie auf die
Nährwertanalyse der abgepackten Produkte, oder kaufen Sie an der
Theke fettarme Varianten; der Fleischer berät Sie sicher gerne. Auf
Wurst, die mehr als 30 Gramm Fett pro 100 Gramm hat, sollten Sie
lieber verzichten. Hier sind fettreduzierte Varianten vorzuziehen.
Trotzdem gilt die Devise: sparsam aufs Brot legen oder streichen.

Vergleich fettarme Wurstwaren zum Standard-Sortiment

Wurstsorte Fettgehalt von 30 g

Standardprodukt Fettgehalt von 30 g

fettreduzierter Ware

Teewurst 12 g 7 - 8 g

Leberwurst 12 g 6 - 7 g

Salami 14 g 5 - 10 g

Mortadella 9 g 6 g

"Vegetabile Pasten" - was ist das?

Eine leckere, pikante Alternative zu Wurst und Fleisch sind
Hefepasteten: Es handelt sich dabei um rein pflanzliche Produkte.
Ihr Fettgehalt liegt in der Regel zwischen 17 und 22 Gramm pro 100 g
Paste. Da meist hochwertige Öle verarbeitet sind, haben sie ein
gutes Fettsäurenmuster. Sie sind ein optimaler Brotbelag, wenn
beispielsweise erhöhte Blutfettwerte vorliegen. Lange Zeit fand man
sie nur im Reformhaus, mittlerweile sind sie aber auch im Supermarkt
und Lebensmitteldiscounter zu finden.

Butter weglassen? Bringt nicht viel!

Butter oder Margarine lassen viele gerne weg, denn sie bestehen fast
nur aus Fett - und diese werden als Dickmacher abgelehnt.
Wissenschaftliche Studien belegen jedoch immer wieder, daß ein
Verzicht auf Fett nicht unbedingt vor einem Herzinfarkt oder
Gehirnschlag schützt. Der Genuß von einfach ungesättigten Fettsäuren
sowie Omega-3-Fettsäuren bewirkt eher das Gegenteil: Sie halten das
Herz und die Gefäße fit. Einfach ungesättigte Fettsäuren aus Oliven-
und Rapsöl sowie Margarine ohne Zusatz gehärteter Fette sind dazu
ideal.

Auch auf der Margarine finden Sie eine Nährwertanalyse. Als
Faustregel gilt: Die einfach ungesättigten Fettsäuren sollten den
größten Anteil an der Fettzusammensetzung haben. Die gesättigten
Fette sollten unter einem Drittel oder Viertel liegen. Wenn Sie sich
die Butter nicht vom Brot nehmen lassen wollen, dann geben Ihnen
viele Studien recht, daß cholesterinarm essen viel weniger im
Zusammenhang mit einem guten Blutcholesterinspiegel steht als bisher
angenommen.

Um seinen Blutcholesterinspiegel in der richtigen Balance zu halten,
sollten einfach ungesättigte Fette bevorzugt gegessen werden.
Reichlich Obst und Gemüse sowie Fisch und Nüsse sollten regelmäßig
auf dem Speiseplan stehen. Butter oder Margarine vom Brot zu lassen,
bringt nur wenig. Entscheidend ist, daß zum Brot ein Stück Gemüse
oder Obst gegessen wird. Auch Kaltwasserfische wie Hering und Lachs
können Sie einmal wöchentlich als Brotbelag auswählen. Sie sind
reich an Omega-3-Säuren und enthalten wenig gesättigte Fettsäuren.
Das Einsparen von Fett ist besonders bei Übergewicht wichtig, jedoch
sollten Lebensmittel mit Omega-3-Fettsäuren und einfach
ungesättigten Fettsäuren vermehrt und bewußt aufs Brot gestrichen
oder gelegt werden.

Brot selber backen?

Wer Brot selber backen möchte, braucht dazu Mehl, Wasser, Hefe oder
Sauerteig, eine Prise Zucker und etwas Salz. Weizenmehl wird am
häufigsten in Deutschland verwendet. Und wenn Sie einen genaueren
Blick auf die Mehltüte werfen, stellen Sie fest, daß es sich dabei
um die Type 405 handelt: Dies ist das klassisch-universelle Weißmehl.

Wer viel backt, sollte auf die Type 550 umsteigen. Sie fördert das
Gehen des Teiges, und es entstehen besonders feinporige, lockere
Teige. Bei der Weizen-Type 1050 sind Sie auf halbem Wege zum
Vollkornmehl. Das Brot wird schon deutlich dunkler.
Weizenvollkornmehl enthält alle Bestandteile des vollen Korns - also
Keimling, Schale und Mehlkörper. Damit lassen sich Vollkornbrote
einfach und leicht mit relativ lockerer Krume backen. Wenn Sie bei
der Verwendung von Vollkornmehl noch unsicher sind, mischen Sie es
mit dem herkömmlichen Mehl Type 405. Übrigens: Je stärker Sie auf
dem Weg zum Vollkornbrotbacken sind, um so mehr Wasser brauchen Sie
für den Teig.

Roggenbrote sind in der Teigführung komplizierter als Brote mit
Weizenmehl. Roggen- und Roggenmischbrot brauchen auf jeden Fall
Sauerteig. Sauerteigansatz finden Sie in jedem Supermarkt. Auch
Roggenmehl hat seine eigenen Typenzahlen von 997 und 1150. Die
beiden Roggenmehle sind von ihren Backeigenschaften her ähnlich.

Was bedeutet die Typen-Bezeichnung beim Mehl?

Die Mehltypen geben über den Inhalt der natürlichen Mineralstoffe im
Mehl Auskunft. Das heißt, der Mineralstoffgehalt liegt beim Mehl der
Type 405 bei 0,405 Prozent, bei der Type 1050 bei 1,05 Prozent. Eine
hohe Typenzahl sagt aber nicht nur über die Höhe des
Mineralstoffgehaltes etwas aus, sondern auch indirekt über den
Vitamin- und vor allem Ballaststoffgehalt. Übrigens: Vollkornmehle
haben keine Typenbezeichnung, da das volle Korn vermahlen wird und
damit auch alle wertvollen Nähr- und Inhaltsstoffe des Korns
erhalten bleiben.

Backen mit dem Brotbackautomaten

Brotbackautomaten liegen im Trend. Die Idee der Brotbackautomaten
stammt übrigens aus Japan. 1987 wurde das erste Gerät von der Firma
Panasonic auf dem deutschen Markt angeboten. Inzwischen gibt es
verschiedene Anbieter mit einer Fülle von Modellen. Wer sich zum
Kauf eines Backautomaten entschließt, sollte sich vorher über die
Brotgröße im klaren sein; die Zutatenmenge darf nicht überschritten
werden, sonst beschädigt der überlaufende Teig Heizspirale oder
andere Elemente des Automaten. Die kleinste Einheit liegt bei einem
750-Gramm-Brot. Diese Größe reicht für einen Zwei- bis
Vierpersonenhaushalt völlig aus. Die Vorteile des Brotbackautomaten
sind das Reduzieren auf einen Arbeitsgang und zum anderen die
Stromersparnis gegenüber dem Backofen.

Das Backen ist sehr einfach: Die Zutaten werden genau nach Anweisung
der Reihe nach in die Form gegeben - alles weitere erledigt die
Maschine selbsttätig. Ein Nachteil ist die Brotform: dem
Teigbehälter entsprechend kastenförmig und daher gewöhnungsbedürftig.
Außerdem entsteht durch das Rührwerk immer ein Loch in der
Unterseite des Brotes.

Der Tag des Deutschen -Butterbrotes

Der Tag des Deutschen Butterbrotes macht auf die Vielseitigkeit des
leckeren Brotes aufmerksam. Am 24. September ist es zum sechsten Mal
soweit. Eine Premiere hat der Butterbrot-Feiertag in diesem Jahr: Er
ist Auftakt einer Restaurant-aktion, denn Butterbrote sind modern,
vielseitig und etwas für jede Tageszeit. In sieben Städten finden
Sie eine Woche lang auf der Speisekarte ausgewählter Restaurants
besonders ausgefallene Butterbrote. Also nichts wie hin und
probieren! Pulse in Frankfurt, Turnhalle St. Georg in Hamburg,
PrinzS in Hannover, Die Zeit der Kirschen in Köln, Stelzenhaus in
Leipzig, Eisbach in München, La Terrazza in Stuttgart.

Buchtips

• "Brotrezepte aus ländlichen Backstuben", Landbuch Verlag Hannover,
12,80 Euro

70 Brotrezepte, die aus den verschiedensten Backstuben von
Landfrauen stammen, die wirklich etwas vom Brotbacken verstehen. So
macht Brotbacken Spaß!

• "Brotbackautomat", Gräfe und Unzer Verlag, 7,50 Euro

So einfach war Brotbacken noch nie. Die Gerätekunde klärt auf,
welcher Automat für wen geeignet ist.

• "Brotaufstriche", Gräfe und Unzer Verlag 7,50 Euro

Zum Reinbeißen: Neben köstlichen Brotaufstrichen aus Käse, Fleisch,
Fisch & Co. finden Sie auch vegetarische und süße Varianten.

Linktips

http://www.butterbrot.de

http://www.brotmuseum-ulm.de

http://www.cma.de

Haben Sie Lust auf einen Museumsbesuch zum Thema Brot?

• Museum der Brotkultur Ulm, gegr. 1955 (ehemals Deutsches
Brotmuseum)

Salzstadelgasse 10, 89073 Ulm,Telefon: 0731 / 69955

http://www.brotmuseum-ulm.de

E-Mail: info@museum-brotkultur.de

• Museumsdorf Cloppenburg, Niedersächsisches Freilichtmuseum

49661 Cloppenburg, Telefon: 04471 / 94840

www. museumsdorf.de

E-Mail: info@museumsdorf.de

• Das Backhaus im Museumsdorf

Schwarzbrot aus dem Museumsdorf! Allein diese Aussicht ist für mich
sowie für unzählige Besucher ein wichtiger Grund für einen erneuten
Besuch des Museumsdorfes Cloppenburg. Über 16 Stunden muß das
Schwarzbrot im Steinofen backen, bis es seinen unvergleichbaren
Geschmack entwickelt hat. Aber auch Weißbrot, Rosinenstuten und
Graubrot gehören zu dem leckeren Angebot - den ofenfrischen
Butterkuchen nicht zu vergessen. Immer der Nase nach - dem Duft
entgegen!

Backhaus im Museumsdorf: Telefon 04471/94 84 48

Butterbrot und Brotbacken - eine Freude für alle Sinne: Das Formen
des Brotlaibes ... welch ein Spaß. Was für ein gutes Gefühl, wenn
der Teig aufgeht. Mmmhhhhh, dieser Geruch nach frisch gebackenem
Brot. Lecker, wenn dann endlich das Brot soweit abgekühlt ist, daß
man abbeißen kann.

Trendsetter auf dem Brot

Wurst, Käse, Marmelade, Honig, Nuß-Nougat-Creme: in punkto Brotbelag
und Brotaufstrich ist die Auswahl unendlich. Doch warum immer nur
Standard-Produkte auswählen? Mit ausgefallen-raffinierten
Brotaufstrichen überraschen Sie so manchen Butterbrotfan und bringen
Abwechslung aus Brot. Probieren Sie es aus!

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<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: IrisN am 2006-10-17 23:16 ]</font>

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: IrisN am 2006-10-17 23:20 ]</font>
IrisN
 
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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:43

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Dinkel-Haferkleie-Brot
Kategorien: Brot
Menge: 1 Brot

==================== ZUTATEN FÜR CA. 18 SCHEIBEN ====================
400 Gramm Helles Dinkelmehl (Type 630)
100 Gramm Haferkleie
1 Pack. Trockenhefe
1 Prise Zucker
150 ml Lauwarmes Wasser
200 Gramm Joghurt, 1,5 % Fett
1 Teel. Jodiertes Salz

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 10, 2004 Jahrgang 53
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 85-94
Autor: Marlein Auge, Diätassistentin & Diplom-
Ökotrophologin, Foodjournalistin

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Gas Stufe 2-3, Umluft 180 Grad).
Dinkelmehl und Haferkleie in eine Schüssel geben und in die Mitte
eine Mulde drücken. Die Hefe und den Zucker in die Mulde geben.
Joghurt und Salz an den Rand geben. Das lauwarme Wasser in die Mulde
gießen. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine die Zutaten zu einem
geschmeidigen Teig verkneten. Solange kneten, bis sich der Teig vom
Rand löst. Den Hefeteig an einem warmen Ort gehen lassen, bis er
sein Volumen verdoppelt hat. Erneut durchkneten und zu einem
länglichen Brotlaib formen und unter einem sauberen Geschirrtuch
erneut gehen lassen. Eine feuerfeste Tasse oder Schüssel mit etwas
Wasser füllen und auf den Boden des Backofens stellen. Den Brotlaib
auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die Oberfläche des
Brotteiges mehrmals tief einritzen. Mit etwas Wasser bestreichen und
mit etwas Haferkleie bestreuen. Das Brot auf mittlerer Schiene etwa
30 Minuten backen. Anschließend auf einem Rost auskühlen lassen.

Tip: Bevor Sie das Brot aus dem Backofen nehmen, machen Sie eine Garprobe.
Klopfen Sie gegen den Brotlaib - klingt er hohl, ist das Brot gar.

Nährwert pro Scheibe bei 18 Scheiben insgesamt zirka: 8 g E, 3 g F, 28 g KH, 1,8 BE, 2 KE, 6 g Ba, 0 mg Chol, 5 mg Na, 95 mg K, 280 mg Ph, 170 kcal, 680 kJ

=====
IrisN
 
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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:43

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Dreikornvollkornbrot (Brotbackautomat)
Kategorien: Brot
Menge: 1 Brot

==================== ZUTATEN FÜR CA. 20 SCHEIBEN ====================
50 Gramm Butter
350 ml Lauwarmes Wasser
10 Gramm Frische Bäckerhefe
500 Gramm Dinkelvollkornmehl
50 Gramm Sesamsamen
50 Gramm Mohnkörner
30 Gramm Leinsamen
1 Teel. Jodiertes Salz

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 10, 2004 Jahrgang 53
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 85-94
Autor: Marlein Auge, Diätassistentin & Diplom-
Ökotrophologin, Foodjournalistin

Die Butter in einem kleinen Topf auf dem Herd schmelzen. Das
lauwarme Wasser und die geschmolzene Butter in die Form des
Brotbackautomaten geben und die Hefe darin auflösen.
Dinkelvollkornmehl, Sesamsamen, Mohnkörner und Leinsamen sowie das
Salz zugeben und den Brotbackautomaten auf "Vollkornprogramm" und
Bräunungsgrad "hell" einstellen.

Tip: Grundsätzlich ist es beim Backen im Brotbackautomaten wichtig,
zuerst die flüssigen Zutaten in die Form zu füllen und dann erst
Mehl und restliche Zutaten. Butter kann nach Belieben durch andere
Fette wie Margarine oder Öl ersetzt werden.

Nährwert pro Scheibe bei 20 Scheiben insgesamt zirka:
4 g E, 5 g F, 18 g KH, 1,5 BE, 1,8 KE, 3 g Ba, 5 mg Chol, 5 mg Na,
125 mg K, 120 mg Ph, 135 kcal, 540 kJ

=====
IrisN
 
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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:44

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Grundrezept für ein Weizenschrotbrot
Kategorien: Brot
Menge: 1 Rezept

500 Gramm Weizenmehl Type 405
150 Gramm Weizenbackschrot Type 1700
50 Gramm Hefe
1 Teel. Zucker (5 g)
1/4 Ltr. Lauwarme Milch, 1,5% Fett
2 Teel. Salz

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 12, 2001 Jahrgang 50
Rubrik: Schwerpunkt, Seite: 20-23
Autor: Kerstin Hartmann, Diätassistentin/DKL, DGE

Weizenmehl und Weizenbackschrot in eine Schüssel geben und mischen.
In die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. Zucker
und 5 Eßlöffel lauwarme Milch zugeben und mit etwas Mehl zu einem
Vorteig verrühren. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und an einem
warmen Ort 20 bis 30 Minuten gehen lassen. Dann die restliche Milch
und das Salz zugeben und alle Zutaten zu einem glatten Teig
verkneten.

Aus dem Teig eine Kugel formen und abgedeckt noch einmal 20 bis 30
Minuten gehen lassen. Den Teig anschließend wieder durchkneten, zu
einem runden Laib formen, auf ein gefettetes Backblech legen und mit
einem Messer die Oberfläche einschneiden, damit das Brot schön
aufbrechen kann. Den Teig nochmals abgedeckt 30 Minuten gehen lassen
und dann im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad zirka 50 bis 60
Minuten backen.

Je nach Geschmack wird das Brot noch herzhafter, wenn Sie einen
Teelöffel gemahlenen Kümmel und eine Prise Koriander zufügen.

Das gesamte Brot enthält:
85 g E, 10 g F, 470 g KH, 39 BE, 47 KE, 25 g Ba,10 mg Chol, 150 mg
Na, 1700 mg K, 1570 mg PH, 2340 kcal, 9790 kJ.

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IrisN
 
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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:45

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Grundrezept für einen Sauerteig
Kategorien: Brot
Menge: 1 Rezept

1/4 Ltr. Lauwarmes Wasser
650 Gramm Roggenmehl Type 1370
2 Essl. Milch oder Sauermilch, z. B. Kefir, Butter- oder
-- Dickmilch
1 Teel. Gemahlener Kümmel

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 12, 2001 Jahrgang 50
Rubrik: Schwerpunkt, Seite: 20-23
Autor: Kerstin Hartmann, Diätassistentin/DKL, DGE

Die Hälfte des lauwarmen Wassers in eine Schüssel geben und zirka
500 Gramm Roggenmehl in die Schüssel rühren, bis ein sämiger Brei
entsteht. Dann Milch und Kümmel unterrühren. Auf den Teig ein
Pergamentpapier legen und die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken.
An einem warmen Ort drei Tage stehen lassen. Am vierten Tag
entfernen Sie das Pergamentpapier und rühren 150 g Roggenmehl und
das restliche Wasser unter. Den Teig noch einmal mit
einem Pergamentpapier und einem Tuch abdecken und über Nacht stehen
lassen. Am nächsten Morgen ist Ihr Sauerteig gebrauchsfähig.

Keine Nährwertangaben gefunden
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IrisN
 
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Registriert: 19.07.2006, 01:00

Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:45

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Landbrot
Kategorien: Brot
Menge: 1 Rezept

150 Gramm Sauerteig
500 Gramm Roggenmehl Type 1370
1/2 Ltr. Lauwarmes Wasser
500 Gramm Weizenmehl Type 1050
1 Essl. Salz
1 Essl. Gemahlenen Kümmel

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 12, 2001 Jahrgang 50
Rubrik: Schwerpunkt, Seite: 20-23
Autor: Kerstin Hartmann, Diätassistentin/DKL, DGE

Den Sauerteig mit 1/4 l lauwarmem Wasser und 100 g Roggenmehl
glattrühren. Mit einem Tuch abdecken und über Nacht stehen lassen.
Dann das restliche Roggenmehl, Weizenmehl, das restliche Wasser,
Salz und Kümmel zum Sauerteig geben und alles zu einem glatten Teig
verkneten. Wieder abdecken und ca. 2 Stunden ruhen lassen. Den Teig
noch einmal durchkneten und ein flaches, rundes Brot formen. Auf ein
gefettetes Backblech legen und rautenförmig einschneiden. Noch mal
abdecken und 2 Stunden ruhen lassen. Mit Wasser bepinseln und im
vorgeheizten Backofen bei 200 °C, 60-70 Minuten backen.

Das gesamte Brot enthält: 120 g E, 15 g F, 765 g KH, 64 BE, 77 KE, 120 g Ba, 0 mg Chol, 15 mg
Na, 3.095 mg K, 2.800 mg PH, 3.675 kcal, 14.700 KJ

Schneiden Sie das Brot in 21 gleich große Scheiben, so enthält eine
Scheibe 3 BE oder 3,5 KE.

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IrisN
 
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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:46

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Mais-Zwiebelbrot
Kategorien: Brot
Menge: 1 Rezept

250 Gramm Weizenvollkornmehl
100 Gramm Maismehl
50 Gramm Hirse
40 Gramm Hefe
1/8 Ltr. Lauwarme Milch, 1,5% Fett
40 ml Lauwarmes Wasser
20 Gramm Sonnenblumenöl
300 Gramm Zwiebeln
120 Gramm Sonnenblumenkerne
100 Gramm Joghurt, 1,5% Fett
1/2 Teel. Kurkuma
Salz, Pfeffer, Schnittlauch nach Geschmack

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 3, 1999 Jahrgang 47
Rubrik: Rezepte, Seite: 70
Autor: Imke Kelpe, Christiane Kling

Beide Mehlsorten in eine Schüssel geben. In der Mitte eine
Vertiefung eindrücken. Die Hefe in die Kuhle bröckeln und die Hälfte
der lauwarmen Milch zugießen. Mit etwas Mehl zu einem Brei verrühren.
Das Hefestück anschließend an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen
lassen. Die Zwiebeln schälen, sehr fein würfeln und in der Butter
glasig anbraten, etwas abkühlen lassen, die restlichen Zutaten
dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Sollte der Teig
zu trocken sein, so kann noch etwas Wasser zugegeben werden. Den
Teig kräftig schlagen, bis er sich vom Schüsselrand löst, dann noch
einmal 45 Minuten gehen lassen. Den Teig anschließend zu einer Rolle
formen, in eine mit Backtrennpapier ausgelegte Form geben. Nach
Belieben mit einem scharfen Messer ein Muster in die Oberfläche
schneiden. Das Brot auf die untere Schiene in den kalten Ofen
schieben. Die Temperatur auf 180 - 200 °C stellen. Nach Erreichen
der Temperatur das Brot 35-40 Minuten backen. Auf einem Kuchendraht
abkühlen lassen.

1 dünne Scheibe Brot (35 g) enthält ca. 150 kJ (35 kcal), 3 g E, 3 g
F, 10 g KH

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IrisN
 
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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:47

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Mohn-Haferflocken-Vollkornbrot
Kategorien: Brot
Menge: 1 Brot

Zutaten für ca. 20 Scheiben:
300 Gramm Weizenvollkornmehl
150 Gramm Weizenmehl (Type 405)
50 Gramm Feine Haferflocken
80 Gramm Mohnkörner
1 Pack. Trockenhefe
1 Prise Zucker
1 Teel. Jodiertes Salz
1 Teel. Gemahlener Schabzigerklee
3/8 Ltr. Lauwarmes Wasser

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 10, 2004 Jahrgang 53
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 85-94
Autor: Marlein Auge, Diätassistentin & Diplom-
Ökotrophologin, Foodjournalistin

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Gas Stufe 2-3, Umluft 180 Grad).
Weizenvollkornmehl, Weizenmehl, Haferflocken und Mohnkörner in eine
Schüssel geben. Die Hefe und den Zucker in die Mulde geben. Salz und
Schabzigerklee an den Rand geben. Das lauwarme Wasser in die Mulde
gießen. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine die Zutaten zu einem
geschmeidigen Teig verkneten. Solange kneten, bis sich der Teig vom
Rand löst. Den Hefeteig an einem warmen Ort gehen lassen, bis er
sein Volumen verdoppelt hat. Erneut durchkneten und zu einem Laib
formen. Eine Kastenform 1,5 l mit Backpapier auslegen und den
Brotteig hineingeben. Erneut gehen lassen. Eine feuerfeste Tasse
oder Schüssel mit etwas Wasser füllen und auf den Boden des
Backofens stellen. Den Brotlaib mit etwas Wasser bestreichen und mit
etwas Haferflocken und Mohn bestreuen. Das Brot auf der mittleren
Schiene etwa 45 Minuten backen. Anschließend aus der Kastenform
stürzen und auf einem Rost auskühlen lassen.

Tip: Anstelle von Mohn können Sie auch eine Mischung aus Sesam,
Sonnenblumenkernen und Mohn in den Teig geben.

Was ist denn Schabzigerklee?
...vielleicht fragen Sie sich das, wenn Sie das Rezept anschauen.
Schabzigerklee ist ein aromatisch duftendes Kraut, das auch Brotklee,
Käseklee oder Blauer Honigklee genannt wird. Das Kraut wird nur in
getrockneter Form zum Würzen verwendet. Besonders geeignet ist es
für Brote und pikante Brötchen, Pfannkuchen oder Waffeln sowie
andere pikante Gebäcke.

Nährwert pro Scheibe bei 20 Scheiben insgesamt zirka:
4 g E, 2 g F, 17 g KH, 1,5 BE, 1,7 KE, 3 g Ba, 0 mg Chol, 1 mg Na,
90 mg K, 105 mg Ph, 100 kcal, 400 kJ

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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:47

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Rosinenstuten (Brotbackautomat)
Kategorien: Brot
Menge: 1 Brot

Zutaten für ca. 18 Scheiben:
30 Gramm Butter
275 ml Lauwarme Milch
500 Gramm Weizenmehl (Type 550)
1/2 Pack. Trockenhefe
1 Essl. Honig (10 g)
1/2 Teel. Zimt
1/2 Teel. Jodiertes Salz
75 Gramm Rosinen

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 10, 2004 Jahrgang 53
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 85-94
Autor: Marlein Auge, Diätassistentin & Diplom-
Ökotrophologin, Foodjournalistin

Die Butter in einem kleinen Topf auf dem Herd schmelzen lassen.
Lauwarme Milch und geschmolzene Butter in die Form des
Brotbackautomaten geben. Mehl, Hefe, Honig, Zimt, Salz und Rosinen
zufügen. Den Brotbackautomaten auf das Backprogramm "schnell" und
Bräunungsgrad "mittel" stellen.

Nährwert pro Scheibe bei 18 Scheiben insgesamt zirka:
3 g E, 2 g F, 24 g KH, 2 BE, 2,4 KE, 1 g Ba, 5 mg Chol, 10 mg Na, 90
mg K, 50 mg Ph, 130 kcal, 520 kJ

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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:47

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Vollkornbrot mit Nüssen
Kategorien: Brot, Nuss/mandel
Menge: 1 Brot

500 Gramm Weizenvollkornmehl, Type 1050
1 Pack. Hefe, oder 1 Würfel frische Hefe
1 1/2 Teel. Jodiertes Speisesalz (ca. 6 g)
380 ml Wasser
70 Gramm Paranüsse, grob gehackt
80 Gramm Pistazien, ungesalzen

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 2, 2001 Jahrgang 50
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 69-76
Autor: Annette Wenke

Das Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Salz und den Nüssen
mischen.

Die Hefe auf das Mehl bröseln, das Wasser zugießen und alles zu .
einem Teig kneten.

Den Teig 10 Minuten gut durchkneten. Anschließend den Teig abgedeckt
20 Minuten gehen lassen. Danach erneut durchkneten.

Das Brot zu einem Laib formen und noch einmal 15 Minuten gehen
lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 200°C vorheizen.

Das Brot 20 Minuten bei 200°C backen, dann die Temperatur auf 170°C
herunterschalten und weitere 30 Minuten backen.

Nährwert für das ganze Brot: 85 g E, 100 g F, 335 g KH, 28 BE, 33 KE, 60 g Ba, 0 mg Chol, 2600
kcal, 10400 kJ

Bei 20 Scheiben Brot à 50 g enthält eine Scheibe:
4 g E, 5 g F, 16 g KH, 1 BE, 1,5 KE, 3 g Ba, 0 mg Chol, 130 kcal,
520 kJ

Tip: Die lange Knetzeit ist wichtig, da die Ballaststoffe im
Vollkornmehl quellen können. Wenn Sie nicht lange genug kneten, kann
das Brot bröckelig werden.

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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:48

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Apfelaufstrich mit Frischkäse
Kategorien: Aufstrich, Obst, Käse
Menge: 4 Portionen

1 mittl. Apfel (z.B. Idared) ca.150 g
100 Gramm Fettreduzierter Frischkäse (z.B. "Buko
-- Balance"oder "Philadelphia Fitness")
40 Gramm Aprikosenkonfitüre, 40 bis 50 % zuckerreduziert
1 Essl. Zitronensaft (10 g)
Flüssiger Süßstoff nach Geschmack

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 9, 2004 Jahrgang 53
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 90-100
Autor: Kirsten Metternich

Den Apfel waschen, schälen und fein raspeln. Die Flüssigkeit gut
abtropfen lassen (z.B. in einem Mulltuch oder einem reißfesten
Küchentuch). Frischkäse, Zitronensaft und flüssigen Süßstoff zu
einer glatten, cremigen Masse rühren. Zum Schluß den trockenen,
geriebenen Apfel unterrühren.

Tip: Wenn Sie mögen, können Sie den Apfel auch mit Schale fein reiben, so
ist der Aufstrich ballaststoffreicher.

Nährwert pro Portion: 4 g E, 6 g F, 11 g KH, davon 4 g Saccharose (Zucker), 1 g Ba, 1 BE,
1 KE, 20 mg Chol, 100 mg Na, 75 mg K, 45 mg Ph, 95 kcal, 380 kJ

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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:49

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Feiner Möhren-Erdnuß-Brotaufstrich
Kategorien: Aufstrich, Nuss/mandel, Möhren
Menge: 4 Portionen

1 klein. Möhre (60 g)
60 Gramm Rahmfrischkäse (= Frischkäse"leicht")
2 Essl. Erdnußmus, ungesalzen (40 g)
Pfeffer, jodiertes Speisesalz
1 Pack. Kresse

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 2, 2001 Jahrgang 50
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 69-76
Autor: Annette Wenke

Möhre waschen, schälen, fein raspeln.

Mit Frischkäse und Erdnußmus vermischen, mit Salz und Pfeffer
abschmecken.

Zum Schluß die Kresse unterrühren.

Nährwerte pro Portion à 20 g (2 EL) Brotaufstrich:
2 g E, 4 g F, 1 g KH, 0 BE, 0 KE, 1 g Ba, 6 mg Chol, 50 kcal, 200 kJ

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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:49

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Grünkern-Möhrenpaste
Kategorien: Aufstrich, Möhren
Menge: 1 Rezept

===================== ZUTATEN FÜR CA. 500 GRAMM =====================
1/2 Zwiebel
60 Gramm Fein geschroteter Grünkern
150 ml Gemüsebrühe
150 Gramm Möhren
1 Knoblauchzehe
20 Gramm Butter oder Margarine
1 Teel. Mittelscharfer Senf
1/2 Teel. Paprika, edelsüß
1/2 Teel. Jodiertes Salz
Etwas Schwarzer Pfeffer

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 10, 2004 Jahrgang 53
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 85-94
Autor: Marlein Auge, Diätassistentin & Diplom-
Ökotrophologin, Foodjournalistin

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Grünkernschrot und Zwiebel
ohne Fett in einer beschichteten Pfanne andünsten. Die Gemüsebrühe
unter Rühren dazugießen, aufkochen und zugedeckt bei geringer
Temperatur etwa 10 Minuten köcheln und anschließend abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Möhren waschen, putzen und fein raspeln. Den
Knoblauch putzen und durch eine Presse drücken. Beides mit der
erkalteten Grünkernmasse und der Butter mischen. Mit Senf, Pap-rika,
Salz und Pfeffer würzen. Die Paste hält sich im Schraubglas gekühlt
vier bis fünf Tage. Tip Anstelle von Möhren können Sie auch Rettich,
Radieschen oder Kohlrabi mit der Grünkernmasse mischen. Fein
gehackte Kräuter wie Rucola, Brunnenkresse oder Schnittlauch sowie
glatte Petersilie sind eine willkommene Abwechslung.

Nährwert des Rezeptes (500 Gramm) zirka: 9 g E, 15 g F, 48 g KH, 4 BE, 5 KE, 10 g
Ba, 5 mg Chol, 210 mg Na, 775 mg K, 340 mg Ph, 360 kcal, 1.440 kJ 1
Eßlöffel mit 15 Gramm enthält: 1 E, 0,5 g F, 1 g KH, 0 BE, 0 KE, 0
g Ba, 0 mg Chol, 5 mg Na, 25 mg K, 10 mg Ph, 12 kcal, 48 kJ

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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:49

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Herzhafte Avocadocreme
Kategorien: Aufstrich
Menge: 4 Portionen

1 Reife Avocado (300 g)
1-2 Essl. Zitronensaft (20 g)
100 Gramm Magerquark
Salz
Pfeffer

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 4, 2001 Jahrgang 50
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 83-89
Autor: Undine Wunnenberg

Die Avocado waschen, schälen, vom Stein befreien und in Stücke
schneiden. Mit dem Pürierstab pürieren und mit einem Eßlöffel
Zitonensaft und dem Magerquark verrühren. Die Avocadocreme mit
Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und zu Pellkartoffeln
oder Vollkornbrot servieren.

Achtung!

Avocados enthalten ca. 25 Prozent Fett. Aufgrund ihrer günstigen
Fettsäurenzusammensetzung sind sie aber trotzdem, unter
Berücksichtigung der Gesamtfettzufuhr, bei erhöhten Blutfetten
empfehlenswert.

Nährwerte pro Portion: 5 g E, 18 g F, 2 g KH, 5 g Ba, 0 BE, 0 KE, 0 mg Chol, 10 mg Na, 400
mg K, 70 mg Ph, 190 kcal, 780 kJ

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IrisN
 
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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:50

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Kartoffeliger Brotaufstrich
Kategorien: Aufstrich
Menge: 10 Portionen

300 Gramm Magerquark
200 Gramm Mehlig kochende Kartoffeln, z.B. Likaria oder
-- Karlena
20 Gramm Butter oder Margarine (2 EL)
2 Knoblauchzehen
2 Zwiebeln (120 g)
20 Gramm Sahne (2 EL)
Frisch gemahlener Pfeffer, Salz
1 Pack. Gartenkräuter, tiefgekühlt
Paprikapulver

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 2, 2004 Jahrgang 53
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 74-84
Autor: Kirsten Metternich

Kartoffeln mit Schale gar kochen, pellen und durch eine
Kartoffelpresse drücken. Die Butter oder Margarine zugeben, mit den
Kartoffeln mischen und abkühlen lassen. Quark in ein Küchenhandtuch
geben und auspressen. Knoblauch und Zwiebeln putzen und ganz fein
hacken oder reiben. Mit Quark, Sahne, Gewürzen und Kräutern mischen,
unter die Kartoffelbuttermasse geben und gut vermengen. In eine
Schale füllen und mit Paprikapulver bestreut servieren.

Tip: Der Kartoffel-Brotaufstrich schmeckt besonders gut zu frischem
Vollkorn- oder Landbrot und einem knackigen Blattsalat. In einer
fest verschließbaren Plastikdose hält sich der Aufstrich bis zu
einer Woche.

Nährwert pro Portion: 5 g E, 2 g F, 5 g KH, 1 g Ba, ¼ BE/KE, 5 mg Chol, 15 mg Na, 140 mg K,
175 mg Ph, 60 kcal, 240 kJ

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