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Sonntagskuchen I

Moderator: kug-team

Beitragvon Oberchefin am 13.07.2007, 11:11

Aprikosenschnitte

Ein Rezept von: Eva Heß

Einkaufsliste:

Für den Hefeteig:
160 ml Milch
42 g Hefe
80 g Zucker
520 g Mehl (Typ 405)
2 Eier (Größe M = 50 g)
80 g Butter
1 Prise Salz

Für die Butterstreusel:
150 g Butter
90 g Zucker
1 Vanilleschote
240 g Mehl (Typ 405)

außerdem:
150 g Biskuitbrösel
1 kg Aprikosen, entsteint

Zubereitung:
Für den Hefeteig Milch lauwarm (handwarm) erwärmen und die Hefe mit 1 EL Zucker auflösen, 4 EL vom Mehl zugeben und zugedeckt 30 Minunten für den Vorteig gehen lassen. Restliches Mehl, Eier, Zucker, zimmerwarme Butter, Salz und den Vorteig zu einem glatten Teig kneten und zugedeckt an einem warmen, zugfreien Ort eine Stunde gehen lassen. Den Teig ausrollen und auf ein gefettetes, bemehltes Backblech legen und zugedeckt erneut, diesmal 30 Minuten, gehen lassen.

Für die Butterstreusel Butter und Zucker und das Mark der ausgeschabten Vanilleschote mischen. Dann das Mehl zugeben und solange kneten, bis Streusel entstanden sind.

Auf den gegangenen Hefeteig die Biskuitbrösel gleichmäßig verteilen. Anschließend die entsteinten Aprikosenhälften auf dem Blech verteilen. Zum Schluss die Streusel über die Aprikosen geben und im vorgeheizten Ofen bei 220°C Grad bei Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten backen.
Ich kann allem widerstehen - nur nicht der Versuchung!
Brigitte
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Beitragvon wolkenfee9 am 13.07.2007, 21:49

man oh man, wann hört denn dieser *KACK* von spams endlich mal wieder auf..
wolkenfee9
 
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Beitragvon Springwoodmanor am 20.07.2007, 13:02

3

Eistorte auf Peters Art

Ein Rezept von: Peter Scharff


Einkaufsliste:

Für den Mürbeteig:
250 g Mehl
125 g Butter
60 g Zucker
1 Ei
25 g Vanillezucker
--------------------
Für den Biskuit:
4 Eier
80 g Zucker
10 g Vanillezucker
1 Prise Salz
1 TL abgeriebene Zitronenschale (unbehandelt)
65 g Mehl
45 g Speisestärke
40 g Butter
---------------------
Für den Läuterzucker:
150 g Zucker
75 ml Wasser
---------------------
Für die Tränke:
80 ml Läuterzucker
15 ml Orangenlikör
25 ml Rum
15 ml Cacaolikör
2 cl Minzlikör
-----------------------
Für das dunkles Schokoladenparfait:
5 Eigelbe
125 ml Läuterzucker
60 g dunkle Kuvertüre
1/ 2 TL gemahlene Zimtblüte, ersatzweise Zimtpulver
150 ml Schlagsahne
50 g geriebene dunkle Orangenschokolade
-------------------------
Für das Erdbeerfruchtpüree:
130 g Erdbeeren
---------------------------
Für das Erdbeerparfait:
2 Eiweiß
30 g Zucker
100 g Erdbeerfruchtpürree
25 ml frischer Zitronensaft
1 unbehandelte Zitrone, Schalenabrieb
30 g Zucker
200 ml Schlagsahne
--------------------------
Für das Vanilleparfait:
4 Eigelbe
1 Ei
2 Vanilleschoten
50 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml Schlagsahne
--------------------------
außerdem:
60 g Erdbeermarmelade
100 ml Schlagsahne
50 g dunke Schokoladensplitter
100 g Erdbeeren
---------------------
Zubereitung:
Für den Mürbeteig alle Zutaten schnell glatt kneten. Den Teig ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Dann ausrollen, einen Ring von ca. 26 cm ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. (Teigreste können problemlos eingefroren werden.) Den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen und anschließend 10 Minuten im 180 Grad heißen Ofen backen.
Für den Biskuit die Butter in einem Topf schmelzen und einmal aufkochen lassen, dann vom Herd ziehen. Eier, Zucker, Vanillezucker, eine Prise Salz und Zitronenabrieb im Wasserbad kurz warm aufschlagen, dann Schüssel vom Wasserbad wegnehmen und 6-8 Minuten kalt weiterschlagen. Mehl und Stärke darauf sieben und unterheben. Zum Schluss die flüssige warme Butter unterheben.
Die Masse in eine 26er Springform oder in einen 26er Ring, der auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech liegt, füllen. Im 180 Grad (Umluft) vorgeheizten Ofen 2 Minuten backen, dann auf 165 Grad herunterschalten und ca.18 Minuten weiterbacken. Anschließend gut auskühlen lassen.
Läuterzucker, auch Zuckersirup genannt, wird von Konditoren zum Tränken von Gebäck oder für Cremes und Pralinen verwendet. Unter "läutern" versteht man das Kochen von Zucker und Wasser in einem Mengenverhältnis von ca. 2 Teilen Zucker und 1 Teil Wasser. Beides 4-5 Minuten sprudelnd kochen lassen, so das eine sirupartige Flüssigkeit entsteht.
Für die Tränke alle Zutaten miteinander verrühren.
Für das Schokoladenparfait Eigelbe schaumig rühren. Läuterzucker mit der dunklen Kuvertüre aufkochen und langsam die aufgeschlagenen Eigelbe einrühren. Das Zimtpulver unterrühren und die Masse bis auf Zimmertemperatur kalt schlagen. Dies geht etwas schneller, wenn Sie den Schlagkessel immerwieder auf Eiswasser setzen. Die Sahne steif schlagen und zusammen mit der geriebenen Orangenschokolade unterheben.
Für das Erdbeerfruchtpüree die Erdbeeren mit dem Pürierstab zerkleinern und durch ein Sieb passieren, damit die Nüsse (Kerne) zurückbleiben.
Für das Erdbeerparfait Eiweiß mit Zucker zu steifem Schnee schlagen. Erdbeerfruchtpüree mit Zitronensaft, Zitronenschalenabrieb und Zucker glattrühren. Die Sahne steif schlagen und unter das Fruchtmark heben. Den Eischnee ebenfalls unterheben.
Für das Vanilleparfait die Vanilleschoten auskratzen. Eigelbe, Ei, Vanillemark, Zucker und Salz auf dem Wasserbad warm aufschlagen, anschießend auf Zimmertemperatur kalt schlagen. Anschließend die Sahne steif schlagen und unterheben.
Für den Aufbau einen Tortenring von Ø 26 cm mit Klarsichtfolie einschlagen und diese rundherum mit einem Gummi fixieren. Den Biskuitboden mit der Tränke einpinseln, den Tortenring darum stellen und 25 Minuten tiefkühlen. Das dunke Schokoladenparfait auf den Biskuitboden geben und 1 Stunde tiefkühlen.
Anschließend das Erdbeerparfait auf das Schokoladenparfait geben und wiederum 1 Stunde tiefkühlen.
Als letzte Schicht das Vanilleparfait einfüllen und nun die komplette Torte über Nacht durchfrieren lassen.
Die Eistorte aus dem Tiefkühler nehmen und umdrehen.Den Biskuitboden mit Erdbeermarmelade bestreichen und den Mürbeteigboden auflegen. Die Torte wieder umdrehen und den Tortenring entfernen. Wenn dieser zu sehr am Eis "klebt" den Tortenring mit einem Fön rundherum etwas erwärmen. Dann löst sich der Tortenring einfacher. Bis zum Servieren die Torte weiterhin im Tiefkühler in einer Tiefkühlform aufbewahren.
Kurz vor dem Servieren die Erdbeeren halbieren und die Sahne steifschlagen. Die Torte nach Belieben kurz vor dem Verzehr mit Sahnerosetten, Schokospänen und Erdbeeren verzieren.
Zuletzt geändert von Springwoodmanor am 28.02.2008, 12:59, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon hermine am 25.07.2007, 07:47

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Beitragvon Springwoodmanor am 26.07.2007, 21:23

5

Champagner Charlotte

Zutaten Rührteig
65 g Margarine
65 g Zucker
65 g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
1 Ei
-------------------
Zutaten Biskuitteig:
5 Eier
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Mehl
25 g Speisestärke
---------------------------
Zutaten für Füllung und Dekoration:
250 g Himbeerkonfitüre
300 g Himbeeren
6-8 Blatt weiße Gelatine
200 ml Champagner o. Sekt (1 Piccolo)
500 g Schmand
200 g Schlagsahne
2-3 Stängel Zitronenmelisse
--------------------------
Zubereitung Rührteig:
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren. Den Teig in eine Springform (28 cm Durchmesser) füllen und bei 180 Grad zehn Minuten im Umluftofen backen. Bei allen anderen Herden verlängert sich die Backzeit um fünf bis zehn Minuten.

Zubereitung Biskuitteig:
Eier und Zucker schaumig rühren, dann Mehl, Speisestärke und Backpulver einrieseln lassen und verrühren. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Den Biskuit bei 175 Grad zehn bis zwölf Minuten backen (E-Herd 200 Grad, Gas: Stufe 3). Ein Küchenhandtuch ausbreiten, mit etwas Zucker bestreuen und den fertigen Teig vom Blech auf das Handtuch stürzen. Backpapier vorsichtig abziehen, den Biskuit mit der Konfitüre bestreichen und von der Längsseite aufrollen. Die Biskuitrolle auskühlen lassen und in 16 Scheiben schneiden. Den Rührteig-Boden auf eine Tortenplatte legen und ebenfalls mit Konfitüre bestreichen. Einen Tortenrand (oder den Rand einer Springform) um den Boden legen. Ungefähr die Hälfte der Biskuitscheiben dicht nebeneinander an den Formenrand setzen, den Rest der Scheiben nebeneinander in die Mitte legen.

Zubereitung Füllung:
Gelatine in kaltem Wasser einweichen, Himbeeren putzen und waschen. Die Gelatine ausdrücken und erwärmen. Dann vorsichtig den Champagner dazu geben. Schmand mit 75 g Zucker vermischen und anschließend die Sekt-Gelatine vorsichtig unterrühren. Etwa 10-15 Minuten kühl stellen. Dann die geschlagene Sahne, die Himbeeren und die klein geschnittene Zitronenmelisse dazu geben (etwas Sahne, einige Himbeeren und einen Stängel Zitronenmelisse für die Dekoration zurückhalten). Die komplette Füllung auf den Boden streichen und mindestens drei Stunden kühl stellen.

Vor dem Servieren mit den übrigen Himbeeren, Sahnetupfern und Zitronenmelisse-Blättchen garnieren.

Unser Tipp: Besonders gut schmeckt ein Tortenguss aus Wein, der über die Himbeeren gegeben wird. Wer keine Himbeeren mag, kann die Charlotte auch mit anderen Früchten zubereiten.
Zuletzt geändert von Springwoodmanor am 28.02.2008, 13:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Springwoodmanor am 26.07.2007, 21:28

6

Zuger Kirschtorte

Zutaten für die Japonaise-Böden:

100 g Eiweiß
40 g Zucker
1 Prise Salz
100 g Mandeln, geschält & gemahlen
100 g Zucker
-----------------
Zutaten für den Biskuit:
250 g Vollei
150 g Zucker
130 g Mehl
50 g Mandeln, geschält & gemahlen
50 g flüssige Butter
---------------------
Zutaten für den Kirsch-Sirup:
105 ml Wasser
75 g Zucker
100 ml Kirschwasser
---------------
Zutaten für die Kirsch-Buttercreme:
75 g Zucker
75 g Vollei
125 g Butter
50 g Puderzucker
25 ml Kirschwasser
--------------------------
Zubereitung der Japonaise-Böden:
Eiweiß, 40 g Zucker und eine Prise Salz zu Schnee schlagen. Mandeln und den restlichen Zucker mischen und unter das Eiweiß heben. Das Backblech mit Backpapier belegen und mit Hilfe eines Tortenringes mit 26cm Durchmesser aus der Masse zwei Böden aufstreichen. Diese bei 180 Grad für ca. 15-20 Min. backen.

Zubereitung des Biskuits:
Eier und Zucker mit Wasserbad leicht schlagend anwärmen, dann herausnehmen und weiter aufschlagen, bis die Masse cremig ist und einen leichten Stand hat. Mehl und gemahlene Mandeln vermischen und diese mit der flüssigen Butter im Wechsel unter die Eiermasse heben. Anschließend die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen und bei 180 Grad für ca. 20 Min abbacken.

Zubereitung des Kirsch-Sirups:
Wasser und Zucker aufkochen und abkühlen lassen. Unter den noch lauwarmen Sirup das Kirschwasser geben und dann ganz erkalten lassen.

Zubereitung der Buttercreme:
Eier und Zucker im Wasserbad leicht schlagend anwärmen, dann herausnehmen und weiter aufschlagen, bis die Masse cremig ist und einen leichten Stand hat. Butter und Puderzucker in einer zweiten Schüssel schaumig rühren, dann die vorbereitete Eiermasse unterrühren und einmal gut aufschlagen. Abschließend das Kirschwasser unterrühren.

Zusammensetzen der Torte:
Einen Japonaise-Boden mit etwas Kirschbuttercreme bestreichen, den Biskuitboden auflegen und mit dem vorbereiteten Sirup tränken. Wieder etwas Kirschbuttercreme aufstreichen, den zweiten Japonaise-Boden auflegen und dann die ganze Torte mit der restlichen Kirschbuttercreme einstreichen. Abschließend auf den Rand gehobelte und geröstete Mandelblätter andrücken. Die Torte für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, damit die Creme ziehen kann. Mit Puderzucker bestäuben und mit einem Messer Linien (Rauten) als Dekoration einkerben.
Zuletzt geändert von Springwoodmanor am 28.02.2008, 13:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Springwoodmanor am 26.07.2007, 21:31

7


"Mafiarolle"

Zutaten für die Biskuit-Roulade:

6 Eigelb
80 g Zucker
1 Messerspitze Salz
1 TL abgeriebene Zitronenschale
4 Eiweiß
70 g Mehl
20 g Speisestärke
Zitronenzesten (dünn abgeschälte Zitronenschale)
--------------------
Zutaten für die Limonencreme:
6 Eier
250 g Zucker
100 g Butter
100 g Biskin
Schale von 5 abgerieben Limonen
Saft von 5 Limonen
4 Blatt Gelatine
1/2 Päckchen Puddingpulver
-------------------------
Fertigen der Biskuit-Roulade:
Eigelb, Zitronenschale, Salz und ein Drittel der Zuckermenge schaumig rühren. Das Eiweiß steif schlagen und den restlichen Zucker nach und nach einrieseln lassen. Die Eigelbmasse vorsichtig unter den Eischnee heben. Das Mehl mit der Speisestärke mischen und sieben. Danach unter die Eiermasse heben. Die Masse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und bei 210 Grad etwa zehn Minuten backen. Dabei darauf achten, dass die Biskuitroulade beim Backen nicht zu dunkel wird.

Fertigen der Limonencreme:
Bis auf die Blattgelatine alle Zutaten im Kessel über einem Wasserbad zu einer sämigen Creme rühren. Dann die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen und in die Limonencreme rühren. Anschließend die Creme abkühlen lassen.

Fertigen der Limonenroulade:
Von der Roulade das Backpapier abziehen und die Creme gleichmäßig auf die Roulade streichen. Die Roulade von der Längsseite aufrollen, andrücken und kühl stellen. Nach etwa einer Stunde aus dem Kühlschrank nehmen und in Stücke schneiden. Zur Dekoration Puderzucker darüber sieben oder mit hauchdünn geschnittenen Limonenscheiben garnieren.

Tipp: Sollte sich das Backpapier von der Biskuitroulade nicht oder nur schlecht abziehen lassen, das Papier mit etwas Wasser bestreichen und einweichen lassen. Danach geht es leichter.
Zuletzt geändert von Springwoodmanor am 28.02.2008, 13:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Oberchefin am 27.07.2007, 08:33

Sommerleichte Brombeertörtchen

Ein Rezept von: Eva Heß

Einkaufsliste:
Für die Baiserböden:
3 Eiweiß
180 g Zucker
180 g Puderzucker

Für die Füllung:
ca. 1 Kg frische Brombeeren
250 ml frische Milch
1 Vanilleschote
20 g Vanillepuddingpulver
2 EL Zucker
1 Blatt Gelatine
150 ml Schlagsahne

Für die Verzierung:
frische Minzblätter
Zubereitung:
Für die Baiserböden Eiweiß mit Zucker steif schlagen. Puderzucker darauf sieben und unterheben. Den Eischnee in einen Spritzbeutel mit 6er Lochtülle füllen und 16 Böden mit ca. Ø 8 cm auf Backtrennpapier aufspritzen.
Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dass die Böden auch einen Durchmesser von 8 cm haben, können Sie auch Kreise auf das Backtrennpapier aufzeichnen und diese dann als Schablone benutzen.
Den Ofen auf ca. 80°C vorheizen und die Backbleche ebenfalls aufheizen. Die Böden auf dem Backtrennpapier nun auf die heißen Backbleche legen und bei 80°C bei ober- und Unterhitze im leicht geöffneten Ofen ca. 4 bis 5 Stunden trocknen lassen.
In einer luftdicht verschließbaren Dose können die Böden mehrere Tage aufbewahrt werden.

Für die Füllung das Vanillepuddingpulver mit etwas Milch anrühren. Die Vanilleschote auskratzen. Die restliche Milch mit dem Zucker, der ausgekratzten Vanilleschote und dem Vanillemark aufkochen. Das Vanillepuddingpulver einrühren und mindestens 1 Minute kochen lassen.
Wenn die Creme ausgekühlt ist durch ein Sieb passieren.
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen und gut ausdrücken. Die Sahne steif schlagen.
Die Gelatine etwas erhitzen, damit sie sich auflöst, mit etwas Schlagsahne verrühren und dann gänzlich unter die Schlagsahne rühren. Die Schlagsahne nun unter die passierte Vanillecreme heben.

Für den Törtchenaufbau die Vanillecreme auf die Baiserböden aufstreichen und großzügig mit Brombeeren belegen und mit Minzblättern verzieren.

Tipp: Sie können die Brombeeren auch mit Tortenguss dünn bepinseln, dann glänzen die Törtchen ganz besonders festlich.

Quelle: SWR
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Beitragvon Springwoodmanor am 28.07.2007, 12:26

9

Aprikosen-Mascarpone-Torte

Biskutteig
5 Eiweiß
5 EL kaltes Wasser
5 Eigelb
250 g Zucker
100 g gemahlen Mandeln (oder gemahlene Haselnüsse)
120 g Mehl
30 g dunkler Kakao
1 TL Backpulver
Zutaten für die Füllung
12 EL Amaretto zum Beträufeln der Böden
1 Dose Aprikosen (Abtropfgewicht 500 g)
375 g Mascarpone
500 g fettarmer Naturjoghurt
230 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
5 cl Amaretto
12 Blatt Gelatine)
------------------
Dekoration
600 ml Sahne
3 EL Zucker
3 Päckchen Sahnesteif
12 Deko-Schokoblätter
jeweils 2 Schokotropfen pro Stück für die seitliche Dekoration
ca. 3-4 EL fertige Schokosauce
-----------
Zubereitung
Für den Teig Eiweiß und kaltes Wasser zu steifem Eischnee schlagen. In einer separaten Schüssel das Eigelb mit dem Zucker so lange verrühren, bis der Zucker sich völlig aufgelöst hat und eine weißliche, dicke Masse entstanden ist. Den Eischnee unter diese Masse heben. Den Backofen auf 170° (Heißluft, bei Ober- und Unterhitze 185°) vorheizen. Dann das mit Kakao und Backpulver vermischte Mehl über die Masse sieben und ebenfalls unterziehen. Zum Schluss die gemahlenen Mandeln bzw. Haselnüsse ebenfalls vorsichtig einarbeiten. Den Teig in eine nur am Boden gefettete Springform (28 cm) geben und ca. 30-35 Minuten backen. Anschließend den Biskuit aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Danach den Boden in drei Lagen schneiden. Die unterste Lage auf eine Tortenplatte legen und einen Tortenring darum spannen. Diesen Tortenboden mit sechs Esslöffeln Amaretto beträufeln. Drei der Aprikosenhälften für die Dekoration zur Seite legen und den Rest abtropfen lassen. Den Saft anderweitig verwenden. Für die Füllung die Aprikosen mit dem Pürierstab pürieren und die Hälfte dieser Masse auf dem Tortenboden verteilen. Dabei darauf achten, dass das Aprikosenpüree nur bis etwa einen Zentimeter vor den Rand gelangt. Mascarpone, Joghurt, Vanillezucker und Amaretto verrühren. Die Gelatine nach Packungsanleitung in Wasser quellen lassen und durch vorsichtiges Erwärmen auflösen (Blattgelatine vorher ausdrücken). Sie darf nicht kochen. Dann drei Esslöffel der Mascarponecreme mit dem Schneebesen in die Gelatine einrühren, damit sie etwas abkühlt. Diese Masse langsam unter Rühren zur restlichen Mascarponecreme geben. Die Creme für etwa fünf bis zehn Minuten in den Kühlschrank stellen (am besten zwischendurch nachsehen), bis sie anfängt zu gelieren. Erst dann die Hälfte der Mascarponecreme auf die Aprikosen geben. Dabei erst den Rand mit der Creme ausgießen und danach die Mitte, damit das Aprikosenpüree nicht an den Rand gedrückt wird. Die Oberfläche glatt streichen. Den nächsten Tortenboden auflegen, mit dem restlichen Amaretto beträufeln, das restliche Aprikosenpüree darauf geben und den Rest der Creme. Den obersten Boden auflegen und die Torte für drei bis vier Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank fest werden lassen. Vor dem Servieren die Sahne mit Zucker und Sahnesteif schlagen und die drei Aprikosenhälften in längliche Schnitze schneiden (für jedes Stück einen). Den Tortenring lösen und die Torte rundherum und oben mit der Sahne bestreichen. Für jedes Stück oben auf den Tortenrand einen Sahnetupfen setzen und in jeden ein Schokoblatt stecken. Um jeden Sahnetupfer seitlich einen Aprikosenstreifen legen.
Jeweils zwei Schokotropfen übereinander außen auf die Seite der Torte setzen, immer unterhalb der Sahnetupfer. Darüber, dazwischen und darunter einen kleine Sahnetupfen setzen. Zum Schluss die fertige Schokosauce in die Mitte gießen und mit einem Holzstäbchen ein Muster in die Tortenoberfläche ziehen.
Tipp: Es eignen sich auch andere Früchte für das Fruchtpüree, z. B. Erdbeeren, Himbeeren, Pfirsiche u. a.
Wenn auch Kinder die Torte essen sollen, ersetzen Sie den Amaretto einfach durch die gleiche Menge Aprikosensaft.
Zuletzt geändert von Springwoodmanor am 28.02.2008, 12:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Oberchefin am 03.08.2007, 08:49

Sauerkirschkuchen badischer Art

Ein Rezept von: Eva Heß

Einkaufsliste:
Für den Teig:
250 g Marzipan
250 g Zucker
250 g Butter
1 Prise Zimt, gemahlen
1 Prise Nelken, gemahlen
1 Vanilleschote (auskratzen)
1 Prise Salz
8 Eier
70 g Mandeln, mit Schale gemahlen
125 g Biskuitbrösel
125 g Mehl
8 g Backpulver

Außerdem:
500 g frische Sauerkirschen, entsteint

Für die Garnitur:
200 ml Sahne
12 Sauerkirschen mit Stiel
etwas Puderzucker

Zubereitung:
Für den Teig Marzipan, Zucker, Butter, Zimt, Nelken, Mark der Vanilleschote und Salz zusammen aufschlagen und die Eier nach und nach zugeben.Alles zusammen ca. 4-5 Minuten gut verrühren.

Mehl und Backpulver sieben und mit den Mandeln und Biskuitbröseln mischen. Dann zusammen unter die aufgeschlagene Masse heben.

Den Ring mit Backtrennpapier einschlagen und ein Drittel der fertigen Masse in den Ring einfüllen und glatt streichen. Ein weiteres Drittel in einen Spritzbeutel füllen und an der Innenseite des Ringes ca. 3 cm breit entlang spritzen. Zur Mitte hin einen weiteren Ring mit derselben Stärke spritzen.

Die entsteinten Kirschen in den entstandenen Zwischenräumen verteilen. Das letzte Drittel der Teigmasse darauf geben und glatt streichen. Bei 190 °C Ober- und Unterhitze ca. 60 Minuten backen. Anschließend gut auskühlen lassen.

Für die Garnitur Sahne steif schlagen und in einen Spritzbeutel mit 12er Sterntülle füllen. Auf den Kuchen 12 Rosetten spritzen und die Kirschen auf die Rosetten setzen. Die Mitte mit etwas Puderzucker abstauben.

Quelle: SWR
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Beitragvon Oberchefin am 10.08.2007, 08:28

Himbeer-Zitronenbasilikumschnitte mit altem Balsamico

Ein Rezept von: Peter Scharff

Einkaufsliste:

Für den Biskuit:
6 Eier
180 g Zucker
1 Prise Salz
2 Tr. Bittermandelaroma
90 g Weizenmehl Typ 405
90 g Weizenpuder (Speisestärke)

Für das Himbeermark:
140 g frische Himbeeren

Für die Quarkmousse:
80 g Quark (40% Fett)
120 g Himbeermark
1 unbehandelte Zitrone, Saft und Schale
1 Vanilleschote
6 Blatt Gelatine
3 cl Himbeergeist
250 g Sahne (mind. 32% Fett)
2 Eiweiß
40 g Zucker
300 g frische Himbeeren
20 g frische Zitronenbasilikumblätter
10 g frische Minze

außerdem:
Zucker zum Besträuen der Biskuitplatte
Puderzucker zum Besträuen
Balsamicoessig (mind. 3 Jahre alt) zum Beträufeln
evtl. 100 g Himbeeren zum Verzieren

Zubereitung:
Für den Biskuit Eier, Zucker, Salz und Bittermandelaroma auf dem Wasserbad warm aufschlagen, anschließend bei Zimmertemperatur kalt schlagen. Das geht etwas schneller, wenn Sie den Schlagkessel während des Schlagens immer wieder auf Eiswasser setzen. Mehl und Weizenpuder sieben und unter die aufgeschlagene Eiermasse heben. Die Masse ca. 0,5 cm dich auf Backtrennpapier aufstreichen und im vorgeheizten Ofen bei 220°C bei Ober- und Unterhitze ca. 5 bis 7 Minuten backen. Die Biskuitplatte zuckern, auf ein anderes Backtrennpapier umdrehen, das Papier abziehen und auskühlen lassen.

Für das Himbeermark die Himbeeren pürrieren und durch ein Sieb passieren, um die Kerne vom Fruchtfleisch zu trennen.

Für die Quarkmousse die Vanilleschote auskratzen, die Zitronenbasilikumblätter fein zupven und die Minze in feine Streifen schneiden. Quark, Himbeermark, Zitronensaft und -schale und Vanillemark mit dem Schneebesen verrühren. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Himbeergeist etwas erhitzen und die gut ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Mit etwas Quarkmousse angleichen und unter die restliche Quarkmousse rühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Quarkmousse heben. Das Eiweiß mit Zucker zu steifem Schnee schlagen und ebenfalls unter die Quarkmousse heben. Zum Schluss die Kräuter unterheben.

Für den Aufbaudie Biskuitplatte in zwei Teile teilen. Eine Platte in eine entsprechend große Form legen und die Hälfte der Quarkmousse einfüllen. Mit etwas altem Balsamicoessig beträufeln, die Himbeeren darauf verteilen und die restliche Quarkmousse einfüllen. Die zweite Biskuitplatte auflegen und mindestens vier Stunden im Kühlschrank festwerden lassen.
Vor dem Servieren die Schnitte mit altem Balsamico vorsichtig beträufeln, mit Puderzucker bestäuben und mit Himbeeren verzieren.

Tipp:
Wer keine geeignete eckige Kuchenform besitzt, der bestreicht die Biskuitplatte mit der Quarkmousse und rollt diese zu einer Biskuitrolle auf, die ebenfalls mindestens vier Stunden mi Kühlschrank festwerden muss. Verziert wird die Rolle wie die Schnitte.

Quelle: SWR
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Beitragvon Springwoodmanor am 10.08.2007, 10:40

Grillage-Torte
.
Die Grillage-Torte
Im Mai 1900 eröffnete Hermann Wilms eine Konditorei mit Café. Kaffeetrinken und Kuchenessen war damals ein exklusives Vergnü-
gen. Aber das Café Wilms war weit über die Grenzen hinaus be-
kannt, selbst aus Holland kamen Kunden zu Kaffee und Kuchen. Dafür sorgte die "1908-Erfindung" des Hermann Wilms senior, die Grillage-Torte. Papierdünne Tortenböden, Sahne, Mandeln und Nüsse waren die Zutaten, die so manch alteingesessenem Damen-Kaffeekränzchen das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Damals interessierte man sich überall für das Rezept. Es soll sogar Abwerbungen von Arbeitskräften gegeben haben, um hinter das Geheimnis zu kommen.

Wie es zu dem ungewöhnlichen Namen kam? Bei einem Besuch in Frankreich hatte die Gattin von Hermann Wilms das in Deutschland noch unbekannte Grillen kennen gelernt. Die schwierige Fertigung der Tortenböden im Backofen ähnelte dem Grillen. So gab Frau Wilms der neuen Torte den Namen "Grillage-Torte". Bis heute sind sich zumindest die Krefelder ganz sicher, dass die Torte hier erfunden wurde. Nur die Schreibweise steht nicht ganz fest, "Grillasch" oder "Grillage". Im Volksmund heißt sie aber auch "Großmutters Krümeltorte".

Heute ist die Grillage-Torte fast in Vergessenheit geraten. Sogar im Stammland am linken Niederrhein schwindet der Appetit auf Halbgefrorenes. Forscher stellten das langsame Verschwinden der Grillage-Torte von den Kaffeetischen zwischen Mönchengladbach und Emmerich fest. Die Grillage-Torte stirbt langsam aus. Das ist doch ein guter Grund, dieses Rezept in der Sendung auszuprobieren.

Unser Rezept

Zutaten Japonaise-Böden:


250 g Eiweiß (ca. 8 Stück)
300 g Zucker
50 g gemahlene Mandeln
25 g Speisestärke (z.B. Mondamin)
1 Prise Salz
Vanille- und Zitronenaroma
Ca. 250 g Zartbitter Schokolade
Zubereitung:
Eiweiß und Zucker zu Schnee schlagen. Die Gewürze hinzugeben und kurz unterrühren. Die gemahlenen Mandeln und die Speisestärke mischen und unter den Eischnee heben. Auf ein Backblech einen Bogen Backpapier legen und mit dem Ring einer Kuchenform den Durchmesser für 1-2 Böden je Blech aufzeichnen. Die vorbereitete Masse in diese Ringe mit einer Stärke von ca. 0,5cm aufstreichen. Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Min. abbacken, Nach dem Auskühlen werden die Böden von beiden Seiten dünn mit flüssiger Zartbitter-Schokolade bepinseln. Für eine Grillage-Torte werden 4 Böden benötigt.

Tipp: Die Böden können bereits am Vortag (ggfs. auch noch früher) vorbereitet werden.

Zutaten Parfait-Füllung:


4 Eier
2 Eigelbe
150 g Zucker
Vanille- und Zitronenaroma
½ Tl. löslichen Kaffee
500 g Sahne
2 Blatt Gelatine
Zutaten für die Garnitur:

Schokoladenspäne
ggf. Früchte
Zubereitung:
Eigelbe, Eier, Zucker, Gewürze und das Kaffeepulver in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad warm aufschlagen. Die in kaltem Wasser eingeweichte Gelatine leicht ausdrücken und unter die Eiermasse rühren. Die Eiermasse vom Wasserbad nehmen und unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen. Die flüssige Sahne leicht anfrieren, separat aufschlagen und unter die Eiermasse ziehen.

Einen der vorbereiteten Böden in eine runde Kuchenform mit Ring legen, ca. 1/4 der Parfaitmasse einfüllen, einen weiteren Boden einfüllen, wieder Parfaitmasse einfüllen und diesen Wechsel bis zum letzten Boden fortführen. Zum Abschluss den letzten Boden dünn mit der Parfaitmasse bestreichen, so dass noch etwas von der Zartbitter Schokolade durchschimmert. Die Torte mit dem Ring in das Gefrierfach geben und über Nacht frieren. Die Torte ca. 30 Min. vor dem Verzehr aus dem Gefrierfach holen, den Ring abnehmen und in den Kühlschrank stellen. Dann die Torte portionieren und mit ein wenig Garnitur, z.B. Schokoladenspäne oder Früchte, servieren.
Manche wollen glänzen, ohnen einen blassen Schimmer zu haben
(Heinz Erhardt)
Marlies
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Beitragvon Oberchefin am 17.08.2007, 08:35

Schwänchen aus Brandteig

Ein Rezept von: Eva Heß

Einkaufsliste:

Für den Brandteig:
250 ml Milch
75 g Butter
10 g Zucker
1 Prise Salz
150 g Weizenmehl Typ 405
5 Eier Größe M

Für die Füllung:
400 ml Sahne
100 g fein passierte Zwetschgenkonfitüre (ersatzweise Zwetschgenmus)
10 Zwetschgen
20 Pfefferminzblätter

außerdem:
Butter zum Einfetten des Backblechs
Mehl zum Bestäuben des Backblechs
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Für den Brandteig Milch, Butter, Zucker und Salz in einem Topf erhitzen. In die heiße Masse das Mehl geben und die Masse so lange auf mittlerer Hitze rühren, bis sich der Teig vom Topfboden löst. Den Teig aus dem Topf nehmen und in einer Schüssel bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. In den abgekühlten Teig die Eier nach und nach einarbeiten. Vom fertigen Teig 120 g in einen Spritzbeutel mit 6er Lochtülle einfüllen. Den restlichen Teig in einen Spritzbeutel mit 8er Sterntülle einfüllen.
Auf ein gefettetes und bemehltes Backblech Rosetten aufspritzen und im vorgeheizten Ofen bei 190 °C bei Ober- und Unterhitze mit Wasserdampf ca. 20 Minuten backen.

Mit der 6er Lochtülle Schwanenköpfe mit Hälsen auf ein Blech spritzen und im vorgeheizten Ofen bei 190 °C bei Ober- und Unterhitze mit Wasserdampf ca. 8 bis 10 Minuten backen.
Die fertig gebackenen Rosetten waagerecht für den Schwanenkörper halbieren. Den Deckel ebenfalls noch einmal senkrecht für die Schwanenflügel halbieren.

Für die Füllung die Sahne steif schlagen und mit der Zwetschgenkonfitüre mischen. Die Zwetschgensahne in einen Spritzbeutel mit 8er Sterntülle füllen. Auf den Schwanenkörper eine Rosette spritzen, die Flügel rechts und links auflegen und etwas andrücken.
Den Schwanenhals mit Kopf in die Rosette stecken.
Die Zwetschgen fein schneiden. Die Schwäne mit Zwetschgenstücken, Puderzucker und Minze verzieren.

Quelle: SWR
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Brigitte
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Beitragvon Springwoodmanor am 24.08.2007, 04:11

14


Rosmarin-Zitronentraum

Ein Rezept von: Peter Scharff

Für den Mürbeteig:
2 Eigelbe
90 g Kristallzucker
80 g Butter
1 Prise Salz
110 g Mehl Typ 405
7 g Backpulver
-----------------------
Für die Zitronencreme:
100 ml Zitronensaft
110 g Kristallzucker
60 g Butter
2 Eier
2 cl Zitrusfrüchteschnaps oder -likör
2 Blatt Gelatine
---------------------------
Für die Garnitur:
1 ungespritzte Zitrone
1 Stängel Rosmarin
--------------------
Zubereitung:
Für den Mürbeteig Eigelbe und Zucker schaumig rühren, die Butter nach und nach zugeben. Mehl und Backpulver mischen und mit der Eimischung verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie einschlagen und mindestens 40 Minuten ruhen lassen. Den Teig ca. 1,5 cm dick ausrollen und kleine Böden von 5 bis 8 cm ausstechen. Im vorgeheizten Ofen bei 160°C bis 170°C goldbraun backen. Vollständig auskühlen lassen.
Für die Zitronencreme Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Zitronensaft und Zucker unter ständigem Rühren aufkochen und auf ca. 60°C abkühlen lassen nun die Butter und die Eier unter ständigem Schlagen unterarbeiten. Anschließend den Schnaps oder Likör zufügen. Gelatine gut ausdrücken und in der warmen Masse auflösen. Die Creme mindestens 3 Stunden kühlen.
Für den Törtchenaufbau die Zitronencreme in einen Spritzbeutel füllen und mit der Sternfülle auf die Mürbeteigböden aufspritzen. Die Zitronenschale mit einem Zestenreisser abschneiden. Die Törtchen mit Zitronenschale und Rosmarinnadeln garnieren.
Zuletzt geändert von Springwoodmanor am 28.02.2008, 12:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Springwoodmanor am 31.08.2007, 06:45

15

Melonen-Bananentörtchen

Rezept: Hannes Weber

Für die Bananenböden:
200 g zimmerwarme Butter
150 g Zucker
3 Eier
1 Vanilleschote
1 TL unbehandelte Zitronenschale
1 Prise Salz
75 g Weizenmehl Typ 405
75 g Weizenpuder (Speisestärke)
5 g Backpulver
200 g Bananenstückchen
2 El Mehl
----------------------
Für das Melonenmousse:
2 Eigelbe
45 ml Weißwein
100 g Melonenfruchtfleisch (orangefarbene Honigmelone)
90 g Zucker
7 g Weizenpuder (Speisestärke)
40 ml Zitronensaft
5 Blatt Gelatine
500 ml Sahne
--------------------------
Für die Tränke:
35 ml Wasser
35 g Zucker
100 g Melonenfruchtfleisch (orangefarbene Honigmelone)
----------------------
Außerdem:
geschmacksneutrales Speiseöl zum Auspinseln
Puderzucker
200 g kleine Melonenwürfelchen (orangefarbene Honigmelone)
3 EL Johannisbeergelee
50 g dunkle Schokolade
-----------------------
Zubereitung:
Für die Bananenböden Butter und Zucker schaumig schlagen und nach und nach die Eier zugeben. Die Vanilleschote auskratzen. Vanillemark, Zitronenschale und Salz unter die Eimasse rühren. Mehl, Stärke und Backpulver sieben und unter die schaumige Masse heben. Eine 28er Springform fetten und die Masse einfüllen und die Bananenstückchen darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Für die Melonenmousse das Melonenfruchtfleich pürieren und mit Weißwein, Eigelb und Zucker aufkochen. Weizenpuder mit Zitronensaft verrühren und in die kochende Masse einrühren und mindestens eine Minute kochen lassen.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen, gut ausdrücken und in der heißen Masse auflösen. Die Masse mit Frischhaltefolie abdecken und erkalten lassen.
Die Sahne halbfest schlagen und unter die erkaltete Creme heben.
8 kleine Glasschüsselchen mit geschmackneutralem Speiseöl auspinseln und mit Puderzucker bestäuben.

Für die Tränke alle Zutaten mit dem Zauberstab mixen.

Für den Törtchenaufbau in jedes Glasschüsselchen zu gleichen Teilen Melonenwürfelchen geben, darauf die Melonenmousse einfüllen. Zum Schluss die Bananenböden ausstechen und auflegen. Im Kühlschrank gut zwei Stunden kühlen. Die Böden mit der Tränke einpinseln. Dann auf Teller stürzen. Das Johannisbeergelee gut durchrühren und die Törtchen damit dünn übergießen. Die Schokolade schmelzen. Mit einer Gabel oder einem Tütchen aus Backtrennpapier Gitter auf ein Backtrennpapier spritzen. Kalt werden lassen und auf jedes Törtchen ein Gitter setzen.

Tipp:
Wer seinem Törtchen noch einen letzten Pfiff geben will, der kann die Bananenböden zusätzlich mit etwas Melonenlikör tränken.
Zuletzt geändert von Springwoodmanor am 28.02.2008, 12:56, insgesamt 1-mal geändert.
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