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10 gekonnte Schachzüge für die bestmögliche Ernährung 2004

Moderator: kug-team

Beitragvon Pedromaria am 14.02.2004, 20:25

Liebes Forum,
zusammengefaßt von 17 verschiedenen Universitäten, so sieht es mit der richtien Ernährung heute aus:

Vorbemerkung: Jede einzelne Mahlzeit kann leicht verschiedene Punkte auf dieser Ernährungsliste gleichzeitig erfüllen.

Bestimmt sind Details über spezifische Einzelbestandteile unserer Ernährung faszinierend, aber verirren Sie sich nicht im ernährungswissenschaftlichen Dschungel. Behalten Sie das große Ganze im Auge und verlieren Sie nicht den Überblick. Eigentlich geht es um Ihren Körper, Ihr Hungergefühl und Ihre bestmögliche Ernährung. Hier finden Sie 10 grundsolide Anregungen für Ihren Nährstoffhaushalt im Jahr 2004.

1. Nehmen sie 7 bis 9 mal am Tag Früchte oder Gemüse zu sich, die sind voller Antioxidantien, damit reduzieren Sie Herzkrankheiten um 70%, Diabetes um 40%, Lungenkrebs und 30% und Brustkrebs um 20 %, das haben ausführliche ernährungswissenschaftliche Studien unter anderem an der Universität Stanfort ergeben. An der Spitze der Antioxidantien finden wir: getrocknete Zwetschgen, Rosinen, Blaubeeren, Waldbeeren, Knoblauch, Grünkohl, Preiselbeeren, Himbeeren, Erdebeeren, Möhren und Spinat.

2. Essen Sie zwei oder dreimal pro Woche fetten Fisch. So haben Sie ausreichend Omega-3-Fettsäuren, um sich vor Herzkrankheiten zu schützen, ebenso vor Arthritis und zerebralen Fehlfunktionen. Es wurde nachgewiesen, dass Fischöl die Gehirnzellen schützt, Entzündungen unterdrückt unregelmäßigem Herzrhythmus entgegenwirkt. Neueste Studien zeigen, dass bereits eine Fischmahlzeit in der Woche, das Alzheimer-Risiko um 60% senkt. Vortrefflich eignen sich: Lachs, Sardinen (auch aus der Dose), Makrelen, Aal und Hering.

3. Beschränken Sie sich bei rotem Fleisch auf ein oder zweimal die Woche. Jüngste Nachweise deuten auf rotes Fleisch, wie Rind-, Schwein-, Wild- und Lammfleisch. Der übermäßige Genuss soll das Risiko für Brustkrebs, Prostatakrebs, Nieren- und Bauchspeicheldrüse deutlich erhöhen. Begründung: Bei der Erhitzung des Fleisches bilden sich Karzinogene. Die schlechtesten Garungsmethoden sind dabei Frittieren und Grillen, die schonensten Garungsmethoden: Backen, Kochen, Schmoren und übrigens auch die Zubereitung in der Mikrowelle.

4. Essen Sie täglich 25 Gramm an Pflanzenfasern - die oft erwähnten Ballaststoffe. Die meisten Erwachsenen essen weniger als die Hälfte dieser 25 Gramm. Pflanzenfasern senken den Cholesterinspiegel und den Blutdruck, halbieren die Anfälligkeit für Herzkrankheiten, insbesondere das Herzinfarktrisiko, Diabetes und Krebsleiden. Außer der Tatsache das Pflanzenfasern wichtig für den Darm sind, helfen Sie auch bei der Gewichtskontrolle. Sehr gute Quellen sind: Kleie, Haferkleie, alle Getreidecerealien, Trockenbohnen, Gerste und natürlich Studentenfutter und die Müslimischungen.

5. Benutzen Sie in der Küche hauptsächlich Olivenöl – unbedingt zu vermeiden sind sogenannte trans-Fettsäuren. Interessanter Weise wird Olivenöl am meisten in den Ländern als Speiseöl verwendet, die die niedrigsten Herzerkrankungen aufweisen, deren Menschen am längsten leben und wo sich die niedrigsten Krebsraten oder andere chronische Krankheiten finden. Geradezu tödlich: trans-Fettsäuren, wie sie in manchen durch technische Härtung hergestellten billigen Margarinen, Brat- und Frittierfetten zu finden sind. Achtung bei in Fett gebackenem, wie Doughnuts – diese Fette können Arterien verstopfen und sind damit deutlich gefährlicher als gesättigte tierische Fette. Frei davon sind Pflanzenfette, hochwertige Margarine und Schweine- oder Gänseschmalz.

6. Essen Sie nur die “guten” Kohlehydrate. Meiden Sie “weißes” Brot, Einfachzucker, Kartoffeln – diese verursachen einen raschen Anstieg des Blutzuckers. Diese Nahrungsmittel können die begünstigenden Umstände für Herzanfälle schlicht verdoppeln, sie können Diabetes verursachen, begünstigen verschiedene Krebsarten – und machen schlicht und edel fett. Essen Sie dagegen Kohlehydrate, die den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen lassen, da wären zu nennen, Hülsenfrüchte (einschließlich Erdnüssen) Vollkornprodukte, Brot mit hochwertigen Ballaststoffen und Getreidecrealien, Früchte und Gemüse.

7. Trinken Sie drei und mehr Tassen Tee am Tag. Trinken Sie „echten“ Tee und keinen Kräuter- oder Früchtetee. So schützen Sie sich ideal vor Herzanfall, Krebs, Osteoporose, Entzündungen, altersbedingten geistigen Leistungsabfall, Zahnfäule und sogar Gewichtszunahme. In einer Studie bewirkten bereits drei Tassen Tee am Tag eine 11 prozentige Senkung des Herzanfallrisikos. Aufgebrühter grüner Tee enthält die meisten Antioxidantien. Dagegen enthalten Instant-Tees die wenigsten, also zum Beispiel Eistees oder andere bereits in Flaschen abgefüllte Teegetränke.

8. Essen Sie täglich Nüsse. Gerade mal 20 Gramm Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Pecannüsse oder einfach Erdnüsse) täglich, senken das Risiko für Diabetes und Herzleiden um 30%, das Risiko an Parkinson zu erkranken sogar um 43% - so eine Studie der Universität von Harvard. Der tägliche Konsum von Nüssen, Erdnüssen, ja sogar Erdnussbutter bestätigten in einer anderen Untersuchung, dass so eine leichtere Gewichtskontrolle möglich war.

9. Verringern Sie Ihre Portionen um ein Drittel oder gar die Hälte. Gigantische Portionen auf dem Teller sind nämlich schon die Hauptursache für das Übergewicht und Fettleibigkeit. Also nicht immer brav den ganzen Teller leer essen - egal wie groß die Portion ist! Was nicht auf dem Teller ist, kann uns nicht in Versuchung führen. Studien haben nachgewiesen, dass Erwachsene bei übergroßen Tellerportionen ohne jede körperliche Notwendigkeit 30% mehr Kalorien zu sich nehmen, als wenn sie kleine bis normale Portionen bekommen hätten. Ebenso die Kinder, sie verschlangen 25% mehr Kalorien, wenn man ihnen große Portionen auftischte.

10. Nehmen Sie täglich – wirklich täglich ein Multivitamin- und Multimineralien-Präparat ein. So werden unterschwellige Mangelerscheinungen umgangen und Sie haben die nötigen Widerstandskräfte gegen Infektionen und chronische Krankheiten, kardiologische Leiden, Krebs und Osteoporose eingeschlossen. Leitende Ernährungswissenschaftler und Ärzte empfehlen nicht nur, sondern drängen nachdrücklich darauf, dass alle Erwachsenen täglich eine Nahrungsergänzung dieser Art nehmen.

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Motiv kennen."
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Beitragvon Lucy am 14.02.2004, 21:22

>>zusammengefaßt von 17 verschiedenen Universitäten
Und weil es Uni's sind, muß es ja stimmen..

>>Hier finden Sie 10 grundsolide Anregungen für Ihren Nährstoffhaushalt im Jahr 2004.
Und im Jahr 2005 gelten dann wieder ganz andere Regeln - wer sich mal den Spaß erlaubt, die empfohlene Zufuhr der Vitalstoffe anzusehen, wird erleben, daß selbst die WHO sich selbst dauernd korrigiert.

>>Nehmen sie 7 bis 9 mal am Tag Früchte oder Gemüse zu sich, die sind voller Antioxidantien
Antioxidantien sind auch beliebte Lebensmittelzusätze.... wer lieferte denn die schönen Zahlen der Reduzierung? An wie vielen Versuchspersonen wurde getestet, wie zeigte sich die Vergleichsgruppe?

>>Benutzen Sie in der Küche hauptsächlich Olivenöl
Warum? Weil das gerade modern ist, denke ich. Von den Inhaltsstoffen her ist Olivenöl auch nicht besser als Distelöl oder anderes Öl. Manche sagen sogar, es sei schlechter... und können es begründen!

>> Interessanter Weise wird Olivenöl am meisten in den Ländern als Speiseöl verwendet, die die niedrigsten Herzerkrankungen aufweisen, deren Menschen am längsten leben etc.
Als ob sich unser Leben auf Speiseöl beschränken würde! Gerade in jenen Ländern herrscht doch ein ganz anderes soziales Umfeld, leben die Menschen auf ganz andere Art.

>>Essen Sie nur die “guten” Kohlehydrate. Meiden Sie “weißes” Brot
Also, chemisch gesehen sind Kohlehydrate gar nicht gut und böse.... da unterscheiden sie sich nicht mal.

>>Nehmen Sie täglich – wirklich täglich ein Multivitamin- und Multimineralien-Präparat ein.
Naja, jede halbwegs naturbelassene Nahrung ist ein Multi-Präparat. Ich habe meine Zweifel an diesen Pillen und glaube nicht, daß sie im Körper ebenso wirken wie die Nahrung, die eben diese Stoffe liefert. Da fehlt nämlich ne Menge wie z.B. Enzyme etc.

>>Leitende Ernährungswissenschaftler und Ärzte empfehlen nicht nur, sondern drängen nachdrücklich darauf, dass alle Erwachsenen täglich eine Nahrungsergänzung dieser Art nehmen.
Die sitzen vermutlich alle im Vorstand der Herstellungsfirmen :smile: Oder sie plappern einfach nach, was die Medien verbreiten. Und wer sind diese Leute denn?

>>Internationaler Vergleich von Multivitaminpräparaten....
Oha, jetzt kommt die Werbung..... das zitiere ich lieber mal nicht.

Ernstlich: Unser Organismus ist ein verflixt komplexes Wesen, das vermutlich innerlich laut auflacht, wenn es die neuesten Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft mitkriegt. Man kann Komplexität eben nicht auf einzelne Bereiche reduzieren.....
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Beitragvon Gast am 14.02.2004, 22:44

Danke Lucy, du hast mir die Antwort erspart.

Ich denke Pedromaria braucht das zur Finanzierung seiner Pläne.
Gast
 

Beitragvon Pedromaria am 14.02.2004, 23:47

Wie sagte schon mein alter Mathelehrer:
Etwas falsch machen ist besser als gar nichts machen.
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