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Brot , Brotaufstriche, Marmeladen für Diabetiker

Moderator: kug-team

Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:50

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Paprikacreme
Kategorien: Paprika, Aufstrich
Menge: 1 Rezept

3 Rote Paprikaschoten (300 g)
100 Gramm Crème fraîche
Knoblauch, Zitronensaft
Petersilie, Meersalz
Pfeffer nach Belieben
Evtl. 1-2 g pflanzliches Bindemittel

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 3, 1999 Jahrgang 47
Rubrik: Rezepte, Seite: 70
Autor: Imke Kelpe, Christiane Kling

Paprikaschoten waschen, halbieren, Kerne und Stengelansatz entfernen,
trockentupfen und im Backofen bei 200 °C so lange backen, bis die
Haut blasig wird. Die Schoten herausnehmen und sofort unter kaltem
Wasser abschrecken. Die Haut abziehen, das Fruchtfleisch mit Crème
fraîche und den Gewürzen im Mixer oder mit dem Passierstab pürieren.
Sollte die Masse zu flüssig sein, so kann diese mit 1-2 g
pflanzlichem Bindemittel abgebunden werden.

1 Portion von 20 g enthält ca.: 85 kJ (20 kcal), 0,3 g E, 2 g F, 0,6
g KH

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IrisN
 
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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:51

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Püree aus roten Linsen
Kategorien: Linsen, Aufstrich
Menge: 1 Rezept

100 Gramm Rote Linsen, 1 kleine Paprikaschote
2 Essl. Tomatenmark (20 g)
1/2 Teel. Basilikum, 1/4 Teel. Thymian
Bohnenkraut, Knoblauch nach Belieben
Wenig Salz, Chilipulver

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 3, 1999 Jahrgang 47
Rubrik: Rezepte, Seite: 71
Autor: Imke Kelpe, Christiane Kling

Die Linsen über Nacht in der doppelten Menge Wasser einweichen, am
Folgetag unter fließendem Wasser abspülen und mit der 11/2fachen
Menge Wasser und etwas Bohnenkraut in einer halben Stunde
weichkochen. Abkühlen lassen. Die Peperonischote fein hacken, die
restlichen Geschmackszutaten dazugeben. Alle Zutaten im Mixer oder
mit einem Pürierstab zu einer cremigen Paste verarbeiten.

1 Portion von 20 g enthält ca. 85 kJ (20 kcal), 1,5 g E, 0,1 g F,
3,5 g KH

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IrisN
 
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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:51

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Rote-Linsen-Frischkäse-Paste
Kategorien: Aufstrich, Linsen
Menge: 1 Rezept

===================== ZUTATEN FÜR CA. 650 GRAMM =====================
100 Gramm Rote Linsen
1 Lorbeerblatt
200 ml Wasser
100 Gramm Fettreduzierter Frischkäse (z.B. "Buko
-- Balance"oder "Philadelphia Fitness")
2 Lauchzwiebeln
2 Tomaten
1 Essl. Apfelessig (15 g)
1 Teel. Gerebelter Thymian
1 Teel. Paprika, edelsüß
1/2 Teel. Jodiertes Salz
Etwas Schwarzen Pfeffer

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 10, 2004 Jahrgang 53
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 85-94
Autor: Marlein Auge, Diätassistentin & Diplom-
Ökotrophologin, Foodjournalistin

Rote Linsen zusammen mit dem Lorbeerblatt in 200 ml Wasser zugedeckt
aufkochen und etwa 10 Minuten leicht köcheln lassen. Die Linsen 30
Minuten nachquellen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den
Frischkäse glattrühren. Die Lauchzwiebeln waschen, putzen und in
feine Ringe schneiden. Die Tomaten über Kreuz einritzen, mit
kochendem Wasser überbrühen und häuten. Achteln, Stielansätze und
Kerne entfernen, anschließend fein würfeln. Die gequollenen Linsen
grob zerdrücken, mit den anderen Zutaten vermengen und mit
Apfelessig, Thymian, Paprika, Salz und Pfeffer abschmecken. Kühl
gelagert hält sich der Aufstrich im Schraubglas drei bis vier Tage.

Tip: Anstelle von Frischkäse können Sie auch Feta verwenden. Wenn Sie es
gerne scharf mögen, rühren Sie einen Eßlöffel "Harrisa", eine
scharfe Würzpaste auf Basis von Chili, unter den Brotaufstrich.

Nährwert des Rezeptes (650 Gramm) zirka: 38 g E, 18 g F, 62 g KH, 5 BE, 6 KE, 11 g Ba, 50 mg Chol, 400 mg Na,
1.485 mg K, 630 mg Ph, 560 kcal, 2.240 KJ

1 Eßlöffel mit 15 Gramm enthält: 1 E, 0 g F, 2 g KH, 0 BE, 0 KE, 0 g Ba, 1 mg Chol, 2 mg Na, 35 mg K,
15 mg Ph, 12 kcal, 48 kJ

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IrisN
 
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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 21:52

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Scharfe Pflaumenmarmelade
Kategorien: Einmachen, Marmeladen, Pflaumen
Menge: 1 Rezept

250 Gramm Pflaumen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 cm Ingwer
1 Rote Chilischote
Saft von 1/2 Orange (50 ml)
3 Essl. Aceto Balsamico Essig (45 bis 50 ml)
30 Gramm Zucker
1/2 Teel. Zimt
1 Prise Muskat
1 Prise Nelken

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 10, 2004 Jahrgang 53
Seite: 94

Zutaten für ca. 400 Gramm:

Zubereitung:
Die Pflaumen waschen, halbieren und entkernen. Zwiebel, Knoblauch
und den Ingwer schälen und fein würfeln. Die Chilischote waschen,
längs halbieren und Trennwände, Kerne und Stielansatz entfernen. Die
Schote fein hacken. Pflaumen, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Chili,
Orangensaft, Aceto-Balsamico-Essig, Zucker, Zimt, Muskat und Nelken
in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Die Marmelade zugedeckt
etwa 10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen, anschließend
weitere 20 Minuten ohne Deckel weiter einkochen lassen. Die
Marmelade ist im Schraubglas gekühlt einen Monat haltbar.

Tip: Falls Sie Kalorien und BEs/KEs sparen möchten, können Sie den Zucker
gegen drei Süßstofftabletten austauschen.

Nährwert des Rezeptes (400 Gramm) zirka: 3 g E, 2 g F, 66 g KH, 5,5 BE, 6,5 KE, 7 g Ba, 0 mg Chol, 10 mg Na,
850 mg K, 100 mg Ph, 295 kcal, 1.180 kJ

1 Löffel mit 10 Gramm enthält: 0 E, 0 g F, 2 g KH, 0 BE, 0 KE, 0 g Ba, 0 mg Chol, 0 mg Na, 20 mg K,
3 mg Ph, 8 kcal, 32 kJ

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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 22:17

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Einkochen: abwechslungsreich & raffiniert &beliebt
Kategorien: Einmachen, Infos, Einkochen
Menge: 1 Info

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 10, 2001 Jahrgang 50
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 83-92
Autor: Kirsten Metternich

1. Apfelfruchtaufstrich mit Zimt

2. Grapefruit-Gelee

3. Kalt gerührter Erdbeer-Nektarinen-Fruchtaufstrich

4. Mango-Papaya-Konfitüre

5. Weihnachts-Fruchtaufstrich mit Cognac

"Einkochen", "Einwecken" oder "Einmachen" ist bei den Deutschen nach
wie vor sehr beliebt. Etwa 20 Prozent des gesamten Haushaltszuckers
pro Jahr werden für das Einkochen von Obst und Obstsäften verwendet.

Marmelade, Konfitüre, Gelee...

Was ist der Unterschied zwischen Marmelade, Konfitüre, Gelee,
Fruchtaufstrich? Man spricht im Volksmund nach wie vor von Marmelade,
doch das Gesetz unterscheidet Marmelade von Konfitüre. Offiziell
darf der Begriff Marmelade seit 1983 nur noch für Zitrusfrucht-
Zubereitungen verwendet werden. So darf sich ein Aufstrich aus
Apfelsinen z. B. Orangenmarmelade nennen; die von den Deutschen
meistverzehrte Sorte, die Erdbeermarmelade, darf im Handel nur als
Erdbeerkonfitüre verkauft werden. Neuere Produkte sind
Fruchtaufstriche, kaltgerührte Brotaufstriche oder Fruchtmus.

Für viele Menschen hat das Einkochen eine weitaus tiefere Bedeutung
als das reine Bevorraten mit leckeren Spezialitäten: Viele Menschen
kennen es noch sehr gut von ihrer Großmutter oder ihrer Mutter: Im
Frühling und Herbst war die Zeit des Marmeladekochens. Oder man
erinnert sich an die bunt gefüllten Regale im Keller der Oma, wo
diese von eingekochten Sauerkirschen bis hin zur "leckersten
Erdbeermarmelade der Welt" alle Schätze vorrätig hatte.

Viele Menschen werden also aus positiven Kindheitserinnerungen
heraus zum Einmachen veranlaßt - aber das Einkochen wird auch als
kreative Beschäftigung angesehen; es hat einen sinnvollen,
wohltuenden Zweck, vermittelt ein Stück zuhause in unserer
schnellebigen Zeit und kann sehr gut mit Kindern gemeinsam gemacht
werden.

Besonders viel Spaß macht das Sammeln von Wildfrüchten im Wald, an
Hecken und Sträuchern mit Freunden, Kindern oder der ganzen Familie.
Motivation und Spaß sind ähnlich wie beim Pilzesammeln: Jede Beere
wird mit Vorsicht behandelt und hat einen ganz anderen Stellenwert,
wenn sie als Konfitüre oder Gelee auf den Tisch kommt.

Selbstgemachte Konfitüre ist zudem ein schönes Geschenk oder
Mitbringsel für Freunde und Feinschmecker: In jedem einzelnen, schön
beschrifteten Glas steckt viel Liebe und Zeit.

Pfund um Pfund...

Marmelade entsteht durch längeres Einkochen von Obst mittels Zucker
zu einem dicken Fruchtmus. Die traditionelle Regel lautet "Pfund um
Pfund": Dies bedeutet, daß ein Pfund Erdbeeren mit einem Pfund
Zucker gekocht wird. Die Briten nennen ihre Marmelade "jam", und in
Portugal heißt sie "marmelada", da Portugiesen Quitten und
Quittenhonig marmelo nennen. Die Griechen nennen ihre Marmelade
"melimelon", was hier Honigapfel bedeutet. Unter den Begriff
Konfitüre fallen alle fruchtigen Brotaufstriche, die mittels einer
bestimmten Menge Zucker eingekocht werden und deren Bestandteile
nicht zur Gruppe der Zitrusfrüchte gehören. Der Name Konfitüre
stammt aus Frankreich und ist eine Abwandlung des Begriffs "confire"
= einlegen. Für Konfitüre gibt es verschiedene Verkehrsbezeichnungen,
z. B. "Konfitüre einfach". Sie muß mindestens 35 Gramm Früchte je
100 Gramm Fertigprodukt enthalten, bei schwarzen Johannisbeeren,
Quitten und Hagebutten reichen schon 25 Gramm per 100 Gramm Produkt.
In "Konfitüre extra" müssen mindestens 45 Gramm Früchte in 100 Gramm
Fertigprodukt enthalten sein. Beide Bezeichnungen gelten auch für
Gelee. Sie können die Mengenangaben per 100 Gramm auf jedem Glas,
welches Sie im Handel kaufen lesen, da der Hersteller verpflichtet
ist, dies zu deklarieren.

Konfitüren gibt es erst seit dem 17. Jahrhundert, da Rohrzucker zu
dieser Zeit zu teuer zum Einkochen war und somit vom Rübenzucker
abgelöst wurde. Das seit dem Jahre 1800 beliebte Gelee wird bei den
Engländern mit einem Toastbrot zum "afternoon tea" gegessen. In
Deutschland findet es meist auf dem Frühstückstisch seinen Platz.
Der Begriff Gelee stammt aus dem Lateinischen "gelare" = gefrieren.
Originales Gelee wird immer aus Fruchtsaft hergestellt, Gelee mit
einem hohen Fruchtsaftanteil wird als hochwertiger Brotaufstrich
angesehen, z.B. Johannisbeergelee oder Rotweingelee. Qualitativ
minderwertige Gelees enthalten neben Saft und Zucker Zitrus- oder
Apfelpektin, Wein-, Milch- oder Zitronensäure. Diese Zusätze finden
sich meist in industriell hergestelltem Gelee.

Welches Obst zu welcher Jahreszeit?

Den intensivsten, fruchtigsten Geschmack hat Obst in seiner
jeweiligen Hauptsaison. In dieser Zeit gibt es das Obst in großer
Fülle und zu vernünftigen Preisen auf dem Markt und in jedem
Lebensmittelladen. Denn wer kocht schon im Winter Erdbeer-Rhabarber-
Konfitüre aus frisch geernteten Früchten?

Die Obstsaison im Winter:
Ananas - verschiedene Apfelsorten - Apfelsinen - Bananen - Birnen - Mango - Zitronen - Grapefruits - Kiwis

Die Obstsaison im Frühling:
Ananas - verschiedene Apfelsorten - Bananen - Kiwis - Grapefruit - Zitronen - Renekloden - Erdbeeren - Rhabarber

Die Obstsaison im Sommer:
Erdbeeren - Rhabarber - Aprikosen - Pfirsiche - Nektarinen - Brombeeren - Johannisbeeren - Himbeeren - Stachelbeeren - Heidelbeeren - Kirschen, süß und sauer - Kiwi - Mango - Melonen - Mirabellen - Renekloden - Birnen

Die Obstsaison im Herbst:
Pflaumen/Zwetschgen - Äpfel - Birnen - Berberitzen - Ebereschen - Sanddorn - Hagebutten - Kürbis - Mango - Melonen - Mirabellen - Preiselbeeren - Quitten - Schlehen - Litchis - Grapefruit

Kiwis, Zitronen, Bananen und Mangos gibt es mittlerweile in relativ
gleichbleibender Qualität fast das ganze Jahr in Supermärkten und
auf Wochenmärkten zu kaufen

Fruchtaufstrich: dicke pastöse Konsistenz

Alles, was nicht gesetzlich gezuckerte Marmelade oder Konfitüre ist,
jedoch eine dicke, pastöse Konsistenz hat, wird laut Gesetz als Brot-
oder Fruchtaufstrich bezeichnet. Deshalb heißen Aufstriche, die
weniger Zucker und mehr Frucht enthalten, Brot- oder Fruchtaufstrich;
sie schmecken fruchtiger, enthalten weniger anrechnungspflichtige
Kohlenhydrate und weniger Kalorien als Konfitüre und Marmelade.
Gerade bei den Fruchtaufstrichen gibt es immer mehr Hersteller, die
ihre Pasten im Kühlregal anbieten oder auf ihren unvergleichlich
frisch-fruchtigen Geschmack hinweisen. Viele Menschen bevorzugen
fruchtige, zuckerärmere Sorten. Im Gegensatz zu den sehr
fruchtreichen Varianten zählen zur Gruppe der Frucht- bzw.
Brotaufstriche auch sehr süße, kohlenhydratreiche Varianten wie z. B.
Apfel-, Birnen- oder Rübenkraut.

Das Handwerkszeug

Um einwandfreie, lang haltbare Konfitüren und Gelees herstellen zu
können, benötigt man ein paar unentbehrliche Geräte; bei allen
Geräten und Hilfsmitteln ist es sehr wichtig, daß sie technisch in
Ordnung und absolut sauber sind. Wenn Sie jedes Jahr einkochen,
lohnt sich sicher die eine oder andere Anschaffung wie ein Entsafter
oder ein großer Kochtopf für die Gläser und Marmeladen.

Für Konfitüre, Marmelade und Gelee brauchen Sie fest verschließbare
Twist-off-Gläser mit Deckel oder spezielle Einmachgläser mit
Glasdeckel und Einmachgummiring. Zur Not können Sie auch
transparente Einmachfolie in Verbindung mit Gummiringen verwenden,
wenn Sie nicht genügend Deckel vorrätig haben.

Alle Gläser und Deckel müssen in Ordnung sein; dies bedeutet, daß
keine Glasabsplitterungen an den Gläsern zu sehen und zu fühlen sind,
sonst können die Gläser nicht richtig verschlossen werden - und die
Erzeugnisse verderben sehr schnell. Gummiringe, welche zum
Verschließen von Einmachgläsern verwendet werden, sollten an einem
luftigen Ort im Liegen aufbewahrt werden, damit sie nicht porös
werden und damit nicht mehr richtig schließen würden. Einmachgläser
mit Gummiring werden während des Einkochens mit speziellen
Metallklammern oder Metallbügeln befestigt, die nach dem Erkalten
entfernt werden.

Der große Kochtopf eignet sich zum Kochen von Konfitüre, Marmelade
und zur Gewinnung von Fruchtsaft für Gelee. Wenn Sie jedes Jahr
Gelee kochen, ist die Anschaffung eines richtigen Entsafters sicher
von Nutzen. Für kleine Mengen Obst kann dies in einem großen
Kochtopf mit einem Viertel bis einem halben Liter Wasser pro
Kilogramm Frucht eingekocht werden. Anschließend streicht man das
flüssige Mus durch ein feines Sieb und erhält den Saft, der zu Gelee
weiterverarbeitet wird.

Ein Kochtopf wird natürlich auch für die Zubereitung von Konfitüre
und Marmelade eingesetzt. Hier wird das geputzte Obst mit dem
jeweiligen Zucker gemischt und so lange gekocht, bis eine sämige
Konsistenz entsteht.

Es gibt eine Fülle an Hilfsmitteln, welche das Einkochen in jedem
Falle erleichtern: z.B. eine genaue Küchenwaage, auf der sich Obst
und Zucker auf das Gramm genau abwiegen lassen, damit die Konfitüre
auch wirklich gelingt und Sie die Kohlenhydratmenge genau berechnen
können. Zudem kann ein Meßbecher ganz hilfreich sein. Das Handling
des Einkochens wird erleichtert durch saubere Kochlöffel, einen
Trichter zum Einfüllen der gekochten Flüssigkeit in die Gläser sowie
einen Schaumlöffel zum Abschöpfen des Schaums vor dem Einfüllen. Ein
Pflaumen- und Kirschentkerner erspart Ihnen sehr viel lästige Arbeit.

Schöne selbstklebende Etiketten zum Beschriften der einzelnen Sorten
sollten Sie in jedem Fall verwenden, damit Sie Ihr Eingekochtes auch
noch im nächsten Jahr unterscheiden können oder es hübsch verpackt
verschenken können.

Ihre selbst gekochten Vorräte lagern Sie am besten in einem
durchlüfteten, nicht feuchten Keller. Hier stehen die Gläser dunkel
und trocken und können je nach Zubereitungsart mehrere Jahre
gelagert werden. Angebrochene Gläser sollten Sie immer im
Kühlschrank lagern, damit sie nicht so schnell Schimmel ansetzen.

Obst: Was paßt zusammen?

Kennen Sie nicht auch den fruchtig-feinen Geschmack der klassischen
Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre? Aber welche Kombinationen sind nun
passend, und welche Obstsorten schmecken gemischt besonders lecker?

Zu Erdbeeren passen Rhabarber, Himbeeren, Orangen, Ananas, Bananen
und Aprikosen. Besonders lecker und fruchtig schmeckt die
Kombination Erdbeere-Nektarine. Gewürzt werden Erdbeeren z. B. mit
Vanille, Nelke, Zitronenmelisse oder -schale sowie Anis.
Eigenwillige, extravagante Geschmacksrichtungen erreichen Sie mit
der Zugabe von Wodka oder grünem und schwarzem Pfeffer.

Himbeeren mögen die Kombination mit Rhabarber, süßen Kirschen, roten
Johannisbeeren, Nektarinen und Aprikosen; auch hier gibt es eine
besonders fruchtige Variante: Himbeer-Kiwi-Konfitüre. Zu Himbeeren
passen Gewürze wie Vanille, Zimt, Limettenschale, Zitronenmelisse
oder -gras.

Stachelbeeren schmecken besonders frisch mit Minze und
Zitronenmelisse, auch mit Anis, Ingwer und Zimt. Eine
klassischleckere Kombination ist die Kiwi-Stachelbeer-Konfitüre.
Andere fruchtige Geschmacksrichtungen entstehen durch die
Kombination mit Papaya, Mango und Ananas.

Die roten Johannisbeeren vertragen sich mit Himbeeren, schwarzen
Johannisbeeren, Aprikosen, Nektarinen und Pfirsichen. Eine
fruchtigbunte Variante entsteht durch die Kombination mit Brombeeren.
Hier sollten Sie auf jeden Fall Vanille, Zitronengras oder Ingwer
zum Würzen verwenden

Schwarze Johannisbeeren mögen ihre roten Schwestern, aber auch
Himbeeren, Äpfel und Birnen. Auch schwarze Johannisbeeren mögen gern
Zimt, Whiskey oder Nelken als besondere Note.

Brombeeren passen zu Holunderbeeren, Pfirsichen, Nektarinen und
Aprikosen. Eine fruchtig-exotische Note bekommen Brombeeren durch
die Zugabe von Mango und den Gewürzen Zimt, Nelken, Ingwer und
Scotch.

Heidelbeeren lieben die Kombination mit Orangen, roten
Johannisbeeren, Maracuja und Limetten. Gewürzt werden sie mit Nelken,
Zimt oder Zitronenmelisse.

Orangen und Zitronen lassen sich mit Erdbeeren, Johannisbeeren und
Grapefruits sowie Mandarinen kombinieren. Gewürzt werden die Früchte
mit Zitronenmelisse oder frischer Minze.

Bananen können im Grunde in allen Konfitüren und Marmeladen
mitgekocht werden. So erhält jeder Aufstrich eine angenehm cremige
Konsistenz. Aber auch solo zu Konfitüre verarbeitet sind Bananen ein
Hochgenuß und mögen als Gewürz Zitronenmelisse, Zitronengras und
Kokosflocken. Beachten Sie bitte bei Bananen, daß sie einen höheren
Kohlenhydratgehalt haben als z.B. Beeren, Äpfel oder Zitrusfrüchte.

Warum wird Marmelade schlecht?

Früher wurden Ammenmärchen für mißlungene Konfitüren verantwortlich
gemacht. So wurde noch bis zu Beginn des letzten Jahrhunderts allen
Mädchen nahegelegt, während ihrer Menstruation keine Marmelade zu
kochen. Es hieß, daß Marmelade, die in dieser Zeit gekocht wurde,
"umkippt" (schlecht wird). Wie gesagt, es ist lediglich ein Märchen,
doch diese halten sich oft über eine sehr lange Zeit. Neben den
Ammenmärchen gibt es tatsächlich verschiedene Gründe, warum eine
Marmelade "umkippen" kann.

Ursachen für verdorbene Marmelade:

- Das Obst war nicht mehr frisch genug.

- Die Wachstumsbedingungen des Obstes waren nicht optimal.

- Die Gläser waren vor der Abfüllung nicht richtig sauber und
fettfrei.

- Die Gläser wurden viel zu lange (mehrere Jahre) gelagert.

- Die Einkochzeit wurde nicht genau eingehalten.

- Gläser, Deckel oder Gummiringe waren beschädigt.

- Die Gläser waren durch das Einfüllen der Marmelade mit Zucker
verschmutzt.

- Der Inhalt von aufgesprungenen Gläsern nach dem Erkalten der
Marmelade sollte in jedem Fall nicht verzehrt werden.

Haben Sie Lust auf neue fruchtige Frühstücksideen? Der Herbst bietet
ein großes Angebot an Saisonfrüchten zum Marmelade- und
Konfitürekochen: Saftige Pflaumen, aromatische Äpfel oder fruchtige
Mangos warten darauf, von Ihnen in raffinierte Konfitüren-Kreationen
verarbeitet zu werden. Lesen Sie mehr in unserem aktuellen
Rezeptteil mit vielen interessanten Rezepten für Konfitüre,
Fruchtaufstrich und Co.

Der passende Zucker...

Heut gibt es neben der klassischen Methode, Konfitüre zu kochen,
auch andere Gelierzuckerarten, welche neue Geschmacksrichtungen
möglich machen. Ob süß, fruchtig oder klassisch, für jeden Geschmack
gibt es heute den passenden Zucker.

...der Klassiker

Die klassische Methode war zu Großmutters Zeiten das Kochen der
Früchte mit Zucker im Verhältnis 1:1. Bei Obst, welches relativ
wenig Pektin (Gelier- und Dickungsmittel) enthält wie Erdbeeren oder
Himbeeren, kann dies sehr lange dauern. Diese Konfitüren enthalten
den höchsten Anteil an Zucker und sind deshalb weniger zu empfehlen.

...die Kalorien- und Kohlenhydratsparer

Mit diesen Zuckern bekommt Ihre Konfitüre einen besonders fruchtigen
Geschmack. Dafür gibt es zwei Gelierzuckerarten, die in einem
Verhältnis von 1:2 oder 1:3 verwendet werden. Da ein Teil des
Zuckers als natürliches Konservierungsmittel fehlt, verdirbt diese
Konfitüre weitaus schneller als die Konfitüre der klassischen
Methode. Hier empfiehlt es sich, die angebrochene Konfitüre im
Kühlschrank aufzubewahren. Durch den niedrigen Zuckeranteil verliert
die Konfitüre mit der Zeit etwas an Farbe, jedoch nicht an Geschmack.
Konfitüre, die mit Zucker im Verhältnis 3:1 hergestellt wird, ist
ein sehr fruchtiger Brotauftstrich mit einem niedrigen
Kohlenhydratgehalt und daher ideal geeignet in punkto
Kohlenhydratberechnung.

...Diabetiker-Gelierzucker

Dies ist ein fix und fertig gemischter Zucker auf der Grundlage von
Fruchtzucker mit Geliermitteln. Er kann auch zur Herstellung von
Marmeladen und Konfitüren oder Gelees verwendet werden. Süßer
Brotaufstrich aus diesem Zucker enthält extrem wenig Kohlenhydrate,
wenn nach der Methode 2:1 (2 Teile Frucht,

1 Teil Zucker) gekocht wird. Diabetiker-Gelierzucker ist im
Verhältnis zu den anderen Gelierzuckern sehr teuer und nicht
unbedingt nötig.

...das Gelierpulver

Gelierpulver gibt es in kleinen Tüten im Supermarkt zu kaufen. Es
wird für Konfitüren, Gelees und Marmeladen mit Variationsbreiten von
1:1 (Opekta Gelierpulver) bis 1:3 (als Opekta leicht) angeboten.
Gelierpulver ist besonders wichtig für die Herstellung von Gelee, da
meist der Saft bereits im Entsafter gesüßt wurde. Konfitüren und
Gelees, die mit Gelierpulver zubereitet werden, haben eine festere
Konsistenz. Mit Gelierpulver läßt sich ein "Diabetiker-Fruchtzucker"
selbst herstellen. Mischen Sie das Pulver mit Zucker und Früchten im
Verhältnis 3:1 oder mit Fruchtzucker im Verhältnis 1:1.

...die flüssige Variante

Das einzige auf dem Markt erhältliche flüssige Geliermittel bietet
die Firma Opekta an. Es ist gedacht zur Herstellung von Gourmet-
Marmeladen und Gourmet-Gelees. Hier liegt das Verhältnis von Zucker
zu Frucht weitaus höher, so daß diese Konfitüre oder dieses Gelee
die kalorienreichste Variante ist - sie enthält sehr viel Zucker und
schmeckt zudem sehr süß. Dieses Geliermittel ist für die Herstellung
einer kohlenhydratreduzierten Konfitüre nicht geeignet.

Lesetips

"Haltbar machen"

Wiener, Bassermann Verlag 1999,

ISBN:3-8094-0737-2, 25,00 DM.

"Marmeladen, Gelees, Kompotte"

Falken Verlag,

ISBN: 3-8068-2132-1, 9,90 DM

"Marmeladen, Öle, Chutneys...",

Walden, Gill,

Kaleidoskop Buch, 19,95 DM

Kostenlose Broschüren der Firma Pfeifer & Langen (Kölner Zucker) zu
bestellen bei:

Juliane Protzmann,

Linnicher Straße 48, 50933 Köln,

E-Mail:

juliane.protzmann@pfeifer-langen.de

oder als Download

unter www. koelner-zucker.de.

Links

Falls Sie interessiert sind an Adressen im Internet - hier einige
Links.

www. koelner-zucker.de:

Auf den Seiten der Firma Pfeifer und Langen, die den bekannten
Kölner Zucker und Gelierzucker herstellen, gibt es schöne Rezepte,
Tips und Tricks sowie die Möglichkeit, per Mail Fragen rund ums
Einmachen an den hauswirtschaftlichen Dienst von Pfeifer und Langen
zu stellen.

http://www.aid.de:

Das umfangreiche Programm vom Auswertungs- und Informationsdienst
für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bonn bietet auch zu
diesem Thema Broschüren an. Nähere Infos zur Bestellung auf den
Internetseiten des aid.de.

Rezepte...

Die beliebteste Konfitürensorte der Deutschen ist nach wie vor die
klassische Erdbeerkonfitüre. Erdbeeren lassen sich aber auch mit
anderen Obstsorten zu einer neuen Geschmacksvariante verzaubern.
Konfitüre & Co. ist fett- und eiweißfrei und enthalten im Verhältnis
zu Wurst und Käse extrem wenig Natrium, Kalium und Phosphat.

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IrisN
 
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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 22:18

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Apfelfruchtaufstrich mit Zimt
Kategorien: Einmachen, Marmeladen, Obst, Aufstrich
Menge: 1 Rezept

=================== ZUTATEN FÜR 3 GLÄSER À 450 G ===================
1 kg Äpfel
1 Teel. Zimtpulver (2 bis 3 g)
250 Gramm Zucker
1 Pack. "Opekta leicht"
80 Gramm Gehackte Mandeln

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 10, 2001 Jahrgang 50
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 83-92
Autor: Kirsten Metternich

Die gewaschenen, geputzten Äpfel in kleine Würfel schneiden.

Zucker, Opekta leicht und Zimtpulver mischen.

In einen Topf geben und mit den Äpfeln mischen.

Mit einem Küchentuch abdecken und zwei Stunden durchziehen lassen.

Anschließend unter ständigem Rühren die Masse erhitzen, darauf
achten, daß nichts anbrennt. Vier Minuten sprudelnd kochen lassen
und von der Kochstelle nehmen.

Nun die gehackten Mandeln unterrühren.

Die heiße Konfitüre mittels eines Trichters in die sauberen Twistoff-
Gläser füllen.

Fünf Minuten auf den Kopf stellen (mit dem Deckel nach unten),
umdrehen, komplett abkühlen lassen. Beschriften und im Keller lagern.

Nährwert pro Eßlöffel (10 g): 0 g E, 0 g F, 3 g KH, 0 g Ba, 0 BE, 0
KE, 0 mg Chol, 0 mg Na, 15 mg K, 3 mg Ph, 12 kcal, 50 kJ. Nährwert
Gesamtrezept: 18 g E, 50 g F, 365 g KH, 30 g Ba, 30 BE, 36 KE, 0 mg
Chol, 45 mg Na, 2100 mg K, 480 mg Ph, 1980 kcal, 7920 kJ

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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 22:19

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Grapefruit-Gelee
Kategorien: Einmachen, Marmeladen, Obst, Einkochen
Menge: 1 Rezept

=================== ZUTATEN FÜR 3 GLÄSER À 450 G ===================
1 1/2 kg Grapefruit
1 Pack. Opekta leicht
500 Gramm Zucker

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 10, 2001 Jahrgang 50
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 83-92
Autor: Kirsten Metternich

Die Grapefruits heiß abwaschen und trocken reiben. Von einer Frucht
mit einem Sparschäler hauchdünn die Schale abziehen und in ganz
feine Streifen schneiden. (An den Streifen darf keine weiße Haut
mehr sein.)

Die restlichen Früchte auspressen, so daß Sie einen Liter
Flüssigkeit erhalten.

Zucker und Opekta leicht mischen, in einen Topf geben.

Grapefruitsaft zugießen und die Masse unter ständigem Rühren
erhitzen, darauf achten, daß nichts anbrennt. Vier Minuten sprudelnd
kochen lassen und von der Kochstelle nehmen.

Das heiße Gelee mittels eines Trichters in die sauberen Twist-off-
Gläser füllen.

Fünf Minuten auf den Kopf stellen (mit dem Deckel nach unten),
umdrehen, komplett abkühlen lassen. Beschriften und im Keller lagern.

Nährwert pro Eßlöffel (10 g): 0 g E, 0 g F, 3 g KH, 0 g Ba, 0 BE, 0
KE, 0mg Chol, 0 mg Na, 20 mg K, 0 mg Ph, 12 kcal, 50 kJ

Nährwert Gesamtrezept: 9 g E, 3 g F, 635 g KH, 24 g Ba, 53 BE, 63 KE,
0 mg Chol, 30 mg Na, 2710 mg K, 240 mg Ph, 2600 kcal, 10.400 kJ

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IrisN
 
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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 22:19

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

Titel: Kalt gerührter Erdbeer-Nektarinen-Fruchtaufstrich
Kategorien: Einmachen, Marmeladen, Erdbeeren, Aufstrich, Einkochen
Menge: 1 Rezept

=================== ZUTATEN FÜR 2 GLÄSER À 450 G ===================
150 Gramm Geputzte Erdbeeren
150 Gramm Nektarinen
100 Gramm Feincremiger Honig
6-8 Essl. Gustin (60 - 80 g), pflanzliches Bindemittel auf
-- Stärkebasis
20 Gramm Gehackte Pinienkerne
1 Teel. Zitronensaft (10 g)

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 10, 2001 Jahrgang 50
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 83-92
Autor: Kirsten Metternich

Die Erdbeeren putzen, waschen und in Stücke schneiden.

Die Nektarinen waschen, kurz in kochend heißem Wasser blanchieren,
häuten, den Kern entfernen, auch in kleine Stücke schneiden.

Beide Sorten in eine Schüssel einer Küchenmaschine geben, Honig und
Zitronensaft zugeben, mindestens 12 Minuten auf höchster Stufe
pürieren. Wenn Sie keine Küchenmaschine haben, können Sie auch einen
Pürierstab verwenden. Nun das Gustin mit einem Schneebesen in die
Masse einrühren, bis sich dieses komplett gelöst hat.

Die Pinienkerne unter das Püree mischen, in Gläser füllen.

Die kaltgerührte Konfitüre hält sich im Kühlschrank ca. zwei Monate.

Nährwert pro Eßlöffel (10 g): 0 g E, 0 g F, 2 g KH, 0 g Ba, 0 BE, 0
KE, 0 mg Chol, 0 mg Na, 8 mg K, 3 mg Ph, 8 kcal, 32 kJ. Nährwert
Gesamtrezept: 5 g E, 13 g F, 170 g KH, 5 g Ba, 14 BE, 17 KE, 0 mg
Chol, 25 mg Na, 685 mg K, 255 mg Ph, 815 kcal, 3260 kJ

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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 22:19

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Titel: Mango-Papaya-Konfitüre
Kategorien: Einmachen, Marmeladen, Obst, Einkochen
Menge: 1 Rezept

=================== ZUTATEN FÜR 3 GLÄSER À 450 G ===================
500 Gramm Mangofleisch (ca. 1 kg mit Schale)
500 Gramm Papayafleisch (ca. 1 kg mit Schale)
1 Pack. Gelierzucker 2:1 (500 g)
50 Gramm Zitronensaft
60 Gramm Gehackte Pistazien

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 10, 2001 Jahrgang 50
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 83-92
Autor: Kirsten Metternich

Mangos schälen, vom Kern abschneiden. Papayas halbieren, schälen und
die Kerne mit einem Löffel auskratzen. Früchte in kleine Würfel
schneiden, mit Zitronensaft beträufeln.

Früchte in einem Topf mit Gelierzucker mischen und zwei Stunden
zugedeckt durchziehen lassen. Anschließend unter ständigem Rühren
die Masse erhitzen, darauf achten, daß nichts anbrennt.

Vier Minuten sprudelnd kochen lassen und von der Kochstelle nehmen.

Nun die gehackten Pistazien unterrühren.

Die heiße Konfitüre mittels eines Trichters in die sauberen Twistoff-
Gläser füllen.

Fünf Minuten auf den Kopf stellen (mit dem Deckel nach unten),
umdrehen, komplett abkühlen lassen. Beschriften und im Keller lagern.

Nährwert pro Eßlöffel (10 g): 0 g E, 0 g F, 4 g KH, 0 g Ba, 0 BE,
1/4 KE, 0 mg Chol, 0 mg Na, 20 mg K, 0 mg Ph, 16 kcal, 65 kJ

Nährwert Gesamtrezept: 17 g E, 33 g F, 585 g KH, 25 g Ba, 48 BE, 58
KE, 0 mg Chol, 40 mg Na, 2700 mg K, 450 mg Ph, 2700 kcal, 10.800 kJ

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Beitragvon IrisN am 17.10.2006, 22:20

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Titel: Weihnachts-Fruchtaufstrich mit Cognac
Kategorien: Einmachen, Marmeladen, Obst, Einkochen, Aufstrich
Menge: 1 Rezept

================ ZUTATEN FÜR 5 BIS 6 GLÄSER À 450 G ================
500 Gramm Sauerkirschen ohne Stein (auch Kompott oder TK-
-- Sauerkirschen ohne Zucker)
500 Gramm Pflaumen (auch Kompott oder TK-Pflaumen ohne
-- Zucker)
500 Gramm Preiselbeeren (auch Kompottpreiselbeeren ohne
-- Zucker)
1 Pack. Lebkuchengewürz
1 Pack. Gelierzucker 3:1 (500 g)
100 ml Cognac

============================== QUELLE ==============================
Diabetes-Journal Heft 10, 2001 Jahrgang 50
Rubrik: Essen & Trinken, Seite: 83-92
Autor: Kirsten Metternich

Die Pflaumen und Kirschen waschen und entsteinen oder Kompott ohne
Zucker gut abtropfen lassen. TK-Obst auftauen und abtropfen lassen.
Die Preiselbeeren waschen und abtropfen lassen.

Gelierzucker mit dem Lebkuchengewürz mischen, mit den Früchten in
einen Topf geben.

Mit einem Küchentuch abdecken und 12 Stunden durchziehen lassen.

Anschließend unter ständigem Rühren die Masse erhitzen, darauf
achten, daß nichts anbrennt. Vier Minuten sprudelnd kochen lassen
und von der Kochstelle nehmen.

Nun den Cognac unterrühren.

Die heiße Konfitüre mittels eines Trichters in die sauberen Twistoff-
Gläser füllen.

Fünf Minuten auf den Kopf stellen (mit dem Deckel nach unten),
umdrehen, komplett abkühlen lassen. Beschriften und im Keller lagern.

Nährwert pro Eßlöffel (10 g): 0 g E, 0 g F, 3 g KH, 0 g Ba, 0 BE, 0
KE, 0 mg Chol, 0 mg Na, 10 mg K, 0 mg Ph, 0,1 g Alk., 12 kcal, 50 kJ.
Nährwert Gesamtrezept: 10 g E, 7 g F, 630 g KH, 25 g Ba, 53 BE, 63
KE, 0 mg Chol, 30 mg Na, 2060 mg K, 235 mg Ph, 38 g Alk., 2920 kcal,
11.680 kJ

Tip: Beschriften Sie die Gläser liebevoll, so ist dieser leckere
Weihnachts-Fruchtaufstrich ein ideales Mitbringsel oder
Weihnachtsgeschenk. Sie können den Fruchtaufstrich auch ohne Alkohol
(Alk.) herstellen.

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